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		<title>www.energyagency.at</title>
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		<description>RSS-Newsfeed von www.energyagency.at</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 08:55:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gaspreisindex (ÖGPI) verzeichnet Rückgang</title>
			<link>http://www.energyagency.at//fakten-service/energie-in-zahlen/gaspreisindex.html</link>
			<description>Untertitel: Der österreichische Gaspreisindex – ÖGPI© – verzeichnet für Mai 2013 einen deutlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit Jahresbeginn 2010 zeigt der ÖGPI einen steigenden Trend. Lag der Wert im Jänner 2010 noch bei 114,18, belief sich dieser Ende des Jahres 2011 auf 119,86. Seit Jahresbeginn 2012 beschleunigt sich dieser Trend. Für den August 2012 erreicht der ÖGPI den Wert von 147,55. Im Vergleich zum August des Vorjahres (115,96) liegt der ÖGPI um 27,2% höher.<br /><br />Die dem Gaspreisindex ÖGPI zugrunde liegenden Berechnungen basieren auf langjährigen Preisentwicklungen verschiedener Mineralölprodukte. Neben den Preisnotierungen für Diesel und Heizöl sind auch die Auswirkungen des Wechselkurses Euro / Dollar berücksichtigt.<br /><br />Da der Verbrauch von Erdgas unmittelbar mit dem Heizaufwand für Raumwärme verknüpft ist, fließen in die Berechnung auch saisonale Aspekte mit ein.<br /><br />Der Gaspreisindex ist sowohl eine Orientierung für Energieversorger als auch eine Information für Haushalts- und kleinere GewerbekundInnen über die tendenzielle Preisentwicklung im Erdgasbereich. Der ÖGPI bildet den Energieanteil der endgültigen Endverbraucherpreise ab, die zusätzlich Netztarife, Steuern und Abgaben enthalten. Auch durch unterschiedliche Preispolitik der Energieversorger kann der Endverbraucherpreis in seiner Entwicklung von der des Gaspreisindex abweichen.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 08:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Strompreisindex (ÖSPI) weiter rückläufig</title>
			<link>http://www.energyagency.at//fakten-service/energie-in-zahlen/strompreisindex.html</link>
			<description>Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Strompreisindex beträgt für Juni 2013 87,47...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Laut den Berechnungen der Österreichischen Energieagentur sinkt der ÖSPI im Juli 2012 gegenüber dem Vormonat um 2,0&nbsp;%. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres ist eine Veränderung von minus 2,2&nbsp;% zu verzeichnen. Für Grundlast wird gegenüber dem Vormonat eine Verminderung um 2,0&nbsp;% und gegenüber Juli 2011 ein Absinken um 2,2&nbsp;% erwartet. Bei Spitzenlast erwartet man im Monatsvergleich eine Veränderung von minus 2,0&nbsp;%. Gegenüber Juli 2011 sinkt der Preis für Spitzenlast um 2,1&nbsp;%. 
Der ÖSPI wird nach einer standardisierten Methode und auf Basis der Notierungen an der Energie-Börse EEX1 in Leipzig berechnet. Grundlage des ÖSPI sind die Marktpreise für Strompreis-Futures der kommenden vier Quartale. Sie sind gleichzeitig ein Indikator für die zu erwartende Entwicklung des Strompreises. Konkret werden neben den Werten für Grundlast, also der regelmäßigen, bandförmigen Stromlieferung, auch die Werte für Spitzenlast zur Berechnung herangezogen. 
 Der ÖSPI zeigt an, um wie viel Prozent sich der Einkaufspreis für Strom im kommenden Monat gegenüber der Basisperiode, dem Vormonat und dem Vorjahr auf Grundlage eines fiktiven Beschaffungsverhaltens verändert. Der Durchschnitt der Strompreise aus dem Jahr 2006 ist die Basis für den Strompreisindex (Basisjahr 2006 = 100). Der ÖSPI bildet nur die reine Energiekomponente ab, die einen Anteil von etwa 35&nbsp;% bis 40&nbsp;% am gesamten Strompreis hat. Die restlichen 60&nbsp;% bis 65&nbsp;% entfallen auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben. Weitere Faktoren, die den Strompreis beeinflussen – wie beispielsweise die Beschaffungsstrategien der Energieversorger – werden im ÖSPI nicht berücksichtigt. Ein Steigen bzw. Fallen des ÖSPI lässt daher nur eine entsprechend geringere Erhöhung bzw. Senkung des gesamten Strompreises erwarten. Mit dem ÖSPI kann keine Aussage getroffen werden, wie die Energieanbieter ihre Preise gegenüber den Endkunden tatsächlich gestalten. 
<link 123 - internal-link "Opens internal link in current window">Grafische Darstellung der Entwicklung des Strompreisindex (seit Mai 2003)</link>
Über den Österreichischen Strompreisindex – ÖSPI©
Die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency veröffentlicht neben dem Energiepreisindex (EPI) seit Oktober 2008 auch einen Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) als unabhängiges Informations-Service für Stromanbieter und StromabnehmerInnen. Der ÖSPI ist ein guter Indikator der Marktpreisentwicklung, der durch die standardisierte Berechnungsmethode die notwendige Stabilität erhält.&nbsp; 
Haftungsausschluss
Die Österreichische Energieagentur sowie alle bei der Erstellung der Indices beteiligten Experten haben deren Berechnung sowie inhaltliche Kommentare sorgfältig erstellt. Übermittlungs-/inhaltliche Fehler können dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Österreichische Energieagentur übernimmt daher keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte, insbesondere in Bezug auf eventuelle unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die direkte oder indirekte Verwendung der angebotenen Informationen entstehen.<br /> 
Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie.&nbsp; 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency&nbsp;<br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24<br />E-Mail:&nbsp;<link pr@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">pr(at)energyagency.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GreenGasGrids – Grünes Gas für Europa</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/greengasgrids-gruenes-gas-fuer-europa.html</link>
			<description>Biomethan kann im Unterschied zu anderen regenerativen Energieträgern bedarfsgerecht erzeugt und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor dem Hintergrund ambitionierter Zielsetzungen wurden Biomassestrategien entwickelt, die zunehmend auch die Förderung der Biogaseinspeisung enthalten.&nbsp; Aufgrund seiner Vorzüge – effizienter und vielseitiger Einsatz sowohl für die Strom- und Wärmeproduktion als auch im Verkehr – gewinnt Biomethan EU-weit an Bedeutung.
Die EU-Kommission hat alle Mitgliedsstaaten zu einer Darlegung der ergriffenen Maßnahmen zur Unterstützung der Biogaseinspeisung in den nationalen Aktionsplänen für erneuerbare Energien verpflichtet. Im Rahmen des Projekts werden daher&nbsp; Grundlagen für die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen zur Einspeisung von Biogas in Erdgasnetze erarbeitet. Der Energieträger Biomethan wird mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, technische Standards, politische Zielsetzungen und Handel analysiert. Green Gas Grids ergänzt durch seinen branchenorientierten Ansatz die Bestrebungen der EU-Kommission zur verstärkten Marktentwicklung der Biogaseinspeisung.<br /><br />Das Projektkonsortium setzt sich aus Energieagenturen, Verbänden und&nbsp; Forschungseinrichtungen aus zehn europäischen Staaten (Deutschland, Großbritannien, Österreich, Niederlande, Polen, Kroatien, Slowakei, Italien, Frankreich und Ungarn) sowie EU-weit agierenden Verbänden zusammen. ]]></content:encoded>
			<category>Energiewirtschaft &amp; Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 16:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Präsentationen zum Download</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/einladung-zur-veranstaltung-am-25042013.html</link>
			<description>Ab sofort stehen Ihnen die Präsentationen der Veranstaltung &quot;Die Wärmeversorgung von morgen: Trends...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der zukünftige Wärmemarkt und die Wärmeversorgung von morgen sind charakterisiert durch Gebäude, die einen sehr hohen thermischen Standard, sehr geringe Energieverbräuche und niedrige CO2-Emissionen aufweisen. <br />Schrittweise werden Heizwärmebedarf und Gesamtenergieeffizienz der Heizsysteme sowie Primärenergiebedarf bzw. CO2-Emissionen auf das Niveau von Niedrigstenergiegebäuden angepasst, da die Mindestanforderungen im Baubereich in Österreich bis zum Jahr 2020 massiv verschärft werden. <br /><br />Die Österreichische Energieagentur in Kooperation mit dem Dachverband Erneuerbare Energie Österreich luden deshalb zu einer Veranstaltung ein bei der die zukünftigen Trends und Anforderungen der wärmetechnischen Versorgung von Gebäuden erörtert und konkrete technische Lösungsansätze vorgestellt wurden. Die Zukunft des Heizens wurde im Anschluss an die Vorträge am Podium diskutiert.
<h2>Präsentationen</h2>
<b>Die Zukunft des österreichischen Wärmemarktes für neue Gebäude</b><br />Technische und infrastrukturelle Herausforderungen <br />DI Dr. Christian Pöhn, MA 39<br /><br /><b><media 1002 _blank - "TEXT, WS-Waermeversorgung-Adensam, WS-Waermeversorgung-Adensam.pdf, 585 KB">Rechtliche Anforderungen durch das Bundesenergieeffizienzgesetz und die Ökodesign-Richtlinie</media></b><br />Mag.a Dr. Heidelinde Adensam, BMWFJ<br /><br /><b><media 1003 _blank - "TEXT, WS-Waermeversorgung-Barreto, WS-Waermeversorgung-Barreto.pdf, 715 KB">Overview of EU policy developments on renewable energy sources (RES)</media></b><br />Leonardo Barreto-Gomez, Österreichische Energieagentur<br /><br /><b><media 1005 _blank - "TEXT, WS-Waermeversorgung-Mitterndorfer, WS-Waermeversorgung-Mitterndorfer.pdf, 1.4 MB">Hybridsysteme in Einfamilienhäusern bzw. Siedlungsgebieten: Die Antwort zu mehr Energieeffizienz?</media></b><br />Manuel Mitterndorfer, MSc., Österreichische Energieagentur<br />DI Dr. Günter Simader, Österreichische Energieagentur<br /><br /><b>Hybridsysteme im Vergleich: Teil 1<br /><media 1008 _blank - "TEXT, WS-Waermeversorgung-Themessl, WS-Waermeversorgung-Themessl.pdf, 4.8 MB">Biomasse in Kombination mit Solaranlagen</media></b><br />Ing. Armin Themeßl, AEE Energiedienstleistung GmbH<br /><br /><b>Hybridsysteme im Vergleich: Teil 2<br /><media 1007 _blank - "TEXT, WS-Waermeversorgung-Selvicka, WS-Waermeversorgung-Selvicka.pdf, 2.9 MB">Solaranlagen in Kombination mit Wärmepumpen</media></b><br />Ing. Ewald Selvička, AEE-Intec<br /><br /><b>Hybridsysteme im Vergleich: Teil 3<br /><media 1006 _blank - "TEXT, WS-Waermeversorgung-Rimpler, WS-Waermeversorgung-Rimpler.pdf, 1.2 MB">Photovoltaik für die Wärmeversorgung</media></b><br />Dr. Gerhard Rimpler, Energenium
<media 1004 _blank - "TEXT, WS-Waermeversorgung-Mair, WS-Waermeversorgung-Mair.pdf, 561 KB">Die Wärmeversorgung von morgen: Trends und Anforderungen</media><br />DI Franz Mair, Land Salzburg, Energiewirtschaft und -beratung]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 07:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energie- und Ressourceneffizienz im Gesundheitswesen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/health-laenderuebergreifende-informationsdrehscheibe-energie-und-ressourceneffizienz-im-gesundhe.html</link>
			<description>Große Krankenhäuser verbrauchen oft so viel Energie wie kleinere Städte. Untersuchungen zeigen,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um Energie- und Ressourceneffizienz im Spitalsbereich zu forcieren, wurde im Rahmen des EU-Projekts &quot;Health&quot; eine grenzüberschreitende Informationsdrehscheibe zwischen Krankenhäusern in Ost-Österreich und West-Ungarn aufgebaut.
Dazu wurden in drei österreichischen und drei ungarischen Krankenanstalten die Bereiche <b>Wissens- und Qualitätsmanagement</b>, <b>Energiemanagement</b> und <b>Ressourcenmanagement </b>analysiert und spezifische Verbesserungsvorschläge erarbeitet.
Die Österreichische Energieagentur war dabei zentral am Modul <b>Energie</b> beteiligt und untersuchte gemeinsam mit der Ressourcen Management Agentur das <b>Otto Wagner Spita</b>l, das <b>Krankenhaus Hietzing</b> und die <b>Krankenanstalt Rudolfstiftung</b>.
Dabei wurde das Energieeffizienzpotenzial, das bei gleich bleibender Qualität der Versorgung in den untersuchten Krankenhäusern erwartet werden kann, erhoben und aufgezeigt, durch welche technischen und organisatorischen Maßnahmen eine Reduktion an Endenergie und CO2-Emissionen erreicht werden kann.
Den ersten Schritt bildete dabei die Erhebung des Energieverbrauchs der Krankenhäuser, die Aufgliederung des Energieverbrauchs nach Energieträgern sowie die entsprechende Zuteilung zu einzelnen Verbrauchern bzw. Verbrauchergruppen. Da derzeit in den Wiener Krankenhäusern lediglich der Gesamtenergieverbrauch der Krankenanstalten regelmäßig erfasst und dokumentiert wird, mussten fehlende Informationen mittels Literaturrecherchen, Energieaudits und Messungen erhoben werden, um den Energieverbrauch der einzelnen Energiesysteme abbilden zu können.
<media 993 _blank - "TEXT, Energieverbrauchsanalyse von Wiener Krankenanstalten (pdf), HEALTH-Analyse-Energieverbrauch.pdf, 4.3 MB">Analyse des Energieverbrauchs von Wiener Krankenanstalten (pdf)</media>
Die in Österreichischen Krankenanstalten bereits umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen wurden in der Erhebung berücksichtigt. So wurde im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien von 1998 bis 2010 bereits eine Vielzahl von innovativen Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt. Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen konnte von 2000 bis 2010 eine Reduktion des Stromverbrauchs um 14,0%, des Fernwärmeverbrauchs um 7,5% und des Erdgasverbrauchs um 4,3% erreicht werden.
<media 995 _blank - "TEXT, Energiebericht 2010 des Wiener AKHs (pdf), HEALTH-Energiebericht_2010.pdf, 3.5 MB">Energiebericht 2010 des Wiener AKHs (pdf)</media>
Die Untersuchung ergab, dass thermische Sanierungsmaßnahmen mit <b>Energieeinsparungen </b>zwischen <b>8 und 47 % des Wärmeverbrauchs</b> einhergehen. Durch Energieeffizienzmaßnahmen bei den HLK-Stromverbrauchergruppen (Ventilatoren, Kältemaschinen, Pumpen, Dampfbefeuchter) können Einsparungen von bis zu <b>18,3 % des HLK-Gesamtstromverbrauchs</b> erreicht werden.
<media 996 - - "BILD, Health-Einsparpotenziale, Health-Einsparpotenziale.bmp, 1.6 MB"><img src="/fileadmin/dam/image/projekte/gebaeude/Health-Einsparpotenziale-klein.jpg" txdam="998" height="224" width="576" alt="" /></media>
<media 994 _blank - "TEXT, Energie- und CO2-Einsparpotential der Wiener Krankenanstalten (pdf), HEALTH-Einsparpotenzial.pdf, 2.0 MB">Energie- und CO2-Einsparpotential der Wiener Krankenanstalten (pdf)</media>
Zur weiteren kontinuierlichen Ausschöpfung des Energieeffizienzpotenzials in den untersuchten Wiener Krankenhäusern wurde die <b>Einführung eines Energiemanegementsystems</b> (EnMS) empfohlen. Erst durch die Einführung eines EnMS wird es möglich, umgesetzte Effizienzmaßnahmen im eigenen Haus schnell und effektiv zu evaluieren sowie weitere Energieeinsparpotenziale zu identifizieren. Schließlich geht es darum, in Krankenanstalten eine langfristige Reduzierung der Kosten und der Treibhausgasemissionen bei gleich bleibender Qualität der Versorgung zu ermöglichen. 
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width: 404px; "><dt><img src="/uploads/RTEmagicC_84965a7c1b.jpg.jpg" height="77" width="404" alt="" /></dt></dl></div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 15:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Workshop: Smarte Dienstleistungen - hochwertige Hardware und intelligente Software</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/workshop-smarte-dienstleistungen-hochwertige-hardware-und-intelligente-software.html</link>
			<description>Einladung zum Workshop</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mainInfoArea">Smart Metering ist mehr  als nur ein Zähler und das Smart Home mehr als nur Fiktion. Inwieweit  sich das volle Potenzial von Smart Metern ausschöpfen lässt, wird unter  anderem davon abhängen, ob sich Märkte für smarte Dienstleistungen  entwickeln werden. Dafür sind Innovationsgeist und ein klar erkennbarer  Kundennutzen mit entsprechender Nachfrage notwendig.<br /><br />Im Workshop  wird ein vertiefter Blick auf europäische Entwicklungen geworfen. Welche  kommerziellen&nbsp; Dienstleistungen sind bereits auf dem Markt? Besonderes  Augenmerk gilt dabei dem skandinavischen Markt und Deutschland.  
<h2>Anmeldung</h2>
Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenlos.  
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass eine <link karin.hauer@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">Anmeldung</link> <b>bis 30. April 2013</b> unbedingt notwendig ist, da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist. 
<h2>Programm</h2>
<link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/SmartRegions-Workshop-20130507.pdf _blank - "TEXT, Smart Regions-Workshop-20130507, SmartRegions-Workshop-20130507.pdf, 232 KB">Programm zum Download (pdf)</link> 
<h2>Anfahrt</h2>
<link http://www.schoenbrunn-tagungszentrum.at/tagen-feiern/anfahrt.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Anfahrt zum Tagungszentrum Schönbrunn</link></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 13:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leichter Anstieg gegenüber Vormonat</title>
			<link>http://www.energyagency.at//fakten-service/energie-in-zahlen/energiepreisindex.html</link>
			<description>Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) stieg im Januar 2013...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 09:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energieagenturchef im Interview</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/zum-interview.html</link>
			<description>2012 stiegen die Energiekosten für Haushalte um 5,5%. Anlässlich der Herausgabe des EPI...</description>
			<content:encoded><![CDATA[2012 stiegen die Energiekosten für Haushalte um 5,5%. Anlässlich der Herausgabe des EPI Jahresrückblicks 2012 begrüßte ORF &quot;heute leben&quot; am 13. März 2012 den Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, DI Peter Traupmann, beim Studiointerview. 
Neben den Schwerpunkten der Tätigkeit der Energieagentur wurde über die österreichischen Energiepreise im europäischen Vergleich, Gebäudesanierung, spritsparende Fahrweise und die Energieträger der Zukunft gesprochen.
<link http://youtu.be/e70LEDp3w-4 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Link zum Interview</link>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 10:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EPI steigt im Jahresschnitt um 5,5%</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energiepreisindex-epi-steigt-im-jahresschnitt-um-55.html</link>
			<description>Im Jahr 2012 zeigen sich die Energiepreise volatiler als im Jahr davor, jedoch auf höherem Niveau.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Jahresdurchschnitt 2012 legte der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2011 um 5,5 % zu.
Insgesamt lag der EPI im Dezember 2012 mit 1,2 % geringfügig über dem Niveau vom Jänner 2012. Seinen höchsten Wert erreichte der EPI im September 2012 mit 120,2. Im Jahresdurchschnitt 2012 erhöhte sich der EPI um 5,5 % gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2011. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Jahresdurchschnitt 2012 um 2,5 % gegenüber 2011. Bereinigt man den VPI um die energierelevanten Positionen, würde der VPI im Jahresdurchschnitt um 2,1 % ansteigen.
<h2>Größter Anstieg bei Heizöl</h2>
Der EPI spiegelt die Schwankungen vor allem bei Heizöl, Superbenzin und Diesel wider. Den größten Beitrag zum Anstieg des EPI lieferte dabei Heizöl mit einem Plus von 8,4 %. Die Preise für Treibstoffe (Diesel und Eurosuper) stiegen im Jahresdurchschnitt um 6,1 % bzw. 6,7%.
<h2>Rohölpreis zeigt im Jahr 2012 Volatilität </h2>
Der Rohölpreis, der zu Jahresanfang 2012 bei 110,7 $/Barrel lag, stieg im 1. Quartal auf 125,5 $/bbl und ging bis Juni 2012 stark zurück auf 95,2 $/bbl. Danach folgte eine steigende Entwicklung bis August. Bis zum Jahresende verzeichnete der Rohölpreis im Monatsdurchschnitt eine ziemlich stabile, leicht rückläufige Tendenz. Im Dezember 2012 entsprach das Preisniveau mit 109,5 $/bbl in etwa wieder dem zu Jahresbeginn.
<h2>Die absoluten Ausgaben der österreichischen Haushalte für Energie</h2>
Laut Berechnungen der Österreichischen Energieagentur (auf Basis der Konsumerhebung der Statistik Austria) betrugen die Ausgaben der österreichischen Haushalte für Energie im Jahr 2012 aufgrund der Preis- und Mengenentwicklungen mehr als 12,7 Mrd. Euro. Dies bedeutet durchschnittliche monatliche Ausgaben für Energie von 288 Euro pro Haushalt im Jahr 2012. Mehr als 50 % davon wurden für Verkehr (Benzin und Dieseltreibstoff) ausgegeben. Rund 26 % der energetischen Haushaltsausgaben entfielen auf Raumwärme und Warmwasser und 22 % auf Strom. Die Ausgaben der Haushalte für Energie blieben im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr 2011 nahezu unverändert.
<media 959 _blank - "TEXT, epi-2012, epi-2012.pdf, 255 KB"><b>Energiepreise für private Haushalte – Jahresrückblick 2012 (pdf)</b></media>]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 10:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreichische Energiepartnerschaften mit Ländern in Mittel- und Osteuropa</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreichische-energiepartnerschaften-mit-laendern-in-mittel-und-osteuropa.html</link>
			<description>In der Politik der Europäischen Union, der einzelnen Mitgliedstaaten und anderer europäischer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Österreichischen Energiepartnerschaften mit mittel- und osteuropäischen Ländern, die zum Teil bereits in den frühen 1990er Jahren von der Bundesregierung eingeleitet wurden, sind ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie eine derartige Basis aufgebaut und die Zusammenarbeit vertieft werden kann.<br /><br />Die Energiepartnerschaften werden von der Österreichischen Energieagentur im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft koordiniert und fachlich betreut.<br /><br />Derzeit bestehen Energiepartnerschaften mit:<br />
<ul><li>Bulgarien</li><li>Rumänien</li><li>Slowakische Republik</li><li>Tschechischen Republik</li><li>Ukraine</li><li>Weißrussland</li></ul>
Die thematischen Inhalte der Zusammenarbeit konzentrieren sich auf:<br />
<ul><li>Nachhaltige, ökologisch verträgliche und energieeffiziente Energieversorgungssysteme</li><li>Effiziente Technologien zur Erzeugung elektrischer Energie (insbesondere Kraft-Wärme-Kopplung)</li><li>Einsatz erneuerbarer Energieträger (Biomasse, Biogas, Solarenergie, Wasserkraft und Windkraft)</li><li>Verbraucherseitige Energieeffizienzmaßnahmen (insbesondere im Bereich des Stromverbrauchs)</li></ul>
Die Kooperation mit den Partnerländern erfolgt im Rahmen der Energiepartnerschaften auf 3 Ebenen:<br /><br />
<ol><li>Informations- und Netzwerksaktivitäten</li><li>Capacity Building und Politikfeldberatung</li><li>Demonstrationsprojekte</li></ol>]]></content:encoded>
			<category>EU &amp; Internationales</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 16:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>REQUEST - Qualitätssteigerung im Sanierungsprozess</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/request-qualitaetssteigerung-im-sanierungsprozess.html</link>
			<description>Das Projekt bietet nationalen und regionalen Agenturen in der EU eine Vielzahl an getesteten Tools...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Energieausweis eines Gebäudes liefert Informationen und Empfehlungen, welche Maßnahmen zur Sanierung dieses Objekts gesetzt werden können. Um die vorgeschlagenen Maßnahmen auch zur Umsetzung zu bringen, muss der Gebäudeeigentümer motiviert werden. Einerseits müssen die Sanierungsvorschläge im Energieausweis dem tatsächlichen Zustand des Gebäudes entsprechen und andererseits müssen Gebäudeeigentümer Zugang zu Sanierungsangeboten haben, bei denen sie sich auf die Qualität der durchgeführten Sanierung verlassen können. Das EU-Projekt REnovation through QUality supply chains and EPC Standards – REQUEST analysierte Tools und Strategien zur Steigerung der Sanierungsqualität und -tätigkeit ausgehend vom Energieausweis. Elf EU-Länder waren an dem Projekt beteiligt, das von April 2010 bis September 2012 lief. Das Projekt setzte folgende Schwerpunkte:
<b>Schließen der Lücke zwischen Energieausweis und Lieferkette</b><br />Mögliche Tools und Strategien, um die Umsetzung von empfohlenen Sanierungsmaßnahmen voranzutreiben, insbesondere um die Lücke zwischen Gebäudeeigentümern oder Mietern und der Lieferkette zu schließen, wurden identifiziert und analysiert. Dabei spielte der Energieausweis eine wichtige Rolle.
<b>Entwicklung eines Qualitätsrahmens für hochwertige Sanierungen</b><br />Die Projektpartner entwickelten eine Zusammenstellung von ambitionierten Standards und Qualitätssicherungsmechanismen für den Sanierungsprozess. Um eine hohe Sanierungsqualität zu erreichen, ist nicht nur die hohe Qualität der Arbeit der einzelnen Gewerke entscheidend, sondern auch die Kommunikation zwischen den Gewerken. Durch Workshops mit Architekten, Installateuren, Energieberatern u. a. wurden Schlüsselprobleme und typische Schnittstellen identifiziert. Ziel war es, den gesamten Sanierungsprozess systematisch zu betrachten und Vorschläge zur Erhöhung der Qualität zu entwickeln.
Die Aktivitäten basierten auf einer Analyse bereits bestehender und auch geplanter Qualitätsmodelle und Energieausweissysteme für Wohnhaussanierungen in der EU. Ausgewählte Tools wurden vom Projektteam in Pilotprojekten angewendet, um die Praktikabilität zu prüfen und die Tools gegebenenfalls anzupassen. Die EU-weite Analyse von bestehenden Tools und Programmen ermöglichte darüber zudem guten Überblick über die Umsetzungsmethoden der EU-Gebäuderichtlinie in den einzelnen Mitgliedstaaten. 
<h1>Ergebnisse</h1>
Das Projekt hat in den Partnerländern über 1000 Professionisten, Energieberater und Energieerzeuger erreicht und somit tatsächlich viele Renovierungen initiiert. Über 50 staatliche Organisationen und Vereine waren in diesen Prozess involviert. Im Endeffekt wurden Einsparungen von mehr als 36.000MWh und 10.000 t CO2 ausgelöst. Ca. 18 Mio. € wurden in die Sanierungen investiert.
Eine Datenbank mit Strategien, Tools und Methoden zur Erhöhung der Sanierungsqualität und Sanierungsrate sowie Best-Practice-Beispiele und weitere Projektinformationen finden sich auf der Projektwebsite: <link http://www.building-request.eu/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.building-request.eu</link> 
<ul></ul>
<h2>Österreichisches Pilotprojekt</h2>
Das österreichische Pilotprojekt – Entwicklung einer Gebäudetypologie für Wiener Wohngebäude – wurde in Kooperation mit dem Bauphysiklabor der Wiener MA 39 durchgeführt. Die Gebäudetypologie wurde auf Basis von Energieausweisen erstellt und teilt die Wiener Wohngebäude in sechs Bauepochen ein. Gebäudegrößen, Heizsysteme und unterschiedliche Bauweisen bilden wesentliche Unterscheidungskriterien. Zu jedem &quot;Gebäudetyp&quot; wurden mögliche Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen. 
Die Evaluierung des Tools ergab, dass die Typologie besonders in der frühen Planungsphase ein äußerst nützliches Instrument darstellt. Sie eignet sich u.a. für folgende Zwecke:
<ul><li>zur Schätzung des Heizwärmebedarfs bestehender Gebäude, </li><li>zur Schätzung des zukünftigen Energieverbrauchs, </li><li>als Grundlage für Basisdaten, um Sanierungspotentiale zu erheben und für die Erstellung von regionalen und lokalen Energiekonzepten,</li><li>für Szenario-Analysen,</li><li>für die Überprüfung möglicher Anwendungsfelder in einzelnen Projekten der Initiative &quot;Smart City Vienna&quot;.</li></ul>
Die gesamte Gebäudetypologie sowie der Fragebogen zur Evaluierung des Tools stehen zum Download bereit.]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 09:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energieagentur startet Monitoringoffensive</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/einladung-zum-iserv-open-workshop.html</link>
			<description>Mit dem Schwerpunkt Klimatisierung prüft die Österreichische Energieagentur als Partner im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit 11 % des gesamten Strombedarfs in Europa stellen die Anlagen zur Heizung, Lüftung und Klimatisierung (HLK) einen beachtlichen Verbrauchsfaktor dar. In der EU-Gebäuderichtlinie wurden daher Anlagen-Inspektionen oder vergleichbare Maßnahmen vorgesehen, um die Verschwendung von Energie zu vermeiden. Das Projekt iSERVcmb wird mit Hilfe eines Langzeit-Monitorings eine wichtige Datengrundlage für diese Regelung bilden. 
Auf Basis der Erfassung von zumindest stündlichen Energieverbrauchsdaten von ca. 1600 HLK-Anlagen in den EU-Mitgliedstaaten will das Projekt Benchmarks für gute, durchschnittliche und unterdurchschnittliche Energieverbrauchswerte von HLK-Anlagen entwickeln. Derzeit noch ohne Kosten können Betreiber von Dienstleistungsgebäuden auf freiwilliger Basis und, wenn gewünscht anonymisiert, am Projekt teilnehmen und ihre Energieverbrauchswerte analysieren lassen.
Die eigens für iSERVcmb entwickelte Anwendung HERO identifiziert mangelhafte HLK-Anlagen und zeigt auf, wo Optimierungspotentiale liegen. Es ist zu erwarten, dass HLK-Anlagen, die eine überdurchschnittliche Energieeffizienz aufweisen, von der verpflichtenden Inspektion ausgenommen werden. Mit Hilfe von iSERVcmb konnte der gesamte Stromverbrauch eines Gebäudes bereits um 25 %, gesenkt werden. Die Ausgaben für Energie reduzieren sich in diesem Fall nachhaltig um 90.000 Euro pro Jahr. 
Aktuell sind bereits 81 Gebäude, 288 HLK-Anlagen und 1482 HLK-Komponenten in HERO erfasst. Diese bislang unerreichte Datenmenge ermöglicht Teilnehmern die Erstellung von maßgeschneiderten Benchmarks und aussagekräftigen Berichten für ihre HLK-Anlagen. Um kostenlos am Projekt teilzunehmen sollten die HLK-Anlagen bereits über Geräte zur Messung des Energieverbrauchs verfügen. Alternativ sollten die Verantwortlichen bereit sein, diese Zähler zu installieren. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich für weitere Informationen an die Österreichische Energieagentur zu wenden, welche das Projekt iSERVcmb in Österreich, Deutschland und Dänemark durchführt. <br /><br /><b>Kontakt Projekt iSERVcmb:</b><br /><link christoph.gruber@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">Mag. Christoph Gruber</link><br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency <br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-186<br />Web: <link http://www.iservcmb.info/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.iservcmb.info</link>
<b>Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency</b><br />Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie.<br /><br /><b>Rückfragehinweise</b> <b></b>
Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency<br />Mag. Heinrich Sigmund, Msc<br />Tel: +43 (1) 5861524-101<br /><link mailto:pr@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">pr@energyagency.at </link>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 13:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IEE-Call bis 8. Mai 2013 offen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/intelligente-energie-europa-call-bis-8-mai-2013-offen-1.html</link>
			<description>Der aktuelle Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des EU-Förderprogramms...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Damit besteht wieder die Möglichkeit, Projektvorschläge im Bereich der Energieeffizienz und der Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen zur Förderung einzureichen. Der Finanzierungszuschuss beträgt 75% der anrechenbaren Kosten.
<h2>Präsentationen der Info-Veranstaltung</h2>
Zur Vorstellung der inhaltlichen Schwerpunkte der Ausschreibung 2013 sowie der Einreichmodalitäten veranstaltete die Österreichische Energieagentur eine Info-Tag in Wien. 
<ul><li><b><media 934 _blank - "TEXT, IEE-Einfuehrung, IEE-Einfuehrung.pdf, 859 KB">&quot;Intelligente Energie – Europa (IEE)&quot;, ein Teilprogramm des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) – Überblick und Einführung</media><br /><br /></b></li><li><b><media 937 _blank - "TEXT, IEE-Priorities, IEE-Priorities.pdf, 877 KB">Vorstellung des IEE-Calls 2013</media><br /><br /></b></li><li><b><media 935 _blank - "TEXT, IEE-Einreichmodalitaeten, IEE-Einreichmodalitaeten.pdf, 2.1 MB">Einreichmodalitäten und finanzielle Angelegenheiten</media><br /><br /></b></li><li><b><media 936 _blank - "TEXT, IEE-H2020Ausblick, IEE-H2020Ausblick.pdf, 693 KB">Überblick aktuelle EU Calls - Ausblick auf Horizon 2020</media></b></li></ul>
Die Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation organisierte am 23. Jänner 2013 eine Info-Veranstaltung in Brüssel. Weiterführende Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie <link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/index_en.htm _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>.
<h2>Das Programm IEE</h2>
Das Programm &quot;Intelligente Energie – Europa&quot; ist ein Teilprogramm des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP). Es ist das wichtigste Instrument der Gemeinschaft, um nichttechnische Hindernisse zu überwinden, die einer flächendeckenden effizienten Energieverwendung und einem größeren Einsatz neuer und erneuerbarer Energiequellen entgegenstehen. Förderwürdig sind Projekte zur Werbung und Informationsverbreitung in den Bereichen Energieeffizienz und Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen.
<h2>Weitere Informationen</h2>
Weitere Informationen zu dem Förderprogramm und den diesjährigen Förderschwerpunkten sowie zu den Fördervoraussetzungen stehen Ihnen auf der <link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/getting-funds/call-for-proposals/how-to-apply/index_en.htm _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Intelligent Energy Europe-Website</link> bzw. auf <link record:tt_news:461 - internal-link>unserer Website</link> zur Verfügung.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vergleich von Energieeffizienzkennzahlen in europäischen Staaten</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/vergleich-von-energieeffizienzkennzahlen-in-europaeischen-staaten.html</link>
			<description>ODYSSEE MURE ist ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt zur Messung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Messung der Energieeffizienz in Europa</h2>
ODYSSEE MURE ist ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt zur Messung der Energieeffizienz in Europa. Mittels einheitlicher Indikatoren können CO2-Trends überwacht und nationale Politiken und Gemeinschaftsrichtlinien im Bereich Energieeffizienz bewertet werden. Das Projekt besteht seit 1993 und befindet sich derzeit in Phase 11.<br />Ausgangslage<br /><br />Sowohl europäische als auch nationale politische Initiativen im Bereich intelligente Energie und betriebliches Energiemanagement beruhen zunehmend auf quantitativen und konkreten Zielen. Aus diesem Grund sind verlässliche Daten und geeignete Methoden erforderlich, um ihren Erfolg zu messen, zu überwachen und zu bewerten. Das Programm Intelligente Energie – Europa finanziert daher einige Projekte, darunter auch das Projekt ODYSSEE MURE um diese Herausforderung anzugehen und unsere Fähigkeit zu steigern, Fortschritte in Richtung eines energieintelligenteren Europas bewerten zu können.<br />Das Projekt<br /><br />Im Projekt ODYSSEE MURE wurden zwei separate Projekte zusammengefasst:<br /><br />
<ul><li>ODYSSEE, eine umfangreiche Datenbank für vergleichbare Energieeffizienz- und CO2 Indikatoren, die zu einer Referenz für die Bewertung der Leistungsfähigkeit der EU-Mitgliedstaaten im Bereich Energieeffizienz geworden ist. Die Daten der letzten 15 Jahre, die auch CO2-Emissionen umfassen, bieten den Nutzern einen Überblick und Vergleichsmöglichkeiten aller Sektoren und Endnutzertypen.</li></ul>
<ul><li>MURE, eine Datenbank bestehend aus zirka 1.000 Maßnahmen der EU und ihrer Mitgliedstaaten zur Energieeinsparung. Diese Datenbank umfasst ein breites Spektrum an gesetzgeberischen, finanzpolitischen und finanziellen Maßnahmen wie Informationskampagnen, Energie-Audits und ausgehandelte Vereinbarungen in vier Sektoren: Haushalte, Verkehr; Industrie und Dienstleistungen.</li></ul>
Dank der Zusammenfassung beider Initiativen können Energieeffizienz und CO2-Trends überwacht und nationale Politiken und Gemeinschaftsrichtlinien im Bereich Energieeffizienz bewertet werden. Ein Netzwerk bestehend aus 29 nationalen Teams, die vorwiegend aus den nationalen Energieagenturen gebildet werden, führen regelmäßige Aktualisierungen der Datenbank durch. Diese wird u.a. von der Generaldirektion Energie und Verkehr der Europäischen Kommission, der Internationalen Energieagentur und anderen zentralen Organisationen in diesem Bereich verwendet. 
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:204px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/ _blank><img style="float: left; padding-right: 10px;" src="/uploads/RTEmagicC_5856baee27.jpg.jpg" height="41" width="204" alt="" /></link></span></dt></dl></div>
&quot;The sole responsibility for the content of this webpage lies with the authors. It does not necessarily reflect the opinion of the European Union. Neither the EACI nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 14:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sanierungsoffensive 2013 - mehr Geld, mehr Möglichkeiten</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/sanierungsoffensive-2013.html</link>
			<description>Die Initiative für Sanierung von privaten und gewerblichen Gebäuden ist flexibler und vielseitiger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nicht nur die, die sich eine vollumfassende thermische Sanierung finanziell leisten können, sondern praktisch jede/r Eigentümer/in eines Gebäudes kann eine Förderung von mehreren tausend Euro für unterschiedlichste Maßnahmen erhalten. Vom Kesseltausch bis zur Dämmung kann auf die eigenen Verhältnisse Bedacht genommen werden, damit ist die Sanierungsförderung so flexibel wie noch nie, hält Traupmann fest: &quot;Die Österreichische Energieagentur empfiehlt die Sanierungsoffensive 2013 zu nutzen. Über die Kennwerte im Energieausweis werden auch Teilsanierungen flexibel anerkannt und gefördert.&nbsp; Wir konnten in Studien feststellen, dass schon mit der Dämmung der obersten Geschoßdecke und einer modernen, richtig dimensionierten Heizungsanlage Einsparungen von 40% und mehr an Energiekosten erzielt werden können.&quot; <br />Die 2012 nicht genutzten 23 Mio. Euro bleiben der Sanierungsinitiative erhalten und erhöhen damit das Volumen der Förderungen für 2013.<br /><br />In Zeiten steigender Energiepreise und geringer Verzinsung von Sparguthaben ist das energiesparende Sanieren von Einfamilienhäusern besonders lohnend. Abhängig vom Ausgangszustand des Gebäudes lassen sich die Heizkosten im Jahr oft um bis zu 70% senken. Das führt zu nennenswerten Entlastungen der Haushaltsbudgets, aber auch zu Komforterhöhungen und Wertsteigerungen des Objektes.<br /><br />&nbsp;&quot;Sanierungen rein unter dem Gesichtspunkt der Energie- und Kosteneinsparungen zu betrachten, würde aber zu kurz greifen&quot;, sagt DI Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. &quot;Man steigert damit auch die Wohnqualität und tätigt eine zukunftssichere Investition. Für den Fall, dass man das Gebäude in Zukunft verkaufen möchte, erzielt man einen wesentlich höheren Verkaufswert durch einen besseren Energieausweis. In Niedrigzins-Zeiten kann man eine energetische Sanierung beinahe schon als das bessere Sparbuch bezeichnen.&quot;<br /><br />Traupmann begrüßt daher die Weiterführung der Sanierungsförderung und vor allem die Planungssicherheit bis 2016. Es sind nämlich oft die hohen Anfangsinvestitionen, die Eigenheimbesitzer vor einer umfassenden energetischen Sanierung zurück schrecken lassen. Förderungen helfen, den Menschen die oft vorhandene anfängliche Skepsis gegenüber der finanziellen Belastung einer umfassenden energetischen Sanierung zu nehmen. <br /><br />Wichtig ist aber in allen Fällen – ob Voll- oder Teilsanierung -, dass man entsprechende hochqualifizierte Beratung in Anspruch nimmt. &quot;Sanierungsentscheidungen wirken sich in den meisten Fällen auf Jahrzehnte aus. Daher rät die Energieagentur allen potentiellen Sanierern, eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Was bei der Sanierung schief läuft, kann man nämlich oft nur mehr unter hohen Kosten korrigieren&quot;, so Peter Traupmann.<br /><br />Die Energieagentur bietet eine breite Palette an Serviceleistungen für potentielle Sanierer, die die richtigen Sanierungsentscheidungen treffen möchten.
