Zero Emission Urban Study 2020
Die Studie ZEUS 2020 (Zero Emission Urban Study) stellt einen interdisziplinären Ansatz zur Verringerung des CO2 Ausstoßes bzw. des CO2 Abbaues im städtischen Umfeld dar.
Aus Sicht des Studienkonsortiums ist nur eine derartige Vorgehensweise, verknüpft mit dem ganzheitlichen Zugang zu diesem Thema, ein Garant für eine umsetzungsorientierte und gleichzeitig zukunftsfähige Lösung.
ZEUS 2020 behandelt deshalb einen breiten Querschnitt an relevanten Fachbereichen, wie z.B.:
- Querschnittsthemen:
o Ökologie (inklusive Regional- und Bundesklimaziele) und
o Ökonomie – Volkswirtschaftliche und Betriebswirtschaftliche Betrachtung - Städtebau / Raumplanung / Architektur
- Verkehr / Mobilität / Logistik
- Energiebewirtschaftung (im Fokus dabei stehen alternative und erneuerbare Energieträger)
- Meteorologie, Klima
- Soziologie – Soziodemographie
- etc.
Die wechselseitigen Verflechtungen dieser Disziplinen sollen zu einem Gesamtvorschlag für eine Betrachtungsweise zum Thema der "Emissionsfreien Stadt" führen, deren Ziel es ist, grundlegendes Orientierungswissen bereit zu stellen und innovative Wege und Modelle für das Bauen und Leben im 21. Jahrhundert zu entwickeln.
"Null-Emission-Stadt"
Unter dem Ziel einer umweltverträglichen und zukunftsfähigen Entwicklung wird der Gedanke der "Null-Emission-Stadt", der Vision einer möglichst emissionsfreien Stadt, aufgegriffen und auf seine Tragfähigkeit für innovative Handlungsmodelle forschungsstrategisch überprüft.
Zeus 2020 zielt auf die Entdeckung und Formulierung einer neuen Lebenskonzeption im städtischen Umfeld ab, die von der Planungsphase angefangen bis zur konkreten Benutzung der Facilities hin alle Prozessschritte in erster Linie unter dem Blickwinkel einer massiven Reduktion des CO2 Ausstoßes überprüft und neu definiert.
Das so gefundene Modell soll in einem städtischen Bereich einer Projektpartnerstadt generell und auch auf seine Flexibilität im Hinblick auf lokale/regionale Ausprägungen hin überprüft werden. Im Rahmen der Projektarbeit kommt es zu einer kontinuierlichen Evaluierung mit den Bedürfnissen und Vorgaben einer Modellregion (Linz) und eines konkreten Modellareals (Grundstücke der ÖBB südlich des Hauptbahnhofes).
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "NEUE ENERGIEN 2020" durchgeführt.
Projektdaten
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