Durch die steigende Energienachfrage, volatile Ölpreise und die Notwendigkeit eines nachhaltigen Wachstums gewinnt das Thema Smart Metering an Bedeutung in Europa. Das Ziel dieses EU-Projekts ist es, sowohl Marktakteure als auch Haushalte zu motivieren, die Vorteile des verbesserten Informationsflusses und des Potenzials zur Energieeinsparung zu nutzen und ihrerseits davon zu profitieren.
Stationäre Applikationen des Implementing Agreements on Advanced Fuel Cells der IEA (2014-2017)
Im Hochbau wird gegenwärtig ein Großteil der beim Abbruch unsortiert anfallenden Abfälle teuer deponiert. Abbruchmaterial stellt jedoch ein großes ungenutztes Ressourcenpotenzial dar und sollte nach der EU Abfallrahmenrichtlinie bevorzugt wiederverwendet, verwertet und erst zuletzt entsorgt werden. Im Projekt R Bau entwickeln Österreichische Energieagentur und Ressourcen Management Agentur (RMA) eine kosteneffiziente, praxisorientierte und ökologische Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau.
Europaweit besteht hohes CO2-Einsparpotential, das auch durch forcierte Gebäudesanierung genutzt werden soll. Das EU-Projekt Request2Action entwickelt zum einen Tools, um aus den Energieausweisdaten kosteneffiziente Sanierungsempfehlungen abzuleiten; zum anderen werden fundierte Daten aus den Energieausweisen und zu Kosten, Nutzen und Chancen von Sanierungsmaßnahmen in nationalen Datenbanken gebündelt und den Marktakteuren in „One-Stop-Shops“ zentral zur Verfügung gestellt.
Im städtischen Bereich ist die Nutzung erneuerbarer Energien oft problematisch. Ziel des Projekts ist die Erarbeitung von Konzepten zur energie- und kostenoptimierten Beheizung und Kühlung mittels Geothermie und Photovoltaik für großvolumige städtische Gebäude.
Die meisten Heizsysteme arbeiten nicht so effizient wie sie könnten. Auf dem Prüfstand werden meist beste Effizienzwerte erzielt, aber die Realität sieht anders aus: Aufgrund mangelhafter oder nicht durchgeführter Wartungen und unzureichender Abstimmung auf die Erfordernisse des versorgten Objektes sowie deren Benutzer arbeiten die Systeme bei Weitem nicht so energieeffizient wie sie sollten und könnten. Diese Umstände wirken sich auf die Luftqualität (Schadstoffe), den Energieverbrauch und damit letztendlich auf die Heizkosten aus.
Sie wollen wissen, wie effizient ihre Heizungs-, Lüftungs-, oder Kälteanlage ist? Dann werden Sie vermutlich mit dem Servicepartner Ihres Vertrauens einen Vor-Ort Termin vereinbaren und ihn die Anlage überprüfen lassen. Dies kann mit einem relativ hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden sein. Deshalb wurde von der Europäischen Kommission das Projekt iSERVcmb beauftragt, um entsprechend den Vorgaben der Gebäuderichtlinie ein alternatives Inspektionsverfahren auf Basis von realen Messwerten zu entwickeln und zu erproben.
Die Wirtschaftlichkeit von dezentralen Photovoltaiksystemen hängt derzeit stark vom Eigenverbrauchsanteil des erzeugten PV-Stroms im Gebäude ab. Eine Studie von Österreichischer Energieagentur und EVN AG zeigt auf, mit welcher Anlagendimensionierung ein möglichst optimaler Eigenverbrauchs¬anteil von PV-Strom in Wohn- und Nichtwohngebäuden unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erreicht werden kann.
Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Gefrierfächer verbrauchen rund um die Uhr Energie. Vermeintliche Schnäppchen stellen sich oft erst nach der ersten Energieabrechnung als Fehlkauf heraus. Das EU-Projekt YAECI soll Konsumenten dabei unterstützen, langfristig kalkulierbare Kaufentscheidungen zu treffen, indem die jährlichen Energiekosten des Elektrogeräts direkt am Point-of-Sale angegeben werden.
In „BUILD UP Skills CrossCraft“ – Nachfolgeprojekt zu „BUILD UP Skills Austria“ – werden spezifische Weiterbildungsmodule für die optimale Umsetzung von Energieeffizienz und Erneuerbaren in der Bauwirtschaft entwickelt. Zielgruppe dieser Weiterbildungsmodule sind Fachkräfte im Gebäudesektor.
Seite 1 / 3