<ul><li><b><link 73 - internal-link "Opens internal link in current window">Energieberatungsstellen</link></b></li><li><b><link http://www.bauen-sanieren.klimaaktiv.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">klima:aktiv</link></b>&nbsp;&nbsp; </li></ul>
<br /><b>Über klima:aktiv&nbsp; </b><br />klima:aktiv ist die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. Seit 2004 deckt klima:aktiv mit den Themenschwerpunkten &quot;Erneuerbare Energie&quot;, &quot;Bauen und Sanieren&quot;, &quot;Energiesparen&quot; und &quot;Mobilität&quot; alle zentralen Technologiebereiche einer zukunftsfähigen Energienutzung ab. klima:aktiv leistet mit der Entwicklung von Qualitätsstandards im Bereich Energieeffizienz, der aktiven Beratung und Schulung, sowie breit gestreuter Informationsarbeit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. klima:aktiv dient dabei als Plattform für Initiativen von Unternehmen, Ländern und Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen. Das breite Wissen wird von klima:aktiv Expertinnen und Experten in ganz Österreich getragen. Informationen zu klima:aktiv sind auf <link http://www.klimaaktiv.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.klimaaktiv.at</link> abrufbar.<br /><br /><b>Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency</b><br />Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie.<br /><br /><b>Rückfragehinweise</b>
<b>Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency</b><br />Mag. Heinrich Sigmund, Msc<br />Tel: +43 (1) 5861524-101<br /><link mailto:pr@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">pr@energyagency.at </link><br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 15:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entwicklung eines Geschäftsmodells für die Umstellung von Öl- auf Pelletsheizungen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/entwicklung-eines-geschaeftsmodells-fuer-die-umstellung-von-oel-auf-pelletsheizungen.html</link>
			<description>Rechtliche Rahmenbedingungen (Feuerungsanlagenverordnung, Ökodesign-Kriterien, Bauordnungen etc.)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Österreichische Energieagentur entwickelte für die Wärme Austria Vertriebsgmbh (WAV) ein Berechnungstool, um den Umstieg von alten Öl-Heizungen auf neue energieeffiziente Heizungen ökonomisch zu bewerten. Das Berechnungstool vergleicht auf Basis der Eingabeparameter (bisheriger Energieverbrauch, Kesselgröße,…) eine neue Öl-Brennwert Heizung mit einer neuen Pellets-Heizung. Die Berechnungen zeigen, dass sich eine neue energieeffiziente Pellets-Heizung aufgrund der geringeren Brennstoffkosten in den meisten Fällen nach wenigen Jahren ökonomisch rechnet. Eine beispielhafte Vergleichsrechnung für den Leistungsbereich von 300 kW zeigt, dass sich eine neue Pellets-Heizung bereits nach einem Jahr gegenüber einer neuen Öl-Brennwert-Heizung amortisiert und bei einem Vollkostenvergleich zu einer Ersparnis von über 15.000 € führt (siehe Abbildung 1).
<img src="/fileadmin/dam/image/projekte/gebaeude/WAV-pellets.JPG" txdam="922" height="240" width="577" alt="" />
Auf Basis dieser Ergebnisse erarbeitete die Österreichische Energieagentur für die Wärme Austria Vertriebsgmbh (WAV) ein neues Geschäftsmodell, um den Umstieg von alten Öl-Heizungen auf energieeffiziente Pellets-Heizungen zu forcieren. Dieses neue Geschäftsmodell bietet dem Kunden die Möglichkeit, anstelle eines teuren Kaufs seine neue Pellets-Heizung von der Wärme Austria Vertriebsgmbh (WAV) zu leasen. Dadurch kann der Kunde von den niedrigen Pellets-Kosten profitieren, ohne die relativ hohen einmaligen Anschaffungskosten der Pellets-Heizung im ersten Jahr selbst finanzieren zu müssen.<br /><br />Nähere Informationen zum Umstieg von einer alten Öl-Heizung auf eine neue energieeffiziente Pellets-Heizung, erhalten Sie direkt bei der <link http://www.waermeaustria.com / _blank external-link-new-window>Wärme Austria Vertriebsgmbh (WAV)</link>.
<h2>Kontakt</h2>
<b>Österreichische Energieagentur</b><br />Mariahilfer Straße 136, 1150 Wien<br />Tel. +43 (0)1-586 15 24-0 / <link office@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">office@energyagency.at </link><br /><br />Ansprechperson: DI Dr. Günter Simader<br /><br /><b><link http://www.waermeaustria.com/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Wärme Austria VertriebsgmbH (WAV)</link></b><br />Wagramer Staße 4, 1220 Wien<br />Tel.: +43 (1) 260 17-0 / <link office@waermeaustria.com - mail "Opens window for sending email">office@waermeaustria.com</link>&nbsp; <br /><br />Ansprechperson: Oliver Eisenhöld (Geschäftsführer)]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 16:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Intelligente Energie – Europa&quot;: Call bis 8. Mai 2013 offen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/intelligente-energie-europa-call-bis-8-mai-2013-offen.html</link>
			<description>Einmal jährlich wird von der Europäischen Kommission und der Exekutivagentur für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der IEE-Call 2013, der mit einem Budget von <b>64 Mio. Euro</b> ausgestattet ist, ist von 13. Dezember 2012 <b>bis 8. Mai 2013</b> zur Einreichung von Projektvorschlägen geöffnet. Förderfähig sind Projekte zur Werbung und Informationsverbreitung.<br /><br />Die Einreichung erfolgt online mittels des <link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/getting-funds/call-for-proposals/how-to-apply/index_en.htm _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Electronic Proposal Submission Service</link>.
Für den Call 2013&nbsp; können zu den folgenden Schwerpunkten Projektvorschläge eingereicht werden:
<img src="/fileadmin/dam/image/projekte/wirtschaft_infrastruktur/iee-call-tabelle.png" txdam="919" height="421" width="579" alt="" />
Gleichzeitig können beim Call 2013 Projektanträge zu den folgenden Schwerpunktthemen der Integrierten Initiativen eingereicht werden:
<ul><li>Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Gebäuden</li><li>Mobilisierung lokaler Investitionen in nachhaltige Energie</li><li>Vorbildliches Energiemanagement auf lokaler Ebene</li><li>Initiative „Build Up Skills” für Arbeitskräfte für nachhaltiges Bauen – Ausbildung und Qualifizierung im Bausektor in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energie – Pillar II</li></ul>
Die Schwerpunkte des Calls sowie die Einreichmodalitäten werden im IEE-Jahresarbeitsprogramm sowie im Guide for Proposers veröffentlicht.
<h1>Programmabwicklung und -begleitung in Österreich</h1>
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) führt die Österreichische Energieagentur kostenlose Service- und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Programmabwicklung durch. 
Die Österreichische Energieagentur nimmt unter anderem folgende Aufgaben wahr:
<ul><li>Information der potentiellen Antragsteller </li><li>Beratung der Antragsteller und Betreuung bei der Antragsausarbeitung </li><li>Unterstützung der Antragsteller bei der EU-Partnersuche unter Nutzung relevanter Netzwerke</li></ul>
 Die Österreichische Energieagentur ist Ihr Ansprechpartner bei der Projekteinreichung. 
<h2>Welche Projektarten können gefördert werden?</h2>
<b>Projekte zur Werbung und Informationsverbreitung</b>
<ul><li>Strategische Studien/Analysen und Beobachtung der Entwicklung der Energiemärkte und -trends im Hinblick auf die Ausarbeitung künftiger oder die Überprüfung geltender Rechtsvorschriften zur Umsetzung der auf nachhaltige Entwicklung gerichteten mittel- und langfristigen Strategien im Energiebereich </li><li>Schaffung, Ausbau oder Reorganisation der Strukturen und Instrumente für die Entwicklung nachhaltiger Energiesysteme </li><li>Entwicklung adäquater Finanzprodukte und Marktinstrumente </li><li>Förderung von nachhaltigen Energiesystemen zur Beschleunigung ihrer Marktdurchdringung </li><li>Entwicklung von Strukturen in den Bereichen Information, allgemeine und berufliche Bildung</li><li>Förderung von Maßnahmen, die den Übergang von der Demonstration zur Vermarktung effizienterer Technologien erleichtern </li><li>Sensibilisierungskampagnen und Erweiterung der institutionellen Fähigkeiten </li><li>Entwicklung von Strukturen in den Bereichen Information, allgemeine und berufliche Bildung </li><li>Förderung und Verbreitung des Know-hows und der vorbildlichen Verfahren unter Beteiligung aller Verbraucher </li><li>Verbreitung der Ergebnisse der Aktionen und Projekte </li><li>Beobachtung der Durchführung und der Auswirkungen der Rechtsvorschriften und Fördermaßnahmen der Gemeinschaft </li></ul>
Einen Einblick in laufende Projekte erhalten Sie auf der <link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/in-action/projects-database/index_en.htm _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">IEE-Website</link>. 
<h2>Wie hoch sind die Erfolgschancen?</h2>
Erfahrungswerte zeigen, dass ca. 15% der Projekte angenommen werden. 
<h2>Wie hoch ist der Finanzierungszuschuss?</h2>
Der Finanzierungszuschuss der Gemeinschaft beträgt maximal 75 % der anrechenbaren Kosten. Investitionskosten werden im Rahmen dieses Programms nicht als anrechenbare Kosten anerkannt.
<h2>Benötigt man einen ausländischen Partner?</h2>
<ul><li>Die Europäische Kommission genehmigt nur Projektanträge, die gemeinsam mit mehreren Partnern aus anderen EU-Mitgliedsstaaten (und/oder assoziierten Staaten) eingebracht werden, wobei i.a. jede juristische Person einreichberechtigt ist. </li><li>Projektkonsortien müssen aus mindestens drei europäischen Organisationen bestehen. Die genauen Anforderungen an die Projektpartner sind dem jeweiligen IEE-Call zu entnehmen. </li><li>Der Erfolg von Projektanträgen wird stark von der Zusammensetzung und Qualität des Konsortiums beeinflusst. Auf Anfrage unterstützt die Österreichische Energieagentur Einreicher bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern.</li></ul>
<h2>Hinweise zur Verbesserung der Erfolgsaussichten</h2>
<ul><li>Straffe, in sich schlüssige Darstellung des Antrages ist erforderlich, graphische Darstellungen sind erwünscht. </li><li>Als Kosten sind in der Regel nur diese Kosten anrechenbar, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Projektdurchführung stehen: das sind vor allem Personalkosten und projektbezogene Aufwendungen (Reisekosten, Werkverträge). Investitionen in Sachgüter können nicht gefördert werden. </li><li>Besonderes Augenmerk sollte auf die Darstellung gelegt werden, wie die durch das Projekt erzielten Ergebnisse verwertet werden. </li><li>Die beigelegten Kostenpläne müssen schlüssig sein. Die Angabe von überzogenen Kosten ist nachteilig. Größere Projekte werden bevorzugt. </li><li>Projektanträge können in allen Amtssprachen abgegeben werden, jedoch ist die Verwendung der englischen Sprache dringend anzuraten. </li><li>Projektanträgen müssen &quot;transnational&quot; ausgerichtet sein und einen europäischen Mehrwert liefern. Dieser kann durch die Zusammensetzung des Projektkonsortiums bzw. durch die inhaltliche Ausrichtung erreicht werden. </li><li>Kooperationen mit ausländischen Partnern sind unbedingt erforderlich. </li><li>Die Projektergebnisse sollten für eine Vielzahl von Einzelfällen nutzbar gemacht werden können. </li><li>Bitte beachten Sie, dass spätestens bei den Vertragsverhandlungen mit der Europäischen Kommission, sofern das Projekt von dieser für eine Förderung vorgesehen ist, die Vorbereitungen bzw. Vorgespräche für eine inländische Zusatzfinanzierung schon sehr weit gediehen sein sollten. Es sollte vermieden werden, dass Projekte an inländischen Finanzierungsengpässen scheitern.</li><li>Im Falle einer Förderung ist zu beachten, dass nur jene Kosten anrechenbar sind, die während der Vertragslaufzeit angefallen sind. Kosten außerhalb der Vertragslaufzeit sind nicht anrechenbar!</li></ul>
Nicht gefördert werden
<ul><li>Forschung und technologische Innovationsarbeit (fällt unter das 7. Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration) </li><li>Investitionsprojekte </li><li>Machbarkeitsstudien</li></ul>
<h2>Kontakt</h2>
<b>Österreichische Energieagentur</b><br />Mariahilfer Straße 136<br />1150 Wien
Tel: 01 / 586 15 24<br />Fax: 01 / 586 15 24-340
Mag. Gunda Kirchner (DW 136)<br /> Mag. Andrea Jamek (DW 187)]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 14:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Concerted Action CA-RES</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/concerted-action-ca-res.html</link>
			<description>Ziel der &quot;Concerted Action CA-RES&quot; ist es, einen strukturierten Erfahrungsaustausch zwischen den EU...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style="float: left; padding-right: 10px; " src="/fileadmin/dam/image/projekte/wirtschaft_infrastruktur/ca-res-pfeil.jpg" txdam="916" height="132" width="230" alt="" />Mit der Concerted Action ist ein Forum entstanden, in dem die 27 EU-Mitgliedsstaaten plus Kroatien, Norwegen und Island in einem vertraulichen Rahmen über Erfolge und Herausforderungen bei der Implementierung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie diskutieren. Ihre Schwerpunkte liegen dabei auf Themengebieten, die eine gemeinsame Herangehensweise erfordern und von der Koordination der Mitgliedsstaaten profitieren.<br /><br />Im Rahmen dieses Projekts ist die AEA für die Gesamtkoordination der dreijährigen &quot;Concerted Action supporting the transposition and implementation of Directive 2009/28/EC&quot; zuständig. Die Teilnehmer dieser Concerted Action und damit auch der zweimal jährlich stattfindenden Plenartreffen setzen sich aus VertreterInnen jener Institutionen zusammen, die in den Mitgliedsstaaten mit der Implementierung der Richtlinie beauftragt sind. <br />Entsprechend den Kernbereichen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie gibt es 10 CA-RES Arbeitsgruppen zu folgenden Themen: 
<ol><li>Kooperationsmechanismen und Nationale Aktionspläne für erneuerbare Energie (NREAP) </li><li>2Berechnungsmethoden (für den Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen)</li><li>Genehmigung von Anlagen und Infrastruktur-Einrichtungen</li><li>Erneuerbare Energien und Fernwärme, Erneuerbare Energien im Gebäudebereich</li><li>&nbsp;Information und Ausbildung, Herkunftsnachweise für Elektrizität, Wärme und Kälte aus erneuerbaren Quellen</li><li>Elektrizitätsnetze</li><li>Biogasnetze</li><li>Energie aus erneuerbaren Quellen im Verkehrssektor</li><li>Mobilisierung von Biomasse und Nachhaltigkeit</li><li>Herkunftsnachweise (GO)</li></ol>
Weitere Informationen finden Sie auf der <link http://www.ca-res.eu/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">CA-RES Website</link>.
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:204px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><img style="float: right; " src="/uploads/RTEmagicC_5856baee27.jpg.jpg" height="41" width="204" alt="" /></link></span></dt></dl></div>
&quot;The sole responsibility for the content of this webpage lies with the authors. It does not necessarily reflect the opinion of the European Union. Neither the EACI nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein.&quot;]]></content:encoded>
			<category>EU &amp; Internationales</category>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			<category>Erfolgsprojekte</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 14:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Smart Metering - Smarte und effiziente Energiewelt durch intelligente Zähler?</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/-44cd6a976c.html</link>
			<description>Smart Metering – ein Thema, viele Meinungen!

Erfahren Sie mehr über österreichische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neben der Erwartungshaltung, dass Smart Meter ein wesentliches Element zur Energieverbrauchsreduktion sein wird, gibt es teilweise noch immer eine gewisse Skepsis. Entscheidend wird sein, ob sich auf der Grundlage von Smart Metern Dienstleistungen entwickeln lassen, die für den Kunden Nutzen stiften.
<div class="mainInfoArea">Zahlreiche Wortmeldungen nach den Vorträgen und bei der Podiumsdiskussion haben die große Vielfalt an Meinungen zu diesem Thema aufgezeigt. <br /><br /> 
<h2>Vorträge</h2>
<b><link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/1_RolandHierzinger_SmartMeter_Hauptinstrument_zur_Verbrauchsreduktion.pdf _blank - "TEXT, 1 Roland Hierzinger Smart Meter Hauptinstrument zur Verbrauchsreduktion, 1_RolandHierzinger_SmartMeter_Hauptinstrument_zur_Verbrauchsreduktion.pdf, 1.0 MB">Smart Metering: Hauptinstrument zur Verbrauchsreduktion oder Wunschdenken? – eine theoretische Betrachtungsweise </link></b><br />(Dr. Roland Hierzinger, Österreichische Energieagentur)
<table class="contenttable"><tbody><tr><td><img src="/uploads/RTEmagicC_7b92517ace.png.png" height="162" width="120" alt="" /></td><td>Dr. Roland Hierzinger befasst sich in der Österreichischen Energieagentur verstärkt mit Fragen der Verhaltensbeeinflussung, Kundenzufriedenheit und -akzeptanz sowie Bewusstseinsbildung. Er hat unter anderem das Projekt &quot;Energy Styles&quot; geleitet, bei dem eine energiebezogene Lifestyle-Segmentierung entwickelt worden ist. Zu seinen aktuellen Arbeitsschwerpunkten zählt das Thema Smart Metering. Im Rahmen des EU-Projektes Smart Regions wurde unter seiner Leitung der European Smart Metering Landscape Report 2012 erstellt.</td></tr></tbody></table>
<b><link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/2_AndreasReinhardt_SmartMetering_und_Kundenverhalten.pdf _blank - "TEXT, 2 Andreas Reinhardt Smart Metering und Kundenverhalten, 2_AndreasReinhardt_SmartMetering_und_Kundenverhalten.pdf, 1.4 MB"><br />Smart Metering und Kundenverhalten – Erfahrungsberichte Roll-out Linz AG</link></b><br />(DI Andreas Reinhardt, <link http://www.linzag.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Linz AG</link>)
<table class="contenttable"><tbody><tr><td><img style="padding-right: 5px; " src="/uploads/RTEmagicC_21a9cc9d28.png.png" height="180" width="120" alt="" /></td><td>Herr Reinhardt, geboren 1968 in Linz, begann seine berufliche Laufbahn nach erfolgreichem Abschluss des Elektrotechnik Studiums, bei einem namhaften Automatisierungshersteller in Linz im Bereich der Maschinen und Robotersteuerungen. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Entwicklung und dem Produktmanagement wechselte Herr Reinhardt in die Energiewirtschaft zur Linz Strom GmbH.<br /><br />Herr Reinhardt leitet dort seit September 2010 den Geschäftsbereich Asset Service. Dieser Bereich stellt umfassende Dienstleitungen im Energiebereich vor allem Errichtung, Instandhaltung und Betrieb von Strom Verteilnetzen zur Verfügung.<br />&nbsp;<br />Der Leistungsumfang deckt unter anderem auch den Bereich Zählerwesen ab.</td></tr></tbody></table>
<b><link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/3_MaximilianUrban_Smart_Metering_Feldversuch_InHomeDisplay.pdf _blank - "TEXT, 3 Maximilian Urban Smart Metering Feldversuch In Home Display, 3_MaximilianUrban_Smart_Metering_Feldversuch_InHomeDisplay.pdf, 485 KB"><br />EVN – Feldversuch Smart Metering mit InHomeDisplay</link></b><br />(DI Maximilian Urban, <link http://www.evn.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">EVN</link>)
<table class="contenttable"><tbody><tr><td><img style="padding-right: 5px; " src="/uploads/RTEmagicC_7efcccfe08.png.png" height="181" width="120" alt="" /></td><td>M. Urban ist für die EVN Netz Geschäftsführung für Innovation/Entwicklung, Smart Grids, Smart Metering, Energieeffizienz und internationale Verbandsarbeit zuständig.<br /><br />Nach Ausbildungen zu Wirtschaftsingenieur (HTL), Betriebswirtschaft (WU) und Elektrotechnik (TU) begann M. Urban seine Karriere in der Abteilung für Netzleittechnik bei Siemens in den Bereichen Entwicklung, Projektleitung und Vertrieb. Danach folgte die Vertriebsleitung von EnBW Austria. Zurück bei Siemens Business Services verantwortete M. Urban das Weltgeschäft Utilities von SBS.<br /><br />Seit 2007 ist M. Urban bei EVN im Bereich Energiewirtschaft für Energieeffizienz, Elektromobilität, Smart Home, Smart Metering und Smart Grid zuständig gewesen. 2012 folgte ein Sonderprojekt in der Industriellenvereinigung zur Finanzierung des Umbaus des Energiesystems. Seit November ist M. Urban für EVN Netz tätig.</td></tr></tbody></table>
<b><link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/4_GerhardRiegler_Chancen_und_Barrieren.pdf _blank - "TEXT, 4 Gerhard Riegler Chancen und Barrieren, 4_GerhardRiegler_Chancen_und_Barrieren.pdf, 1.4 MB"><br />Chancen und Barrieren für zukünftige Energiedienstleistungen aus der Sicht eines regionalen Versorgungsunternehmens </link></b><br />(Mag. Gerhard Riegler, <link http://www.stadtwerke.amstetten.at / _blank external-link-new-window>Stadtwerke Amstetten</link>)
<table class="contenttable"><tbody><tr><td><img style="padding-right: 5px; " src="/uploads/RTEmagicC_2ea38c4a67.png.png" height="177" width="120" alt="" /></td><td>Mag. Gerhard Riegler leitet bei den Stadtwerken Amstetten den Bereich Marketing und Controlling.<br /><br />Im Zuge des Amstettner Pilotprojekts „Smart Metering“ war er mit der Projektleitung betraut und ist aktuell seitens der Stadtgemeinde Amstetten für die Abwicklung des Nachhaltigkeits-programms &quot;Amstetten 2020+ | Smart City&quot; verantwortlich.</td></tr></tbody></table>
<b><link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/5_AndreaKollmann_Projekt_EMotivation.pdf _blank - "TEXT, 5 Andrea Kollmann Projekt EMotivation, 5_AndreaKollmann_Projekt_EMotivation.pdf, 821 KB"><br />Das Projekt E-Motivation: Effekte von Stromverbrauchsinformationen und Gestaltungswünsche der Haushaltskunden </link></b><br />(Dr. Andrea Kollmann, <link http://www.energieinstitut-linz.at / _blank external-link-new-window>Energieinstitut Linz</link>)
<table class="contenttable"><tbody><tr><td><img style="padding-right: 5px; " src="/uploads/RTEmagicC_00ad9a58a4.png.png" height="179" width="120" alt="" /></td><td>Seit Abschluss ihres Studiums der Volkswirtschaftslehre im Jänner 2004 arbeitet Andrea Kollmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz, wobei sie sich neben energie-ökonomischen auch mit sozio-ökonomischen Fragestellungen beschäftigt. <br /><br />Sie promovierte im Jahr 2008 über das Thema &quot;Die Ökonomie der Althaussanierung&quot;. In den Jahren 2008 und 2009 war Andrea Kollmann auch am Institut für Betriebliche und Regionale Umweltwirtschaft der Johannes Kepler Universität Linz tätig. Aktuell ist sie Projektleiterin am Energieinstitut an der JKU Linz.</td></tr></tbody></table>
<b><link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/6_JanMaciejanski_Entwicklung_eines_innovativen_Geschaeftsmodells.pdf _blank - "TEXT, 6 Jan Maciejanski Entwicklung eines innovativen Geschaeftsmodells, 6_JanMaciejanski_Entwicklung_eines_innovativen_Geschaeftsmodells.pdf, 1.0 MB"><br />Entwicklung eines innovativen Geschäftsmodells für smarten Markteintritt</link><br /></b>(Dipl.-Kfm. Jan Maciejanski, <link http://www.ree-management.com/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">REE! Managementgesellschaft</link>)
<table class="contenttable"><tbody><tr><td><img style="padding-right: 5px; " src="/uploads/RTEmagicC_a42f98f5e5.png.png" height="159" width="120" alt="" /></td><td>Nach seiner kaufmännischen Ausbildung und dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg war Herr Maciejanski neun Jahre für die P3 Group in England, Frankreich und Deutschland tätig. Dabei wirkte er zunächst als Unternehmensberater, später als Bereichsleiter für den Bereich Energiewirtschaft und Erneuerbare Energien. <br /><br />Seit April 2011 ist Herr Maciejanski geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung REE! Managementgesellschaft mbH in Hamburg. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit den Themenfeldern Geschäftsfeldentwicklung, Produkt- und Projektmanagement sowie mit der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen.</td></tr></tbody></table>
<h2>Programm</h2>
Das detaillierte Programm finden Sie <link http://www.energyagency.at/fileadmin/dam/pdf/veranstaltungen/SmartRegions-Workshop-20121129v4.pdf _blank - "TEXT, Smart Regions-Workshop-20121129v4, SmartRegions-Workshop-20121129v4.pdf, 83 KB">hier (pdf)</link>. 
<h2>Weitere Informationen</h2>
<link http://www.smartregions.net/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><img src="/uploads/RTEmagicC_4d1a5abc6d.jpg.jpg" height="76" width="314" alt="" /></link> 
<link http://www.greenpocket.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><img src="/uploads/RTEmagicC_1a55e75bcc.jpg.jpg" height="48" width="271" alt="" /></link></div>]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 16:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berechnung von kostenoptimalen Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden </title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/berechnung-von-kostenoptimalen-mindestanforderungen-an-die-gesamtenergieeffizienz-von-gebaeuden.html</link>
			<description>Ziel ist es, Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden vorzugeben, bei denen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Beim Neubau oder der Sanierung eines Gebäudes werden in der OIB Richtlinie 6 (Österreichische Gebäuderichtlinie), sowie in den bundesländerspezifischen Bauordnungen verpflichtende Mindestanforderungen an die Energieeffizienz des Objektes gestellt.<br /><br />Die Richtlinie 2010/31/EU des europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verlangt die Prüfung dieser Mindestwerte hinsichtlich optimaler Kosten.<br />Dies bedeutet, dass das Verhältnis Kosten-Nutzen optimal zwischen den Gesamtkosten (Investitionskosten, laufende Kosten) und Energieeinsparungen (Primärenergieverbrauch) sein muss.<br /><br />Zur Überprüfung gibt es zur Berechnung ein vorgegebenes Schema. Anhand dieses Berechnungsschemas sollen die EU-Mitgliedstaaten feststellen ob ihre bis heute gültigen Mindestanforderungen einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis entsprechen. Gegeben falls, haben die Mitgliedsstaaten eine Anpassung ihrer Mindestanforderungen vorzunehmen.<br /><br />Die Österreichische Energieagentur hat dazu Berechnungen angestellt und hat Einfamilienhäuser sowie mehrgeschossige Wohnbauten betrachtet. Zunächst wurde zwischen neuen und bestehenden Gebäuden unterschieden. Da in Österreich sowohl die Ziegelbauweise als auch die Holzbauweise entsprechend häufig vorkommt, wurden bei den Neubauten unterschiedliche Bauweisen untersucht.<br /><br />Für jede Gebäudekategorie wurden Referenzgebäude und Maßnahmenpakete zur Steigerung der Energieeffizienz definiert. Die Definition der Referenzgebäude stützt sich dabei auf die im <link http://www.energyagency.at/projekte-forschung/gebaeude-haushalt/detail/artikel/tabula-typology-approach-for-building-stock-energy-assessment.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">EU-Projekt TABULA</link> entwickelte Gebäudetypologie für österreichische Wohngebäude. Schlussendlich wurden die Energieverbräuche und Kosten der einzelnen Varianten gegenüber gestellt und das optimale Kosten-Nutzen-Verhältnis eruiert. Stellvertretend sind in nachstehender Abbildung die Ergebnisse des Einfamilienhauses Neubau in Holzleichtbauweise dargestellt.
<img src="/fileadmin/dam/image/projekte/gebaeude/epbd.png" txdam="914" height="420" width="593" alt="" />
Die höchsten spezifischen Gesamtkosten weisen die kombinierten Systeme auf, also jene welche sowohl ein konventionelles Heizsystem als auch eine mechanische Lüftungsanlage beinhalten. <br />Zu erwähnen ist, dass die Kostendifferenz der Grundsysteme zu den Systemen mit thermischer Solaranlage minimal ist. Jedoch diese Varianten einen deutlich geringeren Primärenergieverbrauch aufweisen. Allgemein zeigt sich eine starke Abhängigkeit optimaler Kosten zu gewählten Berechnungsparametern.
Ebenso sind in der Grafik die Ergebnisse bei einer jährlichen Energiepreissteigerungsrate von 3% dargestellt (graue Linien im Diagramm). In diesem Fall wäre das Gasbrennwertsystem bei einem Heizwärmebedarf von 52 kWh/m²a die kostenschonendste Ausführungsvariante.
Werden anstatt 3% jährlicher Energiepreissteigerungsrate die durchschnittlichen Steigerungsraten der letzten sieben Jahre angesetzt (farbige Linien im Diagramm), so stellt sich jene Variante mit einem Heizwärmebedarf von 15 kWh/m²a in Kombination mit einem Kompaktlüftungsgerät am kostengünstigsten heraus. ]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 11:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommt die Weiterbildungspflicht?</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/-93090fa195.html</link>
			<description>Bauwirtschaft der Zukunft braucht Top-Fachkräfte – Roadmap für Österreich in Ausarbeitung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dieser und anderen Fragen beschäftigt sich seit geraumer Zeit die EU-Initiative &quot;BUILD UP Skills Austria&quot;. Die EU gibt vor bis 2020 den Energieverbrauch von Bestandsgebäuden sowie im Neubau zu senken. Besonders in Bezug auf den zukünftig geforderten Niedrigenergie-Gebäudestandard im Neubau besteht die Nachfrage nach dementsprechend qualifizierten Fachkräften.
Durch die EU-Initiative BUILD UP Skills soll in Österreich eine nationale Strategie erarbeitet werden, welche die Weiterbildung von Fachkräften unterstützt, um die geforderte Energieeffizienz von neuen und sanierten Gebäuden gewährleisten zu können.
Welche Voraussetzungen dazu notwendig sind, wurde in Arbeitsgruppen erarbeitet. Mit dem Projektkonsortium, Österreichische Energieagentur, 17&amp;4 Organisationsberatung GmbH und Landesenergieverein Steiermark erarbeiteten Vertreter des öffentlichen Dienstes, der Sozialpartner, Interessenvertretungen und Bildungseinrichtungen Grundlagen für einen ersten Entwurf einer Roadmap für Österreich. Die Ergebnisse wurden am 20. November 2012 vorgestellt. <br /><br />Wie ein denkbarer Weg aussehen könnte um zu ausreichend qualifizierten Fachkräften zu gelangen, zeigte Dr. Peter Weiss vom Zentralverband des deutschen Handwerks in seiner Präsentation: &quot;Deutschland fordert für die Qualitätssicherung in manchen bundesgeförderten Programmen von den Effizienzexperten alle zwei Jahre den Nachweis einer Weiterbildung ein&quot;.<br /><br />In Deutschland geht der Gesetzgeber seit kurzem einen neuen Weg für seine durch Steuermittel geförderten Bundesprogramme. In der sogenannten Experten-Liste, die seit Juli 2012 geführt wird, muss jeder eingetragene Experte in Zukunft alle zwei Jahre eine Fortbildung von mindestens 12 Stunden nachweisen. 
Eine verpflichtende Weiterbildung der Facharbeiter wird in Österreich von vielen Akteuren weitgehend abgelehnt. Über die Möglichkeit einer strengeren Regelung der gewerberechtlichen Befugnisse im Baunebengewerbe wird diskutiert. In jedem Fall sei intensiv an den Bereichen &quot;gewerkeübergreifendes Verständnis&quot;, &quot;Sanierung alter Bausubstanz&quot; sowie &quot;energieeffiziente Gebäudetechnik&quot; zu arbeiten um die Energieeffizienzanforderungen am Bau erfüllen zu können. <br />Auch sollte von Kunden, besonders von öffentlichen Auftraggebern, verstärkt höchste Energieeffizienz gefordert werden, um am Markt entsprechende Impulse zu setzen.<br /><br />BUILD UP Skills wird EU-weit in nationalen Projekten realisiert, die Österreichische Energieagentur wurde von der EU Kommission mit der Koordination von BUILD UP Skills Austria beauftragt. Österreich arbeitet seit November 2011 an der nationalen Roadmap zur Sicherstellung&nbsp; der Qualifikation von Facharbeitern im Gebäudebereich. 
<b>Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency:</b><br />Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umwelt-schutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<b>Rückfragehinweis: </b><br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail: <link pr@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">pr(at)energyagency.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 08:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EU-Kommissar Oettinger überreicht European Energy Award</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/eu-kommissar-oettinger-ueberreicht-european-energy-award.html</link>
			<description>Dornbirn, Feldkirch und Kötschach-Mauthen erhalten European Energy Award in Gold</description>
			<content:encoded><![CDATA[25 europäische Kommunen wurden gestern in Brüssel von EU-Kommissar Günther Oettinger, NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel und der Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard für ihre Leistungen mit dem European Energy Award® in Gold geehrt.
&quot;Kommunen gehören zu den energetischen Großverbrauchern – nicht zuletzt aufgrund ihres Gebäudebestandes. Um der Herausforderung des Klimaschutzes und der globalen Verantwortung gerecht zu werden, ist ein abgestimmtes und koordiniertes Handeln unabdingbar. Der European Energy Award®&nbsp; ist ein gutes Instrument, um die Energiewende in Europa voranzubringen. Wir dokumentieren mit dem European Energy Award®, dass Europa auch beim Klimaschutz eine Wertegemeinschaft ist&quot;, erklärte EU-Kommissar Günther Oettinger anlässlich der von der EnergieAgentur.NRW organisierten Auszeichnungsveranstaltung, zu der die Mission der Schweiz bei der Europäischen Union, das Forum European Energy Award und das NRW-Klimaschutzministerium geladen hatten.
NRW-Klimaschutzminister und Gastgeber Johannes Remmel unterstreicht die Aussage Oettingers: &quot;Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie von allen gemeinschaftlich getragen wird. Die Wende findet vor allem in den Dörfern und Städten statt. Bürgerinnen und Bürger sind genauso gefragt wie die Stadtwerke vor Ort.&quot;
<h1>Das Erfolgsrezept von e5 und dem European Energy Award®</h1>
Der European Energy Award® basiert auf den nationalen Vorläufersystemen &quot;Energiestadt&quot; aus der Schweiz und dem &quot;e5 - Programm für energieeffiziente Gemeinden&quot; aus Österreich, das von der Österreichischen Energieagentur als Geschäftsstelle im Rahmen von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministerium, gemanagt und gemeinsam mit 7 Landesprogrammträgern weiterentwickelt und umgesetzt wird.<br /><br />&quot;Das Erfolgsrezept von e5 und dem European Energy Award®&nbsp; ist, dass es Gemeinden und Städte befähigt, eine Vorreiterrolle in der lokalen Energiewende und beim Klimaschutz einzunehmen. Durch die Aktivitäten der Österreichischen Energieagentur als nationale Geschäftsstelle von e5 ist es gelungen, das Programm auf mittlerweile 7 Bundesländer auszudehnen und durch die Sicherstellung des höchsten Qualitätsstandards zu dem Topprogramm für Gemeinden zu machen. Den e5-Gemeinden gelingt es dadurch Energie und Kosten zu sparen und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger zu schaffen.&quot;, so Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. 
&quot;Insgesamt leben in Österreich bald eine Million Menschen in e5-Gemeinden und Städten, darunter zwei Landeshauptstädte. e5-Gemeinden sind ambitionierte Vorreitergemeinden, die ihre Energie- und Klimaschutzpolitik modernisieren und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in Österreich, Europa und der Welt leisten.&quot; meint Helmut Strasser, Obmann von e5-Österreich, im Rahmen der Brüsseler Auszeichnungsveranstaltung.
<h1>Österreichischen Gemeinden als Energie- und Klimaschutzvorreiter</h1>
Heuer wurden gleich drei österreichische Gemeinden durch EU-Kommissar Oettinger mit dem European Energy Award® in Gold ausgezeichnet:
<ul><li>Die Kärntner e5-Gemeinde <b>Kötschach-Mauthen</b> hat Energieautarkie in Ihrem Leitbild verankert und will dies bis 2020 erreichen. Schon heute gewinnt die Gemeinde zusätzliche Einnahmen aufgrund der zahlreichen Ökotouristen, die die Energie-Meilensteine der Gemeinde besichtigen.<br /><br /></li><li><b>Dornbirn </b>zeichnet sich durch Mobilitätsmaßnahmen wie die preisgekrönte Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof (VCÖ-Preis 2009) sowie durch konsequent nachhaltige Nutzung der regionalen Biomassepotenziale aus. Mit dem Kauf der lokalen Bundesforstgebiete durch die Stadt, der Gründung einer Biomasse-Betriebsgesellschaft zur Aufbereitung von Energieholz bis zum Bau eines Holzheizwerks hat die Stadt maßgeblich zur Nutzung heimischer, CO2-neutraler Energieträger beigetragen.<br /><br /></li><li>Die e5-Stadt <b>Feldkirch </b>hat in Folge ihres Beitritts u.a. ein energetisches und ökologisches Pflichtenheft für kommunale Neubauten und Sanierungen sowie ein Straßenbeleuchtungs-Contracting auf LED-Basis beschlossen.</li></ul>
Den European Energy Award® in Gold erhält eine Kommune, wenn sie mindestens 75% der Maßnahmen umsetzt, die in einer Kommune oder einem Kreis überhaupt möglich sind. <br />Er ist somit nicht nur eine Auszeichnung für energiebewusste Verwaltungen, die jeweils eine Fülle von klimaschützenden Maßnahmen umgesetzt haben, sondern ein Energiemanagementsystem, das den Kommunen ermöglicht, die Qualität ihrer Energieerzeugung und -nutzung zu bewerten und regelmäßig zu überprüfen. So sollen Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz&nbsp; identifiziert und erschlossen werden. <br /><br />Zu jedem Preisträger hat die EnergieAgentur.NRW auf Ihrer Internetseite ein Portrait veröffentlicht. Fotos zur Preisverleihung finden Sie auf <link http://www.energieagentur.nrw.de/european-energy-award/willkommen-beim-european-energy-award-5808.asp _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.EnergieAgentur.NRW.de </link><br /><br /><b>Ansprechpartner für die Medien:</b>
Gregor Thenius / Heimo Bürbaumer<br />Geschäftsstelle e5 Österreich <br />Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Mariahilfer Straße 136<br />1150 Wien 
Tel: +43-(0)1-586 15 24 - 145 <br />Fax: +43-(0)1-586 15 24 - 340 <br />E-Mail: <link mailto:heimo.buerbaumer@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">heimo.buerbaumer@energyagency.at </link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 07:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zukunft für Biomasse in Zentraleuropa</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/biomass-for-central-europe-which-strategies-for-a-limited-resource.html</link>
			<description>Im Zuge des Central Europe Projektes 4Biomass veranstaltete die Österreichische Energieagentur Ende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das im November 2012 zu Ende gehende Central Europe Projekt <link http://www.4biomass.eu/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">&quot;4Biomass – Fostering the sustainable usage of renewable energy sources in Central Europe – putting biomass into action&quot;</link> brachte acht zentraleuropäische Länder – Polen, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Österreich, Slowenien, Ungarn und Italien – zu einer vierjährigen intensiven Kooperation und Austausch von Know-how und Erfahrungen zusammen. 
