Sanierungsoffensive 2013 - mehr Geld, mehr Möglichkeiten

Die Initiative für Sanierung von privaten und gewerblichen Gebäuden ist flexibler und vielseitiger geworden als bisher, beurteilt Peter Traupmann die heute veröffentlichte Sanierungsoffensive des Lebensministeriums und des Wirtschaftsministeriums für 2013.

Nicht nur die, die sich eine vollumfassende thermische Sanierung finanziell leisten können, sondern praktisch jede/r Eigentümer/in eines Gebäudes kann eine Förderung von mehreren tausend Euro für unterschiedlichste Maßnahmen erhalten. Vom Kesseltausch bis zur Dämmung kann auf die eigenen Verhältnisse Bedacht genommen werden, damit ist die Sanierungsförderung so flexibel wie noch nie, hält Traupmann fest: "Die Österreichische Energieagentur empfiehlt die Sanierungsoffensive 2013 zu nutzen. Über die Kennwerte im Energieausweis werden auch Teilsanierungen flexibel anerkannt und gefördert.  Wir konnten in Studien feststellen, dass schon mit der Dämmung der obersten Geschoßdecke und einer modernen, richtig dimensionierten Heizungsanlage Einsparungen von 40% und mehr an Energiekosten erzielt werden können."
Die 2012 nicht genutzten 23 Mio. Euro bleiben der Sanierungsinitiative erhalten und erhöhen damit das Volumen der Förderungen für 2013.

In Zeiten steigender Energiepreise und geringer Verzinsung von Sparguthaben ist das energiesparende Sanieren von Einfamilienhäusern besonders lohnend. Abhängig vom Ausgangszustand des Gebäudes lassen sich die Heizkosten im Jahr oft um bis zu 70% senken. Das führt zu nennenswerten Entlastungen der Haushaltsbudgets, aber auch zu Komforterhöhungen und Wertsteigerungen des Objektes.

 "Sanierungen rein unter dem Gesichtspunkt der Energie- und Kosteneinsparungen zu betrachten, würde aber zu kurz greifen", sagt DI Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. "Man steigert damit auch die Wohnqualität und tätigt eine zukunftssichere Investition. Für den Fall, dass man das Gebäude in Zukunft verkaufen möchte, erzielt man einen wesentlich höheren Verkaufswert durch einen besseren Energieausweis. In Niedrigzins-Zeiten kann man eine energetische Sanierung beinahe schon als das bessere Sparbuch bezeichnen."

Traupmann begrüßt daher die Weiterführung der Sanierungsförderung und vor allem die Planungssicherheit bis 2016. Es sind nämlich oft die hohen Anfangsinvestitionen, die Eigenheimbesitzer vor einer umfassenden energetischen Sanierung zurück schrecken lassen. Förderungen helfen, den Menschen die oft vorhandene anfängliche Skepsis gegenüber der finanziellen Belastung einer umfassenden energetischen Sanierung zu nehmen.

Wichtig ist aber in allen Fällen – ob Voll- oder Teilsanierung -, dass man entsprechende hochqualifizierte Beratung in Anspruch nimmt. "Sanierungsentscheidungen wirken sich in den meisten Fällen auf Jahrzehnte aus. Daher rät die Energieagentur allen potentiellen Sanierern, eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Was bei der Sanierung schief läuft, kann man nämlich oft nur mehr unter hohen Kosten korrigieren", so Peter Traupmann.

Die Energieagentur bietet eine breite Palette an Serviceleistungen für potentielle Sanierer, die die richtigen Sanierungsentscheidungen treffen möchten.


Über klima:aktiv 
klima:aktiv ist die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. Seit 2004 deckt klima:aktiv mit den Themenschwerpunkten "Erneuerbare Energie", "Bauen und Sanieren", "Energiesparen" und "Mobilität" alle zentralen Technologiebereiche einer zukunftsfähigen Energienutzung ab. klima:aktiv leistet mit der Entwicklung von Qualitätsstandards im Bereich Energieeffizienz, der aktiven Beratung und Schulung, sowie breit gestreuter Informationsarbeit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. klima:aktiv dient dabei als Plattform für Initiativen von Unternehmen, Ländern und Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen. Das breite Wissen wird von klima:aktiv Expertinnen und Experten in ganz Österreich getragen. Informationen zu klima:aktiv sind auf www.klimaaktiv.at abrufbar.

Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen & Sanieren und Erneuerbare Energie.

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