Energiepreisindex (EPI) für private Haushalte Oktober 2004
Energiepreise um 10,9 Prozent gestiegen
Heizöle verteuerten sich um 34,1 Prozent
Die Energiepreise für die privaten Haushalte sind im Oktober 2004 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,9 Prozent (Wert des Vormonats: 7,3 Prozent) gestiegen. Der von der Energieverwertungsagentur (E.V.A.) basierend auf Daten der Statistik Austria berechnete E.V.A.-Energiepreisindex (EPI) für Oktober beträgt 108,9 und hat sich gegenüber September 2004 um 2,3 Prozent erhöht. Ohne Energie hätte die Teuerung, die für Oktober 2004 2,6 Prozent ausmacht, 2,0 Prozent betragen.
Den größten Sprung gab es bei Heizöl Extra Leicht (Haushaltsmenge 3000 Liter), das sich innerhalb der letzten zwölf Monate um insgesamt 34,1 Prozent verteuert hat. Im selben Zeitraum wurden Diesel um 22,3 Prozent, Normalbenzin um 14,6 Prozent und Superbenzin um 14,2 Prozent teurer. Im Vergleich zum Vormonat September 2004 stiegen die Preise für Heizöl Extra Leicht um 8,1 Prozent, Normalbenzin um 3,3 Prozent, Superbenzin um 3,4 Prozent und Diesel um 5,3 Prozent.
Feste fossile Brennstoffe wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2003 um 20,1 Prozent teurer, während Brennholz um 0,5 Prozent günstiger wurde. Im Vergleich zum Vormonat September 2004 wurde Holz um 0,4 Prozent teurer, die Preise für feste fossile Brennstoffe sanken um 1,0 Prozent.
Strom wurde im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2003 um 1,0 Prozent teurer. Im Vergleich zum September 2003 kam es zu einem Preisanstieg von 3,3 Prozent.
Gas verteuerte sich im Vergleich zum Zeitpunkt vor zwölf Monaten um 4,7 Prozent, im Vergleich zum Vormonat September stiegen die Preise um 0,2 Prozent.
Bei der Fernwärme kam es verglichen mit dem Vormonat September zu einem Preisanstieg von 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr wurde Fernwärme um 2,2 Prozent teurer.
Ohne Teuerung der Energiepreise wären die Verbraucherpreise im Schnitt gegenüber Oktober 2003 um 2,0 Prozent und nicht um 2,6 Prozent gestiegen.
Beim Energieverbrauch in den Haushalten (Heizen und Strom für sonstige Zwecke) kam es zu einem Preisanstieg von 7,7 Prozent, wie die E.V.A. in ihrer Aussendung festhält.