Wie alle Mitgliedsländer der Europäischen Union stehen die zentraleuropäischen Staaten zwischen Polen und Slowenien vor der Herausforderung, ihre Ausbauziele gemäß der EU Erneuerbaren-Richtlinie bis 2020 zu erreichen.
Die relevanten Stakeholder in den am Projekt beteiligten Ländern stimmen weitgehend überein: Der Biomasse-Wärmemarkt soll den mit Abstand größten Beitrag liefern, um die nationalen Erneuerbaren-Ziele zu erreichen. Das kann über drei Wege erfolgen:
<ul><li>Die Abwärme von Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungen kann in der Industrie genutzt, aber auch in Fernwärmesysteme eingespeist werden. </li><li>Biomasse-Fernwärmesysteme produzieren und verteilen Wärme zum Heizen und für die Warmwasserbereitung.</li><li>Biomasse-Kleinanlagen, seien diese mit Stückholz, Hackgut oder Holzpellets betrieben, sind eine Möglichkeit, einzelne Gebäude mit Wärme zu versorgen.</li></ul>
In vielen zentraleuropäischen Ländern wird Biomasse derzeit noch in bestehenden Kohlekraftwerken mitverfeuert (Mischfeuerung), während, beispielsweise in Polen, zur gleichen Zeit Landwirte mit Kohle heizen, die sie zukaufen. Das hat zwei Mal weite Transportwege zur Folge und bereitet manchen Kohlekraftwerken zusätzlich technische Probleme. In Polen gibt es, nicht zuletzt als Ergebnis dieses Projektes, inzwischen starke Bestrebungen, Landwirte dabei zu unterstützen, ihre Biomasse selbst zum Heizen zu nutzen.
&quot;Österreich dient bezüglich der Wärmeproduktion aus Biomasse als Vorbild in der ganzen zentraleuropäischen Region&quot;, erläutert Johannes Schmidl von der Österreichischen Energieagentur als Projektleiter der österreichischen 4Biomass-Aktivitäten. 
Während der fast vierjährigen Projektlaufzeit konnten sich die Projektpartner aus den zentraleuropäischen Ländern auf mehreren Studienreisen ein Bild von der Nutzung der Biomasse in Österreich machen. Besonderes Interesse erregte dabei immer wieder der professionelle Grad der Selbstorganisation von Land- und Forstwirten, die, zumeist auf genossenschaftlicher Ebene, als Investoren und Betreiber von Biomasse-Anlagen aktiv werden. 
Ende Oktober fand in Wien ein abschließendes &quot;Transnationales Forum&quot; zum Projekt 4Biomass statt. Etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und den zentraleuropäischen Ländern setzten sich noch einmal ausgiebig mit strategischen Möglichkeiten und Zielen ebenso wie mit der Frage der Nachhaltigkeit der Biomassenutzung auseinander.
Jan Habart vom Tschechischen Biomasse-Verband CzBiom berichtete über den neu gegründeten Pelletscluster in Tschechien. Paul Minarik beleuchtete die Erfahrungen der Firma Energiecomfort mit der Adaptierung bestehender Fernwärmesysteme in der Slowakei für Bioenergie. Das Spannungsfeld von Elektrizitätsproduktion versus reine Wärmenutzung stellte Adam Gula am Beispiel von Polen dar. Peter Canciani von der Zentraleuropäischen Initiative CEI forderte gemeinsame Anstrengungen im Bereich der Biotreibstoffe der zweiten Generation, die nicht mehr in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion stehen. 
Beim Thema Nachhaltigkeit der Bioenergienutzung ging es zunächst um Methoden zur Überprüfung der Nachhaltigkeit. Werden eher gesetzliche Vorgaben oder ein marktbasiertes Zertifikatesystem zum erstrebten Ziel führen? Menschenrechtskonsulent Walter Suntinger stellte dar, wie sich ein neuer Rechtskörper international durchsetzen kann und welche Widerstände zu erwarten sind. Das Beispiel Menschenrechte kann durchaus als Vorbild für die Etablierung umfassender Nachhaltigkeitskriterien im Energiebereich dienen. 
In der abschließenden Diskussion wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass eine analoge Diskussion um Nachhaltigkeitsziele bei den fossilen Energieträgern derzeit noch fehlt. Nur diese würde es aber erlauben, die fossile und die erneuerbare Version der Energieversorgung einander anhand objektiver Kriterien gegenüber zu stellen.
Das Transnationale Forum 4Biomass wurde mit einer Exkursion zur Ethanolanlage in Pischelsdorf und zum Biomasse-Heizwerk Stetteldorf am Wagram abgeschlossen.
Das Projekt 4Biomass wird im Rahmen des Central Europe Programms aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Die Österreichische Energieagentur als österreichischer Projektpartner wird vom Lebensministerium kofinanziert.<br /><b><br />Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency:</b><br />Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umwelt-schutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. <br /><br /><b>Rückfragehinweis</b>: <br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail: <link mailto:pr@energyagency.at>pr@energyagency.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 16:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationale Zusammenarbeit gegen &quot;Energiefresser&quot;</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/internationale-zusammenarbeit-gegen-energiefresser.html</link>
			<description>Motorsysteme sind in Österreich für 66 % des Stromverbrauchs in der Industrie verantwortlich....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die internationale Energieagentur (IEA) hat im Jahr 2008 eine Durchführungsvereinbarung zur Steigerung der Energieeffizienz von elektrischen Geräten mit hohem Energieverbrauch in die Wege geleitet.
Kernthema des internationalen Übereinkommens ist die Energieeffizienz von elektrischen Geräten für Verbraucher. Das Augenmerk liegt dabei besonders auf Gerätetechnologien, die einen hohen Energieverbrauch und eine hohe Marktrelevanz aufweisen.
<h2>Forum des Austausches</h2>
Das &quot;Implementing Agreement on Efficient Electrical End-use Equipment&quot; bietet den beteiligten Ländern und weiteren möglichen Partnern aus der Industrie ein Forum, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Darüber hinaus soll auch die Koordination von internationalen Konzepten, Initiativen und Programmen zur Verstärkung energieeffizienter Technologien unterstützt werden.
Auch Österreich ist an diesem &quot;Implementing Agreement on Efficient Electrical End-use Equipment&quot; beteiligt, um die Produktion von &quot;Energiefressern&quot; durch Informationsaustausch im technologischen Bereich zukünftig zu vermeiden.<br />Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie beauftragte deshalb über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH die Österreichische Energieagentur mit der Leitung des Projekts &quot;Annex Motor Systems&quot;. Weitere Mitglieder des Annex sind Australien / Dänemark / Niederlande / Österreich / Schweiz / USA.
<h2>&quot;Annex Motor Systems&quot;</h2>
Wesentliches Ziel des Motor Annex-Projektes ist es, die Installation von energieeffizienten elektrischen Motoren und Motorsystemen wie etwa Pumpen, Ventilatoren und Kompressoren zu unterstützen. Dies soll erreicht werden durch:
<ul><li>Erhebung, Bündelung und Forcierung der Aktivitäten zu effizienten Motorsystemen in Österreich </li><li>Internationale Vernetzung der relevanten Akteure </li><li>Grundlegende Marktaufbereitung und Entwicklungsanstöße </li><li>Information der Entwickler und Hersteller, Planer und Anwender und politischen Entscheidungsträger zu Effizienzkriterien von elektrischen Motorsystemen über Datenbanken, Leitfäden und Direktinformation </li><li>Stärkung des österreichischen Entwicklungs- und Forschungsstandortes durch Stärkung zukunftsfähiger Technologien, sowohl angebots- als auch nachfrageseitig </li></ul>
<h2>Instrumente zur Installation von energieeffizienten elektrischen Motoren und Motorsystemen</h2>
Im Detail werden folgende Bereiche durch den Annex abgedeckt:
<ul><li><b><link http://www.motorsystems.org/files/otherfiles/0000/0099/motor_policy_guide_aug2011.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Policy</link></b><br />Der Electric Motor Systems Annex (EMSA) präsentiert internationale Erfahrungen von erfolgreichen politischen Instrumenten zur Steigerung der Effizienz in Motorsystemen. Diesen Task leitet die Österreichische Energieagentur für Österreich.</li></ul>

<ul><li><b><link http://www.motorsystems.org/iec-standards _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">International Standards</link></b><br />EMSA engagiert sich für global harmonisierte und robuste technische Standards und Normen für die Klassifizierung und das Testen von Motoren und Frequenzumrichtern durch Mitarbeit in Normengremien.<br /><br /></li><li><b><link http://www.motorsystems.org/testing>Testing Centres</link></b><br />EMSA entwickelt Richtlinien zum Testen von Motoren (IEC 60034-2-1 Test Methode)<br /><br /></li><li><b><media 842 _blank - "TEXT, IEA-4E-Motorleitfaden, IEA-4E-Motorleitfaden.pdf, 742 KB">Technical Guide</media></b><br />Erstellung eines Motorleitfadens mit prinzipiellen Möglichkeiten zur Energieeinsparung bei Motorsystemen und Tipps zur Umsetzung in der Praxis.</li></ul>
<ul><li><b>Training &amp; Capacity Building</b><br /><br /></li><li><b><link http://www.motorsystems.org/motor-systems-tool _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Tool</link></b><br />Das im Rahmen des Electric Motor System Annex entwickelte Motor Systems Tool soll Energietechniker, Maschinenbauer, Komponentenlieferanten und EnergieberaterInnen über die Möglichkeit zur Optimierung von Motorsystemen unterstützen.</li></ul>
<img src="/fileadmin/dam/image/logos/Logoleiste-iea-4e.JPG" txdam="844" height="73" width="562" alt="" />]]></content:encoded>
			<category>Industrie &amp; Gewerbe</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 15:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreich stellt Weichen für intelligente Energiedienstleistungen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreich-stellt-weichen-fuer-intelligente-energiedienstleistungen.html</link>
			<description>Der European Smart Metering Landscape Report 2012 ist erschienen. Finnland liegt rechtlich und bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der &quot;Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung&quot; vom April 2012 ist der Fahrplan für Smart Metering in Österreich festgelegt. Bis 2015 sollen 15%, bis 2017 17% und bis 2019 95% der Kunden mit Smart Metern ausgestattet sein. Wo steht Österreich damit im Vergleich zu den anderen EU-Staaten? Welche vorbildhaften Projekte und Dienstleistungen gibt es europaweit bereits? Diese Fragen beantwortet der im Rahmen des EU-Projektes Smart Regions von der Österreichischen Energieagentur soeben publizierte European Smart Metering Landscape Report 2012. Er beschreibt den Status quo und die gegenüber dem ersten Smart Metering Landscape Report vom Februar 2011 erzielten Fortschritte. Betrachtet werden wiederum die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die konkrete Marktdurchdringung von Smart Metern. Auf Basis eines gegenüber dem Vorjahr modifizierten Bewertungsverfahrens&nbsp; ergeben sich grob betrachtet fünf Fortschrittscluster, mit Finnland, Italien und Malta an der Spitze der &quot;Dynamic movers&quot;.&nbsp; <br /><br />Österreich hat seit der letzten Erhebung wesentliche Fortschritte bei den rechtlichen Rahmenbedingungen erzielt. So wurden mit der &quot;Intelligente Messgeräte-Anforderungsverordnung 2011&quot; die Voraussetzungen geschaffen, das volle Potenzial von Smart Meter-basierten Dienstleistungen auszuschöpfen. Trotzdem rangiert Österreich noch nicht im Spitzenfeld der&nbsp; &quot;Dynamic movers&quot;. Dazu Projektleiter Dr. Roland Hierzinger: &quot;Hier fallen vor allem zwei Fakten ins Gewicht. In Österreich gibt es eine Vielzahl – im internationalen Vergleich – relativ kleiner Pilotprojekte und daher noch nicht so viele installierte Smart Meter wie in den führenden Ländern. Bewertet wurde zudem auch, welche innovativen Dienstleistungen auf Basis von Smart Metern in den Ländern bereits angeboten werden. Hier steht die Entwicklung in Österreich erst am Anfang. Generell ist festzuhalten, dass es bei der Einführung von Smart Metern und darauf aufbauenden Dienstleistungen ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten gibt. Gemeinsam ist aber allen Ländern, dass es noch massive Skepsis der Kunden zu überwinden gilt.&quot; Am weitesten fortgeschritten sind jene Länder, in denen die Initiative vom Staat bzw. von der Regulierungsbehörde ausgeht (&quot;regulatory push&quot;) und dadurch bereits klare rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden konnten. Der Schwerpunkt liegt europaweit auf Smart Metern für Elektrizität. Gas bzw. der Multi-Utility-Ansatz (Elektrizität, Wärme, Wasser) spielen aktuell nur in wenigen Ländern wie etwa in Frankreich und Irland eine nennenswerte Rolle.<br />
Die Einführung von Smart Metern wird häufig mit dem Kundennutzen und der Möglichkeit des Energiesparens begründet. Der intelligente Stromzähler allein reicht dafür aber nicht aus.&nbsp; &quot;Smart Meter ohne nutzenstiftende Dienstleistungen sind wie eine schöne Vase ohne Inhalt&quot;, so Roland Hierzinger. Es gibt jedoch in Europa schon eine ganze Reihe von Projekten, die sich der Entwicklung von entsprechenden Dienstleistungen widmen. Im Bericht sind die wichtigsten davon in den Kategorien &quot;Information und Feedback-Systeme&quot;, &quot;Verbrauchssteuerungs-Programme&quot; sowie &quot;Direkte Last- und Verbrauchs-Kontrolle&quot; beschrieben. &quot;Bis Kunden einen Nutzen sehen und für Smart Meter-Dienstleistungen bezahlen, ist aber noch ein weiter Weg. Dies wird nur dann gelingen, wenn die Dienstleistungen für einzelne Kundensegmente maßgeschneidert werden&quot;, so Roland Hierzinger. Gute Beispiele für innovative Dienstleistungen gibt es etwa in Deutschland oder in Großbritannien.<br />Der European Smart Metering Report 2012 ist eine unverzichtbare Informationsquelle für alle, die sich mit der Smart Meter-Entwicklung vertieft auseinander setzen wollen. Der Bericht kann von der Projektwebsite <link http://www.smartregions.net/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.smartregions.net</link> herunter geladen werden. 
Um Smart Meter als Grundlage für energieverbrauchsrelevante Dienstleistungen geht es auch bei einer Veranstaltung der&nbsp; Österreichischen Energieagentur am 29. November in Wien. Informationen und Anmeldung zum Workshop &quot;Smarte und effiziente Energiewelt durch intelligente Zähler?&quot; finden Sie auf der Website der Energieagentur (www.energyagency.at).&nbsp; <br /><b> <br />Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency:</b><br />Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<b>Rückfragehinweis:</b><br />Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Mag. Dr. Margaretha Bannert<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-117<br />E-Mail: <link pr@energyagency.at>pr@energyagency.at</link><br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 14:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreich stellt Weichen für Smart Metering</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreich-stellt-weichen-fuer-smart-metering.html</link>
			<description>Der European Smart Metering Landscape Report 2012 ist erschienen. Finnland liegt rechtlich und bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der &quot;Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung&quot; vom April 2012 ist der Fahrplan für Smart Metering in Österreich festgelegt. Bis 2015 sollen 15%, bis 2017 17% und bis 2019 95% der Kunden mit Smart Metern ausgestattet sein. Wo steht Österreich damit im Vergleich zu den anderen EU-Staaten? Welche vorbildhaften Projekte und Dienstleistungen gibt es europaweit bereits? Diese Fragen beantwortet der im Rahmen des EU-Projektes Smart Regions von der Österreichischen Energieagentur soeben publizierte European Smart Metering Landscape Report 2012. Er beschreibt den Status quo und die gegenüber dem ersten Smart Metering Landscape Report vom Februar 2011 erzielten Fortschritte. Betrachtet werden wiederum die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die konkrete Marktdurchdringung von Smart Metern. Auf Basis eines gegenüber dem Vorjahr modifizierten Bewertungsverfahrens&nbsp; ergeben sich grob betrachtet fünf Fortschrittscluster, mit Finnland, Italien und Malta an der Spitze der &quot;Dynamic movers&quot;. 
<img src="/fileadmin/dam/image/projekte/energie_klimapolitik/smartregions-grafik-neu.jpg" txdam="824" height="410" width="585" alt="" />
Österreich hat seit der letzten Erhebung wesentliche Fortschritte bei den rechtlichen Rahmenbedingungen erzielt. So wurden mit der &quot;Intelligente Messgeräte-Anforderungsverordnung 2011&quot; die Voraussetzungen geschaffen, das volle Potenzial von Smart Meter-basierten Dienstleistungen auszuschöpfen. 
Die Einführung von Smart Metern wird häufig mit dem Kundennutzen und der Möglichkeit des Energiesparens begründet. Der intelligente Stromzähler allein reicht dafür aber nicht aus.&nbsp; Es gibt jedoch in Europa schon eine ganze Reihe von Projekten, die sich der Entwicklung von entsprechenden Dienstleistungen widmen. Gute Beispiele dafür gibt es etwa in Deutschland oder in Großbritannien.
Der European Smart Metering Report 2012 ist eine unverzichtbare Informationsquelle für alle, die sich mit der Smart Meter-Entwicklung vertieft auseinander setzen wollen. Der Bericht kann von der <link http://www.smartregions.net/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Smart Regions-Projektwebsite</link> oder <media 825 - - "TEXT, Smart Regions Landscape Report2012, SmartRegionsLandscapeReport2012.pdf, 3.5 MB">direkt hier</media> herunter geladen werden. 
Um Smart Meter als Grundlage für energieverbrauchsrelevante Dienstleistungen geht es auch bei einer Veranstaltung der&nbsp; Österreichischen Energieagentur am 29. November in Wien. Informationen und Anmeldung zum Workshop &quot;Smarte und effiziente Energiewelt durch intelligente Zähler?&quot; finden Sie <link http://www.energyagency.at/aktuelles-presse/veranstaltungen/detail/veranstaltung/workshop-smarte-und-effiziente-energiewelt-durch-intelligente-zaehler.html?no_cache=1 - external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>.]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 13:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berechnen Sie eiskalt!</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/berechnen-sie-eiskalt.html</link>
			<description>10 % des gesamten Stromverbrauchs in der Produktion und im Dienstleistungssektor in Österreich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem gestrigen ersten klima:aktiv Kälteworkshop bot die Österreichische Energieagentur ein Forum für den Wissensaustausch zur Optimierung von Kältesystemen. 40 erfahrene EnergieberaterInnen aus ganz Österreich folgten der Einladung.<br /><br />EnergieberaterInnen und Unternehmensexperten beteiligen sich an der Suche nach Einsparpotentialen und der Steigerung der Energieeffizienz. So können Kälteanlagen beispielsweise auf ein natürliches Kältemittel mit mindestens 1.000-fach geringerem Klimaeffekt umgerüstet und effizienter betrieben werden. &quot;Zurzeit erleben wir ein Comeback der natürlichen Kältemittel, wir haben gerade ein großes Tiefkühllager der Fa. Bischof mit Ammoniak und die Fleischerei Vonach mit einer CO2-Ammoniak-Kaskadenanlage ausgerüstet. Auch die Supermarktkette MPreis setzt für die Kühlung der neuen Backwaren- und Fleischproduktion auf das Kältemittel Ammoniak. In allen Fällen kommt es zu deutlich geringeren Betriebskosten&quot;, so Mathias Blaser von der Firma Cofely Kältetechnik GmbH.<br /><br />Martin Störmer, Verkaufsingenieur bei Danfoss GmbH: &quot;Kälteanlagen werden für die Spitzenlast ausgelegt, das heißt für Außentemperaturen von über 30 °C bei gleichzeitig voller Belegung der Lagerhalle. Diese Bedingungen kommen aber nie oder nur wenige Stunden im Jahr vor. Die meiste Zeit des Jahres befindet sich die Kälteanlage daher in Teillast. Wir stellen spezielle Frequenzumrichter für Kälteanlagen her, die alle Komponenten der Kälteanlagen (Verdichter, Ventilatoren, Pumpen) regeln können. Kompetente Planer können damit Einsparungen von bis zu 20 % erzielen. Dadurch werden auch Temperaturschwankungen vermieden und die Lebensdauer der Anlagenteile verlängert.&quot;<br /><br />Für Thomas Sulzer von Schiessl Kältegesellschaft m.b.H. liegt enormes Einsparungs-potenzial bei der Nutzung der Wärme, die bei der Verflüssigung des Kältemittels abgegeben wird. Diese könnte zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung in Hotels und Dienstleistungsbetrieben oder für das Wasser zur Reinigung, z.B. in Fleischereien, genutzt werden. Bei einem ausgeführten Projekt konnten durch die Nachrüstung einer Wärmerückgewinnung ca. 60 % des Gasverbrauchs vermieden werden.<br /><br />Zur Dokumentation und Schulung wurde erstmals der Leitfaden &quot;Kältesystemaudits in Betrieben&quot; vorgestellt. Dieser leistet Hilfestellung bei der raschen Bewertung des Einsparpotenzials. Konstantin Kulterer, Experte der Österreichischen Energieagentur: &quot;Wir wollen, dass möglichst viele Kälteanlagen in Österreich gemäß dem Leitfaden analysiert werden, um den Energieverbrauch für Kältesysteme um durchschnittlich 10 % zu senken. Die dafür erforderlichen Energieaudits werden in den Bundesländern finanziell unterstützt bzw. gefördert.&quot; Die klima:aktiv Kältekampagne konzentriert sich dabei auf die Evaluierung von Topmaßnahmen, die erfahrungsgemäß die höchsten Einsparungen erzielen.<br /><br /><b>Über &quot;energieeffiziente betriebe&quot;</b><br /><br />&quot;energieeffiziente betriebe&quot; ist ein Programm im Rahmen von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, und wird von der Österreichischen Energieagentur gemanagt. Es bietet spezielle Informations- und Beratungsangebote für Industrie und Gewerbe, zeigt Möglichkeiten zur Erschließung von Einsparpotenzialen auf und unterstützt bei deren Umsetzung.<br /><br />Interessierte Firmen melden sich bei: <link eebetriebe@klimaaktiv.at - mail "Opens window for sending email">eebetriebe@klimaaktiv.at</link>, nähere Informationen auf <link http://www.eebetriebe.klimaaktiv.at>www.eebetriebe.klimaaktiv.at</link><br /><br /><b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:</b><br /><br />Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umwelt¬schutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeits¬arbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. <br /><br /><b>Rückfragehinweis:</b><br />Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Alexandra Gros<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-125<br />E-Mail: <link mailto:pr@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">pr@energyagency.at</link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 15:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Visionen 2050</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/visionen-2050.html</link>
			<description>Mit welchen möglichen Entwicklungspfaden ist beim Stromverbrauch bis 2050 zu rechnen und was sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Bisherige Entwicklungen</h1>
<b>Steigender Stromverbrauch bei rückläufiger Energie- und Stromintensität:</b> In absoluten Zahlen nahm der Stromverbrauch in Österreich seit den 1970er Jahren ständig zu. Die Intensität ist allerdings rückläufig. Die Stromintensität der Wirtschaftsleistung sank zwischen 1995 und 2007 um durchschnittlich 0,6 % jährlich. Weiterhin besteht aber eine enge Korrelation zwischen Endenergieverbrauch, Stromverbrauch und Wirtschaftswachstum.<br /><br /><b>Die Hälfte des elektrischen Stroms wird im Produzierenden Bereich verbraucht.</b> Die zweite Hälfte kann grob den privaten Haushalten und den Dienstleistungen zugeteilt werden. Über einen längeren Zeitraum (seit 1970) kann allerdings eine Abnahme des Anteils des Produzierenden Bereichs und eine Zunahme des Dienstleistungssektors beobachtet werden.<br /><br /><b>Die Bedeutung des elektrischen Stroms steigt:</b> Der Anteil des Stroms am Energieträgermix der Haushalte und Dienstleistungen hat seit 1970 stark zugenommen. Auch in fast allen Sektoren des Produzierenden Bereichs stieg der Anteil des Stroms am Endenergieverbrauch, während er im Verkehrssektor an Bedeutung einbüßte.
<h2>Drei Szenarien bis 2050</h2>
Drei Szenarien werden in der Studie &quot;Visionen 2050&quot; im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung, Verfügbarkeit und Preise für Rohstoffe, technische Entwicklungstrends sowie ordnungspolitische Maßnahmen zur Steuerung der Energie- und insbesondere Stromnachfrage unterschieden.
<ul><li>Das Szenario <b>Waiting </b>dient als Referenzentwicklung, das von einem politischen Abwarten bei stetigen Effizienzsteigerungen der bekannten Prozesse und Technologien und einem moderat steigenden Ölpreis geprägt ist. Dieses Szenario orientiert sich bis 2020 an der Österreichischen Energiestrategie.<br /><br /></li><li>Das Szenario <b>Chasing </b>ist durch exogene Schocks und reflexartige politische Reaktionen bei stark steigenden Ölpreisen gekennzeichnet. Wir laufen einer internationalen Entwicklung hinterher, anstatt ihr planend entgegenzutreten.<br /><br /></li><li>Das Szenario <b>Steering </b>geht davon aus, dass globale Herausforderungen rechtzeitig erkannt und sowohl nationale wie auch internationale Steuerungsmaßnahmen getroffen werden. Die stark steigenden Ölpreise ab 2030 werden antizipiert und Maßnahmen zum Umstieg in eine post-fossile Ökonomie rechtzeitig getroffen.</li></ul>
Diese Szenarien sind keine Prognosen, d. h. keine exakte Vorhersage zukünftiger Entwicklungen. Sie stellen vielmehr drei alternative Entwicklungsmöglichkeiten dar, die unter bestimmten Annahmen und Voraussetzungen bis in die Mitte des 21. Jahrhunderts eintreten können.
<h2>Entwicklung des Endenergieverbrauchs</h2>
In allen Szenarien wird ein Rückgang des Endenergieverbrauchs vom gegenwärtigen Niveau erwartet. Der Endenergieverbrauch in den vorliegenden Szenarienergebnissen bewegt sich im Jahr 2030 zwischen 1.123 PJ (Waiting) und 979 PJ (Steering). 2050 erwarten wir einen Endenergieverbrauch zwischen 1.040 PJ (Waiting) und 799 PJ (Steering). Die Ergebnisse liegen innerhalb des Streubereichs vergleichbarer Studien.
<h2>Entwicklung des Stromverbrauchs bis 2050</h2>
<b>Der Stromverbrauch steigt in Zukunft sowohl in absoluten Zahlen als auch als Anteil am gesamten Endenergieverbrauch:</b> Die Bedeutung von Strom als Energieträger nimmt zu. Insgesamt wird 2050 je nach Szenario um 15–20 % mehr Strom verbraucht werden als 2010. Ein nachhaltig erzeugter elektrischer Strom nimmt eine wichtige Funktion beim Übergang der Wirtschaft in ein post-fossiles Zeitalter ein.<br /><br /><b>Der Anteil des elektrischen Stroms am Gesamtendenergieverbrauch nimmt in allen Sektoren zu.</b> Im Steering-Szenario wird 2050 mehr als 30 % der gesamten Endenergie in Form von elektrischem Strom verbraucht werden. Am stärksten wird diese Zunahme im Straßenverkehr ausfallen, wo im Steering-Szenario der Stromanteil am Endenergieverbrauch von 3,7 % (2010) auf mehr als 30 % (2050) ansteigt. Auch im Produzierenden Bereich wird der Stromverbrauch weiter ansteigen. In den privaten Haushalten sowie in den Dienstleistungen wird aufgrund von Effizienzverbesserungen erwartet, dass der Stromverbrauch zurückgeht.
<h2>Entwicklungen in den Sektoren</h2>
Bei den <b>privaten Haushalten</b> ist in den skizzierten Szenarien bis 2050 ein Rückgang des Endenergie- und Stromverbrauchs zu erwarten. Anzahl und Größe der Haushalte werden zwar ebenso wie der Ausstattungsgrad mit elektrischen Geräten weiter wachsen, signifikante Verbesserungen in der thermischen Qualität der Gebäudehüllen, in der Bereitstellung von Wärme sowie in der Effizienz der eingesetzten Geräte wirken allerdings dämpfend auf den Energieverbrauch. <br /> 
Im <b>Dienstleistungssektor</b> ist die Entwicklung des Endenergieverbrauchs stark von der wirtschaftlichen Entwicklung und den Energiepreisen abhängig. Der Anstieg des Ausstattungsgrads und steigende Betriebsstunden wirken erhöhend, Effizienzverbesserungen bei der Gebäudehülle sowie bei den elektrischen Geräten und Anlagen wirken dämpfend auf den Stromverbrauch. Im Falle hoher Energiepreise wird stärker als bei privaten Haushalten in neue Technologien zur Verbesserung der Effizienz von Gebäuden und Anlagen investiert. Bleiben die Energiepreise niedrig (Szenario Waiting), wird ein moderater Anstieg des Endenergie- und Stromverbrauchs erwartet. 
Im <b> Produzierenden Bereich</b> wird ein Anstieg des Gesamtenergie- und Stromverbrauchs erwartet, der insbesondere durch den industriellen Output getrieben ist. Aufgrund hoher Energiepreise, niedrigen Wirtschaftswachstums und offener Märkte (Standortwechsel) wird der Anstieg im Szenario Chasing am niedrigsten ausfallen. 
Im <b> Verkehrssektor</b> ist die Dynamik des Rohölpreises die entscheidende Variable. Der Stromverbrauch wird sich bis 2050 im Chasing- und im Steering-Szenario vervierfachen und etwa ein Fünftel des Gesamtstromverbrauchs betragen. 
Bei moderaten Rohölpreisen hängt der <b> Ausbau der Elektromobilität</b> an öffentlichen Förderungen, Anreizen und Investitionen. Bis 2020 werden im Steering-Szenario, das starke ordnungs- und anreizpolitische Eingriffe vorsieht, etwas über 100.000 Elektro-Pkw erwartet. Ohne politische Maßnahmen kann bis 2020 mit einer Elektro-Pkw-Flotte von nicht mehr als 15.000–25.000 Pkw gerechnet werden. Durch die steigenden Preise bei fossilen Energieträgern wird die Pkw-Flotte ab 2030 auch ohne öffentliches Eingreifen stark steigen (Chasing-Szenario).
<b>Anzahl der elektrobetriebenen Pkw 2010 - 2050</b><br />(Berechnungen: Österreichische Energieagentur)
<table><caption></caption><tbody><tr class="thead"><th scope="col"></th><th scope="col">2010</th><th scope="col">2020</th><th scope="col">2030</th><th scope="col">2040</th><th scope="col">2050</th></tr><tr><th scope="row">Chasing</th><td>310</td><td>15.441</td><td><p>114.505</p></td><td><p>394.112</p></td><td><p>966.686</p></td></tr><tr><th scope="row">Waiting</th><td>310</td><td><p>24.520</p></td><td><p>307.309</p></td><td><p>1.031.575</p></td><td><p>2.262.029</p></td></tr><tr><th scope="row">Steering</th><td>310</td><td><p>116.473</p></td><td><p>886.703</p></td><td><p>1.740.253</p></td><td><p>2.685.443</p></td></tr></tbody></table>
Ein Auszug der Studie &quot;Visionen 2050&quot; steht hier <media 576 _blank>zum Download</media> zur Verfügung. Die gesamte Studie ist beim Auftraggeber <link http://oesterreichsenergie.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Österreichs Energie</link> erhältlich. ]]></content:encoded>
			<category>Energiewirtschaft &amp; Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 10:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>klima:aktiv energieeffiziente betriebe</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/klimaaktiv-energieeffiziente-betriebe.html</link>
			<description>Das klima:aktiv Programm &quot;energieeffiziente betriebe&quot; unterstützt produzierende Industrie- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Speziell kleine und mittlere Unternehmen haben wenig Ressourcen und Zeit sich mit Energiebelangen zu beschäftigen. Doch gerade im KMU-Bereich bestehen nach wie vor beachtliche Einsparpotenziale, die durch kostengünstige Maßnahmen realisiert werden können.<br /><br />Investitionen in Energieeffizienzprojekte rechnen sich, denn:
<ul><li>Amortisationszeiten liegen häufig unter drei Jahren, oft sogar unter einem Jahr</li><li>Kostengünstige Maßnahmen erbringen oft Einsparungen bis zu 30 %, insbesondere bei elektrischen Motorsystemen und Prozesswärme</li></ul>
<h2>Energiemanagement und Benchmarking</h2>
Der wichtigste Schritt zur Energieeffizienzsteigerung ist die Entscheidung der Geschäftsführung für eine systematische Verbesserung der Energiesituation. Das Programm bietet Schulungen und Unterstützungsinstrumente zur Einführung eines Energiemanagementsystems.
Auf der Website <link http://www.energymanagement.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.energymanagement.at</link> können Betriebe einer Anleitung zur Einführung von Energiemanagement folgen und ihren spezifischen Energieverbrauch mit den Verbräuchen der Branchenkollegen vergleichen.
<h2>Branchen- und Technologieschwerpunkte, Schulungen</h2>
Seit 2006 wurden technologische und branchenspezifische Schwerpunkte gesetzt und umfassende Schulungs- und Beratungsinstrumente entwickelt. Mit diesen Instrumenten können gezielt die Potentiale die in den verschiedenen Technologien schlummern, aufgedeckt&nbsp; und Maßnahmen gesetzt werden. Die Ergebnisse werden in Schulungen für EnergieberaterInnen und TechnikerInnen bzw. EnergiemanagerInnen weitergegeben. Bisher gibt es jeweils eintägige Schulungen zu den folgenden Schwerpunkten:
<ul><li>Grundschulung: Energiemanagement und Excel-Tool zur Durchführung einer Erstanalyse</li><li>Optimierung von Druckluftsystemen</li><li>Optimierung von Pumpensystemen</li><li>Optimierung von Ventilatoren-/Lüftungssystemen</li><li>Optimierung von Dampfsystemen</li><li>Optimierung von Kältesystemen</li><li>Optimierung von IT Systemen und optimale Serverraumkühlung</li></ul>
Die Branchenschwerpunkte führen zu einem besseren Verständnis der Einflussfaktoren auf den Energieverbrauch in den unterschiedlichen Sektoren, zeigen Haupteinsparmöglichkeiten auf und bieten branchenspezifische Energiekennzahlen. Bisher wurden folgende Branchen analysiert:
<ul><li>Holzindustrie</li><li>Mahl- und Schälmühlen</li><li>Textilreiniger, Wäscher, Färber</li><li>Lagerhäuser</li><li>Auswertungen aus KMU-Scheckberatungen für Bäcker, Fleischer, Tischler, Drucker, Kfz-Werkstätten und Leichtmetallbauer</li></ul>
<h2>Lernen von anderen Betrieben</h2>
Eine Sammlung von über 100 erfolgreich umgesetzten Effizienzprojekten in österreichischen Betrieben kann als Anregungen für die Entwicklung und Umsetzung eigener Maßnahmen genutzt werden. Jährlich werden im Rahmen einer Fachtagung fortschrittliche Betriebe vorgestellt und ihre erfolgreichen Aktivitäten präsentiert. Insgesamt konnten von diesen Betrieben bereits jährlich 85.000 Tonnen CO2 eingespart werden.]]></content:encoded>
			<category>Industrie &amp; Gewerbe</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 15:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Innovative Emissionszertifikate-Handelssysteme</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/innovative-emissionszertifikate-handelssysteme.html</link>
			<description>Mittels eines neuen Simulationsmodells wurden unterschiedliche Emissionszertifikats-Handelssysteme...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Klimapolitik sucht weltweit nach wirksamen Maßnahmen zur Verminderung von Treibhausgasemissionen, die zugleich sozial und wirtschaftsverträglich sein sollen. Klar quantifizierte Emissionsreduktionsziele will man mit Investitionsanreizen, Ökosteuern oder Informationskampagnen erreichen, deren quantitative Wirkung sich aber schwer vorhersagen lässt.<br /><br />Zertifikatsbasierte Instrumente mit einer Deckelung der Emissionsmengen erscheinen zweckmäßiger, ihre Effektivität und Akzeptanz hängt aber sehr von der konkreten Ausgestaltung ab – wie am vorhandenen EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) ersichtlich. 

<h2>Personenbezogene Emissionszertifikate</h2>
Das Projekt MOZERT &quot;Modellierung und Analyse der Wirkungen personenbezogener zertiﬁkatsbasierter Instrumente auf Haushalte und Energiesystem im Kontext der Treibhausgasemissionen&quot; will einen Beitrag zur Entwicklung von verbesserten Zertifikatshandelssystemen leisten. Dafür wurden mit Hilfe eines komplexen Simulationsmodells innovative und noch nicht realisierte Ansätze für klimapolitische Regelungen untersucht, im Speziellen personenbezogene Zertifikatshandelssysteme wie &quot;Cap and Share&quot; und &quot;Tradeable Energy Quotas (TEQs)&quot;. Beiden Ansätzen ist gemein, dass jede Bürgerin oder jeder Bürger die gleiche Menge an Emissionsrechten erhält und diese Menge jedes Jahr um einen gewissen Anteil reduziert wird.

<h2>Entwicklung &quot;Klimapolitik-Simulator&quot;</h2>
Das Projekt MOZERT diente aber auch der Weiterentwicklung des methodischen Instrumentariums zur Beurteilung klimapolitischer Instrumente. Das im Projekt verwendete multiparadigmatische Analysemodell kombiniert Top-down-Ansätze (wie Systemdynamik-Modellierung oder Input-Output-Modellierung) mit dem Bottom-up-Ansatz der Multi-Agenten-basierten Modellierung. Ergebnis der Modellentwicklung ist die Basisversion eines &quot;Klimapolitik-Simulators&quot; für Österreich, um die Wirkung unterschiedlicher klimapolitischer Instrumente vorwegnehmend abbilden zu können.]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 14:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>LCC-DATA</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/lcc-data.html</link>
			<description>Das Projekt LCC-DATA wurde initiiert, um Zugänglichkeit und Nutzung von Lebenszykluskosten-Daten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Projekt LCC-DATA wurde initiiert, um Zugänglichkeit und Nutzung von<br />Lebenszykluskosten-Daten genauer zu analysieren und zu bewerten.<br />Unterstützt wird LCC-DATA von der Europäischen Kommission im Rahmen des<br />Programms &quot;Intelligent Energy Europe&quot; (IEE) und in Österreich vom<br />Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ).
<h2>Integrierte Planung</h2>
Ziel war, den Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu reduzieren und die Lebenszykluskosten zu optimieren . Um dies zu gewährleisten, müssen bereits in der frühen Planungsphase, wenn die wesentlichen Entscheidungen fallen, Aussagen über die zu erwartenden Kosten für Investition und Betrieb von verschiedenen Varianten getroffen werden können.
<h2>Der Investor-Nutzer-Konflikt</h2>
Der Investor versucht, seine Investitionen gering zu halten und den Profit zu maximieren. Auf der anderen Seite ist der Nutzer, er erhofft sich geringe Kosten im Betrieb. Besonders bei den derzeitigen Energiepreisen bezieht sich dies hauptaugenmerklich auf die Nebenkosten aus Strom und Heizung/ Kühlung. Warum aber sollte der Investor mehr Geld in ein Gebäude stecken, wenn erstens die Nachfrage dies nicht erfordert und zweitens die später niedrigeren<br />Kosten nicht ihm, sondern dem Nutzer zu Gute kommen?
