Szenarien für die öffentliche Strom- und Fernwärmeaufbringung und die Stromnachfrage in Österreich
Zur Erfüllung der Berichtspflicht im Rahmen des Monitoring Mechanismus über Emissionsszenarien für Treibhausgase (THG) wurden im Auftrag des Lebensministeriums zwei Emissionsszenarien für den Zeitraum bis 2020 berechnet:
- WM (with measures) und
- WAM (with additional measures).
Als Basis für die Berechnung der THG-Emissionen wurden unter anderem energiewirtschaftliche Grundlagendaten bis 2020 von einem Konsortium aus Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO; Industrie), der Österreichischen Energieagentur (Strombedarf, Strom- und Fernwärmeerzeugung) und der Technischen Universität Wien/EEG (Energy Economics Group; Haushalte und Dienstleistungen) modelliert und durch Abschätzungen des Umweltbundesamt ergänzt.
Die Österreichische Energieagentur hat Szenarien für die öffentliche Strom- und Fernwärmeaufbringung sowie für die Stromnachfrage Österreichs entwickelt. Die Szenarien für öffentliche Strom- und Fernwärmeaufbringung (KWK) wurden mit dem Bottom-up Optimierungsmodell BALMOREL quantifiziert. Die Szenarien für die Stromnachfrage Österreichs wurden mit dem Simulationsmodell LEAP berechnet.
Das Szenario „with implemented measures“ berücksichtigt bis zum Stichtag 8. August 2008 durchgeführte und verabschiedete („adopted and implemented“) politische und sonstige Maßnahmen. Das Szenario „with additional measures“ beinhaltet geplante konkrete Maßnahmen, die voraussichtlich umgesetzt und bis 2020 wirksam werden. Es berücksichtigt jedoch keine politischen oder gesetzlichen Zielvorgaben wie das 34%-Ziel für erneuerbare Energieträger.
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