Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur
für private Haushalte Jänner 2009
Preise für Mineralölprodukte im Jänner weiterhin rückläufig
Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) sank im Jänner 2009 gegenüber dem Vormonat um 1,1%. Gleichzeitig verminderte er sich im Vergleich zum Vorjahresniveau um 9%. Zum Vergleich: Der VPI, der gegenüber Dezember 2008 um 0,5% sank, lag um 1,2% über dem Niveau vom Jänner des Vorjahres.
Benzin und Dieseltreibstoff
Die Preise für Normal- und Superbenzin sanken im Vergleich zum Vormonat um 1% bzw. um 0,9%. Der Preis für Dieseltreibstoff ging um 3,8% zurück. Im Jahresvergleich wurde Normalbenzin um 22,4% und Superbenzin um 22,7% billiger. Der Preis für Dieseltreibstoff sank gegenüber Jänner 2008 um 19,3%.
Strom
Der Strompreis stieg gegenüber Dezember 2008 um 0,2%. Im Jahresvergleich wurde Strom um 5,3% teurer.
Raumwärme
Der Preis für Heizöl sank gegenüber dem Vormonat um 2,1%. Gegenüber Jänner 2008 verbilligte sich Heizöl um 23,2%.
Die Preise für feste fossile Brennstoffe sanken gegenüber Dezember 2008 durchschnittlich um 3,1%. Im Vergleich zu Jänner 2008 legten sie im Durchschnitt um 3,5% zu. Der Brennholzpreis, der gegenüber dem Vormonat um 0,5% zunahm, erhöhte sich im Jahresvergleich um 0,6%. Die Preise für Holzbriketts erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 2,4%. Im Jahresvergleich fiel ihr Preis um 16,1%.
Der Gaspreis legte gegenüber Dezember 2008 um 1% zu. Im Vergleich zu Jänner 2008 stieg er um 17,9%. Der Preis für Fernwärme sank gegenüber dem Vormonat um 0,7%. Im Jahresvergleich stieg der Preis um 4,3%.