<h2>Zielsetzung LCC-DATA</h2>
Mit einer detaillierten Lebenszykluskosten-Analyse kann dieser Konflikt bearbeitet werden.<br />Aber hierfür werden Kostendaten benötigt. Primäres Ziel des Projektes LCC-DATA war daher vorhandene Lebenszykluskosten-Daten zu sammeln, zu untersuchen und zu Kennzahlen (z. B. €/m², €/Arbeitsplatz etc.) aufzubereiten, um anschließend Lebenszykluskosten-Prognosen vornehmen zu können.
Die sechs Projektpartnerländer (CZ, DE, GR, NO, SI und AT) entwickelten – jeweils auf nationaler Ebene – Beispiele für die Erstellung von Prognosen zur Lebenszykluskosten-Planung aufgrund realer Daten.
<h2>Das Modellprojekt Österreich</h2>
Der Schwerpunkt des Modellprojektes Österreich lagen im Bereich der Büroimmobilien und berücksichtigten sowohl Sanierungen wie auch Neubauten. In Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen wurden Beispielgebäude von der Österreichische Energieagentur eingehend analysiert. Die so gewonnenen Kostenkennzahlen wurden anschließend angewendet, um verschiedene Realisierungsvarianten hinsichtlich der Lebenszykluskosten zu erstellen und zu bewerten. Anhand einer Kosten-/Nutzen-Analyse kann dann die optimale Lösung für das jeweilige Projekt erarbeitet und als Empfehlung zur<br />Realisierung ausgesprochen werden.]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 13:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>LCC Info-System</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/lcc-info-system.html</link>
			<description>LCC Info-System für mehr CO2-Einsparung durch die Verknüpfung von energierelevanten Gebäudedaten</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Energieausweis macht die energetische Qualität eines Gebäudes transparent - und erlaubt in Kombination mit weiteren Daten, wie Verbrauchsdaten und Lebenszykluskostendaten, einen genaueren Blick auf das Gebäude und seine Nutzer.<br /><br />In diesem Projekt wurde die bestehende Energieausweis-Datenbank ZEUS um einzelne Module erweitert, mit denen umfassende Informationen für das Gebäude verwaltet, vernetzt und verwertet werden können.<br /><br />Derzeit werden in unterschiedlichen Systemen teilweise dieselben, teilweise unterschiedliche Daten erfasst:
<ul><li>Energieausweisdaten in der Internetbasierten Datenbank ZEUS</li><li>Ökologische Daten z. B. in der TQB-, oder der klima:aktiv-Datenbank</li><li>Lebenszykluskosten-Daten in diversen Firmeninternen Datenbeständen</li></ul>
Für ein Gebäude werden somit an verschiedenen Stellen die bedarfsorientierten Werte, die Energieverbrauchswerte und diverse Kostendaten (Investition, Betrieb) erfasst. Durch Kombination der einzelnen Daten innerhalb des LCC Info-Systems werden folgende Nutzen generiert:
<ul><li>Für Immobilieneigentümer: Einfache Verwaltung der Energieausweise für den eigenen Gebäudebestand; Energieverbrauchsdaten als Information für die Sanierungsplanung; Zugriff auf Module zur einfachen LCC-Analyse von Planungsvarianten bei Sanierung und Neubau.</li></ul>
<ul><li>Für Forschungseinrichtungen: LCC-Analysen zeigen den Bedarf an Maßnahmen im Bereich Markt- und Technologieentwicklung zur CO2-Reduktion. Der Datenpool soll weiters zur Entwicklung einer standardisierten LCC-Berechnungsmethode herangezogen werden.</li></ul>
<ul><li>Für die öffentliche Hand: Auf Basis der Daten können Analysen zu den Themen &quot;Qualitätskontrolle Energieausweis&quot; und &quot;CO2-Reduktion durch Nutzerverhalten&quot; vorgenommen werden, indem der bedarfsorientierte Energieausweis eines Gebäudes mit den tatsächlichen Energieverbrauchswerten verglichen wird. Das LCC Info-System erfasst die Qualität des Gebäudebestandes und erlaubt es, Entwicklungen darzustellen. So können Politikinstrumente gezielt verbessert und entwickelt werden.</li></ul>
Im Rahmen des Projektes wurden Zusammenhänge analysiert, die einzelnen Module bei bedarf adaptiert und so ein Expertensystem geschaffen, welches Unterstützung bietet. ]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 13:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Solarenergie Urban</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/solarenergie-urban.html</link>
			<description>Dieses Projekt entwickelte energetisch und ökonomisch optimierte Planungsgrundlagen für den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zero-Carbon-Emission Gebäude bzw. Plus-Energie Gebäude werden in Österreich seit einiger Zeit immer wieder thematisiert. Der Gebäudesektor ist einerseits einer der Hauptemittenten von CO2 und verbraucht andererseits einen hohen Anteil von Fläche, die nicht mehr für den Anbau von energetisch nutzbarer Biomasse eingesetzt werden kann. Es ist daher erforderlich, Gebäude nicht nur so energieeffizient wie möglich auszustatten, sondern die verbauten Flächen auch so effizient wie möglich für die Energieumwandlung zu nutzen. Derzeit gibt es weder eine anerkannte, standardisierte Definition noch Strategien für die optimierte Planung und Errichtung von solchen Gebäuden. In Österreich wird unter einem Plus-Energie Gebäude derzeit im Wesentlichen ein Passivhaus mit Photovoltaikanlage verstanden.
<h2>Inhalte und Zielsetzungen</h2>
Folgende Fragestellungen und deren Beantwortung sind Gegenstand des Projekts: Wie groß sind die Auswirkungen der urbanen Verschattung auf die Solarernte? Wie wirkt sich der Energiestandard der Gebäude auf den solaren Deckungsgrad aus? Was sind die energetischen, architektonischen und bautechnischen Kriterien für den Einsatz solarthermischer Systeme in mehrgeschoßigen urbanen Wohngebäuden?
<h2>Methodische Vorgehensweise</h2>
Anhand von vier Case Stories urbaner Mehrgeschoßwohnbauten, die beispielhaft für weit verbreitete Gebäudetypen gewählt wurden, werden folgende Aspekte für den Einsatz solartechnischer Systeme untersucht:
<ul><li>Energetische Analyse der urbanen Randbedingungen (Verschattungsanalysen, Verfügbarkeit der Hüllenflächen, saisonale Deckungsbeiträge, etc.)</li><li>Analyse und Bewertung der architektonisch relevanten Aspekte</li><li>Bautechnische Analyse und Bewertung der Nutzbarkeit und Integrationsfähigkeit</li><li>Auslegung und Simulation der thermischen Solaranlagen</li><li>Zielgruppengerechte Aufbereitung von Planungshilfen für die frühe Planungsphase von urbanen Solarenergiebauten mit Fokus auf Neubau und Sanierung von großvolumigen urbanen Wohnbauten</li></ul>
Das Projekt basiert auf einer starken interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen ExpertInnen aus Architektur, Baupraxis, Wirtschaftlichkeitsanalytik und der thermisch-energetischen Analytik, um die Fragestellung im Sinne der Nachhaltigkeit umfassend behandeln zu können.
<h2>Ergebnisse</h2>
Die Ergebnisse des Projekts werden in Form von vier Case Stories durch eine ausführliche Darstellung der analysierten Fallbeispiele und in den Schlussfolgerungen dokumentiert:
<ul><li>Bauphysikalische und bautechnische Anforderungen an fassadenintegrierte Solarthermiekollektorsysteme</li><li>Planungsgrundlagen für urbane Solarenergiebauten für den Neubau und die Sanierung von großvolumigen Wohnbauten anhand vier konkreter Case Stories (architektonische, energetische, bautechnische, bauphysikalische und baurechtliche Kriterien)</li></ul>
Darüber hinaus wurde ein Tool zur energetischen und ökonomischen Bewertung unterschiedlicher thermischer Solartechnologien in der frühen Planungsphase entwickelt.]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 13:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Markteinführung Elektromobilität in Österreich</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/markteinfuehrung-elektromobilitaet-in-oesterreich.html</link>
			<description>Das Projekt beschäftigte sich mit dem Aufzeigen von Handlungsfeldern, Maßnahmen, Chancen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ziele des Projektes</h2>
<ul><li>Identifizieren von Problemfeldern und aufzeigen von kurz-, mittel und langfristigen Handlungsfeldern der öffentlichen Hand,</li><li>Identifikation von Chancen und Barrieren,</li><li>aufzeigen von Geschäftsmodellen (business models),</li><li>Formulierung von Kernelementen (Handlungsschwerpunkte) und zu setzenden Maßnahmen um optimale Vorraussetzungen für die (Markt-)Einführung und dien soziale Akzeptanz von E-Mobilität in Österreich für die nächsten 10 Jahre zuschaffen</li></ul>
<h2>Marktdurchdringung von E-Mobilität</h2>
Ausgangspunkt des Projekts war die Untersuchung der im Zusammenhang<br />mit Elektromobilität relevanten technologischen, sozio-technischen, rechtlichen,<br />verkehrssystemischen und wirtschaftlichen Faktoren. Ebenso die umwelt-, verkehrs- und technologiepolitischen Rahmenbedingungen. Daraus wurden Handlungsfelder sowie notwendige Maßnahmen, Chancen und Defizite abgeleitet, welche in Zusammenhang mit einer breiteren Marktdurchdringung von Elektromobilität in Österreich stehen.<br />Entscheidend dabei ist, dass ein möglichst hoher Anteil der zukünftig aus der<br />Elektromobilität resultierenden Wertschöpfung in Österreich bleibt (Forschung,<br />Produktion, Assembling etc.).
<h2>Differenzierung der Fahrzeugtypen</h2>
Elektromobilität umfasst nicht nur batterie-elektrische Modelle und Konzepte, sondern alle Hybridisierungsvarianten bis hin zu Brennstoffzellenanwendungen. Betrachtet werden gemeinsame, verbindende Anforderungen verschiedenster Fahrzeugtypen in deren Einsatzbereichen. Neben dem vierrädrigen motorisierten Individualverkehr (Pkw, Lkw,) werden auch zwei- und dreirädrige Fahrzeuge, der öffentliche (Straßen)Verkehr sowie Flotten- und Spezialfahrzeuge (z. B. Kommunalfahrzeuge, Car-Sharing, Trolley-Busse, Taxis, Spitalsflotten, Kleinfahrzeuge etc.) berücksichtigt.
<h2>Fahrzeuge - Infrastruktur - Nutzer</h2>
Fahrzeugübergreifend wurden sicherheitsrelevante Aspekte (Schnellladen vs.<br />Batterieexplosion, Löschen von Fahrzeugbränden) gesammelt und hinsichtlich der Begleitmaßnahmen, die zu berücksichtigen sind, erörtert. Neben der reinen Fahrzeugseite wurde insbesondere die Versorgungsinfrastruktur (Stichworte Betankungsinfrastruktur - SmartGrids, Werkstattinfrastruktur und &quot;neue<br />Erneuerbare&quot;) sowie die Nutzerseite (Stichworte soziale Akzeptanz, Flottenentwicklung, Substitution, etc.) betrachtet.
<h2>Ergebnisse</h2>
Die Ergebnisse dieses Projekts finden Sie im <media 565 _blank>Endbericht (pdf)</media>.]]></content:encoded>
			<category>Mobiliät &amp; Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 12:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>FLEAT</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/fleat.html</link>
			<description>Das Projekt unterstützte Unternehmen und Öffentliche Verwaltungen ihre Fahrzeugflotten und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gesetzliche Vorgaben, steigende Benzinpreise und die (Selbst-)Verpflichtung zum Klimaschutz machen einen vorausschauenden Flotten- und Fuhrparkbetrieb immer notwendiger und sinnvoller. Bis 2011 sollte der CO2-Ausstoß auf 120 g pro gefahrenem Kilometer und Fahrzeug reduziert werden.
Über das &quot;Wie&quot; machten sich viele Automobilhersteller Gedanken und haben<br />beachtliche Ergebnisse hervorgebracht. Doch auch auf Seite der Flottenbetreiber sollte eine verstärkte Nachfrage nach umweltverträglicheren Fahrzeugen entstehen und die Erhöhung der Energieeffizienz vermehrtBeachtung finden.
<h2>Bedeutung von Fahrzeugflotten</h2>
<ul><li>Der Anteil an Fahrzeugen, die nicht im Besitz von Privatpersonen, sondern von Unternehmen stehen, nimmt in der EU stetig zu:<ul><li>ca. 36% aller Fahrzeuge stehen im Besitz von Unternehmen</li><li>über 80% der Großbetriebe (&gt; 100 Beschäftigte) finanzieren mind. ein Firmenfahrzeug<br /><br /></li></ul></li><li>Firmenfahrzeuge werden häufiger erneuert als Fahrzeuge im Privatbesitz. Die durchschnittliche Einsatzdauer beträgt in Großbetrieben (&gt; 500 Beschäftigte) 3,7 Jahre; in Kleinstunternehmen (&lt; 10 Beschäftigte) 5,2 Jahre<br /><br /></li><li>Firmenfahrzeuge werden mehr und mehr neben Dienstfahrten auch für private Zwecke zur Verfügung gestellt<br /><br /></li><li>Unterschiedlicher Kaufentscheidungsprozess von Flottenmanagern:<ul><li>vermehrt rationale als emotionale Motive</li><li>keine Priorität für alternative Antriebe/Treibstoffe oder Downsizing<br /><br /></li></ul></li><li>Kosten werden nicht durch die NutzerInnen getragen -Motivation für spritsparendes Fahren ist schwieriger zu erreichen</li></ul>
<h2>Chancen von Fahrzeugflotten</h2>
<ul><li>Flotten werden zentral gesteuert<br />energieeffizientes Flottenmanagement hat einen größeren Effekt als bei einzelnen Fahrzeugen<br /><br /></li><li>Maßnahmen können private Fahrzeugbesitzer beeinflussen<br />v.a. Fahrzeugflotten von Behörden und öffentlichen Verkehrsbetrieben können als Vorbild dienen.</li></ul>
<h2>Das Projekt</h2>
FLEAT (FLeet Environmental Action &amp; AssessmenT) ist ein Projekt des Intelligent Energy Europe (IEE)-Programms der Europäischen Kommission, das Unternehmen und Öffentliche Verwaltungen unterstützt, ihre Fahrzeugflotten und Fuhrparks (Pkws, Lkws und Busse) energieeffizient und zukunftsorientiert zu betreiben.
Ziel des Projekts FLEAT war die Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen von Fahrzeugflotten verschiedener Betreiber. Dazu gehören
<ul><li>die Fuhrparks und Fahrzeugflotten von Behörden (Pkws),</li><li>Öffentliche Verkehrsbetriebe (Busse),</li><li>Unternehmen und Dienstleistungsbetrieben (Pkws),</li><li>Transportunternehmen (Lkws).</li></ul>
<h2>Maßnahmen</h2>
Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Maßnahmen aus den unten genannten drei Bereichen mit ca. 30 Pilotflotten mit insgesamt über 8.000 Fahrzeugen in verschiedenen Europäischen Ländern angewendet und getestet:
<ul><li>Einkauf und Beschaffung energieeffizienter Fahrzeuge (u.a. Einkaufskriterien, alternative Antriebe und Treibstoffe),</li><li>Energieeffiziente Nutzung der Fahrzeuge, z.B. durch Spritspar-Trainings,</li><li>Mobilitätsmanagement der Fahrzeugflotten (u.a. Streckenplanung,<br />Tourenoptimierung, Dienstreisen, Wege von und zur Arbeitsstelle).</li></ul>
Die Maßnahmen fanden im Jahr 2009 statt und wurden von den jeweiligen Projektpartnern sowie von einem internationalen Fachgremium, dem Fleet Expert Commitee (FEC), unterstützt.
Ein umfassendes Monitoring der Maßnahmen hat anwendungsnahe Daten bezüglich der Effektivität und der Umwelteffekte und Kostenersparnis zur Verfügung stellen.
Mehr Information finden Sie auf der <link http://www.fleat-eu.org/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Projektwebsite</link> und dem <media 564 _blank - "TEXT, FLEAT - Endbericht (pdf), Endbericht-FLEAT.pdf, 2.8 MB">Endbericht (pdf)</media>.]]></content:encoded>
			<category>Mobiliät &amp; Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 11:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ClimateMOBIL</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/climatemobil.html</link>
			<description>Untersuchte die Wirksamkeit von regionalen Mobilitätsmanagements auf Klimaschutz und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mobilitätsmanagement und Klimaschutz in Regionen</h2>
Das Projekt &quot;ClimateMOBIL – Mobilitätsmanagement und Klimaschutz in Regionen&quot; untersuchte die Wirksamkeit von regionalen Mobilitätsmanagements auf Klimaschutz und Energieeffizienz in ländlichen Regionen. Das Thema &quot;Mobilität&quot; ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erreichen der nationalen und internationalen Klimaschutzziele, wurde bisher aber im regionalen Kontext zu wenig berücksichtigt.
<h2>Die Ausgangslage</h2>
Gerade der Verkehrsbereich, der seit den 1990er Jahren den höchsten Anstieg des CO2 – Ausstoßes zu verzeichnen hat, wird einer der wesentlichen Schlüssel zum Erreichen der hochgesteckten nationalen und internationalen Klimaschutzziele sein. Dazu bedarf es eines intelligenten Mobilitätsmanagements, das im besten Fall sowohl Maßnahmen impliziert, um den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen als auch Effizienzsteigerungen im motorisierten Individualverkehr. Ohne tiefgreifende Ansätze bei der Mobilität kann auch bei allen sonstigen Bemühungen, etwa bei Industrie und Haushalten, eine Einsparung an Ressourcen nicht erreicht werden. Gerade im ländlichen Raum wird die Bedeutung des motorisierten Individualverkehrs aber entsprechend hoch bleiben, hier kann Mobilitätsmanagement vor allem bei Verkehrsvermeidung, Verkehrssparen und Effizienzsteigerung ansetzen, Schlagworte dazu sind Carsharing, Fahrgemeinschaften, Forcierung der Elektromobilität und andere Initiativen.
<h2>Das Projekt im Detail</h2>
Beim Forschungsprojekt &quot;ClimateMOBIL – Mobilitätsmanagement und Klimaschutz in Regionen&quot; ging es vor allem darum, einen Brückenschlag zwischen den Themen &quot;Klimaschutz&quot;, &quot;Mobilität&quot; und &quot;Region&quot; zu erreichen, der bisher unterrepräsentiert war. ClimateMOBIL erarbeitete aus der Praxis heraus Empfehlungen für die Zukunft des Mobilitätsmanagements in Regionen und setzt einen notwendigen Know-How-Transfer zwischen den bestehenden Projekten in Gang. Wenn es damit gelingt, möglichst vielen weiteren Regionen dieses Erfolgsmodell mit auf den Weg zu geben, kann eine auf vielen Ebenen nachhaltige Entwicklung sichergestellt werden.<br /><br />Die Schwerpunkte von ClimateMOBIL betrafen folgende Arbeitspakete, die ineinander griffen und aufeinander aufbauten:
<ul><li>Mobilitätsmanagement in und für (Energie-)Regionen: Umfassende Analyse bestehender Beispiele von Mobilitätsmanagement im In- und Ausland, Differenzierung von Best-Practice-Beispielen, SWOT-Analyse, Vergleich anhand einer auszuarbeitenden Vergleichsmatrix, AkteurInnenanalyse</li><li>Instrumente der Mobilitätsbewertung</li><li>Instrumente des Mobilitätsmanagements</li><li>Kommunikation mit den Stakeholdern: Praxispartner, ExpertInnenpool</li></ul>
Das Projekt misste dem Know-How-Transfer zwischen den Regionen eine tragende Rolle bei, der die bisher weitgehend isolierte Betrachtungsweise ablösen und einen entscheidenden Mehrwert bieten sollte.<br /><br />Gerade der ländliche Raum mit seinen dezentralen Strukturen ist für Mobilitätsmanagement ein besonders fruchtbarer Boden, denn hier tritt die Problematik der Abhängigkeit von einzelnen Verkehrsträger stärker auf als in Ballungsräumen.
<h2>Schwerpunkt</h2>
Ein besonderer Schwerpunkt des Projektes war die Aktionsforschung mit Pilotregionen/Projektregionen, also in Kooperation mit existierenden Strukturen und Modellen als Praxispartner. Gemeinsam mit ihnen wurden aus der Praxis heraus Strategien und zukunftsorientierte Modelle für regionale Mobilitätsmanagements erarbeitet, die sich auch auf Klimaschutz und Energieeffizienz positiv auswirken.
<h2>Das Ergebnis des Projektes</h2>
Die Formulierung und Argumentation eines Empfehlungspapier im Sinne eines Leitbildes/Leitfadens bzw. standardisierten Leistungskataloges für erfolgreiches Mobilitätsmanagement, das einen erkennbaren Beitrag zu Klimaschutz und Energieeffizienz leisten kann, ist das Ergebnis des Projektes.]]></content:encoded>
			<category>Mobiliät &amp; Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 09:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forschungsfonds für Kohle und Stahl</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/forschungsfonds-fuer-kohle-und-stahl.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below"><div class="csc-textpic-text">Der <b>Forschungsfonds für Kohle und Stahl</b> (<link http://cordis.europa.eu/coal-steel-rtd/ _blank external-link-new-window "Research Fund in neuem Fenster">Research Fund for Coal and Steel</link>) hat seinen Ursprung in der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). 
Der europäische Vertrag über die Gemeinschaft für Kohle und Stahl aus dem Jahr 1952 lief mit 23. Juli 2002 aus. In Hinblick darauf wurde im Jahr 1997 eine Resolution vom Europäischen Rat in Amsterdam verabschiedet, die den Weg für ein neues Forschungsprogramm unter dem Namen ''Forschungsprogramm des Forschungsfonds für Kohle und Stahl'' ebnete. 
Die <b>Österreichische Energieagentur unterstützt</b> das <link http://www.bmwfj.gv.at/Seiten/default.aspx _blank external-link-new-window "öffnet Seite des Wirtschaftsministeriums in neuem Fenster">Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) </link>bei der Dissemination der Aktivitäten des Forschungsfonds. 
<h2 id="h2">€ 55 Mio. für Forschung</h2>
Der Fonds verfügt über ein jährliches Budget von ca. € 55 Mio. (27,2 % für Kohle, 72,8 % für Stahl), das aus den Zinsen des Vermögens der ehemaligen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl finanziert wird. 
<img src="/uploads/RTEmagicC_rfcs.jpg.jpg" txdam="562" height="200" width="300" alt="" /></div></div>
Das zum Forschungsrahmenprogramm ergänzende und eigenständige Programm, erstreckt sich auf alle Aspekte von Kohle und Stahl - von der Produktion bis hin zur Anwendung sowie auf die Nutzung und Umwandlung der Ressourcen, die Sicherheit am Arbeitsplatz und den Umweltschutz. Es soll dazu beitragen, die Nutzung der Kohle als sauberer Energieträger zu verbessern und CO2-Emissionen aus der Nutzung der Kohle sowie der Stahlproduktion zu verringern. Die Verwaltung des Forschungsprogramms erfolgt durch die Europäische Kommission. 
Ziele des Forschungsprogramms
<ul><li>Verbesserung der Wettbewerbsposition der Kohle</li><li>Gesundheitsschutz</li><li>Sicherheit</li><li>Umweltschutz</li><li>bessere Nutzung der Kohle als saubere Energiequelle</li><li>Verbesserung der Techniken zur Stahlerzeugung und –fertigbearbeitung</li><li>FTE und die Verwendung von Stahl</li><li>Schonung der Ressourcen und Verbesserung der Arbeitsbedingungen</li></ul>
Die Ziele des RFCS basieren auf den Prioriäten einzelner Plattformen zu den jeweiligen Themen, diese sind <link http://cordis.europa.eu/estep/ _blank external-link-new-window>European Steel Technology Platform (ESTEP)</link> für Stahl, die <link http://www.zero-emissionplatform.eu/website/ _blank external-link-new-window>Zero Emissions Fossil Fuel Power Plants European Technology Platform (ZEP)</link> für die Nutzung von Kohle, die <link http://www.etpsmr.org/ _blank external-link-new-window>European Technology Platform on Sustainable Mineral Resources (ETP SMR)</link> für Aspekte des Bergbaus. 
Geförderte Projekte
In den Jahren 2005 bis 2011 wurden insgesamt 60 Kohleprojekte und 286 Stahlprojekte gefördert. 
Die Publikationen zur <link http://cordis.europa.eu/coal-steel-rtd/synopsis_en.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Synopsis</link> beschreiben alle Projekte, die seit dem Jahr 2003 durch den RFCS kofinanziert wurden und ebenso die unter dem ECSC-Vertrag (European Coal and Steel Committee) von 1994 bis 2001 kofinanzierten Projekten. Für jedes Projekt werden im Überblick die Ziele und Inhalte, Status, Beginn und Ende, Budget, Förderung und Partner dargestellt. 
Die Durchsicht der in der Synopsis dargestellten Projekte zeigt Ihnen, welche Projektideen in der Vergangenheit bereits vorgeschlagen wurden. Damit haben Sie die Möglichkeit, das eigentlich Neue in Ihrem Projektantrag herauszuarbeiten und sich damit von früheren Einreichungen zu unterscheiden. 
Unter dem Link <link http://bookshop.europa.eu/ _blank external-link-new-window>EU Bookshop</link> können Endberichte gratis herunter geladen oder online bestellt werden.
<div class="csc-header csc-header-n5"><h1>Allgemeines zur Einreichung Ihres Projektes</h1></div>
<p id="h5">Die Beteiligung an der Ausschreibung ist einfach: Vorschläge können jederzeit eingereicht werden, wobei </p>
<ul><li>am 18. September 2012 um 17 Uhr die diesjährige Einreichfrist endet und </li><li>Projekteinreichungen, die das Jahr 2014 betreffen, bis 17. September 2013 17 Uhr möglich sind.</li></ul>
Es gibt keine Obergrenze für das Projektbudget oder die Zahl der an den einzelnen Projekten beteiligten Partner. Auch Drittländer können sich beteiligen, erhalten aber keine finanzielle Unterstützung von europäischer Seite.
Der Höchstsatz der finanziellen Projektunterstützung beträgt:
<ol type="a"><li>für Forschungsprojekte bis zu 60 %,</li><li>für Pilot- und Demonstrationsprojekte bis zu 50 %,</li><li>für Begleitmaßnahmen, unterstützende und vorbereitende Maßnahmen bis zu 60 %. In Ausnahmefällen werden 100% gefördert.</li></ol>
Die eingereichten Projekte werden von unabhängigen Sachverständigen bewertet und aufgrund der Qualität der vorgeschlagenen Forschungsarbeiten ausgewählt. Die eingereichten Projekte durchlaufen 4 Stufen
<ol><li>Evaluierung der einzelnen Projekte von Oktober bis Dezember des Jahres der Einreichung</li><li>Plenary Meetings der Advisory Groups für Kohle und Stahl, Dezember bis Mai des folgenden Jahres</li><li>COSCO plenary meeting im April des Folgejahres der Einreichung</li><li>Kommissionseintscheidung Mai bis Juni des Folgejahres</li></ol>
Entsprechend den Bewertungskriterien kann es vorkommen, dass bei gleicher Bewertung betreffend wissenschaftliche und industrielle Voraussetzungen Einreichungen von Einzelpartnern niedriger eingestuft werden als Einreichungen von Multi-Partnern. 
Auf der Webseite des <link http://cordis.europa.eu/coal-steel-rtd/home.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Research Fund for Coal and Steel</link> steht Ihnen das <link ftp://ftp.cordis.europa.eu/pub/coal-steel-rtd/docs/infopack1-2012_en.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Information Package 2012 Volume I (pdf)</link>&nbsp;zur Verfügung, in dem formale und rechtliche Rahmenbedingungen dargestellt werden. Die thematischen Schwerpunkte werden in den <link ftp://ftp.cordis.europa.eu/pub/coal-steel-rtd/docs/priorities-coal-2012_en.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Coal</link> and <link ftp://ftp.cordis.europa.eu/pub/coal-steel-rtd/docs/priorities-steel-2012_en.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Steel Priorities 2012 (pdf)</link>&nbsp;beschrieben. 
<h2>Hilfestellung zur Einreichung</h2>
Einreichungen sind ausschließlich elektronisch möglich.
<ol><li><b>ECAS-Account (User-ID und Passwort) anlegen</b><br />Für die Einreichung eines Proposals ist&nbsp;ein <link https://webgate.ec.europa.eu/cas/eim/external/register.cgi _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">&quot;ECAS-Account&quot;</link> (European Commission Authentication Service) notwendig.<br /><br />Mehr Informationen dazu finden Sie im <link http://ec.europa.eu/research/participants/portal/appmanager/participants/portal# _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Participation portal</link>.<br /><br /></li><li><b>URF-Registrierung</b><br />Mit Ihrem ECAS-Account fahren Sie mit der <link http://ec.europa.eu/research/participants/portal/appmanager/participants/portal?_nfpb=true&_pageLabel=myorganisations _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">&quot;URF-Registrierung&quot;</link> (Unique Registration Facility) fort.<br /><br /></li><li><b>Participation Identification Code (PIC)</b><br />Der PIC ist ein neunstelliger Code, den Sie bei jedem weiteren Login benötigen. Der PIC wird separat freigeschalten.<br /><br />Bitte beachten Sie, dass der PIC unternehmensbezogen und der ECAS-Account personenbezogenen vergeben wird.<br /><br /><link http://cordis.europa.eu/fp7/pp-pic_en.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Mehr Informationen zum PIC</link><br /><br /></li><li><b>ECAS-Account und PIC bereits vorhanden</b><br />Wenn Sie bereits einen &quot;ECAS-Account&quot; und einen PIC besitzen, beginnen Sie Ihre Einreichung <link https://ec.europa.eu/research/participants/submission/manage/secure/createdraft?callId=RFCS _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>.</li></ol>
<media 561 _blank - "TEXT, rfcs-step-by-step-2012 en, rfcs-step-by-step-2012_en.pdf, 90 KB">Zusammenfassung &quot;Schritt für Schritt zum PIC&quot; (pdf)</media>
<b>Weiterführende Informationen</b>
<ul><li><media 558 - - "TEXT, rfcs-10minutes-guide to the submission, rfcs-10minutes-guide_to_the_submission.pdf, 3.9 MB">In 10 Minuten zur Einreichung (pdf)</media><br /><br /></li><li><media 560 _blank - "TEXT, rfcs-faq-2012 en, rfcs-faq-2012_en.pdf, 88 KB">FAQ zur Einreichung (pdf)</media></li></ul>
Für ein besseres Verständnis der Evaluierung von eingereichten Projekten lohnt sich ein Blick auf die <link http://cordis.europa.eu/coal-steel-rtd/eval_en.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">general timeline for proposal submission, evaluation and selection process</link> und auf das <link ftp://ftp.cordis.europa.eu/pub/coal-steel-rtd/docs/evaluation-manual-2011_en.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">manual of evaluation procedures (pdf)</link>.
<h2 id="h6">Helpdesk</h2>
Bei Problemen nutzen Sie dieses <link http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/contactus _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Online-Formular</link> oder wenden sich an den<link http://cordis.europa.eu/guidance/helpdesk/home_en.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"></link> 
<link http://cordis.europa.eu/guidance/helpdesk/home_en.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">CORDIS Help Desk</link><br />Tel: +352 2929 42210 <br /><link 2></link>]]></content:encoded>
			<category>Industry &amp; commerce</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Biotreibstoffdiskussion wenig zielführend</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/biotreibstoffdiskussion-wenig-zielfuehrend.html</link>
			<description>Biotreibstoffe sind ein wertvoller Baustein der Energiezukunft - Stillstand beim Ausbau der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Einsatz von Biomasse als erneuerbare Energiequelle ist auch im Treibstoffbereich für Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, fester Bestandteil der Maßnahmen zur Reduktion der Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern und Reduktion von CO2 Emissionen.
Problematisch für die künftige Entwicklung sieht Traupmann die wenig sachlichen, emotional aufgeheizten Beiträge zur Frage der Nutzung von Biomasse für Energiezwecke. &quot;Hier treffen ideologische Standpunkte aufeinander. Gerne wird dabei ausgeblendet,&nbsp; dass die Verteilungsfrage der Ernährung und der Hunger in der Welt globale, Jahrhunderte bestehende Probleme darstellen, die im Vergleich zu Preisspekulationen und Dürrekatastrophen von Biokraftstoffnutzung kaum beeinflusst werden können.&quot;&nbsp; <br /><br />Ebenfalls unerwähnt bleibt überwiegend, dass ein erheblicher Anteil an landwirtschaftlicher Produktion von Anfang an nicht der Nahrungsmittelerzeugung gewidmet ist. Baumwolle für Kleidung, Futtermittel für Tierhaltung und vieles mehr.
Die Nutzung von Biomasse für Energie wird im Übermaß kritisiert, dabei stellt sie einen wichtigen jetzt wirksamen Trend dar, der neben anderen erneuerbaren und nachhaltigen Energien dringend benötigt wird.
&quot;Aktuelle Diskussionen in Alpbach haben gezeigt, wie wenig unsere Wunschvorstellungen von nachhaltiger Energienutzung und unsere Realität übereinstimmen. Ohne eine grundlegende Veränderung unserer Lebensweise ist weder die Energiewende noch der Klimaschutz zu bewältigen.&quot; fasst Peter Traupmann seine Eindrücke aus kontroversiellen Debatten zusammen. 
Die EU hat längst auf die Gefahr landwirtschaftlichen Raubbaus in Entwicklungs- und Schwellenländern reagiert und verpflichtende Nachweise der nachhaltigen Produktion von Rohstoffen für Biotreibstoffe vorgeschrieben.
&quot;Wir müssen dort anknüpfen, wo wir uns befinden, auch wenn wir aus ethischer Sicht vieles als kritisch erkennen.&nbsp; Es macht keinen Sinn zu ignorieren, dass die aktuelle Fahrzeuggeneration von Verbrennungskraftmaschinen angetrieben wird. Den Treibstoffbedarf und CO2 Ausstoß zu reduzieren und anteilig erneuerbare Energie in Form von Biokraftstoffen beizumischen sind Maßnahmen, die sofort wirksam sind. Unbestritten ist, dass der beste Kilometer der ist, den wir einsparen und gar nicht fahren müssen. Aber ähnlich wie im Gebäudebereich ist der überwiegende Teil der Häuser in denen wir leben noch nicht energetisch unabhängig – noch müssen wir heizen und dafür Energieträger einsetzen. Noch haben wir zu wenig&nbsp; Alternativen im Verkehrsbereich. Ohne planhaftes, schrittweises Vorgehen wird die Energiewende nicht herbeizuführen sein.&quot; so Traupmann. 
Dabei benötigt die technologische Basis für die Nutzung von Biomasse für Energie noch erhebliche Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Biomass To Liquid, die sogenannte 2. Generation von Biotreibstoffen, soll die zellulosehaltigen Bestandteile von Nutzpflanzen, Rest- und Abfallstoffen nutzbar machen. An der Gewinnung von Algenöl als Rohstoff für Kraftstoffe wird gearbeitet. Forscher und Investoren sollen Anreize sehen sich zu engagieren und diese Entwicklungen voranzutreiben. Hier stellt sich gerade für Österreich auch die Standortfrage, ob wir unseren technologischen Vorsprung und unsere Attraktivität im Forschungssektor und für Investoren aufrechterhalten wollen.&nbsp;&nbsp; 
Die jetzigen Biokraftstoffe werden all zu oft mit der Null-Option – also gar nichts zu tun – verglichen. Die Aufwände und indirekten Kosten für Umweltschäden fossiler Energieträger werden dagegen samt der Importabhängigkeit aus oftmals geopolitisch unsicheren Regionen in Kauf genommen.
Für Traupmann ist klar, dass nur ein umfassender Mix an Maßnahmen von Biomassenutzung über Wind, Solar&nbsp; und ganz wesentlich Steigerung der Energieeffizienz zum Erfolg führen wird. &quot;Wir sollten nicht warten, bis nichts mehr geht und man sich um die letzten Reste fossiler Energieträger zu streiten beginnt. Die technologische und gesellschaftliche Entwicklung jetzt auf Eis zu legen ist keine Option.&quot;<br /><br /><b>Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency:</b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie.<br /><br /><b>Rückfragehinweis:</b> <br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail: <link pr@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">pr@energyagency.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 10:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evaluierung der Maßnahmen des Nationalen Klimaschutzgesetzes</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/evaluierung-der-massnahmen-des-nationalen-klimaschutzgesetzes.html</link>
			<description>Begleitung des politischen Entscheidungsprozesses zur Ermittlung von Sektorzielen gemäß dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 21. November 2011 wurde in Österreich das Bundesgesetz zur Einhaltung von Höchstmengen von Treibhausgasemissionen und zur Erarbeitung von wirksamen Maßnahmen zum Klimaschutz (Klimaschutzgesetz – KSG) beschlossen.&nbsp; Das Gesetz ist ein klarer Handlungsauftrag an die einzelnen Sektoren, effiziente Maßnahmenbündel für das Erreichen der EU-Klimaschutzziele 2013 und 2020 zu erarbeiten. 
In einem dafür eingerichteten Entscheidungsprozess wurden vom zuständigen Nationalen Klimaschutz-Komitee, bestehend aus Bund, Länder, Interessenvertretungen und Nicht-Regierungsorganisationen, Ende März umfangreiche Maßnahmen vorgeschlagen. 
Als konkrete Maßnahmen werden genannt:
<ul><li>Erhöhung der Energieeffizienz</li><li>stärkere Nutzung erneuerbarer Energieträger</li><li>Berücksichtigung des Klimaschutzes in der Raumplanung</li><li>Mobilitätsmanagement</li><li>Abfallvermeidung</li><li>Erweiterung natürlicher Kohlenstoffsenken</li><li>und ökonomische Anreize für Klimaschutzmaßnahmen</li></ul>
Für den weiteren Entscheidungsprozess wurde von Seiten des Nationalen Klimaschutz-Komitees (NKK) eine wissenschaftliche Begleitung beauftragt, die die bisher erarbeiteten Maßnahmen hinsichtlich Energie- und CO2-Einsparungen quantifizieren soll. Die Analyse für den Sektor Gebäude wurde von der Österreichischen Energieagentur durchgeführt.
Die erarbeiteten Maßnahmen werden nach folgenden Aspekten weiter aufbereitet:
<ul><li>Bewertung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Effekte der Maßnahmenvorschläge</li><li>Plausibilisierung und Konkretisierung der Maßnahmenvorschläge</li><li>Kategorisierung und allfällige Clusterung der Maßnahmen inklusive der Beseitigung von Überlappungen und Mehrfachnennungen</li><li>Erste Priorisierung der quantifizierbaren Maßnahmen nach vermuteten THG-Reduktionspotenzialen bis 2020</li></ul>
Auf Basis des Klimaschutzgesetzes sollen Bund und Länder künftig vereinbaren, wer im Fall der Überschreitung einzuhaltender Emissionslimits die Verantwortung zu tragen hat.]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 16:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>come2CoM - Promoting the Covenant of Mayors</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/come2com-promoting-the-covenant-of-mayors.html</link>
			<description>Die Europäische Kommission schreibt lokalen Verwaltungen eine wichtige Rolle bei der Einführung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lokale Verwaltungen sind durch ihre Nähe zu den BürgerInnen besonders dafür geeignet, öffentliche und private Interessen in Einklang zu bringen. Sie sind es auch, die lokale Entwicklungsziele festlegen können und die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energieträgern sowie die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in ihren Gemeinden nachhaltig beeinflussen können und somit zur Erreichung der eigens gesteckten Klima- und Energieziele aktiv beitragen können.<br /><br />Aus diesem Grund und in Anlehnung an das im Dezember 2008 beschlossene Energie- und Klimapaket der EU wurde im Jahr 2008 der Konvent der BürgermeisterInnen (Covenant of Mayors – CoM) gegründet.
