"Wie geht es weiter nach Kopenhagen? Politische und ökonomische Dimensionen des Klimaschutzes"
Am UN-Klimagipfel im Dezember 2009 einigten sich die Vertragsstaaten weder auf konkrete Reduzierungsziele noch auf ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen. Im „zur Kenntnis genommenen“ Copenhagen Accord wurde zwar das 2-Grad-Limit anerkannt, ein neues globales Klimaschutz-Abkommen aber auf 2010 vertagt.
Was ist also in Kopenhagen – wieder – schief gelaufen? Ist der UN-Klimaprozess überhaupt ein geeignetes politisches Instrument, und welche Interessen bestimmen tatsächlich die reale Energie- und Klimapolitik?Darüber diskutierten Experten und Publikum im Rahmen dieser Energiegespräche.
Impulsreferate
Manfred Kohlbach (BMLFUW, Abteilung V/4, Immissions- und Klimaschutz)
"Was hat Kopenhagen wirklich gebracht? Ergebnisse des UN-Weltklimagipfels 2009"
Volkmar Lauber (Universität Salzburg, Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie)
"Welche Strategien für den globalen Klimaschutz?"
Herbert Lechner (Österreichische Energieagentur)
"Bringt globaler Klimaschutz eine neue Weltordnung?"
Moderation: Martin Kugler (Die Presse)


