Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur für private Haushalte November 2008
Preisanstieg bei Gas, Strom und Fernwärme im November
Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) sank im November 2008 gegenüber dem Vormonat um 1,8%. Gleichzeitig erhöhte er sich im Vergleich zum Vorjahresniveau um 0,3%. Zum Vergleich: Der VPI, der gegenüber Oktober 2008 um 0,3% sank, lag um 2,3% über dem Niveau vom November des Vorjahres.
Benzin und Dieseltreibstoff
Der Preis für Normalbenzin sank im Vergleich zum Vormonat um 8,8%, jener für Superbenzin um 8,9%. Der Preis für Dieseltreibstoff ging um 5,9% zurück. Im Jahresvergleich wurde Normalbenzin um 11% und Superbenzin um 12,3% billiger. Der Preis für Dieseltreibstoff sank gegenüber November 2007 um 1,7%.
Strom
Strom verteuerte sich gegenüber Oktober 2008 um 4,1%. Im Jahresvergleich wurde Strom um 5,2% teurer.
Raumwärme
Der Preis für Heizöl sank gegenüber dem Vormonat um 8,8%. Gegenüber November 2007 verteuerte sich Heizöl um 2,7%.
Die Preise für feste fossile Brennstoffe stiegen gegenüber Oktober 2008 durchschnittlich um 0,8%. Im Vergleich zu November 2007 legten sie im Durchschnitt um 7% zu. Der Brennholzpreis, der gegenüber dem Vormonat um 0,4% zunahm, erhöhte sich im Jahresvergleich um 0,7%. Die Preise für Holzbriketts sanken gegenüber dem Vormonat um 1,1%. Im Jahresvergleich fiel ihr Preis um 17,3%.
Der Gaspreis legte gegenüber Oktober 2008 um 15,8% zu. Im Vergleich zu November 2007 stieg er um 17,5%. Der Preis für Fernwärme stieg gegenüber dem Vormonat um 3,2%. Im Jahresvergleich stieg der Preis um 6,4%.
Rohöl
Der Rohölpreis der Sorte UK-Brent war im November 2008 weiterhin rückläufig. Im Durchschnitt kostete ein Barrel der Sorte UK-Brent 52,5 $.