<h1>&quot;come2CoM&quot; widmet sich der Verbreitung des Konvents der BürgermeisterInnen</h1>
Das am 1. Mai 2010 gestartete &quot;Intelligent Energy – Europe (IEE)&quot; Projekt &quot;come2CoM&quot; trägt zur Verbreitung des Bürgermeisterkonvents bei, indem einerseits weitere Städte und Gemeinden motiviert werden sollen, dem Konvent beizutreten bzw. andererseits bereits beigetretene Gemeinden dabei unterstützt werden sollen, ihre Verpflichtungen gegenüber dem Konvent zu erfüllen.<br /><br />Die come2CoM Projektpartner werden den Städten und Gemeinden insbesondere bei der Erstellung der Aktionspläne für nachhaltige Energie („Sustainable Energy Action Plans – SEAP“) Hilfestellung leisten, indem sie diese beispielsweise über mögliche Instrumente zur Aktionsplanerstellung beraten. SEAPs dienen zur Festlegung des spezifischen CO2-Reduktionsziels und zur Definition der konkreten Maßnahmen, die lokale Verwaltungen unternehmen, um dieses Ziel bis 2020 zu erreichen. Die Aktionspläne müssen vom Gemeinderat genehmigt und dem Konvent innerhalb eines Jahres nach Beitritt vorgelegt werden
<h1>Der Konvent der BürgermeisterInnen – eine Initiative für Gemeinden aller Größenordnungen</h1>
Zu Jahresbeginn 2010 waren schon mehr als 1.600 Städte und Gemeinden dem Bürgermeisterkonvent beigetreten. Insgesamt wurden so über 140 Millionen BürgerInnen mobilisiert. Die Unterzeichner repräsentieren Gemeinden aller Größenordnungen, von kleinen Dörfern bis hin zu Großstadtregionen wie London oder Paris. Mit dem Beitritt bekennen sie sich zu ambitionierten Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz, die in einem speziellen Aktionsplan für nachhaltige Energie (Sustainable Energy Action Plan - SEAP) von den Gemeinden selbst definiert werden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird in regelmäßigen Abständen evaluiert. Ziel ist, die 20-20-20 Ziele der EU, nämlich<br /><br />
<ul><li>die Energieeffizienz um 20% zu steigern</li><li>den Anteil der erneuerbaren Energieträger am Endenergieverbrauch auf 20% zu erhöhen und</li><li>die CO2-Emissionen um 20% gegenüber 1990 zu reduzieren,</li></ul>
auf Gemeindeebene zu erreichen bzw. zu übertreffen.<br /><br />Die Städte bzw. Gemeinden profitieren von einer Mitgliedschaft im Bürgermeisterkonvent, indem sie<br /><br />
<ul><li>sich öffentlich dazu bekennen, die CO2-Emissionen in ihrem Wirkungsbereich um mindestens 20% zu reduzieren; </li><li>Teil einer europäischen Initiative werden, die vollsten Rückhalt von europäischen Entscheidungsträgern genießt;</li><li>den Bürgermeisterkonvent als europäisches Netzwerk zum Informations- und Erfahrungsaustausch nutzen können;</li><li>die Plattform des Bürgermeisterkonvents nutzen können, um eigene Erfolge im Bereich Klimaschutz zu präsentieren und</li><li>Gemeindeaktivitäten über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt machen können und herausragende Erfolge auf der Website des Bürgermeisterkonvents präsentieren können.</li></ul>
Gleichzeitig bekennen sich die Gemeinden dazu<br /><br />
<ul><li>ein Emissionsinventar zur Erfassung des IST-Zustandes zu erstellen, das die Grundlage für das CO2-Reduktionsziel und den Aktionsplan für nachhaltige Energie (SEAP) bildet;</li><li>innerhalb eines Jahres nach dem offiziellen Beitritt den SEAP vorzulegen, der idealerweise unter Einbindung der GemeindebürgerInnen entwickelt wurde;</li><li>mindestens jedes zweite Jahr nach Vorlage des SEAPs einen Umsetzungsbericht zu erstellen, der den Fortschritt der Maßnahmenumsetzung dokumentiert; </li><li>Energietage zu organisieren, um BürgerInnen und lokale Interessensvertretungen zu mobilisieren sowie um Erfahrungen zu präsentieren und Know-how an andere Gemeinden weiterzugeben;</li><li>an der jährlichen EU-Konferenz der BürgermeisterInnen teilzunehmen und aktiv mitzuwirken.</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 09:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>klima:aktiv Dachmanagement</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/klimaaktiv-dachmanagement.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur wurde vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.klimaaktiv.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><img style="float: right; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;" src="/uploads/RTEmagicC_351b9dac7a.jpg.jpg" alt="Home" id="LogoBildBild" height="43" width="179" /></link>Aufgabe des klima:aktiv Managements ist die strategische Weiterentwicklung, die Programmkoordination, das Controlling und Monitoring, die zielgruppenspezifische Aufbereitung sowie die begleitende Öffentlichkeitsarbeit der verschiedenen Maßnahmen und Aktivitäten, die die klima:aktiv Programme in ihren Themenbereichen umsetzen.<br /><br />Die strategische Weiterentwicklung von klima:aktiv sorgt für eine adäquate Anpassung an die sich wandelnden Umwelten und erhält so die Wirksamkeit von klima:aktiv. Eine laufende, mit dem Management abgestimmte Anpassung an die Bedürfnisse der Hauptzielgruppen Haushalte, Unternehmen und Gemeinden ist erforderlich. Das spezifisch für klima:aktiv entwickelte Monitoring soll dafür sorgen, dass die Lernprozesse in den Programmen beschleunigt werden und die Programme auf die vereinbarten Ziele hin fokussiert bleiben.<br /><br />Der Erfolg der klima:aktiv Programme hängt unmittelbar von ihrer Bekanntheit und ihrer Präsenz bzw. Wirkung in der Öffentlichkeit ab – in den relevanten B2B-Zielgruppen ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit. Das Dachmanagement sorgt dafür, dass die auf spezifische Ziele ausgerichteten klima:aktiv Programme koordiniert und effektiv wirksam werden. Es erhält in der Vielfalt der Kommunikation der Programme den einheitlichen Auftritt der Marke, unterstützt die Programme durch gemeinsame Produkte und berät sie bei ihren Marketingaktivitäten.<br /><br />Eine wesentliche Aufgabe des Dachmanagements ist die Pflege und Weiterentwicklung des klima:aktiv Partnernetzwerks. Neben der Tatkraft der AkteurInnen auf Länder- und Gemeindeebene ist die Kooperation mit Wirtschaftspartnern aus verschiedenen Bereichen wichtig. Die Arbeit der vergangenen Jahre zeigt Wirkung: klima:aktiv hat sich als starke und seriöse Marke etabliert und damit ihre Attraktivität für Partner gesteigert. Die Aufgaben der Partnerkoordination umfassen die drei Bereiche Partnernetzwerk, Regionalprogrammpflege und klima:aktiv pakt2020.<br /><br />Unter dem Schlagwort &quot;green skills für green jobs&quot; bietet klima:aktiv Aus- und Weiterbildungen an. Als Querschnittsmaterie über die Themenbereiche hat sie eine wichtige Funktion für Qualifizierung und Qualitätssicherung.<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Die Bedeutung der Zielgruppe Gemeinden wird durch die Integration des e5-Programms in klima:aktiv sichtbar. Die Motivation der Gemeinden ist ein zentraler Baustein für das Ziel der Energieautarkie.
<h2>Zur Initiative</h2>
klima:aktiv ist die im Jahr 2004 gestartete Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums und Teil der Österreichischen Klimastrategie. Ziel ist die rasche und breite Markteinführung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen in den Bereichen Bauen&amp;Sanieren, Energiesparen, Erneuerbare Energieträger und Mobilität. klima:aktiv hat die Hebel an den entscheidenden Stellen angesetzt: mit der Entwicklung von Qualitätsstandards, Aus- und Weiterbildung von Profis, Information, Beratung &amp; Unterstützung und Vernetzung von PartnerInnen aus Wirtschaft und Verwaltung. <br />Mehr Information unter <link http://www.klimaaktiv.at>www.klimaaktiv.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 09:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>PAN</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/pan.html</link>
			<description>Das Projekt PAN hat erhoben, welchen Einfluss Parkraumorganisation und Anzahl der Stellplätze auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Organisation und Anzahl der Stellplätze sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum hat großen Einfluss auf die Erreichbarkeit und Lagegunst von Standorten. Eine ausgewogene Parkraumbereitstellung (z.B.: Parkplätze auf privatem Grund, kostenpflichtige Parkplätze, Garagenparkplätze, Firmenparkplätze, etc.) ist eines der wirksamsten Instrumente, den Verkehr auf Ortsstrukturen abzustimmen. Dabei geht es jedoch nicht nur um Stellplätze für Pkws, sondern auch für Fahrräder und motorisierte Zweiräder.<br /><br />Laut einer Richtlinie der Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr ist es anzustreben, bei der Parkraumorganisation den öffentlichen Straßenraum von Kfz-Stellplätzen frei zu halten. Der sich aus der Nutzung des Standorts ergebende Bedarf an Stellplätzen soll demnach in Garagen befriedigt werden, die im Durchschnitt etwa gleich weit von den Quellen bzw. Zielen entfernt sind wie die nächste Haltestelle des öffentlichen Verkehrs.

Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Parkraumorganisation und der Anzahl der Stellplätze sowie dem Mobilitätsverhalten und der Erreichung verkehrs-, umwelt- und siedlungspolitischer Ziele erfolgte in drei Phasen.<br /><br /><b>1. Phase:</b> Den Ausgangspunkt bildete die Analyse der Stellplatzverpflichtungen in den Landesgesetzen der österreichischen Bundesländer sowie weiterer relevanter Richtlinien.<br /><br /><b>2. Phase:</b> Im Rahmen einer Literatur- und Internetrecherche wurde der Zusammenhang zwischen dem Stellplatzangebot und dem Mobilitätsverhalten bzw. der Verkehrsmittelwahl untersucht. Dabei wurden Standorte und Untersuchungsgebiete mit sehr niedrigem Stellplatzangebot (&quot;autofreie Siedlungen&quot; etc.) mit Standorten mit sehr hohem Stellplatzangebot (z.B. Einkaufszentren an der Peripherie) verglichen.<br /><br /><b>3. Phase:</b> Darauf aufbauend wurde untersucht, welchen Beitrag eine effiziente Parkraumorganisation zur Erreichung verkehrs-, umwelt- und siedlungspolitischer Ziele leisten kann.<br /><br />Im Rahmen des Projekts wurde ein Kompendium der gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien zu Anzahl und Organisation der Stellplätze im motorisierten Individualverkehr und im Radverkehr in Österreich und für ausgewählte internationale Beispiele erstellt. Des weiteren wurden - an offiziellen verkehrs-, umwelt- und siedlungspolitischen Zielsetzungen orientierte - Vorschläge für eine Reform der österreichischen Stellplatzverordnungen und eine effiziente Parkraumorganisation ausgearbeitet.]]></content:encoded>
			<category>Mobiliät &amp; Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 09:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Intelligent Pump</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/intelligent-pump.html</link>
			<description>Wärmepumpen spielen für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden  eine wichtige Rolle. Während die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen des Projekts Intelligent Pump soll die gesamte Wärmepumpenanlage optimiert werden, mit dem Ziel die Jahresarbeitszahl (JAZ) und die Betriebssicherheit der Anlage zu erhöhen. Insbesondere bei Anlagen, bei denen einerseits Planungs- und Auslegungsfehler erfolgt sind bzw. andererseits falsches Nutzerverhalten zu Leistungsstörungen führt.<br />Dies soll durch die Anwendung eines Wärmepumpen-Fernwartungssystems erreicht werden. Sämtliche potentiellen Problembereiche sollen so zukünftig überwacht und etwaige Fehlerursachen frühzeitig erkannt und beseitigt werden.
<h2>Die Problembereiche</h2>
Zu den zentralen Problembereichen zählen:
<ul><li>Anforderungen an die jeweilige Wärmequelle (Wasser, Erdreich, Luft, Direktverdampfung) bzw. an das System (Heiz- oder Abgabesystem – Wärmenutzungsanlage)</li><li>Fehler durch falsche Auslegung der Wärmequellen- und Wärmenutzungsseite</li><li>Versteckte Fehler in Komponenten (Kältekreis)</li><li>Falsches Benutzerverhalten (hat großen Einfluss auf die Effizienz und die Betriebssicherheit)</li></ul>
Mit den am Markt vorhandenen Wartungssystemen kann keine maximale Betriebssicherheit des Gesamtsystems erreicht werden. Die vielfältigen Ursachen, die zu Störungen oder ineffizientem Betrieb des Systems führen, werden nicht erkannt und beseitigt.
<h2>Das Supervisionssystem</h2>
Ziel des Forschungsprojekts ist es,&nbsp; Algorithmen auf Basis einer graphischen Programmiersprache zu entwickeln, die Störungen durch präventive Maßnahmen zu vermeiden helfen. Die Algorithmen sind auf alle Problembereiche gerichtet, denen das Wärmepumpensystem ausgesetzt sein kann.<br />Mithilfe dieses Supervisionssystems soll eine Erhöhung der Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen erreicht und maximale Betriebssicherheit des Wärmepumpensystems gewährleistet werden.<br />Getestet wird das Supervisionssystem während einer Heizperiode bei ausgewählten Neu- und Bestandsanlagen.
<h2>Ökonomisch-energetisch-ökologisches Bewertungskonzept</h2>
Weiters wird ein Bewertungskonzept erarbeitet, anhand dessen der Nutzen des Supervisionssystems, hinsichtlich energetischer, ökonomischer und ökologischer Kriterien, dargestellt wird. Es werden dazu auch Anlagen betrachtet, welche über kein Supervisionssystem verfügen.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 14:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EU-Energielabel: Handel erzielt EU-Durchschnitt, in einigen Kategorien großer Nachholbedarf</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/handel-erzielt-eu-durchschnitt-in-einigen-kategorien-grosser-nachholbedarf.html</link>
			<description>Mit 58 % korrekt gelabelten Haushaltsgeräten zeigt sich auch in Österreich der bisherige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Österreichische Energieagentur führte im Rahmen des EU Projekts &quot;Come on Labels&quot; zur Einführung der Energiekennzeichnung im ersten Quartal 2012 stichprobenartige Kontrollen in 20 Geschäften durch und sieht noch großen Nachholbedarf bei der Etikettierung.
Der Energieverbrauch eines Haushaltsgerätes ist langfristig ein wesentlicher Kostenfaktor, der schon bei der Anschaffung berücksichtigt werden sollte. Als Unterstützung bei der Kaufentscheidung soll hier das Energielabel der EU dienen, das über die Energieeffizienz eines Gerätes informiert. Hersteller und Handel sind verpflichtet, das EU-Energielabel mitzuliefern bzw. im Verkaufsraum gut sichtbar an jedem Gerät anzubringen.
Das EU-Energielabel wurde ab Mitte der 1990er Jahre zur Energieverbrauchskennzeichnung verschiedener Haushaltsgerätegruppen und Lampen eingeführt. Die Wertungsklassen von A bis G geben Auskunft über Energiebedarf und andere Gebrauchseigenschaften eines Produkts. Um wieder dem Stand der Technik zu entsprechen, wurde das Label für Kühl-/Gefriergeräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler umfassend überarbeitet. Neue, zusätzliche Effizienzklassen A+, A++ und A+++ wurden geschaffen und erstmals auch ein Label für Fernsehgeräte eingeführt.
Wie wichtig es ist, beim Kauf eines neuen Gerätes auf den Energieverbrauch zu achten, lässt sich gut anhand von Kühl- und Gefriergeräten darstellen: Ein Kühl- und Gefriergerät der Klasse A+++ ist um 60 % sparsamer als ein Gerät der einfachen Klasse A. Ein A++Gerät benötigt im Vergleich immer noch 40 % weniger Strom. Mit einem Gerät der höchsten Effizienzklasse können in 10 Jahren sogar mehr als 400 Euro an Stromkosten eingespart werden. Ab Juli 2012 heißt es jetzt außerdem &quot;Aus&quot; für die A-Klasse bei Kühl- und Gefriergeräten. Sämtliche in Europa produzierten bzw. importierten Geräte müssen zumindest die Klasse A+ erfüllen. Noch ineffizientere Kühlgeräte der Klassen B, C oder D sind bereits völlig aus dem Handel verschwunden. 
Seit 30. November 2011 müssen alle TV-Geräte sowie Kühl- und Gefriergeräte und seit 20. Dezember 2011 alle Waschmaschinen und Geschirrspüler im Handel mit dem neuen Label gekennzeichnet werden. Für Wäschetrockner, Lampen, Klimageräte und Backöfen gilt derzeit weiterhin das bestehende Label. <br />Die richtige Kennzeichnung der Geräte wurde nun im Zuge des EU-Projektes &quot;Come On Labels&quot; von der Österreichischen Energieagentur stichprobenartig überprüft. In 20 Geschäften wurden sogenannte &quot;Shop Visits&quot; durchgeführt und dabei über 3.000 Produkte kontrolliert. Die Gerätekennzeichnung wurde vor Ort in Elektrogroßmärkten, Elektrofachgeschäften und Möbelhäusern begutachtet, aber auch Internethändler (Online-Shops) wurden berücksichtigt. 
Das EU-Effizienzlabel muss je nach Geräteart deutlich sichtbar außen auf der Vorder- oder Oberseite des Gerätes platziert werden. Bei den &quot;Shop Visits&quot; waren 58 % der Haushaltsgeräte korrekt gekennzeichnet, 27 % fehlerhaft und 14 % der Geräte hatten gar kein Label. Bei fehlerhaft gekennzeichneten Produkten war das Label meist verdeckt oder im Inneren des Gerätes angebracht.
Die beste Kennzeichnungsrate erreichten Kühl- und Gefriergeräte mit 66 % richtig gelabelten Produkten. 22% der Kühl- und Gefriergeräte waren fehlerhaft gekennzeichnet und nur 12 % der Geräte waren ohne EU-Label. Waschmaschinen und Geschirrspüler waren zu fast 60 % richtig gekennzeichnet und Wäschetrockner zu 50 %.
Bei Fernsehgeräten ist die Situation anders. Aufgrund der erstmaligen Kennzeichnungspflicht seit 30. November 2011 und der Ausnahme für Geräte, die bereits zuvor in den Handel gekommen sind, waren zum Zeitpunkt der Shop-Besichtigung erst rund 20 % der Produkte mit dem neuen EU-Label gekennzeichnet. &quot;Wir gehen jedoch davon aus, dass die Zahl der gekennzeichneten TV-Geräte deutlich steigt und werden dies im Zuge der nächsten Shop Visits überprüfen&quot; so Julia Gsellmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Energieagentur.
Bei den elektrischen Backöfen waren nur rund 30 % der Produkte korrekt gekennzeichnet. Hier gab es die meisten fehlerhaft gekennzeichneten Produkte mit 48 %. Bei den Backöfen gibt es derzeit noch die alte Label-Version, die aus einem farbigen Grundetikett und einem separaten Datenstreifen des Herstellers besteht, und diese zweigeteilte Kennzeichnung war besonders oft unvollständig.
Generell kann angemerkt werden, dass die richtige Kennzeichnung in Elektrofachgeschäften mit (74 %) und Elektrogroßmärkten (69 %) überwiegend gut ist. Mangelhaft war die Kennzeichnung bei Internet-Shops mit nur 47 % richtig angebrachter Labels. &quot;Der größte Nachholbedarf besteht allerdings bei der Kennzeichnung von Einbauküchengeräten im Möbelhandel. Hier war der Anteil mit 25 % korrekt gelabelter Geräte nur sehr gering&quot;, so Roland Hierzinger, Projektleiter von &quot;Come On Labels&quot;. In diesen Geschäften gibt es viele Einbaugeräte, die in der Praxis kaum gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnungspflicht gilt jedoch auch für diese.
Um den KonsumentInnen die Auswahl eines energieeffizienten Produktes tatsächlich zu erleichtern, muss die Kennzeichnung mit dem EU-Label noch verbessert werden. Dazu wurde im Projekt &quot;Come On Labels&quot; eine Anleitung für die richtige Kennzeichnung der Geräte erarbeitet, die Händlern auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Um die korrekte Anwendung der Labels zu überprüfen, werden im Rahmen von &quot;Come On Labels&quot; noch weitere &quot;Shop Visits&quot; durchgeführt.
<b>Marktüberwachung in Österreich</b>
In Österreich wird die ordnungsgemäße Kennzeichnung laufend durch MitarbeiterInnen des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend kontrolliert. Dabei wird auf eine flächendeckende Marktüberwachung des Bundesgebietes und auf die Berücksichtigung aller Betriebsgrößen vom Großmarkt bis zum Elektrofachgeschäft besonderes Augenmerk gelegt. Zusätzlich erhält die &quot;Desktop-Marketsurveillance&quot; von Online-Angeboten im Internet eine schnell wachsende Bedeutung. Bei Verstößen gegen die Energieverbrauchskennzeichnung wird im Normalfall ein Auftrag per Bescheid zur Herstellung des gesetzmäßigen Zustandes erteilt. Bei Nichtbefolgung ist ein Strafrahmen von 7.260 Euro vorgesehen.
<b>Projekt</b>
Das EU-Projekt &quot;Come On Labels&quot; unterstützt und begleitet die Einführung der neuen Energie-kennzeichnung. Das Projekt wird vom Energieeffizienz-Zentrum (SEVEn), Tschechische Republik, koordiniert und hat Partner in 13 europäischen Ländern. Hauptziel dieses Projekts ist die Förderung der ordnungsgemäßen Kennzeichnung von Geräten in Geschäften und dazu die Durchführung entsprechender Marketingaktivitäten. Das Projekt soll die besten Erfahrungen hinsichtlich der Energiekennzeichnung von Energie verbrauchenden Geräten in Europa zusammenfassen und die ordnungsgemäße Umsetzung der neuen Kennzeichnungsregelung unterstützen. Ferner soll die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit des EU-Energielabels verbessert und der Markt für effiziente Produkte gefördert werden.
Weitere Informationen zum Projekt &quot;Come On Labels&quot; finden Sie unter <link http://www.come-on-labels.eu/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.come-on-labels.eu</link>
<b>Kontakt in Österreich</b><br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency <br />Dr. Roland Hierzinger / DI (FH) Julia Gsellmann <br />Mariahilfer Straße 136, 1150 Wien <br />Tel. +43 (0)1 586 15 24<br /><br /><b>Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency:</b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umwelt-schutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeits¬arbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<b>Rückfragehinweis</b><br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail: <link mailto:pr@energyagency.at - mail "Opens window for sending email">pr@energyagency.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 15:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BUILD UP Skills – Topqualifikation für Energieeffizienz in der Bauwirtschaft</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/build-up-skills-topqualifikation-fuer-energieeffizienz-in-der-bauwirtschaft.html</link>
			<description>In allen europäischen Mitgliedsstaaten startet die EU-Kommission Projekte für die Initiative &quot;BUILD...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden führt mit der neuen verpflichtenden Kategorie der Niedrigstenergie-Gebäude (Fast-Nullenergie-Gebäude) zu einer neuen Herausforderung für Planer und Fachkräfte in der Bauwirtschaft.<br /><br />Durch die Initiative &quot;BUILD UP Skills&quot; soll das entsprechende Know-how von Handwerkern, Bauarbeitern und Installateuren durch spezifische Aus- und Weiterbildungskonzepte verbessert werden.
<h2>Großes Potential zur Einsparung von Energie im Gebäudebereich</h2>
Das Projekt &quot;BUILD UP Skills Austria&quot; wird im ersten Schritt einen nationalen Strategieprozess initiieren, der alle relevanten nationalen Akteure im Bereich Qualifikation, Training und Ausbildung zusammenführt. Im zweiten Schritt wird von entsprechenden Arbeitsgruppen eine nationale Roadmap zur Verbesserung der Qualifikation von Handwerkern im Gebäudebereich erarbeitet.<br /><br />Der Gebäudebereich stellt mit rund 30 % des Endenergieverbrauchs in Österreich ein wesentliches Potential zur Einsparung von Energie und Reduktion von Treibhausgasen dar. Zahlreiche Förderprogramme und Forschungsinitiativen arbeiten daran, durch Gebäudesanierung und neue Anforderungen für den Neubau dieses Potential bestmöglich zu nutzen. Die Größenordnung der dabei für Österreich benötigten Arbeitsplätze liegt bei rund 40.000.
<h2>Gemeinsam mit nationalen Entscheidungsträgern zur optimalen Umsetzung von Energieeffizienz in der Bauwirtschaft</h2>
Das für Österreich beauftragte Projektkonsortium besteht aus drei Partnern: Die Österreichische Energieagentur als Koordinator, der Landesenergieverein Steiermark sowie die 17 &amp; 4 Organisationsberatung GmbH (seit 2004 für die klima:aktiv Bildungskoordination verantwortlich).<br /><br />Das gesamte Projekt wird Vertreter aus Ministerien, zahlreichen Stellen der öffentlichen Hand, Sozialpartner, Interessenvertretungen und Bildungsinstitutionen in mehreren Arbeitsgruppen umfassen.<br /><br />Der Projektstart in Österreich ist mit November 2011 erfolgt, die Erstellung der nationalen Roadmap bis Mai 2013 vorgesehen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen sollen neue Aus- und Weiterbildungen in einer zweiten Phase der Initiative zur Anwendung gelangen.
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:204px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/ _blank><img src="/uploads/RTEmagicC_ed4b38a96f.jpg.jpg" height="41" width="204" alt="" /></link></span></dt></dl></div>
 &quot;The sole responsibility for the content of this webpage lies with the authors. It does not necessarily reflect the opinion of the European Union. Neither the EACI nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 08:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zertifizierung einer BILLA Filiale der REWE International AG gemäß TQB (Total Quality Building)</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/zertifizierung-einer-billa-filiale-der-rewe-international-ag-gemaess-tqb-total-quality-building.html</link>
			<description>Gegenstand dieses Projekts war die Gebäudeoptimierung und -zertifizierung einer Filiale des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Total Quality Building (TQB) ist eine Weiterentwicklung des am österreichischen Markt am längsten erprobten Qualitätszertifikats für Gebäude (TQ). Ökologische Aspekte werden ebenso abgedeckt wie ökonomische und soziale, seien es Energie- und Ressourceneffizienz, Komfort, ökologische und ökonomische Gesamtlebenszyklusbetrachtungen, Innenraumluftqualität etc. Als Endprodukt eines integrierten Planungs- und Bewertungsprozesses steht das TQB-Gebäudezertifikat, das die Gebäudequalität von der Planung über die Ausführung bis zur Nutzung sichtbar macht.<br /><br />TQB ist gleichzeitig auch das Resultat einer Fusionierung der Gebäudezertifikate IBO ÖKOPASS, TQ und klima:aktiv. Durch die Zusammenlegung werden die Stärken dreier Bewertungsansätze gezielt genutzt und zu einem hochwertigen und extrem praxisorientierten Qualitätssicherungsinstrument für den modernen Hochbau zusammengeführt.
<b>Öko Billa</b>
Das ÖGNB-Gebäudebewertungssystem ist mit jenem von klima:aktiv zu 100 % kompatibel. Aus diesem Grund konnten die Arbeiten für die ÖGNB-Bewertung direkt für das klima:aktiv Bewertungssystem genutzt werden.<br /><br />Darüber hinaus sollte die Filiale des Lebensmitteleinzelhandels (BILLA Perchtoldsdorf, REWE AG) nach dem Bewertungsstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), verliehen durch die Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI), zertifiziert werden. Um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden, wurden die Arbeiten für die DGNB- und ÖGNB-Bewertungen in den Vorbereitungsarbeiten aufeinander abgestimmt. Die Vorarbeiten für die DGNB-Zertifizierung erfolgten durch eine eigenständige Beauftragung der REWE International AG an die Denkstatt GmbH.<br /><br />Bei der vorliegenden Filiale handelt es sich um ein Neubauvorhaben einer BILLA-Filiale in der Donauwörtherstraße 46-48 (2380 Perchtoldsdorf), das sich bei der Beauftragung (Dezember 2010) in Planung befand.
<div class="csc-textpic-imagewrap" style="width:580px; "><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol" style="width:285px; "><dt><img style="float: right;" src="/uploads/RTEmagicC_cc326afbd8.jpg.jpg" height="177" width="285" alt="" /></dt></dl>
<dl class="csc-textpic-image csc-textpic-lastcol" style="width:285px; "><dt></dt></dl></div>
Abbildung 1 &quot;Rendering&quot; der BILLA-Filiale in Perchtoldsdorf (© HUSS HAWLIK Architekten)
Im Rahmen des Projekts wurden folgende Inhalte bearbeitet:
<ul><li>Definition eines TQB-Kriterienrasters für Verkaufsstätten im Lebensmitteleinzelhandel</li><li>Erstellung eines Planungsheftes/-leitfadens für Verkaufsfilialen</li><li>Anwendung auf ein Demonstrationsprojekt: Neubau in Planung</li><li>Produktmanagement für ein Neubauprojekt in Planung</li></ul>
Konkret wurden die Projektarbeiten für ein Neubauvorhaben einer BILLA-Filiale in der Donauwörtherstraße 46-48 (2380 Perchtoldsdorf) durchgeführt; diese Filiale befand sich bei Beauftragung (Dezember 2010) noch in Planung.<br /><br />Zusammenfassend zeichnet sich der ÖKO-BILLA in Perchtoldsorf durch folgende positiven ökologischen Eigenschaften gegenüber konventionellen Verkaufsstätten aus:
<ul><li>Mehr als 50 % Stromeinsparung gegenüber herkömmlichen Filialen</li><li>Hocheffiziente Kühlanlagen (Kühlräume und Kühlmöbel)</li><li>CO2 als Kühlmittel in der Tiefkühlung</li><li>Außen- und Innenbeleuchtung ausschließlich LED-Technologie</li><li>Holzriegelbauweise mit hochwärmegedämmten Bauteilen</li><li>Vollständig halogenfreie und PVC-freie Bauteile und Komponenten</li><li>Einsatz von Ökobeton (Slagstar)</li><li>Grünflächen zur Oberflächenentwässerung</li><li>PV-Anlage mit 19,45 kWp</li><li>Grünstrom-Ladestation für Elektrofahrzeuge</li></ul>
Die Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber. Den Abschluss der angebotenen Leistungen stellte die Ausstellung und feierliche Übergabe der ÖGNB-, DGNB- und klima:aktiv-Zertifikate/Urkunde am 13. Dezember 2011 in der BILLA-Filiale dar.
Dieses Projekt wurde aus Mitteln von klima:aktiv finanziell unterstützt.<img style="float: right;" src="/uploads/RTEmagicC_cdd31d2984.gif.gif" height="45" width="187" alt="" />]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 14:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Global Forum on Sustainable Energy</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/global-forum-on-sustainable-energy.html</link>
			<description>Das GFSE-Forum stellt InteressensvertreterInnen und WirtschaftspartnerInnen eine Plattform zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-lastcol" style="width:369px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.gfse.at/ _blank><img src="/uploads/RTEmagicC_936d022cd5.jpg.jpg" height="72" width="369" alt="" /></link></span></dt></dl></div></div>
<br />GFSE is a neutral multi-stakeholder platform which is facilitating international dialogue on energy for sustainable development by taking into accounts the special interests and challenges of developing countries. GFSE aims at the establishment of a sustainable world energy system in a social, economic and environmental perspective. It contributes to both international discourse and information dissemination on sustainable energy. GFSE plays a crucial role in facilitating sustainable energy projects, by bringing together donors, investors and project developers. Their interaction produces new opportunities and enhances existing initiatives in the field of sustainable energy. 
GFSE is organized on a broad basis in Austria and internationally. The GFSE activities are supported by the Austrian Development Cooperation in the Ministry for European and International Affairs and the Austrian Development Agency (ADA). The GFSE secretariat is currently hosted by the Austrian Energy Agency. The GFSE activities are carried out case by case with different international partners such as UNDP, UNIDO, UNEP, GNESD, REEEP, IIASA and ESMAP. 
For further information please visit <link http://www.gfse.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.gfse.at</link>.
<div class="csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.lebensministerium.at/ _blank><img src="/uploads/RTEmagicC_7e55834b42.gif.gif" height="67" width="96" alt="" /></link></span></dt></dl></div></div>]]></content:encoded>
			<category>EU &amp; Internationales</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 18:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>4BIOMASS - Bioenergie-Netzwerkarbeit in Zentraleuropa</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/4biomass-bioenergie-netzwerkarbeit-in-zentraleuropa.html</link>
			<description>Im Rahmen des EU-Programms &quot;Central Europe&quot; soll das Projekt 4BIOMASS die nachhaltige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-text"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:157px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.4biomass.eu/ _blank><img data-htmlarea-clickenlarge="1" style="float: right; " src="/uploads/RTEmagicC_4cdb6b9d26.jpg.jpg" height="60" width="157" alt="" /></link></span></dt></dl>

Biomasse wird einen wesentlichen Beitrag zum 20%-Anteil der Erneuerbaren Energien am Energieverbrauch bis 2020 leisten und die Nachfrage nach Biomasse daher steigen. Unter dem Titel &quot;4BIOMASS – Fostering the sustainable usage of renewable energy sources in Central Europe – putting biomass into action!&quot; startete im Februar 2009 ein dreijähriges EU-Projekt, das die nachhaltige Bioenergienutzung in Mitteleuropa vorantreiben soll.Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Programms &quot;Central Europe&quot; durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRD). Insgesamt 16 Projektpartner aus den &quot;Central Europe&quot;-Ländern Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, und dazu noch der Ukraine sind an diesem Projekt beteiligt.
Die aktuellen Ausgangspositionen der einzelnen Länder im Hinblick auf Bioenergie sind unterschiedlich. 4BIOMASS setzt daher auf Know-how-Transfer und Netzwerkarbeit. Der Austausch über verfügbare Technologien zur Biomassenutzung, über erfolgreiche Investitionsprojekte usw. soll dazu führen, dass in den teilnehmenden Ländern und Regionen die bisher ungenutzten Biomasse-Potenziale ebenfalls umgesetzt werden. Nachhaltigkeit wird dabei groß geschrieben.
Jedes der am Projekt beteiligten Länder wird auf der Internetplattform <link http://www.4biomass.eu/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.4biomass.eu</link> mit einem Länderprofil und ausgewählten Bioenergie-Projekten vorgestellt. Weiters wird auf der 4BIOMASS-Website eine Datenbank mit den verschiedenen Technologien zur Biomassenutzung eingerichtet. Printmaterialien und eine Reihe von Exkursionen zu besonders interessanten Demonstrationsprojekten ergänzen die Öffentlichkeitsarbeit und unterstützen den Know-how-Transfer.</div></div>
<div class="csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-lastcol" style="width:337px; "><dt><img src="/uploads/RTEmagicC_9bfdaf931b.jpg.jpg" height="64" width="337" alt="" /></dt></dl></div></div>]]></content:encoded>
			<category>EU &amp; Internationales</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 17:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Renewable Action Plan Vienna</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/renewable-action-plan-vienna.html</link>
			<description>Der Renewable Action Plan Vienna soll nach dem Vorbild des SEP (Städtischer Energieeffizienzplan)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zentraler Gegenstand des Vorhabens ist die Erarbeitung und schriftliche Formulierung eines Katalogs an zielgerichteten Maßnahmen und Aktionen sowie die Durchführung und wissenschaftliche Begleitung des dafür vorgesehenen Abstimmungs- und Stakeholderprozesses. Dabei wird auf vorhandenen Vorarbeiten, Konzepten, Plänen und Umsetzungsaktivitäten aufgebaut.<br /><br />Die Maßnahmen und Aktionen werden für den Zeitraum bis 2020 ausgearbeitet.<br />Bei der Entwicklung des Aktionsplans werden insbesondere folgende erneuerbare Energieträger in Betracht gezogen:<br /><br />
<ul><li>Sonnenenergie: Photovoltaik und Solarthermie</li><li>Organische Abfälle</li><li>Geothermie (Tiefengeothermie für Strom- und Wärmeerzeugung, Oberflächengeothermie für Wärmenutzung, Tunnelthermie, Nutzung der Wärme in Abwässern)</li><li>Wasserkraft (auch Trinkwasserkraftwerke, Abwasserkraftwerke)</li><li>Windkraft (Großwindkraft, Kleinwindkraft)</li><li>Biogas (im regionalen Kontext)</li><li>Biomasse (zentrale und dezentrale Nutzung)</li></ul>
Der Renewable Action Plan Vienna wird ein wichtiger Teil des Versorgungssicherheitsplans für Energie in Wien sein.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Energiewirtschaft &amp; Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 10:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CCS-Technologien – technische Anforderungen und gesetzliche Rahmenbedingungen in Österreich</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/ccs-technologien-technische-anforderungen-und-gesetzliche-rahmenbedingungen-in-oesterreich.html</link>
			<description>Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage, die sowohl technische als auch juristische Grundlagen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Referenzszenario der Internationalen Energieagentur zeigt im Zeitraum von 2006 bis 2050 eine Steigerung des weltweiten Primärenergieverbrauchs von 45%. Dabei wird der Großteil durch fossile Energieträger abgedeckt.<br />Parallel zur Entwicklung des weltweiten Primärenergieverbrauchs lässt sich auch eine Steigerung bei den Treibhausgas-Emissionen erkennen. 
Das EU Klimapaket fordert jedoch den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um 20% zu reduzieren. Österreich wurde das Ziel zugeteilt von 2005 bis 2020 16% THG-Emissionen einzusparen. 
Im Kampf die Ziele des EU-Klimapakets zu erreichen sind die Regierungen auf der Suche nach technologischen Lösungen, um den Ausstoß von CO2 zu reduzieren. Eine vielversprechende Technologie ist die Abscheidung und Speicherung von CO2 - genannt CCS-Technologie - Carbon Dioxide Caption and Storage Technology. 
CO2-Abscheidung und -Speicherung ist ein Verfahren, bei dem das Treibhausgas aus dem Gasgemisch, das bei der Verbrennung fossiler Energieträger in Kraftwerken entsteht, abgeschieden und verdichtet wird, bevor es in geologische Formationen oder unter dem Meeresboden gespeichert wird. 
Im April 2009 veröffentlichte das Europäische Parlament dafür die Richtlinie 2009/31/EG über die geologische Speicherung von Kohlendioxid. Diese muss bis zum 25. Juni 2011 in nationales Recht übergeführt werden. 
Um die Einrichtung von CO2–Speicherstätten in Österreich mit möglichst geringem Risiko zu ermöglichen, wurde die Österreichische Energieagentur damit beauftragt, die gegenwärtig in Österreich bestehende Situation aus technischer und rechtlicher Sicht zusammen zu fassen. 
Die resultierenden Ergebnisse werden mit der Richtlinie 2009/31/EG zusammengeführt, um Empfehlungen für die Umsetzung der Richtlinie abzuleiten. Das Ziel ist die Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage, die sowohl technische als auch juristische Grundlagen enthält und die für den Implementierungsprozess von CCS-Technologien in Österreich Verwendung findet.
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-text"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><link http://www.energyagency.at/external-link-page/url/website-des-klima-und-energiefonds.html _blank><img style="float: right;" src="/uploads/RTEmagicC_6911460ec6.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></link></dt></dl></div>
<h4>Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms &quot;NEUE ENERGIEN 2020&quot; durchgeführt.</h4></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Energiewirtschaft &amp; Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 17:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiewirtschaftliche Inputdaten für Klimastrategie 2020</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energiewirtschaftliche-inputdaten-fuer-klimastrategie-2020-und-eu-monitoring-mechanism-2011.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur hat gemeinsam mit Expertenorganisationen vier Szenarien...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Beitrag zur Erfüllung der Berichtspflichten im Rahmen des <b>Monitoring Mechanism 2011</b> (gemäß der Entscheidung 280/2004/EG über ein System zur Überwachung der Treibhausgasemissionen in der Gemeinschaft und zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls und den UNFCCC Leitlinien für nationale Klimaberichte) und als Grundlage für die <b>Klimastrategie 2020</b> wurden von der Österreichischen Energieagentur modellgestützt 4 energiewirtschaftliche Szenarien bis 2030 entwickelt. Diese Entwicklung erfolgte in enger Kooperation mit einem Projektkonsortium&nbsp; bestehend aus WIFO, TU Wien, TU Graz, Umweltbundesamt. <br /><br />Jedes der 4 ausgearbeiteten Szenarien beschreibt die Stromnachfrage sowie die öffentliche Strom- und Fernwärmeaufbringung ausgewählter Sektoren. Die <b>Stromnachfrage </b>umfasst dabei die gesamte Nachfrage der Sektoren Haushalte, Dienstleistungen, Landwirtschaft und Industrie, ausgenommen der Bereiche Raumwärme, Warmwasser und Klimatisierung der Sektoren Haushalte und Dienstleistungen. Die <b>Strom- und Fernwärmeaufbringung</b> umfasst die gesamte öffentliche Erzeugung mit Ausnahme der Anlagen zur Verwertung von Abfall und Ablauge.<br /><br />Die Erarbeitung der Szenarien für Stromnachfrage und Strom- und Fernwärmeaufbringung und erfolgte unter Verwendung des <b>TIMES-Gesamtenergiesystemmodells</b> der Österreichischen Energieagentur. Für die Modellierung der Stromnachfrage der Sektoren Dienstleistungen, Landwirtschaft und Industrie wurde ein Top-Down-Ansatz verwendet, für die Stromnachfrage der Haushalte sowie die Strom- und Fernwärmeaufbringung kamen Bottom-Up-Ansätze zum Einsatz.<br /><br />Die 4 Szenarien können wie folgt charakterisiert werden:
<ul><li>Szenario &quot;with measures (WM 2011)&quot; Dieses Szenario berücksichtigt bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verabschiedete und durchgeführte (&quot;adopted and implemented&quot;) politische und sonstige Maßnahmen. Im Fall der Berichtspflichten für 2011 wurde der Stichtag auf den 2. 2. 2010 gelegt. In diesem Szenario berücksichtigte Maßnahmen sind z. B. das Ökostromgesetz 2009 sowie die Ökostromverordnung 2010 oder der 1. Nationale Energieeffizienzaktionsplan 2007. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum in diesem Szenario beträgt 2% p.a., mit einer dazu passenden CO2-Zertifikats- und Energieträgerpreisentwicklung.<br /><br /></li><li>Szenario <b>&quot;with additional measures (WAM 2011)&quot;</b> Dieses Szenario berücksichtigt geplante politische und sonstige Maßnahmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit durchgeführt werden, wie die Gestaltung der Nachfolgetarife für durch das Ökostromgesetz geförderte Biomasseanlagen.<br /><br /></li><li>Szenario <b>&quot;with measures – sensitiv (WM sens 2011)&quot;</b> Dieses Szenario entspricht in den berücksichtigten Maßnahmen dem Szenario &quot;WM 2011&quot;, unterlegt jedoch ein geringeres Wirtschaftswachstum (1,5% statt 2% p.a.,) mit einer ebenfalls dazu passenden CO2-Zertifikats- und Energieträgerpreisentwicklung.<br /><br /></li><li>Szenario <b>&quot;with additional measures – sensitiv (WAM sens 2011)&quot;</b>: Dieses Szenario entspricht in den berücksichtigten Maßnahmen dem Szenario &quot;WAM 2011&quot;, unterlegt jedoch die Wirtschafts- und Energieträgerpreisentwicklung des Szenarios &quot;WM sens 2011&quot;.</li></ul>
Eine vollständige und detaillierte Darstellung der Modellergebnisse finden Sie im Projektbericht.
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right-nowrap"><div style="margin-right:106px; "><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><img style="float: left; padding-right: 10px;" src="/uploads/RTEmagicC_9cfeed515d.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></dt></dl></div>
<h4><b>Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms &quot;NEUE ENERGIEN 2020&quot; durchgeführt.</b></h4></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 16:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Förderung von innovativen Smart-Metering-Dienstleistungen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/foerderung-von-innovativen-smart-metering-dienstleistungen.html</link>
			<description>Smart Metering ist eine neue, elektronische Messtechnologie, die den individuellen Energieverbrauch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style="float: right;" 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height="128" width="240" alt="" />Das europäische Projekt &quot;SmartRegions&quot; unterstützt Energieversorger, Energiedienstleister und Gesetzgeber in Europa, die Entwicklung von innovativen Smart-Metering-Dienstleistungen voranzutreiben und dadurch zur Modernisierung des Stromnetzes und zur Einbindung von erneuerbaren Energiequellen beizutragen. Es wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms &quot;Intelligent Energy – Europe&quot; finanziert.
<h2>Unterstützung von Kosten-Nutzen-Analysen</h2>
Das dritte EU-Energiebinnenmarktpaket fordert, dass bis 2020 in 80 % der Haushalte intelligente Strommessgeräte installiert werden, abhängig von einer nationalen Kosten-Nutzen-Analyse. SmartRegions unterstützt Gesetzgeber und Interessenvertreter bei dieser Bewertung, indem die relevanten ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien definiert werden und ein Internet-basiertes Tool zur Kosten-Nutzen-Analyse von Smart-Metering-Dienstleistungen entwickelt wird. 
<h2>Kommunikation von Vorzeigebeispielen</h2>
Um eine marktbasierte Einführung von innovativen Smart-Metering-Dienstleistungen zu unterstützen, werden erfolgreiche Vorzeigeprojekte in einzelnen EU-Ländern ausgewählt und als SmartRegions-Modelle präsentiert. Dazu dienen die SmartRegions-Website, Broschüren und nationale Konferenzen. Für Mitgliedsstaaten, in denen die regulatorischen Rahmenbedingungen und Smart-Metering-Technologien noch weniger entwickelt sind, werden entsprechende &quot;Fahrpläne&quot; erstellt. 
Die Österreichische Energieagentur veröffentlichte im Februar 2011 den Smart Metering Landscape Report. Dieser Bericht enthält ausführliche Länderprofile aller EU-Mitgliedsstaaten und Norwegens sowie eine Übersicht über innovative Dienstleistungen, die sowohl mehr Verbrauchsinformationen für Kunden bieten können als auch zu Spitzenlastreduktionen führen sollen. 
In einem nächsten Schritt werden Empfehlungen für politische Rahmenbedingungen bezüglich Smart-Metering-Dienstleistungen erarbeitet. Die Entwicklung nationaler und europäischer Richtlinien soll dadurch unterstützt und die Einführung von Smart-Metering -Dienstleistungen gefördert werden.
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-lastcol" style="width:290px; "><dt><img src="/uploads/RTEmagicC_525df72a91.jpg.jpg" height="59" width="290" alt="" /></dt></dl></div>
<h4>&quot;Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Website liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht die Meinung der Europäischen Gemeinschaft wieder. Die Europäische Gemeinschaft übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Information.&quot;</h4>]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 14:53:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Energiebilanz der Nuklearindustrie über den Lebenszyklus</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energiebilanz-der-nuklearindustrie-ueber-den-lebenszyklus.html</link>
			<description>Das Ziel des vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekts &quot;LCA Nuklear&quot; ist es, verschiedene...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ziel des vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekts &quot;LCA Nuklear&quot; ist es, verschiedene <b>Lebenszyklusanalysen (LCAs)</b> von Nuklearenergie bezüglich ihrer Angaben über Energieüberschuss (kWh/kg Natururan) und Treibhausgasemissionen (g CO2/kWh) auszuwerten. Die große Bandbreite der diesbezüglichen Ergebnisse soll analysiert und beurteilt werden. 
Wesentlich bei der Bewertung der Aussagen der LCAs ist die Vollständigkeit der betrachteten Prozesskette. In allen Stufen der Prozesskette ist zur Durchführung der notwendigen Umwandlungen der Einsatz von Energie und Materialien erforderlich. Beides führt zur <b>Emission von Treibhausgasen</b>, sei es direkt (durch die notwendige Energie für Abbau, Transport, Anreicherung des Erzes) oder indirekt (wie zum Beispiel durch die Herstellung von Stahl und Beton für die Kraftwerke und andere erforderliche Anlagen, oder von Lösungsmitteln für das Auslaugen des Urans aus dem Erz). 
Eine qualitativ hochwertige Lebenszyklusanalyse berücksichtigt alle für die Gewinnung der Kernenergie notwendigen Schritte, neben dem Betrieb also auch die vor- und nachgelagerten Prozesse wie Rohstoffgewinnung, Aufbereitung, Transport, Lagerung und Entsorgung, sowie die vollständigen Lebenszyklen der Anlagen selbst (Bau, Betrieb und Dekommissionierung). Unterschiede im Reaktortyp müssen ebenso miteinbezogen werden wie die Transporte zwischen den Anlagen.<br />Beim Uranabbau sollen sowohl der voraussichtlich sinkende Erzgehalt als auch die Uranförderung aus größeren Abbautiefen und der damit verbundene steigende Energiebedarf und CO2-Ausstoß berücksichtigt werden. 
Die dargestellten Bewertungen und Analysen werden die <b>österreichische Energiepolitik</b> darin unterstützen, fundierte Aussagen über die mögliche zukünftige <b>Rolle von Nuklearenergie in der Energiepolitik</b> zu machen. Durch Miteinbeziehung neuer Reaktorkonzepte und der Analyse des Energiebedarfs des Uranabbaus sowie einer österreichischen Bewertung der möglichen Bandbreite von Energieüberschuss und Treibhausgasemissionen über den Nuklearenergie-Lebenszyklus bei sinkendem Urangehalt im Erz hebt sich die Studie von anderen Studien klar ab.
<div class="csc-textpic csc-textpic-right csc-textpic-above"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.klimafonds.gv.at/ _blank><img src="/uploads/RTEmagicC_f125c180aa.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></link></span></dt></dl></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 08:12:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Energie aus Abwasser</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energie-aus-abwasser.html</link>
			<description>Die Wärmeenergie aus der Warmwasserproduktion von Haushalten und Gewerbe geht derzeit ungenutzt in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wärmeenergie aus der Warmwasserproduktion von Haushalten und Gewerbe geht derzeit zum größten Teil ungenutzt in den Kanal. Ziel dieses Projektes ist es, die Möglichkeit der Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser mittels Wärmepumpen näher zu untersuchen und auch in Österreich zu etablieren. In der Schweiz und auch in Deutschland existieren bereits viele realisierte Projekte. Ausländischen Studien zufolge könnten damit etwa 5% der Gebäude mit Wärme versorgt werden. 
Die Wärmepumpe an sich ist in Österreich schon weit verbreitet. Ein häufiges Problem bei den bisher verwendeten Wärmequellen (v.a. Luft) ist die niedrige Temperatur während der Hauptheizperiode. Abwasser hat das ganze Jahr über eine Temperatur zwischen 10 und 15°C. Dies bedeutet, dass Abwasser eine optimale Wärmequelle für eine Wärmepumpe ist: So können höhere Jahresarbeitszahlen erreicht werden bzw. sind bei gleicher Effizienz höhere Vorlauftemperaturen realisierbar. Durch die Abwasserwärmenutzung wird das einzige Wärmeleck, das auch in der Niedrigenergie- und Passivhausbauweise normalerweise unbeachtet bleibt, geschlossen.
<h2>Voraussetzungen für die Abwasserwärmenutzung</h2>
Damit die Abwasserwärmenutzung einsetzbar ist, müssen die Kanäle und die Verbraucher einige Voraussetzungen erfüllen – teilweise sind dies Bedingungen, die bei anderen Heizungssystemen nicht gestellt werden.<br />Vor allem für Gebiete mit hoher Besiedlungsdichte eignet sich diese Art der Beheizung, weil hier die Transportwege zur Erreichung einer gewissen Leistungsabnahme geringer sind (geringere Investitionskosten, weniger Wärmeverlust). Weitere Bedingungen für die Realisierung einer Abwasserwärmenutzungsanlage sind die Nähe zu einem genügend großen Kanalrohr (800 mm Durchmesser), ein Trockenwetterabfluss von mindestens 15 l/s (je mehr, desto kontinuierlicher wird der Abwasserfluss) sowie der Einsatz von Niedertemperaturheizsystemen in den zu beheizenden Objekten. Wirtschaftlich sinnvoll ist diese Art der Beheizung vor allem für größere Objekte bzw. ist auch eine Blockheizung für mehrere Einzelobjekte denkbar. 
Besonders günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen ergeben sich immer dort, wo Investitionen in Kanalisation, Gebäudeheizung etc. ohnehin notwendig sind bzw. bei Neubauten.<br />Wie es bei der Nutzung erneuerbarer Energieträger sehr oft der Fall ist, hat man es mit vergleichsweise hohen Anfangskosten und niedrigen Betriebskosten zu tun. Die Wärmepumpenleistung sollte 100 kW nicht unterschreiten, da hohe Investitionskosten anfallen, die zum Teil nicht oder nur kaum von der Anlagengröße abhängen.
<h2>Weitere Möglichkeiten der Abwasserenergienutzung</h2>
Auch die Kühlung mittels Abwasser ist eine Möglichkeit, die im Rahmen des Projektes untersucht wird. Eine besonders energiesparende Variante der Kühlung ist das sogenannte Free Cooling: Wenn die Abwassertemperatur in genügendem Maß unter der gewünschten Kühltemperatur liegt, reicht es, das Wärmemedium ohne Wärmepumpe zirkulieren zu lassen und es wird aufgrund des natürlichen Wärmegefälles Wärmeenergie aus dem Gebäude transportiert. 
Für manche Zwecke ist auch die Einspeisung in ein Fernwärmenetz möglich.
<h2>Arbeitspakete</h2>
<ol><li>Die bisherigen Erfahrungen, speziell aus der Schweiz und Deutschland, werden gesammelt und auf die Situation in Österreich übertragen, vor allem hinsichtlich Energiebilanzen, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit. Dabei werden existierende Anlagen besichtigt sowie eine umfassende Literaturrecherche zu Erfahrungsberichten und Machbarkeitsstudien vorgenommen.</li><li>Im Rahmen von fünf Machbarkeitsstudien in österreichischen Kommunen soll die Technologie der Wärmegewinnung aus Abwasser österreichweit implementiert und bekannt gemacht werden. In Workshops sollen mögliche Standorte in den ausgewählten Gemeinden identifiziert werden. Im Mittelpunkt stehen einerseits die technische Machbarkeit, besonders hinsichtlich Kanalgröße, Art und Beschaffenheit des Wärmetauschers, Abwasserflussmenge, Abwassertemperaturen und dem Einfluss der Abkühlung auf die Leistungsfähigkeit der Kläranlage, sowie andererseits die finanzielle Rentabilität. Außerdem wird das Einsparpotenzial an Treibhausgasen und Luftschadstoffen gegenüber Gas- und Ölheizungen ermittelt.&nbsp;</li><li>Anhand zweier Machbarkeitsstudien in Wien wird einerseits die Möglichkeit der Beheizung von Passivhäusern mit Abwasserwärme untersucht. Als Neuheit gegenüber bisher realisierten Projekten wird hier die Möglichkeit der Kopplung an ein Fernwärmenetz (Entnahme und Einspeisung) beurteilt, das auch andere Wärmequellen beinhaltet. Damit ergibt sich die Möglichkeit auf Zusatzheizungen zu verzichten und Überschusswärme in das Fernwärmenetz einzuspeisen. Andererseits wird anhand des Bürokomplexes „TownTown“ die Möglichkeit der Kühlung durch Abwasser untersucht. Dadurch kann auf die teure Kühltürme verzichtet werden, die darüber hinaus im dicht bebauten Gebiet oft hinsichtlich Sichtschutz, Lärmschutz und Denkmalschutz sowie wegen ihres Platzbedarfs problematisch sind.</li><li>In diesem Arbeitspaket wird das Energiepotenzial berechnet, das in Österreich durch Abwasserwärmepumpen gehoben werden kann. Dazu werden Daten zu den in Österreich bestehenden Kläranlagen sowie zu den Abwassertemperaturen und -mengen in Kombination mit der Erhebung geeigneter Abnehmer (hinsichtlich Lage, Energiebedarf) gesammelt. Die Erfahrungen aus den AP 2 und 3 werden herangezogen und auf ganz Österreich übertragen.&nbsp;</li><li>In einem weiteren Schritt werden die Bedingungen für eine erfolgreiche Marktimplementation in Österreich untersucht und etwaige Hindernisse (u.a. rechtliche Fragen) identifiziert. Dabei werden neben den Erkenntnissen aus den Machbarkeitsstudien der Arbeitspakete 3 und 4 auch die Erfahrungen aus dem Ausland bezüglich allfälliger Restriktionen studiert und die rechtlichen Grundlagen, vornehmlich in Deutschland und der Schweiz, mit den österreichischen Gegebenheiten verglichen, die derzeit jedoch teilweise auf Länder- und Gemeindeebene geregelt sind.</li><li>Schließlich werden Strategien entwickelt, um die Bekanntheit dieser Technologie bei den Entscheidungsträgern (Kommunen, Bauherren etc.) zu erhöhen und so zur Verbreitung der Abwasserwärmenutzung in Österreich beizutragen. Dazu werden Informationsveranstaltungen und Pressekonferenzen abgehalten sowie Zeitungsartikel, Artikel in Fachzeitschriften, Folder und Broschüren gedruckt.</li></ol>
<h2>Einladung zur Durchführung weiterer Machbarkeitsstudien</h2>
Über das Projekt hinausgehend sind Länder, Gemeinden, Bauherrschaften etc., die an der Umsetzung von Abwasserwärmenutzungsprojekten interessiert sind, dazu eingeladen sich zu melden, um zusätzliche Vorstudien, Machbarkeitsstudien, Potentialanalysen oder Standortanalysen durchführen zu lassen. ]]></content:encoded>
			<category>Energiewirtschaft &amp; Infrastruktur</category>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Jun 2012 17:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Österreichische Energieeffizienz Monitoringstelle</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/die-oesterreichische-energieeffizienz-monitoringstelle.html</link>
			<description>Die Energieeffizienz Monitoringstelle misst und analysiert die Entwicklung der Energieeffizienz in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als zentrale Monitoringstelle für Energieeffizienz ermitteln wir im Auftrag des BMWFJ laufend die Energieeinsparungen aus tatsächlich gesetzten Maßnahmen, bewerten diese Maßnahmen mit transparenten und nachvollziehbaren Methoden und berichten darüber in Österreich und nach Brüssel.
Die Arbeit der Energieeffizienz Monitoringstelle umfasst
<ul><li>das Messen und Berechnen der erzielten Energieeinsparungen,</li><li>das Dokumentieren dieser Einsparungen, um den Fortschritt Österreichs bei der Zielerreichung gemäß Endenergieeffizienz- und Energiedienstleistungsrichtlinie (2006/32/EG) und im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten zu zeigen und</li><li>das Analysieren von Zusammenhängen rund um Energieeffizienz, um den künftigen Herausforderungen eines wachsenden Bedarfs an Energiedienstleistungen gerecht zu werden.</li></ul>
Die Ergebnisse dazu werden auf der Website <link http://www.monitoringstelle.at / _blank external-link-new-window>www.monitoringstelle.at </link>dokumentiert.<br /><br />Weiters finden Sie auf der Website Zahlen, Daten, Fakten und Hintergrundinformationen über
<ul><li>die Energieeffizienzentwicklung in den Sektoren Haushalt, Industrie, Dienstleistung und Verkehr;</li><li>Energieeffizienzmaßnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie Energieverteilern, Verteilnetzbetreibern und Energieeinzelhandelsunternehmen;</li><li>Methoden zur Bewertung von Maßnahmen sowie</li><li>Grundlagen zur Energieeffizienzpolitik.</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			<category>Erfolgsprojekte</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 09:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bestimmungsgrößen für Energieeffizienz und -verbrauch in österreichischen Haushalten</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/bestimmungsgroessen-fuer-energieeffizienz-und-verbrauch-in-oesterreichischen-haushalten.html</link>
			<description>Die Energieeffizienz und damit der Energieverbrauch der privaten Haushalte sind von einer Vielzahl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sowohl das dritte Energiepaket der Europäischen Kommission als auch das Österreichische Regierungsprogramm betonen die Notwendigkeit eines effizienten Energieeinsatzes. 
Die Energieeffizienz und damit der Energieverbrauch der privaten Haushalte sind von einer Vielzahl unterschiedlicher Bestimmungsgrößen abhängig. Effizienz der eingesetzten Technologie, Komfortniveau oder Wirtschaftsleistung sind nur einige wenige Einflussgrößen, die den Energieverbrauch wesentlich beeinflussen. Um Maßnahmen zur Beeinflussung des Energieverbrauchs planen und optimieren zu können, müssen diese Bestimmungsgrößen und ihre Wirkung auf den Energieverbrauch bekannt sein. 
 Ziel des Projekts ist es, die Bestimmungsgrößen der Energieeffizienzentwicklung und des Energieverbrauchs der Haushalte zu analysieren, um so die Wirkungen von Maßnahmen zur Energieverbrauchssteuerung abschätzen zu können. Dazu wird eine Komponentenzerlegung durchgeführt, mit deren Hilfe auch Reboundeffekte untersucht werden können. Bisherige Methodenansätze werden weiterentwickelt, in die so genannte &quot;Logarithmic Mean Divisia Index (LMDI)&quot;-Methode überführt und erstmals auf Österreich angewandt.]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 14:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Waste to energy&quot;</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/waste-to-energy.html</link>
			<description>Traupmann: Reststoffnutzung in der Bioenergieproduktion bedeutet Ressourceneffizienz und Klimaschutz</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Lebenszyklus von biogenen Rohstoffen muss sinnvoll erweitert werden und im &quot;Waste to energy&quot;-Ansatz sieht Energieagenturchef Peter Traupmann noch viel Potential dafür. &quot;Wenn Biodiesel vermehrt aus Altspeiseöl gewonnen wird oder wenn Biogasanlagen mit Biotreibstoffanlagen kombiniert werden und die Reststoffe der einen Anlage in der nächsten wiederum als Rohstoffe dienen, wird die Stoffnutzung weiter erhöht&quot; erklärt Traupmann beim Besuch der Biodieselanlage der Münzer Bioindustrie in der Wiener Lobau.<br /><br />Die Nutzung von Altspeiseöl oder Restfetten als Rohstoff für Energieträger hat sich durch neue Technologien in den letzten Jahren zunehmend bewährt. In einer Biodiesel-Produktionsanlage in der Lobau in Wien werden gesammelte Altspeiseöle zu Biodiesel verestert und direkt in die Raffinerie der Treibstoffproduktion in Schwechat weitergeleitet. Dieser alternative Treibstoff wird entsprechend den EU-Zielen dem herkömmlichen Biodiesel beigemischt und senkt dadurch den CO2-Ausstoß im Verkehrsbereich. 
Im Rahmen des Werksbesuchs mit Experten und Journalisten beschreibt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, den Beitrag der Reststoffverwertung zum optimalen Energiemix. Für die Klimaschutzaspekte besonders beachtlich, erspart die Nutzung von Altspeiseölen und tierischen Fetten den Aufwand, einen Rohstoff für Energieerzeugung extra zu gewinnen. Gelingt es, solche Reststoffe nachhaltig zu sammeln und ohne große Transportwege umzuwandeln, entsteht eine wertvolle Nische alternativer Ressourcen. 
&quot;Es können sicher nicht große Anteile des Energieverbrauches durch die Verwertung von Abfall- und Reststoffen gedeckt werden, aber in Verbindung mit gesteigerter Energieeffizienz erreichen die erzielbaren Mengen an Biogas und Biotreibstoffen einen immer höheren Anteil&quot;, so Traupmann zur Frage der Marktanteile. &quot;Es lohnt sich in jeder Hinsicht, mit der energetischen Nutzung von Reststoffen die lokale Energieunabhängigkeit zu erhöhen und etwa kommunale Fuhrparks, Bauhöfe, aber auch Feuerwehr, Rettungsdienste etc. aus Eigenem mit Energieträgern versorgen zu können. In der Treibstofffrage müssen wir anstelle der &quot;Tank statt Teller&quot;-Diskussion auf &quot;Tank nach Teller&quot;-Lösungen setzen, und es gibt gute Beispiele, dass es funktioniert. Der städtische Nahverkehr wird bereits jetzt in einigen Städten mit Diesel aus Altspeiseölen betrieben, eine führende Rolle nimmt etwa Graz ein.&quot; 
Da die Biotreibstoffe der nächsten Generation, BtL, Biomass to Liquid für Rohstoffe aus Zellulose, noch am Weg zur Marktreife sind, sieht Traupmann im &quot;Waste to Energy&quot;-Ansatz für die Ziele der EU eine wertvolle Ergänzung. &quot;Gegenwärtig sind Verbrennungsmotoren weiter relevant für den Verkehr, die konsequente Nutzung von Reststoffen könnte neben der Energieeffizienz eine Brückenlösung sein, bis E-Mobilität und andere Technologien etabliert sind. Wenn wir Abfälle jetzt noch nicht vermeiden können, dann ist es auch eine Frage der Bewusstseinsbildung, jeden Weg zu suchen, diese Reste zu Rohstoffen zu machen.&quot; so Traupmann.]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 18:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Intelligente Energie - Europa (IEE)</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/intelligente-energie-europa-iee.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Programm &quot;Intelligente Energie – Europa&quot; (IEE) ist ein Teilprogramm des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) und stellt das wichtigste Instrument der Gemeinschaft dar, um nicht- technische Hindernisse zu überwinden, die einer flächendeckenden effizienten Energieverwendung und einem größeren Einsatz neuer und erneuerbarer Energiequellen entgegenstehen.<br /><br />Das IEE-Programm verfolgt das Ziel:
<ul><li>die Energieeffizienz und rationelle Nutzung von Energiequellen zu unterstützen,</li><li>neue und erneuerbarer Energiequellen sowie die Diversifizierung der Energieversorgung zu fördern und</li><li>die Energieeffizienz und Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen im Verkehrswesen zu unterstützen.</li></ul>
<h1>Aufbau des Programms</h1>
Das Programm gliedert sich in die thematischen Bereiche:
<b>SAVE (Energieeffizienz und rationelle Nutzung von Energie)</b>
<ul><li>Verbesserung der Energieeffizienz und Förderung der rationellen Nutzung von Energie, insbesondere in Gebäuden, bei Produkten und in der Industrie </li><li>Unterstützung der Ausarbeitung und Anwendung gesetzgeberischer Maßnahmen</li></ul>
<b>ALTENER (neue und erneuerbare Energiequellen)</b>
<ul><li>Förderung neuer und erneuerbarer Energiequellen für die zentrale und dezentrale Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte und somit Diversifizierung der Energieversorgung </li><li>Integration neuer und erneuerbarer Energiequellen in das lokale Umfeld und in Energiesysteme </li><li>Unterstützung der Ausarbeitung und Anwendung gesetzgeberischer Maßnahmen.</li></ul>
<b>STEER (Verbesserung der Energieeffizienz und Förderung der Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen im Verkehrswesen)</b>
<ul><li>Unterstützung von Initiativen zu allen energiespezifischen Aspekten des Verkehrswesens und zur Diversifizierung der Kraftstoffe </li><li>Förderung von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen und der Energieeffizienz im Verkehrswesen </li><li>Unterstützung der Ausarbeitung und Anwendung gesetzgeberischer Maßnahmen</li></ul>
<b>Integrierte Initiativen</b><br /><br />Sie umfassen Maßnahmen, die mehrere der Bereiche (SAVE, ALTENER und STEER) kombinieren oder bestimmte Prioritäten der EU betreffen. Sie können folgendes zum Gegenstand haben:
<ul><li>die Integration von Energieeffizienz-Konzepten und erneuerbaren Energiequellen in verschiedene Bereiche der Wirtschaft, </li><li>die Zusammenführung verschiedener Instrumente und Akteure innerhalb einer Maßnahme oder eines Projekts. </li></ul>
<h1>Programmabwicklung und -begleitung in Österreich</h1>
Die Österreichische Energieagentur betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend das Programm &quot;Intelligente Energie – Europa&quot; und bietet kostenlose Service- und Beratungsleistungen an. Sie informiert über die jährliche Ausschreibung im IEE-Programm und berät und betreut potentielle Förderwerber bei der Erstellung des Projektantrags und bei der Suche geeigneter Projektpartner.<br /><br />Die Österreichische Energieagentur ist Ihr Ansprechpartner bei der Projekteinreichung.
Der IEE-Call 2012 war bis 8. Mai 2012 zur Einreichung von Projektvorschlägen geöffnet.
<h1>Kontaktstellen</h1>
<b>Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend,</b><br />Sektion IV - Energie &amp; Bergbau<br />Schwarzenbergplatz 1<br />1015 Wien<br />Tel: 01 / 711 00 - 0<br /><br />Ing. Franz Kesner (DW 3055)<br /><br /><b>Österreichische Energieagentur</b><br />Mariahilfer Straße 136<br />1150 Wien<br />Tel: 01 / 586 15 24<br />Fax: 01 / 586 15 24-340<br /><br />Mag. Gunda Kirchner (DW 136) ]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 11:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energieforschungserhebung - Ausgaben der öffentlichen Hand in Österreich 2009 bis 2011</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energieforschungserhebung-ausgaben-der-oeffentlichen-hand-in-oesterreich-2009-bis-2011.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur erhebt seit 2003 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Mitgliedschaft bei der Internationalen Energieagentur&nbsp;(IEA) verpflichtet Österreich zur jährlichen Erfassung aller in Österreich durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Energiebereich. 
Die Österreichische Energieagentur erhebt seit 2003 die Ausgaben der öffentlichen Hand für Energieforschung in Österreich. Diese beziehen sich auf Fördermittel bzw. Forschungsaufträge:
<ul><li>der Bundesministerien,&nbsp;</li><li>des Klima- und Energiefonds,</li><li>der Länder,&nbsp;</li><li>des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (FWF),&nbsp;</li><li>der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG),&nbsp;</li><li>der Kommunalkredit Public Consulting (KPC),</li><li>des Austrian Wirtschaftsservice (aws),</li></ul>
sowie auf die mit Bundes- und Landesmitteln finanzierte Eigenforschung an,
<ul><li>außeruniversitären Forschungseinrichtungen,&nbsp;</li><li>Universitätsinstituten,&nbsp;</li><li>und Fachhochschulen. </li></ul>
Die Daten werden von der Österreichischen Energieagentur ausgewertet und dabei auch auf Plausibilität geprüft. Mit dem Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) werden die vorliegenden Ergebnisse diskutiert. 
<h2>Highlights der Erhebung 2009 (publiziert im Feber 2011)&nbsp;- deutliche Ausrichtung auf Erneuerbare und Energieeffizienz</h2>
<ul><li>Ausgaben der öffentlichen Hand für Energieforschung in Österreich 2009:&nbsp; 92,3 Millionen Euro</li><li>Steigerung um 30 % bzw. 21,1 Millionen Euro verglichen mit 2008</li><li>Bundesministerien 27 Millionen Euro, davon 80 % BMVIT</li><li>Klima- und Energiefonds auch 2009 die Erhebungseinheit mit den meisten Ausgaben (30,8 Millionen Euro), geringfügige Steigerung zu 2008 </li><li>FFG wickelte 2009 62,7 Mio. Euro ab. FFG-Basisprogramme hat Ausgaben innerhalb eines Jahres auf 9,6 Millionen verdreifacht.</li><li>Die Ausgaben des Wissenschaftsfonds (FWF) für energiebezogene Grundlagenforschung belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro, deutlich weniger als in den Jahren zuvor.</li><li>Die aws Austria Wirtschaftsservice nannte 2009 erstmals energiebezogene F&amp;E-Ausgaben von 1,6 Millionen Euro, weitere Projekte in ähnlichen Umfang wurden im Rahmen von Programmen für die Bundesministerien vergeben.</li><li>Ausgaben der Bundesländer: 8,3 Millionen Euro. Wien mit fast der Hälfte der Ausgaben Spitzenreiter.</li><li>Universitäten: 7,1 Millionen Euro. Hauptanteil TU Wien und Graz</li><li>Außeruniversitären Forschungseinrichtungen: 5 Millionen Euro, mehr als die Hälfte der Aufwendungen durch AIT – Austrian Institute of Technology<br />Fachhochschulen: 1,6 Millionen Euro an Eigenmitteln für F&amp;E</li></ul>
<h3>Themen</h3>
<ul><li>40,6 % der Ausgaben fielen auf den Sektor „Energieeffizienz“, der damit 2009 den Bereich „erneuerbare Energieträger“ mit 35,3 % überholte. Diese beiden Themenbereiche stellen weiterhin klar die Prioritäten der öffentlich finanzierten Energieforschung in Österreich dar</li><li>die Bereiche mit den größten Ausgaben sind dabei Bioenergie mit 20 Mio. Euro sowie F&amp;E-Fragestellungen mit Bezug zu energieeffizienten Gebäuden (Planung, Materialien, Heizen, Lüften, Klimatisieren, Beleuchtung etc.) mit rund 15 Mio. Euro.</li><li>Mehr als drei Viertel der Mittel wurden dabei für angewandte Forschung eingesetzt, für experimentelle Entwicklung 16 %. Grundlagenforschung machte 5 % aus.</li><li>Im Rahmen dieser Erhebung wurden an die 900 Projekte bzw. Aktivitäten mit Bezug zur Energieforschung erfasst und ausgewertet.</li></ul>
Im Bericht (Langfassung) finden sich detaillierte Auswertungen nach:
<ul><li>Themengebieten,&nbsp;</li><li>Institutionen: Bund, Länder, Fördergeber, Unis &amp; FHs, Außeruniv. Forschung,&nbsp;</li><li>internationaler Vergleich,&nbsp;</li><li>Anteil der Energieforschungsausgaben im Vergleich zu anderen Indikatoren (BIP, Forschungsausgaben)</li><li>EU-Rückflüsse aus den versch. F&amp;E-Programmen (7RP, IEE, RFCS) ,&nbsp;</li><li>Abschätzung der Ausgaben der Privatindustrie (auf Basis von Daten der statistik austria). </li></ul>
Diese jährliche Erhebung stellt nicht nur eine internationale Verpflichtung dar, sondern erlaubt es auch, die Bedeutung der Energieforschung für Österreich herauszuarbeiten sowie Schwerpunktsetzungen zu gestalten und zu überprüfen. Auch sollen bestimmte Trends rechtzeitig erkannt werden. 
Die vorliegende Erhebung orientiert sich an den Vorgaben der Internationalen Energieagentur (IEA) sowie an den Standards des Frascati-Manuals (OECD). 
<h2>Aktuelle Veröffentlichung der Forschungserhebung</h2>
Das BMVIT hat im Feber 2011 die Energieforschungserhebung 2009 auf der <link http://www.nachhaltigwirtschaften.at/iea/results.html/id6324 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Webseite des Impulsprogramms NACHHALTIGwirtschaften</link> publiziert.]]></content:encoded>
			<category>Energiewirtschaft &amp; Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 18:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berechnungstool für die Raiffeisen Klimaschutz-Initiative</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/berechnungstool-fuer-die-raiffeisen-klimaschutz-initiative.html</link>
			<description>Welche Energie- und CO2-Einsparungen durch die Darlehen der Raiffeisenbanken erzielt werden können,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ausgangsbasis des Tools stellt ein Einfamilienhaus aus den 80er Jahren dar (&quot;Referenzgebäude unsaniert&quot;). Seitens der Österreichischen Energieagentur werden für dieses Gebäude bzw. für die Gebäudeteile (oberste Geschossdecke, Dach, Fassade, Kellerdecke, Außentüre, Fenster, …) für die damalige Zeit typische Energiekennwerte (U-Werte) angesetzt. Für das energietechnische System (Heizung, Warmwasser) wird ebenfalls die für diese Baualtersklasse typische Haustechnik (differenziert nach Energieträgern) berücksichtigt. Daraus wird der durchschnittliche Endenergieverbrauch (inkl. Heizwärmeverbrauch, Warmwasserverbrauch, Heiztechnikenergieverbrauch) ermittelt.<br />Für die Errechnung des Endenergieverbrauchs der sanierten Wohngebäude (&quot;Referenzgebäude saniert&quot;) wird folgendermaßen vorgegangen: abhängig davon, ob eine umfassende Sanierung oder eine Teilsanierung – jeweils mit oder ohne Sanierung des energietechnischen Systems – durchgeführt wurde, werden die Energieeinsparungen errechnet. Weiters können Energie- und CO2-Einsparungen pro Darlehensfall ermittelt werden.<br /><br />Zudem wurde eine umfassende Schulungsunterlage, mit der das Tool und deren Anwendung Raiffeisenbank MitarbeiterInnen gezeigt werden&nbsp; kann, entwickelt.]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 08:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kosten-Nutzen-Analyse von energetischen Gebäudesanierungen in Österreich</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/kosten-nutzen-analyse-von-energetischen-gebaeudesanierungen-in-oesterreich.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur ist der Frage nachgegangen, welchen Beitrag moderne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Frage nach der teilweisen oder umfassenden Sanierung<br />Bei einem Sanierungsvorhaben im Gebäudebereich ist die Idealvorstellung die umfassende energetische Sanierung. Aber nicht jeder Bauherrin oder Bauherrn stehen dafür ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung. Welche Energieeinsparungen mit einer teilweisen Sanierung und welche mit einer umfassenden Sanierung von Gebäuden erreicht werden können, ist eine zentrale Frage für Gebäudeeigentümer und Investoren. Darüber hinaus ebenso für die Umsetzung der Energiestrategie Österreichs und für die Erreichung der Klimaschutzziele.
Hersteller von Heizungssystemen sind an die Österreichische Energieagentur mit der Frage herangetreten, welchen Beitrag moderne Energiesysteme im Rahmen der Sanierung leisten können. Die Österreichische Energieagentur hat diese Fragestellung aufgegriffen, um erzielbare Energieeinsparungen durch unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen zu beurteilen.
Für drei Bauperioden wurden jeweils drei Gebäudetypen – Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, mehrgeschoßige Wohnbauten – definiert. Mittels Modellrechnungen wurden die erwartbaren Energieeinsparungen für eine Teilsanierung im Vergleich zu einer umfassenden energetischen Wohnhaussanierung berechnet und anschließend monetär bewertet. In einem zweiten Schritt werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen analysiert: <br />Ziel war die Bewertung der Investitionseffekte bzw. die Analyse der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte, die durch verschiedene Sanierungsmaßnahmen ausgelöst werden.
<h2>Grundlage</h2>
Die Grundlage für die Berechnung der Energieeinsparungen der verschiedenen Sanierungsvarianten stützt auf der Entwicklung von Referenzgebäuden bzw. einer Gebäudetypologie. Aufbauend auf den statistischen Gebäudedaten wird durch die Festlegung von Durchschnittswerten beispielsweise für den Heizwärmebedarf, die U-Werte, die Bruttogrundflächen sowie für die Raumheizungs- und Warmwassersysteme der österreichische Gebäudebestand bestmöglich repräsentiert.
<h2>Zusammenfassung und Empfehlung</h2>
Die Erhöhung der Sanierungsrate von derzeit rund 1 % oder höher - wie z.B. 3 % in der österreichischen Energiestrategie – wird bereits seit längerer Zeit als zentrales Instrument zur Erreichung der österreichischen energie- und klimapolitischen Ziele angesehen.<br />Die jeweiligen Sanierungskosten hängen dabei stark vom Gebäudetyp, Alter und aktuellen Zustand eines Gebäudes, aber auch vom Ausgangszustand und vom Sanierungsziel ab.
Kosten-Nutzen-Berechnungen für die Sanierung von Gebäuden gehen oftmals davon aus, dass die Änderung der Haustechnik erst durchgeführt werden soll, wenn ohnedies ein Kesseltausch durchgeführt werden muss.<br />Die durchgeführten Berechnungen zeigen jedoch, dass sich bei einer umfassenden Sanierung die Heizlast um über 50 % ändern kann. Wird die Haustechnik nicht erneuert oder dem neuen Baustandard nicht angepasst, können die erwarteten Energieeinsparungen oft nicht erzielt werden. Bei Gebäuden, deren Heizungssysteme älter als 20 Jahre sind, liegen oftmals Überdimensionierungen vor. In diesem Fall sollte eine Heizungserneuerung unbedingt angedacht werden. 
Beispielhaft wurde in diesem Zusammenhang ein Einfamilienhaus aus den 1980er Jahren mit einem alten Kessel (&gt; 20 Jahre) und großer Überdimensionierung gerechnet. Ohne Erneuerung des energietechnischen Systems können nur 48 anstelle von 77 % der möglichen Energieeinsparung erzielt werden; die Teilsanierung bringt in diesem Fall bereits 44 % an Energieeinsparung.
Für die ausgewählten Sanierungsvarianten liegen die Kosten einer umfassenden Sanierung um einen Faktor 3–4 höher als die einer Teilsanierung. Werden die Investitionskosten auf die Energieeinsparungen bezogen, sind diese für Gebäude aus den ersten beiden Bauperioden bei der Teilsanierung zwischen 10 und 20 % niedriger als bei der umfassenden Sanierung. In der Bauperiode 3 erhöhen sich die spezifischen Kosten - aufgrund des bereits sehr guten Bauzustands der Bestandsgebäude – für die Energieeinsparungen beträchtlich. Bei diesen Objekten zeichnen sich besonders deutliche (Kosten-)Vorteile für die Variante der Teilsanierung ab.
Für volkswirtschaftliche Entscheidungen sind nicht nur die Endenergieeinsparungen von Relevanz, sondern auch die Primärenergieeinsparungen bzw. die Verringerung der CO2eq-Emissionen. <br />Abhängig vom Gebäudetyp in der jeweiligen Bauperiode liegen die Kosten zwischen 100 und 750 Euro pro t CO2eq-Einsparung. Die Kosten für Teilsanierungen sind dabei zwischen 10 und 70 % je eingesparter Tonne CO2eq niedriger als bei einer umfassenden Sanierung. Bei den Einfamilienhäusern liegen die Unterschiede zugunsten der Teilsanierung zwischen 10 und 30 %, bei den Mehrfamilienhäusern und mehrgeschoßigen Wohnbauten bei an die 70 %.]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 08:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MERKUR</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/merkur.html</link>
			<description>Auswirkungen der Entwicklung des Marktes für E-Fahrräder auf Risiken, Konflikte und Unfallgeschehen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der boomende E-Fahrradmarkt birgt ein erhöhtes Unfallrisiko. Um dieses zu verringern, werden Fahreigenschaften und Nutzeranforderungen mit einem Methodenmix (Befragungen, Konfliktanalyse) untersucht und daraus Maßnahmen (Fahrtraining, Radwege) abgeleitet. Die proaktive Bewusstseinbildung und Gestaltung der Richtlinien reduziert das Gefahrenpotential.
<h2><b><link http://www.energyagency.at/index.php?id=262 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">ZUR ONLINE-UMFRAGE</link></b></h2>
<h2>Weltweiter Boom elektrisch angetriebener Zweiräder </h2>
Innerhalb einer Dekade stieg deren Anzahl in China von rund 210.000 Stück (1999) auf rund 120 Millionen (2009). Aufgrund der lokalen Emissionsfreiheit fördern viele chinesische Städte E-Zweiräder. Andererseits verbannt eine steigende Zahl von Städten E-Zweiräder aufgrund von Sicherheitsbedenken. Die Getötetenraten bei E-Zweirädern sind ungefähr doppelt so hoch wie bei Fahrrädern. Sicherheit ist ein Hindernis für ein weiteres Wachstum des E-Zweiradmarktes in China. Durch die geringe Geräuschentwicklung sind E-ZweiradfahrerInnen im gemischten Verkehr einerseits selbst gefährdet, anderseits gefährden sie selbst FußgeherInnen und RadfahrerInnen.<br /><br />Nach China und Japan ist Europa der drittgrößte Markt für E-Zweiräder. Hier dominieren die so genannten Pedelecs, deren E-Antrieb nur eine Tretkraftunterstützung bietet. Die Zahl der in Deutschland und den Niederlanden verkauften E-Fahrräder stieg von ca. 90.000 (2006) auf ca. 275.000 (2009). Die relativ starke Beschleunigung und die hohe Dauergeschwindigkeit in Kombination mit beengten Platzverhältnissen und ungeübten FahrerInnen kann zu Konflikten und Unfällen führen. 
<h2>Erhöhtes Unfallrisiko bei E-Fahrrädern</h2>
E-Fahrräder weisen einige Merkmale auf, die auf ein erhöhtes Unfallrisiko schließen lassen. So können bei einem Vorderradantrieb in der Kurvenfahrt völlig unerwartete Fahreigenschaften auftreten. Es ist auch davon auszugehen, dass das hohe Beschleunigungsvermögen und die erreichbaren hohen Geschwindigkeiten - vor allem auf knapp bemessenen Radfahranlagen - zu Konflikten und Unfällen führen können.<br /><br />Da E-Fahrräder bei Verkehrsunfällen nicht gesondert von der Exekutive im Unfallzählblatt erfasst werden, können bisher keine Untersuchungen zum Unfallgeschehen gemacht werden. Ziel des Projektes MERKUR ist es, dessen ungeachtet durch die Verwendung einer großen Bandbreite verschiedener Methoden und Quellen zu abgesicherten Aussagen über Art und Ausmaß des möglicherweise höheren Risikos und dessen Ursachen zu kommen. Die Methodenvielfalt reicht dabei von theoretischen Analysen und Expertengesprächen über Interviews mit E-FahrradnutzerInnen bis hin zu Konfliktanalysen. Aus den identifizierten Nutzeranforderungen und Risikoursachen sollen folgende Produkte abgeleitet werden:<br /><br />
<ul><li>Empfehlungen für eine Konflikt mindernde Anpassung der Gestaltung von Radinfrastrukturen und der entsprechenden Richtlinien,</li><li>Materialen für die Bewusstseinsbildung bezüglich der E-Fahrrad spezifischen Risikopotentiale sowie</li><li>Vorschlag für zielgruppenspezifische E-Fahrradtrainingskurse.</li></ul>
<h2>Nutzen für Straßenverkehrssicherheit in Österreich</h2>
E-Fahrzeuge, welche rechtlich als Fahrräder gelten, sind ein relativ neues Phänomen, das zunehmend breitere Marktakzeptanz genießt. Die Einführung neuer Systeme mit unerfahrenen NutzerInnen und VerkehrteilnehmerInnen ist mit erhöhten Risiken verbunden. Dies gilt vor allem dann, wenn die Infrastruktur (z.B. Radwege) nicht dafür ausgelegt wurde. Die österreichische Straßenverkehrssicherheit profitiert von einer vorausschauenden, proaktiven Bewusstseinsbildung und einem Überdenken der Richtlinien.
Gefördert aus Mitteln des Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds.
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-left"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:152px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/sicherheit/fonds/index.html _blank><img style="float: left; " src="/uploads/RTEmagicC_1b545ac3e2.jpg.jpg" height="114" width="152" alt="" /></link></span></dt><dd></dd><dd></dd><dd></dd><dd></dd><dd></dd><dd></dd><dd></dd><dd></dd><dd></dd><dd></dd></dl></div>
<div class="csc-textpic-text"></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Mobiliät &amp; Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 31 May 2012 09:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>TOGETHER</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/together.html</link>
			<description>Das Projekt entwickelt Ausbildungskonzepte für eine energieeffiziente Mobilität von ImmigrantInnen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Gemeinsam in Bewegung: Training für energieeffiziente Mobilität für ImmigrantInnen</h2>
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-text">Soziale Gerechtigkeit und gleichberechtigter Zugang zu (Verkehrs-) Dienstleistungen genießt in Europa eine wachsende Bedeutung. Dieser Trend ist eine der treibenden Kräfte für das TOGETHER Konsortium um neue, dringend benötigte Aktivitäten für ImmigrantInnen zu entwickeln.</div></div>
<h2>Mobilität als Faktor der erfolgreichen Immigration</h2>
Nach der Einwanderung in ein neues Land beginnt für die neuen BürgerInnen der oft schwierige Prozess der Integration. Die ersten Schritte beinhalten eine Arbeit zu finden, sich im Gesundheitssystem zu registrieren, Zugang zu geeignetem Wohnraum zu erhalten und sich mit einer neuen Sprache, unbekannten Gebräuchen und der ungewohnten Umgebung vertraut zu machen. In den meisten EU-Staaten erlaubt es das Immigrationssystem sich entweder in bestehende oder erst entstehende Gemeinschaften zu integrieren. Es bleibt aber das Risiko, dass Einzelne nicht verstehen, wie unterschiedliche Dienstleistungen und Systeme im Gastgeberland funktionieren. Die öffentlichen Verkehrssysteme der europäischen Staaten sind z.B. sehr komplex. 
Als scheinbar einfachste Lösung wird dann oft die Verwendung des Autos gewählt. In Zeiten des Klimawandels ist dies aber weder eine nachhaltige noch ein vernünftige Wahl. Gleichzeitig ist der Kauf eines Autos für viele ImmigrantInnen noch immer eine unerreichbare Option. Literaturstudien und eigene Aktivitäten des TOGETHER Konsortiums haben gezeigt, dass Mobilität und der (einfache) Zugang zu verschiedenen Verkehrsmitteln eine wesentliche Voraussetzung für das Finden einer Arbeitsstelle, soziale Akzeptanz und eine erfolgreichen Integration in die neue Gesellschaft ist. 
<h2>Entwicklung spezieller Trainingskonzepte</h2>
Das Projekt TOGETHER entwickelt Ausbildungskonzepte für eine energieeffiziente Mobilität von ImmigrantInnen und setzt diese in Pilotprojekten um. Die Trainingseinheiten zielen darauf ab, Immigranten einerseits Wissen über energieeffiziente Mobilität und andererseits die für die Benutzung des Umweltverbunds notwendigen Fertigkeiten zu vermitteln. Der Anspruch von TOGETHER ist es, spezifische Zielgruppen und Interessensvertreter zu adressieren, um maßgeschneiderte Angebote zu schaffen, welche die Lebensqualität der Immigranten erhöht, ihre soziale Integration verbessert und gleichzeitig die Energieressourcen für die zukünftigen Generationen schont. 
In Bezug auf die Immigration stehen alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vor sehr ähnlichen Herausforderungen. Die im Projekt TOGETHER entwickelten, umgesetzten und beworbenen Energieeffizienztrainings und Lehrmaterialien bieten daher einen großen Mehrwert für die Europäische Gemeinschaft. Die TOGETHER Materialien werden als Erstes in Belgien, Schweden, Norwegen, Österreich und Großbritannien eingesetzt und getestet. In der Folge sollen Trainingsaktivitäten, Materialien und Ergebnisse auch in Staaten, welche nicht im Konsortium vertreten sind, bekannt gemacht werden. Ein spezieller Fokus wird dabei auf Süd- und Osteuropa liegen. 
Die Zusammensetzung und Erfahrung des TOGETHER Konsortium stellt sicher, dass die für einen Erfolg der geplanten Aktivitäten notwendige enge Kooperation mit den relevanten Zielgruppen und Schlüsselakteuren gewährleistet ist. 
<h2>Einbindung aller Beteiligten</h2>
Eine sich verändernde Gesellschaft verlangt neue, an den demographischen Entwicklungen der einzelnen Staaten orientierte Maßnahmen. TOGETHER entwickelt weiche Maßnahmen, welche ImmigrantInnen und ihre Interessensgruppen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität unterstützen. Um einen breiten Rückhalt zu garantieren, werden Immigranten, Lehrende aus dem Bereich der formalen und nicht-formalen Erwachsenenbildung, Vereine, Interessensvertretungen, Behörden und Betreiber des öffentlichen Verkehrs in diesen Prozess eingebunden.
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:204px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://ec.europa.eu/energy/intelligent/ _blank><img style="float: right; " src="/uploads/RTEmagicC_ed4b38a96f.jpg.jpg" height="41" width="204" alt="" /></link></span></dt></dl></div>
&quot;The sole responsibility for the content of this webpage lies with the authors. It does not necessarily reflect the opinion of the European Union. Neither the EACI nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein.&quot;]]></content:encoded>
			<category>Mobiliät &amp; Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 31 May 2012 08:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnologien im Haushaltsbereich</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energieeffiziente-informations-und-kommunikationstechnologien-im-haushaltsbereich.html</link>
			<description>Das Projekt &quot;HOME ICT&quot; zielt darauf ab, den Einsatz nachhaltiger energieeffizienter IKT-Technologie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die technische Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und der Unterhaltungselektronik schafft für den Haushaltsbereich neue Anwendungen und Services, die zunehmend nachgefragt sind. Datenverarbeitungstechnologien und Technologien der Unterhaltungselektronik verschmelzen dabei zusehends. Wesentliche Treiber sind dabei das Internet sowie neue Technologien auf Geräteebene. Der gesamte Bereich der IKT (Bürogeräte, Telekommunikation und ein Großteil der Unterhaltungselektronik) ist heute für annähernd 10% des Stromverbrauches verantwortlich und verursacht in Österreich rund 5,5 TWh. Etwa die Hälfte davon fällt in Haushalten an. 
<h1>Nachhaltige Gestaltung von IKT-Lösungen</h1>
 Aufgrund der zunehmenden Durchdringung von IKT in sämtliche Produkt- und Lebensbereiche ist der Energiebedarf stark steigend und es bedarf vorausschauender Strategien, um die IKT-Lösungen der Zukunft möglichst nachhaltig zu gestalten und zu vermeiden, dass sich in diesem Bereich ein weiterer wesentlicher Treiber des Energieverbrauches entwickelt. Diese Zielsetzung soll durch dieses Projekt maßgeblich unterstützt werden.<br /><br />Derzeit wird Energieeffizienz bei der Entwicklung, Herstellung und Nutzung der IKT-Infrastruktur nicht als einer der wichtigsten Faktoren verstanden, da in erster Linie die Performancemerkmale (insbesondere deren Vermarktung) und nicht der damit einhergehende Energieverbrauch zählen. 
Durch energiebewusstes Entwickeln und Nutzen von Services und Geräten kann der IKT-bezogene Energieverbrauch signifikant reduziert und zugleich eine positive Auswirkung auf andere Bereiche im privaten und geschäftlichen Bereich erzielt werden. Dazu können innovative Ansätze sowohl auf der Komponenten (Chip)-Ebene als auch auf der System (Gerät)-Ebene und auf Protokoll- bzw. Nutzungs- und Kontrollebene angewandt werden. Auch ein energiebewusstes Verhalten der Nutzer kann einiges in Richtung Energieeinsparung bewegen. In diesem Projekt werden daher technologische Maßnahmen, die zu einer Reduktion des Energieverbrauchs führen können, in Betracht gezogen und die Energieeinsparpotentiale im Bereich von IKT-Technologien und Anwendungen ermittelt. 
<h1>Mehr Komfort - höherer Energiebedarf</h1>
Moderne Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ermöglicht im Bereich der privaten Nutzung zahlreiche neue Funktionen, Produkte und Services, die mehr Komfort versprechen, verursachen aber einen zunehmenden Energiebedarf, wenn es nicht gelingt, die technischen Lösungen sowohl Nutzwert als auch Effizienz orientiert zu gestalten.
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-above"><div class="csc-textpic-imagewrap" style="width:314px; "><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:314px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.energyagency.at/fileadmin/aea/image/Energietechnologien/HOME-ICT_Abb1.png _blank><img src="/uploads/RTEmagicC_ef269ad276.png.png" height="232" width="314" alt="" /></link></span></dt><dd class="csc-textpic-caption">Abbildung 1: Die IKT-Bereiche im Projekt</dd></dl></div>
<div class="csc-textpic-text"><h1>Entwicklung von Energieverbrauchsszenarios</h1>
Im ersten Schritt werden die Ist-Situation und die Entwicklungstrends im Bereich der IKT und deren Nutzung analysiert. Dies umfasst neben einer technologieorientierten Evaluierung auch eine Erfassung der aktuellen Nutzergewohnheiten im Umgang mit moderner IT, aus welcher typische Nutzungsmuster aber auch konkrete Bedürfnisse der Konsumenten/innen abgeleitet werden. Ausgehend vom Ist-Zustand und den Trends für die kommenden Jahre werden Szenarios für den zu erwartenden Energiebedarf für den business-as-usual Fall erstellt. Parallel dazu werden die besten bereits verfügbaren und die besten noch nicht verfügbaren Technologien untersucht und das theoretische Energieeffizienzpotenzial ermittelt. </div></div>
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-above"><div class="csc-textpic-imagewrap" style="width:240px; "><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:240px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.energyagency.at/fileadmin/aea/image/Energietechnologien/HOME-ICT_Abb2.PNG><img src="/uploads/RTEmagicC_b068e1153f.PNG.PNG" height="180" width="240" alt="" /></link></span></dt><dd class="csc-textpic-caption">Abbildung 2: Szenarien Entwicklung</dd></dl></div>
<div class="csc-textpic-text"><br />Basierend darauf werden Energieverbrauchsszenarios erstellt (Abb. 2), welche die Optionen und das Potenzial für Energieeinsparungen durch nachhaltige IKT aufzeigen. Neben technologischen Optionen werden dabei auch Strategien zur Bewusstseinsbildung bei Konsumenten und zur Stimulierung eines nachhaltigen Nutzerverhaltens berücksichtigt. Schließlich werden Empfehlungen für politische Maßnahmen formuliert, die eine nachhaltige Entwicklung der IKT für den Bereich der privaten Nutzung unterstützen. Dabei werden insbesondere die in Österreich gegebenen Potenziale für Forschung, Entwicklung und Implementierung berücksichtigt.</div></div>
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><link http://www.energyagency.at/external-link-page/url/website-des-klima-und-energiefonds.html _blank><img style="float: left; padding-right: 10px;" src="/uploads/RTEmagicC_3a7b4cfb96.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></link></dt></dl></div>
<div class="csc-textpic-text"><br />Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms &quot;NEUE ENERGIEN 2020&quot; durchgeführt.</div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 May 2012 14:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Life Style 2030&quot; - Stromverbrauch in österreichischen Haushalten</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/life-style-2030-stromverbrauch-in-oesterreichischen-haushalten.html</link>
			<description>Projektziel ist eine detaillierte Analyse des Stromverbrauchs der österreichischen Haushalte. Dafür...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ziel des Projektes ist eine detaillierte Analyse des Stromverbrauchs der österreichischen Haushalte und die Abschätzung der Entwicklung im Zeitraum 2010 bis 2030 unter Anwendung von Life Style-Konzepten. Zentrales Ergebnis ist ein Maßnahmen-Katalog mit Handlungsoptionen auf nationaler Ebene als synergetische bzw. komplementäre Ergänzung zu EU-Politiken.
<h1>Ausgangslage</h1>
Der Stromverbrauch des Sektors &quot;Haushalte&quot; zeigt einen signifikanten Aufwärtstrend. Im Zeitraum von 1990 bis 2006 ist der Verbrauch trotz der zum Teil beträchtlichen Effizienzverbesserungen um 30% gestiegen. Die Ursachen hiefür sind vielschichtig, primär liegen sie im wachsenden Ausstattungsgrad sowie in der demografischen Entwicklung und steigendem Wohlstand begründet.<br /><br />Die bislang angewandten Instrumente in der Marktgestaltung auf EU-Ebene (wie Labelling, Mindest-Standards, freiwillige Vereinbarungen, Procurement) – zeig(t)en Wirkungen, die jedoch angesichts des stetig steigenden Verbrauches bei weitem nicht als hinreichend betrachtet werden können.<br /><br />In allen energiepolitischen Szenarien nimmt eine massive Energieeinsparung bzw. signifikante Effizienzsteigerung eine vordringliche Rolle ein. Im 2006 veröffentlichten Grünbuch für Energieeffizienz &quot;Weniger ist mehr&quot; unterstreicht die EU die eminente Bedeutung von wirkungsvollen Effizienz-Maßnahmen in allen Sektoren. Im Anfang 2007 vorgestellten EU-Klimaschutzpaket 2020 wird im Hinblick auf die Senkung der Treibhausgas-Emissionen nochmals die Bedeutung der Energieeffizienz neben einer Steigerung des Anteils erneuerbarer Energieträger betont.<br /><br />Während in den Sektoren &quot;Industrie&quot; sowie &quot;Gewerbe und Dienstleistung&quot; bereits Effizienzmaßnahmen in einem gewissen Ausmaß greifen, ist der Bereich &quot;Haushalte&quot; nach wie vor ein diffizil und schlecht steuerbares Handlungsfeld. Dies ist primär auch ein strukturelles Problem dieser Zielgruppe. Herausforderungen stellen hiefür die Vielzahl von Einzelverbrauchern und der Handlungshintergrund der Akteure – ökonomisches Kalkül vs. kulturellen und psychologischen Faktoren. 
<h1>Projekt-Phasen im Überblick</h1>
<ul><li>Analyse des Stromverbrauch Haushalte status quo und bestimmender Parameter</li><li>Evaluierung der Technologiepfade und Effizienzpotentiale von Geräten im Haushaltssektor</li><li>Evaluierung des Spannungsfeldes &quot;Bedürfnis und technische Lösung&quot;</li><li>Foresight Modell-Entwicklung &amp; Szenarien und Sensitivitäts-Analyse</li><li>Identifizierung der Handlungsspielräume &amp; Definition der Anforderungen an Gestaltung der Rahmenbedingungen</li><li>Stakeholder-Einbindung und Dissemination</li></ul>
<h1>Status quo Analyse des Haushaltsstromverbrauch unter Berücksichtigung von Life Style-Konzepten</h1>
Die aggreggierte Darstellung von Energieverbräuchen in Haushalten, die oftmals in Studien und Analysen zu finden ist, suggeriert fälschlicherweise, dass es &quot;den&quot; Haushalt gibt, der paradigmatisch bestimm- bzw. definierbar wäre. Allerdings ist der gemeinhin in diesem Statistik-Kontext eingesetzte Haushaltsbegriff eine reine, aus der Durchschnittsbildung abgeleitete statistische Größe.<br /><br />Dabei zu berücksichtigen ist, dass verschiedene Lebensstil-Konzepte sehr unterschiedliche Prioritäten-Setzungen bedingen. Die damit verbundenen Prämissen stellen somit jeweils spezifische Einfluss-Faktoren auf den Haushaltsenergieverbrauch dar.<br /><br />Dieses Projekt setzt hier an, in dem die für den Stromverbrauch bestimmenden Parameter identifiziert und vor dem methodischen Hintergrund von Lebensstil-Konzepten evaluiert werden.
<h1>Bottom up-Modellierung der Stromnachfrage im Sektor &quot;Haushalte&quot;</h1>
Das Szenario steigender Energie- bzw. Strompreise ist zumindest mittelfristig durchwegs plausibel. Der demografische und soziale Wandel unser Gesellschaft und wachsende Ausstattungsgrade der Haushalte nebst weiteren Aspekten bilden ein Spannungsfeld angesichts der virulenten Frage der Versorgungssicherheit und möglicher steuernden Faktoren, der Energiepreisentwicklung und der Problematik begrenzter Ressourcen.<br /><br />Eine Herausforderung stellt die Abschätzung der Stromverbrauchsentwicklung dar. Gegenwärtige wie zukünftige Lebensstil-Konzepte, Ausstattungsgrade von Geräten und daraus resultierenden Nutzungskontexte sollen daher für den Zeitraum 2010 – 2030 einer eingehenden Analyse unterzogen werden.<br /><br />Aus der Auswertung der bereits verfügbaren bzw. erwartbaren Effizienzpotentiale der im Haushaltskontext eingesetzten Technologien und der grundsätzlichen Auslotung des Spannungsfeldes &quot;Bedürfnisse und technologische Lösungen&quot; werden mögliche Entwicklungslinien definiert. Dabei werden unter Einbeziehung von NutzerInnen auch aus Nachhaltigkeitsperspektive vorteilhaftere innovative Ansätze identifiziert.<br /><br />Aus dem Bewusstsein, dass es eben „den“ Haushalt nicht gibt, müssen Modellierungen und vor allem Verbrauchsabschätzungen verschiedene Life Style-Typologien berücksichtigen, um belastbare Aussagen ableiten zu können.<br /><br />Ein Schwerpunkt im Projekt ist auch eine direkte Einbeziehung von Stakeholdern – Wissenschaft (Sozial/Politik/Volkswirtschaft/Demografie), EVUs, Sozialpartner, Marktakteure, etc. – in einem offenen Beteiligungsprozess, mit dem Rahmenbedingungen und Annahme für Szenarien im Sinne einer breiten Akzeptanz abgestimmt werden.
<h1>Maßnahmen-Katalog für Handlungsoptionen auf nationaler Ebene</h1>
Wesentliche Rahmenbedingen werden auf EU-Ebene definiert und gestaltet. Aktivitäten, die Auswirkungen auf den innereuropäischen freien Warenverkehr haben, wie bsp. Energielabels und Mindeststandards können sinnvollerweise nur EU-weit umgesetzt werden. Unabhängig davon bleibt die nationale Handlungsebene auch zukünftig eminent wichtig für Maßnahmen zur Energieverbrauchssenkung im Haushaltssektor.<br /><br />Die Szenarien-Analyse und Evaluierung der Handlungsoptionen legt die Schwerpunkte für eine nachhaltige Gestaltung des Bereiches &quot;Stromverbrauch im Haushalt&quot; offen.
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><img style="float: left; padding-right: 10px;" src="/uploads/RTEmagicC_490b802c7c.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></dt></dl></div>
<br />Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms &quot;NEUE ENERGIEN 2020&quot; durchgeführt. 
]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 May 2012 11:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Smart Heating – Energieeffiziente und schadstoffarme Heizungsanlagen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/smart-heating-energieeffiziente-und-schadstoffarme-heizungsanlagen.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur und Vaillant haben ein Forschungsprojekt mit dem Namen &quot;Smart...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während die Effizienz von Heizkesseln auf dem Prüfstand bereits hohe Werte erreicht, wird bei geändertem Nutzerverhalten ohne Komfortverlust noch hohes Einsparpotenzial erwartet.<br /><br />In diesem Projekt soll ein Konzept für Dauermessungen von Energieverbrauch, Effizienz und Schadstoffen bei Heizungen v.a. Kohlenmonoxid und Stickoxide (CO und NOx) entwickelt werden.<br />Die Daten können in Echtzeit BenutzerInnen oder Behörden zur Verfügung gestellt werden, sodass eine schnelle Reaktion auf Grenzwertüberschreitungen möglich ist.<br />Entscheidend sind rechtliche und technische Fragestellungen, die Kostenfrage und die Sicht von Konsumenten und Behörden.
<h2>Entwicklung eines benutzerfreundlichen Messverfahrens</h2>
Zunächst werden EndkundInnen und Betrieben bzw. Behörden nach den nötigen Anforderungen eines solchen Systems befragt. Dies erfolgt im Rahmen einer Conjoint-Analyse, bei der aus jeder der beiden Fokusgruppen 50 TeilnehmerInnen bezüglich ihrer Erwartungen, Vorschläge, Bedenken etc. befragt werden.<br /><br />Darauf aufbauend wird ein Messverfahren entwickelt, das die Anforderungen bezüglich Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer sowie Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz etc. bestmöglich erfüllt. Weiters wird das technisch-wirtschaftliche Potenzial des Messverfahrens analysiert. Die Messeinrichtungen sollen technisch einfacher, kostengünstiger und kundenfreundlicher als bestehendes externes Equipment sein (Zielpreis &lt; 200 Euro).<br /><br />Im nächsten Schritt erfolgen der Einbau des Messequipments in repräsentative Gaskessel bzw. in Elektro-Wärmepumpen und die Validierung im Labor:<br /><br />
<ul><li>Gasboiler und Elektro-Wärmepumpe 10-20 kW</li><li>Testdauer: Winterperiode von 3-4 Monaten.</li><li>Gasboiler mit Sensoren für CO oder NOx.</li><li>Stresstestbedingungen im Labor (schnelle Temperaturzyklen, hohe Temperaturen über langen Zeitraum etc.)</li></ul>
Ziel ist es, dass der Kunde den Energieverbrauch seiner Heizung laufend kontrollieren und optimieren kann, sowie sein Nutzerverhalten ändert, etwa durch Anzeige falscher Einstellungen oder von Serviceintervallen.<br /><br />In einer zweiten Befragung soll das entwickelte Messkonzept bezüglich Akzeptanz bei Endkunden, Installateuren, Kesselherstellern, Rauchfangkehrern etc. evaluiert werden. Das Equipment soll getestet und die Bedienbarkeit, Verlässlichkeit etc. bewertet werden.<br /><br />Die Projektergebnisse werden den verantwortlichen Stellen von Bund und Ländern präsentiert. Mit Behörden soll die Datenübermittlung erörtert werden. Die Erkenntnisse über ineffiziente, schadstoffintensive Gerätezustände sollen in das Ausbildungssystem der HLK-Branche einfließen, damit bei der Neuinstallation typische Installationsfehler vermieden werden können. Vorschläge für Grenzwerte und Überprüfungsvorschriften werden erarbeitet.
<h2>Förderungen, Benachmarking und Datenbank als weiterer Output</h2>
Die Projektergebnisse sollen die effizientere Vergabe von Förderungen unterstützen.<br />Weiters wird die Basis für ein mögliches Benchmarking-System erarbeitet. Durch permanente Messung von Verbräuchen und Effizienzwerten können Inspektionen zielgerichteter durchgeführt werden. Dieses System könnte in einer Effizienz-Datenbank münden, aus der ersichtlich ist, welche Heizungen besonders effizient sind.<br />Zusätzlich werden volkswirtschaftliche Effekte bei einer breiteren Implementierung der Projektergebnisse untersucht.
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><link http://www.energyagency.at/external-link-page/url/website-des-klima-und-energiefonds.html _blank><img src="/uploads/RTEmagicC_a293649afe.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></link></dt></dl></div>
<div class="csc-textpic-text">Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms &quot;NEUE ENERGIEN 2020&quot; durchgeführt.</div></div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 May 2012 11:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spritspar Initiative</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/spritspar-initiative.html</link>
			<description>Ein verbrauchssparender, sicherer, gleitender Fahrstil ist ein wichtiger individueller Beitrag zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die CO2-Emissionen des Verkehrs nehmen in Österreich (und der gesamten EU) stetig zu. Alleine seit 1990, dem Referenzjahr für das Kyoto-Ziel, verzeichnete der Verkehrssektor einen Anstieg von über 60% bis 2002. Wege müssen also gefunden werden, um diesen Trend zu revidieren bzw. zumindest abzuschwächen.<br /><br />Neben Verkehrsvermeidung und -verlagerung sowie technologischen Entwicklungen ist die Verbreitung einer ökonomischen Fahrweise (im Ensemble verhaltensbeeinflussender Maßnahmen) ein leicht gangbarer Weg, ohne große politische Widerstände und ohne großen Kostenaufwand dem Trend der steigenden CO2-Emissionen aus dem Verkehr entgegen zu wirken.
<h2>Energieeffiziente Fahrweise trainieren </h2>
Seit dem Jahr 2004 ist die Österreichische Energieagentur mit dem Programm-Management der Spritspar Initiative von klima:aktiv mobil beauftragt. Ziel des Programms ist die Verbreitung der energieeffizienten Fahrweise in Österreich. Ein ausgeglichener, spritsparender Fahrstil verringert den Treibstoffverbrauch um 5-15 %. Neben der Reduktion der CO2-Emissionen erhöht der spritsparende Fahrstil auch die Verkehrsicherheit. 
<b>Programmziele</b>
<ul><li>Aufbau des bundesweiten Spritspar-Wettbewerbs (2004-2008)</li><li>Integration der spritsparenden Fahrweise in die Fahrschulausbildung und Prüfung</li><li>Angebote für PKW Spritspar-Trainings</li><li>Angebote für LKW Spritspar-Trainings</li><li>Informationen zu alternativen Antrieben und Kraftstoffen</li></ul>
 <b>Bisherige Programmerfolge</b> 
<ul><li>15.000 FahrerInnen haben bisher ein Angebot der Spritspar-Initiative absolviert</li><li>Zielvereinbarungen mit Betrieben und öffentlichen Verwaltungen über 15.000 Tonnen CO2 abgeschlossen</li><li>Spritspar-Training für 2.800 LenkerInnen der ÖBB Postbus AG (Zielvereinbarung: 5.000 t CO2)</li><li>Weiterbildung zum Thema Spritsparen für 4.600 LokführerInnen der ÖBB Traktion GmbH (Zielvereinbarung: 2.600 t CO2)</li><li>Erarbeitung eines <b>Zertifizierungssystems</b> und des &quot;PKW Trainerhandbuchs&quot; in Kooperation mit dem Fachverband der Fahrschulen Österreichs für PKW</li><li>Erarbeitung eines Zertifizierungssystems und des &quot;Trainerhandbuchs für Nutzfahrzeuge&quot; in Kooperation mit dem Fachverband der Fahrschulen Österreichs, ÖAMTC, ARBÖ und ÖBB Postbus</li><li>Aufbau eines österreichweiten Netzwerks mit 400 zertifizierten Spritspar-Trainern</li><li>Start der Programmschiene &quot;Spritsparen mit Traktoren&quot;</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Mobiliät &amp; Verkehr</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 May 2012 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>iServ - Energiemonitoring von HLK-Anlagen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/iserv-energiemonitoring-von-hlk-anlagen.html</link>
			<description>Das Projekt iSERV untersucht die Vorteile von Monitoringsystemen für HLK-Anlagen zur Umsetzung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[iSERV ist ein von der EU finanziertes Forschungsprojekt, an dem 12 Forschungseinrichtungen aus 9 europäischen Ländern teilnehmen. Im Rahmen des Projektes werden Energieverbrauchsdaten von ca. 1600 HLK-Anlagen (Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen) mit Fokus auf Kälteanlagen zur Raumkonditionierung gesammelt um:
<ul><li>Quantitative Informationen zum Energieverbrauch von HLK-Anlagen und -Anlagenkomponenten zu erhalten – dies ermöglicht die Entwicklung von Benchmarks für unterschiedliche Anlagentypen, Gebäude- und Nutzungsarten.<br /><br /></li><li>All jenen, die sich mit Energieeffizienz von HLK-Anlagen beschäftigen (Gesetzgeber, Europäische Normungsinstitutionen, Anlagenhersteller und -betreiber, Haustechniker etc.) Informationen zum Energieverbrauch verschiedener Systeme und Nutzungen zur Verfügung zu stellen.<br /><br /></li><li>Energiesparpotenziale zu identifizieren und diese den Anlagenbetreibern zugänglich zu machen.<br /><br /></li><li>Aufzuzeigen, dass durch kontinuierliches Monitoring des Energieverbrauchs das Bewusstsein der Anlagenbetreiber hinsichtlich Energieeffizienz erweitert wird und so signifikante Energiesparmaßnahmen umgesetzt werden können.<br /><br /></li><li>Eine Anpassung der Inspektionspflicht von HLK-Anlagen nach Artikel 14 bis 16 der EU-Gebäuderichtlinie an die Performance der Anlage zu ermöglichen.</li></ul>
<ul><li>Tools zur Erfassung und Auswertung von Energieverbräuchen in der Gebäudeklimatisierung zu entwickeln.</li></ul>
<h2>Teilnahme an den Monitoringaktivitäten</h2>
Im Rahmen des Projektes werden Anlagenbetreiber gesucht, die bereit sind Daten über den Energieverbrauch ihrer HLK-Anlagen zur Verfügung zu stellen. Die Anlagendaten werden in die Web-basierte iSERV-Datenbank aufgenommen und ausgewertet.
<b>Was bringt die Teilnahme?</b>
Die Datenlage zum Energieverbrauch von HLK-Anlagen für die Raumkonditionierung ist sehr spärlich. Die Entwicklung von Benchmarks kommt daher all jenen zugute, die sich mit der Energieeffizienz solcher Anlagen auseinander setzen – vom Gesetzgeber bis zum Anlagenbetreiber oder Haustechniker. Benchmarks können z.B. im Rahmen der verpflichtenden regelmäßigen Überprüfung von Klimaanlagen mit einer Kälteleistung von mehr als 12 kW wertvolle Inputs geben.<br />REHVA, die Europäische Vertretung der HLK-Branche, ist als Projektpartner beteiligt und wird die Ergebnisse verbreiten und nutzen – die Teilnehmer sind den anderen Marktakteuren immer einen Schritt voraus.<br /><br />Zusätzlich zum allgemeinen Nutzen aus dem Projekt iSERV können Teilnehmer auch noch folgendermaßen profitieren:
<ul><li>Analyse des Energieverbrauchs der HLK-Anlage im Vergleich mit anderen, ähnlichen Anlagen durch die Integration in das zu entwickelnde Benchmarking-System</li><li>Nach Möglichkeit Identifikation und Quantifizierung von Einsparungsmöglichkeiten</li><li>Eventuell Möglichkeit einer kostenlosen Inspektion und Luftgütemessung durch das Projektteam</li><li>Grafische Aufbereitung der Ergebnisse</li><li>Einflussnahme auf das zu entwickelnde Benchmarking-System und auf Einsparempfehlungen, Europäische Normen und Richtlinien sowie an der nationalen Gesetzgebung.</li></ul>
<h2>Projekthintergrund</h2>
In Österreich gibt es ca. 280.000 Nichtwohngebäude und mindestens die Hälfte davon wird gekühlt. EU-weit gehen in etwa 6 bis 7% des elektrischen Stromverbrauchs auf die Kühlung in Nichtwohngebäude zurück. Obwohl sie meist ein signifikantes Energiesparpotenzial aufweisen, werden Kälteanlagen zur Raumkonditionierung selten überprüft und detaillierte Informationen zu ihrem Energieverbrauch sowie allgemein anwendbare Benchmarks sind nicht vorhanden. Die spärliche Datenlage führt dazu, dass Einsparpotenziale oft nur schwer quantifizierbar sind und daher selten umgesetzt werden.<br /><br />Energiemonitoring von HLK-Systemen wird im Recast der Europäischen Gebäuderichtlinie (Art. 8, 14 bis 16) als wichtiger Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden anerkannt. Es wird davon ausgegangen, dass zusätzliche Informationen zum Energieverbrauch der Anlagen sich positiv auf die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen auswirken.<br /><br />Das Projekt iSERV soll die Vorteile von Monitoringsystemen für HLK-Anlagen zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen untersuchen und vorhandene Daten zur Entwicklung von Benchmarks für unterschiedliche Nutzungen (z.B. Büro, Hotel, Einkaufen, etc.) heranziehen.<br /><br />Das Projekt wird im Rahmen des EU-Förderprogramms IEE (Intelligent Energy Europe) durchgeführt. Koordinator ist die Welsh School of Architecture and der Universität von Cardiff in Großbritannien. Die weiteren Projektpartner kommen aus den Ländern Griechenland, Slowenien, Italien, Belgien, Portugal und Ungarn.
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-left-nowrap"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:204px; "><dt><img src="/uploads/RTEmagicC_4d0fe5eb9c.jpg.jpg" height="41" width="204" alt="" /></dt></dl></div>
<div style="margin-left:214px; "><div class="csc-textpic-text"><h4>&quot;Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Website liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht die Meinung der Europäischen Gemeinschaft wieder. Die Europäische Gemeinschaft übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Information.&quot;</h4></div></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 May 2012 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ComeOnLabels</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/comeonlabels.html</link>
			<description>ComeOnLabels ist ein EU-weites Projekt zur Umsetzung der neuen Kennzeichnung energieverbrauchender...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:189px; "><dt><img style="float: left;" src="/uploads/RTEmagicC_95e19b4939.jpg.jpg" height="110" width="189" alt="" /></dt></dl></div>
<div class="csc-textpic-text">Die Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Elektrogeräten ist zu einem wichtigen Instrument für die Steigerung der Marktdurchdringung durch energieeffiziente Geräten geworden. Das Projekt <b>ComeOnLabels</b> soll die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit des <b>EU-Energielabels</b> verbessern und den Markt für gekennzeichnete Produkte fördern.<br /><br />Auf Basis der neuen Rahmenrichtlinie 2010/30/EU wurden inzwischen Regelungen für 4 <b>Produktgruppen </b>verabschiedet:
<ul><li>Geschirrspüler</li><li>Waschmaschinen</li><li>Kühlgeräte</li><li>TV</li></ul>
Für alle übrigen Geräte (Backöfen, Leuchtkörper, Klimaanlagen und Wäschetrockner) gilt noch die alte Rahmenrichtlinie. 
Das EU-Projekt <b>ComeOnLabels</b> umfasst zahlreiche Aktivitäten rund um die Energieverbrauchsetikettierung in den Bereichen:
<ul><li>Rechtliche Grundlagen</li><li>Gerätetests</li><li>Ausweisen des Energieetiketts</li><li>Promotion für das Energieetikett</li><li>Gerätetausch</li></ul>
Auf der <link http://www.come-on-labels.eu/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Projektwebsite </link> finden Sie dazu alle wichtigen Informationen. Dort können Sie auch den vierteljährlichen <link http://www.come-on-labels.eu/news/?suc=2&email=#subscribe _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Newsletter</link> abonnieren.<br /><br />Koordiniert wird das Projekt vom Energieeffizienz-Zentrum SEVEn (CZ) – nationale Kontaktstelle ist die Österreichische Energieagentur.</div></div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 29 May 2012 14:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Solar Heating and Cooling</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/solar-heating-and-cooling.html</link>
			<description>Die Integration von Solarenergie in architektonisch hochwertige Best Practice Bauprojekte soll zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Gebäudesektor verursacht weltweit mehr als 40% des Primärenergieverbrauchs und 24% der Treibhausgase. Die Steigerung der Energieeffizienz ist eine wichtige Strategie zum Erreichen der Ziele im Hinblick auf Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz. Zusätzlich bietet jedoch auch die Nutzung von erneuerbaren Energien ein großes Potenzial zur Steigerung der Energieversorgungssicherheit und zum Erreichen der Klimaziele. Gebäudeflächen stellen dafür eine wertvolle Ressource dar: Angesichts der ökologisch bedenklichen Zunahme der Flächenversiegelung ist es angezeigt, bereits verbaute Flächen für die Gewinnung erneuerbarer Energie zu nutzen. Das ist der Vorteil von Solarenergie im Vergleich mit Biomasse, zu deren Produktion landwirtschaftliche, unter Umständen ökologisch wertvolle Fläche herangezogen werden muss.
<h2>Inhalte und Zielsetzungen</h2>
Ziel von IEA Task 41 Solar Energy and Architecture ist es, mittels Integration von&nbsp; Solarenergie in architektonisch hochwertige Best Practice Bauprojekte zur einer verstärkten Solarenergienutzung im Gebäudesektor beizutragen und die Vereinbarkeit von energetischer Optimierung und qualitativ hochwertiger Architektur von Gebäuden zu zeigen. Die architektonisch attraktive Integration solarer Energiesysteme führt zur Akzeptanzsteigerung für solare Energiesysteme und wird zur Marktdurchdringung beitragen.<br /><br />Im Projekt werden folgende Inhalte bearbeitet:
<ul><li>Subtask A: Es werden Kriterien für architektonische Qualität sowie Leitlinien für Architekten und Produktentwickler erarbeitet.</li><li>Subtask B: Es werden Leitlinien für die Entwickler von Planungswerkzeugen mit einem Schwerpunkt auf die vergleichende Bewertung der Integration unterschiedlicher Solartechnologien in der frühen Planungsphase entwickelt.</li><li>Subtask C: Es werden Konzepte und Beispiele dargestellt.</li></ul>
Es werden Wohngebäude und Nicht-Wohngebäude für die Bereiche Neubau und Sanierung behandelt.<br />Methodische Vorgehensweise<br /><br />Die Bearbeitung erfolgt in Form folgender Arbeitspakete:<br /><br />
<ul><li>Arbeitspaket 1: Transnationale Task-Workshops</li><li>Arbeitspaket 2: Nationale Vernetzungs- und Verbreitungsaufgaben</li><li>Arbeitspaket 3: Projektkoordination</li></ul>
<h2>Angestrebte Ergebnisse</h2>
Leitlinien für Architekten, Software-Entwickler und Produzenten von Solartechnologien, Best Practice Case Studies]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 29 May 2012 11:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energy Styles</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energy-styles.html</link>
			<description>Um Klimaschutz- und energiepolitische Ziele zu erreichen, ist ein vertiefter Blick auf den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Projekt &quot;Klimagerechtes Leben der Zukunft – Energy Styles als Ansatzpunkt für effiziente Policy Interventions&quot; nimmt die Kritik an bestehenden Politikansätzen und Programmen auf und beschäftigt sich damit, wie sich Programme bzw. Maßnahmen in Zukunft wirkungsvoller gestalten lassen. Theoretische Ausgangsbasis liefert das in der Konsumforschung häufig verwendete Lifestyle-Konzept.<br /><br />In einem mehrstufigen Erhebungsverfahren wurde ein repräsentatives Sample der österreichischen Haushalte sowohl zu den generellen Werthaltungen als auch zu Meinungen, Einstellungen und Verhaltensabsichten zum Themenkreis Natur, Umwelt, Klima und Energie befragt.,
<h2>Definition der fünf Energy Styles</h2>
<b>Der Ökologieverantwortliche</b><br /><br />26% der Befragten können – von ihrer Einstellung und Werthaltung her gesehen – als &quot;Ökologieverantwortliche&quot; bezeichnet werden. Dieses Segment ist in seinem Denken und Handeln eher umweltbewusst und naturbezogen. Sowohl der Energieverbrauch als auch die Herkunft von Produkten sowie eventuell vorhandene Umweltgütesiegel finden Beachtung.<br /><br />Umweltschutz ist beim &quot;Ökologieverantwortlichen&quot; so tief verankert, dass kaum zusätzliche Maßnahmen bzw. Anreiz-Programme wie Prämien- oder Subventionsprogramme notwendig sind. Es ist vielmehr jene Zielgruppe, die Bestätigung für das eigene positive Umweltschutz-Verhalten sucht. Sie sind die ideale Zielgruppe für Öko-Labels bzw. Zertifizierungen der Umweltfreundlichkeit, weil sie dadurch Sicherheit verspüren, ein tatsächlich umweltfreundliches Produkt zu erwerben.
<b>Der kostenbewusste Materialist</b><br /><br />Ein nahezu ebenso großer Anteil der Befragten (24 %) kann unter dem Begriff &quot;Kostenbewusste Materialisten&quot; subsumiert werden. Diese Personen sind primär am Preisvorteil interessiert. Ihre Wertorientierung wird geprägt von Gesundheit, Familie und Wohnen.<br /><br />Energie(spar)-Themen können bei diesem Typ allerdings weniger an das gehobene Wohn-gefühl und an das Umweltschutzthema anknüpfen, sondern primär am Kostenargument. Als &quot;homo oeconomicus&quot; spricht der &quot;kostenbewusste Materialist&quot; gut auf ökonomische Instrumente wie direkte Zuschüsse, etc. an. Staatliche Förderungen nimmt er gerne in Anspruch. Auch auf Preisnachlassaktionen seitens des Handels spricht er gut an. Diesem Typus ist es wichtig, dass sich eine Maßnahme rechnet. Aus Umweltschutzgründen wird er keine Maßnahmen setzen.
<b>Der sorglose Verschwender</b><br /><br />Rund ein Sechstel der Befragten sind unter dem Begriff &quot;Sorglose Verschwender&quot; zusammengefasst. Abgesehen von den Lebensbereichen Gesundheit und Familie, die bei allen Gruppen die höchste Priorität genießen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem technologischen Fortschritt, dem materiellen Erfolg, dem Beruf und dem Wohnbereich einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert einräumen.<br /><br />Der &quot;sorglose Verschwender&quot; ist von allen Energy-Style-Typen am stärksten für neue Technologien empfänglich. Damit kann er gegenüber seiner Umwelt als Vorreiter seinen gehobe-nen gesellschaftlichen Status dokumentieren. Der &quot;sorglose Verschwender&quot; ist demnach für die Rolle als &quot;early adopter&quot; prädestiniert, zumal er sich den höheren Preis von neuen Technologien auch leisten kann.
<b>Der orientierungslose Umweltsünder</b><br /><br />Das quantitativ kleinste Segment stellt mit rund 12% der &quot;Orientierungslose Umweltsünder&quot; dar. Hier handelt es sich um Personen, für die das Thema Umwelt, Natur und Energie einen äußerst geringen Stellenwert hat. Weder der Energieverbrauch, noch die Produktherkunft oder die Umweltkennzeichnung von Produkten finden in nennenswerter Form Beachtung.<br /><br />Soziale Netzwerke können wegen ihrer hohen emotionalen Bindungskraft dazu genützt werden, Menschen auch bei einem Low-Involvement-Thema mit Botschaften zu erreichen, also etwa auf diesem Weg auch Energiespar-Maßnahmen zu promoten. Für den Erfolg ist entscheidend, jene Netzwerke zu identifizieren, die für das Thema Energiesparen tauglich sind. Beispiele für in Frage kommende Netzwerke können sein: Siedlungsvereine, Kulturvereine, Seniorenvereine, etc. Die Auswahl passender Netzwerke muss mit der Suche nach Motivallianzen verbunden werden, da das Thema Energie per se zu wenig Attraktivität besitzt.
<b>Der zögerliche Technikverweigerer</b><br /><br />Etwa ein Fünftel der Befragten kann verallgemeinernd als &quot;zögerliche Technikverweigerer&quot; beschrieben werden. Es sind vielfach ältere Personen (41 % älter als 55 Jahre – zum Vergleich im Total: 31 %) und überdurchschnittlich häufig Frauen, welche diesem Typus zuzuordnen sind.<br />&quot;Zögerliche Technikverweigerer&quot; verfolgen zumeist traditionelle Ziele und Werte (Gesundheit, Familie), zeichnen sich aber vor allem durch ein hohes Sicherheitsbedürfnis und eine grundsätzliche Skepsis in Bezug auf den technischen Fortschritt aus.<br /><br />Der &quot;zögerliche Technikverweigerer&quot; ist durch Energiespar-Botschaften nur relativ schwer zu erreichen. Aufgrund seines tendenziell höheren Alters und seiner retrospektiv ausgerichteten Lebensweise hat er nur eingeschränktes Interesse daran, sich mit &quot;Zukunftsthemen&quot; wie neuen Energietechnologien auseinanderzusetzen bzw. Energiesparmaßnahmen ohne konkreten Anlassfall wie ein technisches Gebrechen zu setzen.<br />Er ist durch Instrumente wie Feedbacks, Produktkennzeichnungen, Zertifizierungen, Prämienprogramme und Subventionen nur schwer zu beeinflussen.
<h2>Gestaltung effizienterer Energie(spar)-Programme</h2>
Die entwickelte Typologie (Energy Styles) kann für die Gestaltung effizienterer Energie(spar)-Programme herangezogen werden. Eine lifestylebezogene Gestaltung von Energie(spar)programmen verspricht mehr Effektivität als breit angelegte Bewusstseinsbildungs- und Informationskampagnen.
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right-nowrap"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><span class="lightboxSpan"><link http://www.klimafonds.gv.at/ _blank><img src="/uploads/RTEmagicC_87be6f4a9b.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></link></span></dt></dl></div>
<div style="margin-right:106px; "><div class="csc-textpic-text">Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms &quot;NEUE ENERGIEN 2020&quot; durchgeführt.</div></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 May 2012 14:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SiegerInnen stehen fest</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/siegerinnen-stehen-fest.html</link>
			<description>Aus ganz Österreich reisten die GewinnerInnen an, um ihre wohlverdienten Preise entgegenzunehmen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über 400 Volksschulkinder brachten ihre persönlichen Gedanken zum Thema Nutzung von Sonnenenergie mit Buntstiften, Filzstiften, Wachsmalstiften und Wasserfarben zum Ausdruck. 
Elf von ihnen wurden nach Wien eingeladen und im Rahmen des Frühjahrsempfangs der Österreichischen Energieagentur von Geschäftsführer DI Peter Traupmann ausgezeichnet. 
Die 10-jährige Johanna Moritz aus Kufstein belegte den 1. Platz und gewann einen Solar Generation Experimentierkasten. 
Am Tag nach der Auszeichnung durften sich die Kinder und deren Eltern über einen Ausflug ins Haus des Meere, ins Technisches Museum oder den Tiergarten Schönbrunn freuen. 
<h3>1. Platz</h3>
Johanna Moritz, Kufstein 
<link http://www.energyagency.at/fileadmin/aea/image/Endverbraucher/siegerin.JPG _blank - "BILD, siegerin, siegerin.JPG, 1.2 MB"><img src="/uploads/RTEmagicC_ac80ae9791.JPG.JPG" height="254" width="218" alt="" /></link> 
<h3>2. Platz</h3>
Annemarie Aigner, Purgstall an der Erlauf<br />Lorenz Aschbacher, Seeboden<br />Dominik Fiala, Mörbisch<br />Katharina Heißenberger, Ternitz<br />Verena Hirtenlehner, Seitenstetten<br />Timo Hütter, Lustenau<br />Anna Kimmeswenger, Seitenstetten<br />Paul Kogler, Groß St. Florian<br />Jakob Moser, Wien<br />Maximilian Moser, Wien 
<link http://www.energyagency.at/fileadmin/aea/image/Endverbraucher/gruppenfoto.JPG _blank - "BILD, gruppenfoto, gruppenfoto.JPG, 1.9 MB"><img src="/uploads/RTEmagicC_d5bc8d2867.jpg.jpg" height="200" width="300" alt="" /></link> 

<img style="padding-right: 10px; float: left; " src="/uploads/RTEmagicC_b395118475.jpg.jpg" height="122" width="104" alt="" />Der Zeichenwettbewerb ist Teil des EU-Projektes <link http://www.energyagency.at/endverbraucher/aktuelle-projekte/10action.html - internal-link "Opens internal link in current window">10Action</link> der Österreichischen Energiagentur in Kooperation mit Klimabündnis Österreich, Austria Solar, Forum Umweltbildung und der Wiener Umweltanwaltschaft. ]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 May 2012 17:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bauwirtschaft der Zukunft braucht Top-Fachkräfte</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/bauwirtschaft-der-zukunft-braucht-top-fachkraefte.html</link>
			<description>Österreichische Energieagentur koordiniert Ausbildungsinitiative BUILD UP Skills Austria</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die EU-Vorgaben zur Senkung des Endenergieverbrauchs von Bestandsgebäuden bis 2020 und für Niedrigstenergie-Gebäudestandards im Neubau bringen für Europas Bauwirtschaft einen großen Bedarf an entsprechend geschultem Personal mit sich: 2,5 Mio. bis 2015, das ist eine Verdoppelung gegenüber heute. Die von der EU Kommission gestartete Initiative „<link http://www.buildupskills.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">BUILD UP Skills</link>“ soll mit neuen Ausbildungen und Lehrplänen die Qualifikation für Fachkräfte sicherstellen, die für die Bauwirtschaft in Zukunft notwendig sein wird. BUILD UP Skills wird EU-weit in nationalen Projekten realisiert, die Österreichische Energieagentur wurde von der EU Kommission mit der Koordination von BUILD UP Skills Austria beauftragt.<br /><br />Am 23. Mai 2012 stellte das BUILD UP Skills Austria Projektkonsortium – Österreichische Energieagentur, 17 &amp; 4 Organisationsberatung GmbH. und Landesenergieverein Steiermark – die Aus- und Weiterbildungsinitiative offiziell vor. Dipl.-Ing. Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur: „Der Gebäudebereich ist heute noch einer der großen Energieverbraucher. Die Ziele der EU und auch der österreichischen Energiestrategie werden dazu führen, dass Gebäude in Zukunft nahezu energieautark funktionieren, d.h. die benötigte Energie für Heizung, Klimatisierung, Warmwasser und Licht selbst erzeugen. Dafür brauchen wir Top-Fachkräfte, die von der Dämmung bis zur Haustechnik mit erneuerbaren Energien die Anforderungen auch umsetzen können. Eine neue Chance, im Arbeitsmarkt mit Qualifikation zu punkten.“ <br /><br />Es ist der Gebäudebereich, der mit rund 30 % des Endenergieverbrauchs in Österreich ein wesentliches Potential zur Einsparung von Energie und Reduktion von Treibhausgasen darstellt. Zahlreiche Förderprogramme und Forschungsinitiativen arbeiten daran, durch Gebäudesanierung und neue Anforderungen für den Neubau dieses Potential bestmöglich zu nutzen. Die Größenordnung der dabei für Österreich benötigten Arbeitsplätze liegt bei rund 40.000. <br /><br />Mit der Initiative BUILD UP Skills setzt die EU-Kommission in allen Mitgliedstaaten einen wichtigen Schritt in Richtung „optimale Ausbildung von Fachkräften in der Bauwirtschaft“. Österreich arbeitet bereits seit November 2011 an der nationalen BUILD UP Skills Roadmap zur Verbesserung der Qualifikation von Facharbeitern im Gebäudebereich. Dieser Strategieprozess führt alle relevanten Vertreter aus den Bereichen Qualifikation, Training und Ausbildung zusammen. In den BUILD UP Skills Austria Arbeitsgruppen sind öffentlicher Dienst, Sozialpartner, Interessenvertretungen und Bildungsinstituten vertreten. 
Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. Rückfragehinweis:Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency Mag. Heinrich Sigmund, MScTel.: +43 (0) 1-586 15 24-101E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 May 2012 17:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreichische Beteiligung am Implementing Agreement on Advanced Fuel Cells der IEA (2009-2013)</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreichische-beteiligung-am-implementing-agreement-on-advanced-fuel-cells-der-iea-2009-2013.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur beteiligt sich an dem internationalen Projekt, das die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hauptziele des Implementing Agreement on Advanced Fuel Cells der Internationalen Energieagentur sind die Forcierung und die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung und der Marktimplementierung von Brennstoffzellen-Systemen. Mittels eines international ausgerichteten Netzwerkes werden:
<ul><li>gemeinsame Forschungsziele formuliert und bearbeitet,</li><li>Ergebnisse der Forschungsarbeiten diskutiert und disseminiert (Info-Veranstaltungen) sowie</li><li>System- und Marktanalysen durchgeführt. </li></ul>
Die ExCo-Vertetung wird durch die Österreichische Energieagentur (ExCo Member) wahrgenommen. Das Labor für Brennstoffzellen am Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik der Technischen Universität Graz tritt als Alternate auf.
<h2>Beteiligung am Implementing Agreement</h2>
Die österreichische Beteiligung am Implementing Agreement on Advanced Fuel Cells verfolgt die folgenden Ziele:
<ul><li>Integration österreichischer Spitzenforschung in internationale FTE Arbeitsschwerpunkte,</li><li>Transfer von internationalem Know-how nach (und in) Österreich,</li><li>Forcierung und Mobilisierung der österreichischen angewandten und Grundlagen FTE (durch gewonnenes IEA Know-how) unter Inanspruchnahme von nationalen FTE Instrumenten sowie</li><li>Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Internationalisierung der österreichischen Wirtschaft durch gesteigerte FTE Leistungen.</li></ul>
An folgenden Tasks arbeitet Österreich mit:
<ul><li><media 486 _blank - "TEXT, afc-task22, afc-task22.pdf, 112 KB">Task 22: Polymer Elektrolyt Brennstoffzellen</media> (Leitung: Argonne National Laboratory, USA)</li><li><media 487 _blank - "TEXT, afc-task25, afc-task25.pdf, 116 KB">Task 25: Stationäre Anwendung von Brennstoffzellen</media> (Leitung: E.ON Sverige, Schweden)</li><li><media 488 _blank - "TEXT, afc-task27, afc-task27.pdf, 117 KB">Task 27: Brennstoffzellen für portable Anwendungen</media> (Leitung: FZ Jülich, Deutschland)</li></ul>
Die Laufzeit des Implementing Agreement on Advanced Fuel Cells beträgt jeweils 5 Jahre. Das derzeitige 5-Jahresprogramm erstreckt sich über den Zeitraum 2009 bis 2013.
<h2>Teilnehmende Staaten</h2>
Australien I Belgien I Dänemark I Deutschland I Finnland I Frankreich I Italien I Japan I Kanada I Korea I Mexiko I Niederlande I Norwegen I Österreich I Schweden I Schweiz I Türkei I U.S.A. 
<h2>Workshop</h2>
Die Österreichische Energieagentur organisierte im September 2010 in Kooperation mit der TU Graz einen <link http://www.energyagency.at/aktuelles-presse/veranstaltungen/detail/veranstaltung/workshop-advanced-fuel-cells.html?no_cache=1 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Workshop zum Thema &quot;Advanced Fuel Cells&quot;</link>.
<img style="float: left; " src="/uploads/RTEmagicC_logo-bmvit.jpg.jpg" height="100" width="152" alt="" /><br />Dieses Projekt wird im Rahmen <link http://www.nachhaltigwirtschaften.at/iea/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">IEA-Forschungskooperation</link> im Auftrag des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie durchgeführt.
<img src="/fileadmin/dam/image/logos/Logoleiste-iea-afc.JPG" txdam="980" height="73" width="385" alt="" />]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 14:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Wien Energie Heizkostenvergleich</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/der-wien-energie-heizkostenvergleich.html</link>
			<description>Der Wien Energie Heizkostenvergleich wurde für eine Auswahl verschiedener Modellgebäude und Raum-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic-text"> In Anlehnung an die ÖNORM M 7140 wurde eine betriebswirtschaftliche Vergleichsrechnung aus Sicht des Energiekunden entwickelt. Unter Berücksichtigung von Investitions-, Wartungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten sowie der Tarifstruktur der Wien Energie (Gas, Strom, Fernwärme) und sämtlicher gesetzlicher Abgaben und Gebühren werden jährliche Kosten verschiedener Heizsysteme und Energieträger errechnet. Für den Endkunden werden die spezifischen Kosten je Kilowattstunde Nutzenergie (differenziert nach Raumwärme und Warmwasser) vergleichend dargestellt. Nachfolgend werden die Ergebnisse für das Wohnmodell bzw. Wohngebäude Wohnung im mehrgeschossigen Wohnbau und Einfamilienhaus zusammen gefasst. 
<h2>Wohnmodell: Wohnung im mehrgeschossigen Wohnbau</h2>
Im unsanierten Bereich liegen die meisten Heizungsanlagen bei den verbrauchsgebundenen Kosten relativ nahe beieinander. Nur Stromheizungen sind aufgrund des sehr hohen Energieverbrauchs und -kosten weit abgeschlagen. Ebenfalls hohe Kosten verzeichnen Öleinzelöfen, die noch immer im Einsatz sind. Die Fernwärme, insbesondere der Einzelabnehmertarif, stellt für den Endkunden aufgrund der Vertragskonditionen (Wartung und Instandhaltung sind inkludiert) eine preisgünstige Raumwärmeversorgung dar.<br />Gas-Zentralheizungen können kostenmäßig eine günstige Alternative darstellen. Vorausgesetzt, dass künftig nicht ähnlich hohe Preissteigerungen wie beim Heizöl erreicht werden. Bei der Warmwasserbereitung zeigt sich im unsanierten Bereich ein sehr ähnliches Bild. 
Der deutlich niedrigere Energieverbrauch in einer sanierten Wohnung wirkt sich auf die spezifischen Kosten nicht aus. Die geringeren Verbrauchskosten werden durch höhere Anschaffungskosten für neuen Anlagen, z.B. Brennwertgeräte, und für die höheren Kosten für Wartung und Instandhaltung egalisiert. Aus diesem Grund ist auch eine Pelletsheizung nicht konkurrenzfähig. Obschon diese Heizform die mit Abstand geringsten Brennstoffkosten aufweist. Elektrische Heizungsformen gehören auch in diesem Fall zu den teuersten Varianten. Bei der Warmwasserbereitung kommen die Vorteile einer Zentralheizung – hinsichtlich technischer Auslegung und anteilsmäßiger Aufteilung der Anschaffungskosten – voll zum Tragen.<br />Bei Neubauten mit sehr niedrigem Energieverbrauch wächst der Anteil der Investitionskosten und der damit verbundenen kapitalgebundenen Kosten an den Gesamtkosten noch einmal stark an. Bei den Gasheizungsvarianten zeigt sich erneut der große Kostenvorteil des Zentralheizungskonzepts gegenüber der einzelnen Gastherme. Durch die Förderung der Stadt Wien für Biomasseheizungen kann die Pelletsheizung nur von der Fernwärme kostenmäßig unterboten werden. Hohe Anschaffungskosten für das Warmwassersystem im Neubau (Niedrigenergiehaus) ergeben sich aus der angenommenen solarthermischen Unterstützung zur Warmwasserbereitung. Diese wirkt sich auch deutlich positiv auf die verbrauchsgebundenen Kosten aus, wodurch der Effekt beinahe wieder ausgeglichen wird. Je teurer die fossilen Brennstoffe zukünftig werden, umso günstiger wirkt sich natürlich die solare Gratisenergie auf das Gesamtergebnis aus. 
Im Passivhaus verteuert die nötige Lüftungsanlage das Heizsystem deutlich. Der Idealfall der Komfortlüftung ohne „Backupsystem“ wurde in diesem Projekt nicht berücksichtigt. Zwar lässt sich bei den jährlichen Gesamtkosten im Vergleich zum Niedrigenergiehaus trotzdem eine Einsparung erzielen, aber auf die spezifischen Kosten für die Nutzenergie hat dies gravierende Auswirkungen. Bei den spezifischen Kosten liegen alle berechneten Heizungssysteme äußerst nah beieinander. Durch den sehr geringen Verbrauch wäre eine elektrische Direktheizung im Passivhaus finanziell attraktiv, weist aber eine schlechte ökologische Performance auf (hohe Treibhausgase). Die solarthermische Anlage erhöht auch im Passivhaus die Investitionskosten für die Warmwasserbereitung beträchtlich, hat aber gesamt einen höheren Einspareffekt als beim Niedrigenergiehaus, da der relative Anteil der nötigen Energie für die Warmwasserbereitung deutlich höher liegt.<br /> 
<h2>Wohnmodell: Einfamilienhaus</h2>
Aufgrund der geringen Anschaffungs- und Brennstoffkosten ist der alte Holzeinzelofen die billigste Variante im unsanierten Einfamilienhaus. Diese Heizungsform ist in Wien u.a. aufgrund des geringen Komforts stark rückläufig. Eine gute Alternative stellt die Scheitholzzentralheizung dar, die mit überschaubaren Investitionskosten und geringen Brennstoffkosten überzeugt. Allerdings bleibt einem auch hier der regelmäßige Gang zum Kessel nicht erspart. Die wesentlich komfortablere und ebenfalls umweltschonende Alternative der Pelletszentralheizung ist bereits erheblich teurer in der Anschaffung. Aufgrund der hohen Brennstoffkosten ist von einer Ölheizung im unsanierten Einfamilienhaus dezidiert abzuraten. In Hinblick auf die Preisentwicklung bei Heizöl im letzten Jahr sollte ein Heizungstausch von einem alten zu einem neuen Ölkessel – auch im Falle eines Brennwertsystems – wohl überlegt werden. Dasselbe gilt im Prinzip auch für Gasheizungen, wiewohl niedrigere Kosten mit Gassystemen erzielt werden können. Das solarthermisch unterstützte Warmwassersystem einer neuwertigen Heizungsvariante führt auch im Einfamilienhaus zu hohen Kosten (wiewohl der verbrauchsgebundene Teil der Kosten erheblich reduziert werden kann). 
Obwohl energetisch sehr effizient und mit einem eigenen Stromtarif begünstigt, können Wärmepumpen derzeit finanziell nicht ganz mit Gasheizungssystemen mithalten. Die Tiefenbohrung war in Wien längere Zeit gut gefördert, durch den Wegfall dieser Förderung ist aber der finanzielle Anreiz für dieses Heizungssystem verschwunden. Deutlich besser steht es da um die geförderten Biomasseanlagen, die im sanierten Einfamilienhaus aufgrund ihrer geringen Brennstoffkosten voll punkten können. Pelletsheizungen weisen derzeit noch höhere Gesamtkosten als Gasheizungen auf. Die solarthermische Unterstützung der Warmwasserbereitung von neuen Heizungssystemen führt auch im sanierten Einfamilienhaus zu hohen Gesamtkosten, die durch die Verringerung der verbrauchsgebundenen Kosten nicht egalisiert werden können. 
Ein zentral im Haus platzierter Kachelofen stellt im Niedrigenergie-Einfamilienhaus eine günstige und ökologische Heizungsvariante dar. Sofern eine Förderung in Anspruch genommen werden kann, ist auch eine Pelletszentralheizung eine finanziell lohnende Investition. Die billigste Heizung im Niedrigenergiehaus ist aber die Scheitholzzentralheizung, da sie sowohl mit relativ geringen Anschaffungskosten, als auch mit einem niedrigen Brennstoffpreis punktet. Während die Gaszentralheizung im Mittelfeld der spezifischen Nutzenergiekosten liegt, weisen die Wärmepumpen hohe Anschaffungskosten auf. 
Das Einfamilien-Passivhaus hat wie schon die Wohnungsvariante im mehrgeschossigen Passivhaus mit den zusätzlichen Anschaffungskosten für die unausweichliche Lüftungsanlage zu kämpfen.</div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:56:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.energyagency.at/uploads/media/jahresbericht-2009a.pdf" length ="271194" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.energyagency.at/uploads/media/jahresbericht-2010a.pdf" length ="18748" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Reduktion des thermischen Energiebedarfs in Industrie und Dienstleistung</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/reduktion-des-thermischen-energiebedarfs-in-industrie-und-dienstleistung.html</link>
			<description>Der industrielle Wärmebedarf ist für ca. 28% des gesamten Endenergiebedarfs in Europa...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic-text"><h2>Ganzheitlicher Ansatz für Energieaudits </h2>
Das Software Tool&nbsp; EINSTEIN ermöglicht die Entwicklung von Strategien zur Reduktion des Energiebedarfs und der Betriebskosten in Unternehmen. Berücksichtigt werden dabei Wärmerückgewinnung, Prozessintegration und eine intelligente Kombination von wirtschaftlichen Wärme- und Kälteversorgungstechnologien.<br /><br />EINSTEIN ist eine Methode zur Einführung eines ganzheitlichen und integrierten Ansatzes für thermische Energie Audits sowohl für Industrie als auch Krankenhäuser, Bürogebäude oder Sporthallen. EINSTEIN berechnet den thermischen Energiebedarf, bewertet Einsparmöglichkeiten durch Wärmetausch mithilfe der Pinch-Analyse, zeigt technische Alternativen für die Integration von energieeffizienten und erneuerbaren Energieversorgungssystemen auf und bewertet diese.<br /><br />Das Software Tool weist dabei konkrete Zahlenangaben für energetische und ökonomische Einsparpotenziale aus, die durch ein saniertes Wärmeversorgungssystem erzielt werden. Die Alternativen umfassen alle wesentlichen Energieeffizienz-Technologien (z.B. Wärmerückgewinnung, KWK und erneuerbare Energien).<br /><br />Das EINSTEIN Software Tool steht unter der GNU GPL Lizenz <link http://sourceforge.net/projects/einstein/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">zum Download</link> bereit. Jeder kann an der Entwicklung teilnehmen und seine/ihre Erfahrungen mit der EINSTEIN Gemeinschaft teilen.</div>
<h2>Projektablauf</h2>
<ul><li>Der Start des Projektes erfolgte im August 2010, die Laufzeit beträgt 2 Jahre.<br /><br /></li><li>Im 3 tägigen Trainingsworkshop in Attnang Puchheim (Mai 2011) wurden mehr als 20 Österreichischen EnergieberaterInnen und weiteren Interessierten die EINSTEIN Software erläutert. Ziel war die Durchführung eines EINSTEIN Audits durch jede/n TeilnehmerIn.<br /><br /></li><li>Der <link http://www.einstein-energy.net/training-activities _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">2-tägige Aufbauworkshop</link> fand vom 12. bis 13. Dezember 2011 in Wien statt.<br /><br /></li><li>Im Rahmen der Auditkampagne werden in Österreich 8 Audits von der Österreichischen Energieagentur und der AEE Intec durchgeführt.<br /><br /></li><li>Des weiteren erfolgt die laufende Weiterentwicklung der Software durch das internationale Projektkonsortium.<br /><br /></li><li>Auf der internationalen <link http://www.einstein-energy.net/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">EINSTEIN-Website</link> können Sie sich unter anderem für den <link https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/einstein-news _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Newsletter anmelden</link>.<br /><br /></li><li>Das Tool steht Ihnen kostenlos <link http://sourceforge.net/projects/einstein/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">zum Download</link> zur Verfügung. <br /><br /></li><li>Darüber hinaus möchte EINSTEIN II zu den laufenden Standardisierungsaktivitäten im Bereich Energieaudits und Energiemanagement auf Europäischem Niveau beitragen. Dazu fand am 6. Juli 2011 ein <link http://www.einstein-energy.net/trends-analysis-workshop _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Trend Analysis Workshop</link> in Wien statt. </li></ul>
<div class="csc-textpic csc-textpic-right csc-textpic-below"><div class="csc-textpic-text">&quot;Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Website liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht die Meinung der Europäischen Gemeinschaft wieder. Die Europäische Gemeinschaft übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Information.&quot;</div>
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:331px; "><dt><img src="/uploads/RTEmagicC_8a371aca8f.jpg.jpg" height="50" width="331" alt="" /></dt></dl></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Industrie &amp; Gewerbe</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreichs Energie Trendforum</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreichs-energie-trendforum.html</link>
			<description>Österreichs Energie lädt am 24. April 2012 zum Trendforum, an dem auch DI Peter Traupmann als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Österreichs E-Wirtschaft bekennt sich zu einer nachhaltigen Stromproduktion in Österreich. Alle verfügbaren nachhaltigen Erzeugungspotenziale sollen optimal genutzt werden um auch in Zukunft eine saubere, sichere sowie leistbare Stromversorgung gewährleisten zu können. Österreichs E-Wirtschaft verfolgt<br />dabei das Ziel: &quot;Eine positive Strombilanz für Österreich&quot;. 
Nur gemeinsam können die Ziele der Energiestrategie 2020 zeitgerecht erreicht werden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Umsetzung der dafür notwendigen Schritte in einem größeren Rahmen zu diskutieren um den nötigen nationalen Schulterschluss erreichen zu können.
Begrüßung und Eingangsstatement&nbsp; 
 <b>Dr. Barbara Schmidt</b>, Generalsekretärin Österreichs Energie 
Diskussion &quot;Zeit zum Handeln&quot; - Der Aktionsplan 2020 von Österreichs Energie
<ul><li><b>Mag. Silvia Angelo</b>, Abteilungsleiterin Wirtschaftspolitik, Arbeiterkammer Wien </li><li><b>Dr. Klaus Kastenhofer</b>, politischer GF Global 2000 </li><li><b>Dr. Walter Leiss</b>, Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebundes </li><li><b>DI Peter Traupmann</b>, GF der Österreichischen Energieagentur</li><li><b>Dr. Leo Windtner</b>, Vizepräsident von Oesterreichs Energie und Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich</li></ul>
Durch die Diskussion führt <b>Manuela Raidl</b>.<br /> 
<b>Termin:</b> Dienstag, 24. April 2012, Beginn: 18:30 Uhr 
<b>Ort:</b> Wolke 19, Ares Tower Wien 
Anmeldung bis 20. April 2012 unter <link trendforum@oesterreichsenergie.at>trendforum@oesterreichsenergie.at</link>]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>My Smart Energy Home – Das neue Online-Spiel</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/my-smart-energy-home-das-neue-online-spiel-fuer-kleine-oekoprofis.html</link>
			<description>My Smart Energy Home ist das ideale Spiel für Kinder, die ihr Wissen zum Thema Energie(sparen) und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In einfachen Schritten kann sich jeder sein Traumhaus bauen und wichtige Entscheidungen rund um das Thema Wohnen treffen. Aber ist das eigene Traumhaus auch Energie sparend und umweltfreundlich? Unser Tipp: Einfach ausprobieren! 
<link http://mysmartenergyhome.onlinedienste.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><b>Hier geht's zum Spiel...</b></link>
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-left"><div class="csc-textpic-imagewrap"><img src="/uploads/RTEmagicC_65046c7b14.jpg.jpg" style="padding-right: 5px; float: right; " height="85" width="73" alt="" /></div>
<div class="csc-textpic-text">My Smart Energy Home wurde im Rahmen des von der EU geförderten Projektes 10Action entwickelt.
</div></div>
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-imagewrap"><img src="/uploads/RTEmagicC_907599e0d5.jpg.jpg" style="float: left; padding-right: 10px; " height="41" width="204" alt="" /></div>
<div class="csc-textpic-text"><br />&quot;Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Website liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht die Meinung der Europäischen Gemeinschaft wieder. Die Europäische Gemeinschaft übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Information.&quot;<b></b></div></div>]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 17:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europas Wohngebäude werden zum &quot;Typ&quot;</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/europas-wohngebaeude-werden-zum-typ.html</link>
			<description>Das EU-Projekt TABULA setzt auf nationale Gebäudetypologien als Bewertungsinstrument für Energie-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die rund 2 Millionen Gebäude in Österreich stammen aus einer Vielzahl  von Bauperioden und weisen neben den verschiedenen Größen und  Einsatzzwecken erhebliche Unterschiede in ihrer Bausubstanz und  technischen Ausstattung auf. Der enorme Energiebedarf im Gebäudesektor  zwingt zum Handeln. Die Einteilung des Bestandes nach den wesentlichen  Eigenschaften erlaubt rasch erstellte Prognosen für Sanierungsmaßnahmen  und schafft Grundlagen für gezielte politische und ökonomische  Entscheidungen.<br /><br />Im EU-Projekt TABULA (Typology Approach of  Building Stock Energy Assessment) aus dem Programm Intelligent Energy  Europe (IEE), in Österreich kofinanziert durch klima:aktiv, wurde ein  auf europäischer Ebene abgestimmtes Konzept für Gebäudetypologien  entwickelt. Die bisherigen Projektergebnisse sowie Erfahrungen mit den  länderspezifischen Gebäudetypologien wurden kürzlich auf einem von der  Österreichischen Energieagentur organisierten internationalen  Expertenworkshop in Wels präsentiert und zur Diskussion gestellt.<br /><br />Europaweit  ist die Umsetzung der Energie- und Klimaschutz-Ziele der EU auch für  Experten im Gebäudebereich eine große Herausforderung. Mehr als ein  Drittel des Endenergieverbrauchs geht derzeit für Raumwärme, Warmwasser  und Kühlung in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden auf, 2020 müssen es 10  Prozent weniger sein. Im Neubau werden Fast-Nullenergiegebäude  verpflichtender Standard, bei bestehenden Gebäuden ist eine  Sanierungsrate von 3 % in Österreich das Ziel. Durch nationale  Gebäudetypologien ist es möglich, rasch und systematisch eine  energetische Beurteilung von Bestandsgebäuden durchzuführen und jene  Gebäude zu eruieren, die das höchste CO2-Einsparpotenzial besitzen.  Gebäudetypologien eignen sich daher als Ansatz für die Sanierungsplanung  von Häusern und Liegenschaften ebenso wie zur Modellierung von  kommunalen und nationalen Gebäudebeständen für Energieeffizienz- und  Einsparstrategien.<br /><br />Gebäudeexperte Oliver Rapf (Executive Director  – Buildings Performance Institute of Europe), einer von 18 Vortragenden  aus ganz Europa beim TABULA-Expertenworkshop, wies auf die  Notwendigkeit einer zuverlässigen und kontinuierlichen Datenerfassung  hin. Fachexperten aus der Österreichischen Agentur präsentierten  konkrete Daten von 28 Referenzgebäuden, die nach nationalen Richtlinien  berechnet wurden. Das eigens entwickelte Online-Webtool gewährleistet  eine europaweit harmonisierte Energiebilanzierung sowie den Zugriff auf  Gebäudedaten aller am Projekt beteiligten Länder. Das EU Projekt TABULA  wird vom Darmstädter Institut Wohnen und Umwelt (IWU) koordiniert.  Beteiligte Länder sind Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,  Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Polen, Schweden, Slowenien,  Tschechien und Österreich. <br /><br />Peter Traupmann, Geschäftsführer der  Österreichischen Energieagentur, betont die Bedeutung für die Praxis:  &quot;Wir verwenden das Instrument der Typologisierung bereits in mehreren  Projekten, um etwa die Effektivität von Förderungen oder den Einsatz von  Sanierungsmaßnahmen zu prüfen. Diese Entwicklung wird sich sicher  fortsetzen.&quot;<br /><br />Mehr Informationen zum EU-Projekt finden Sie auf der <link http://www.building-typology.eu/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">TABULA-Website</link>.<br /><br /><b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:</b><br /><br />Die  Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für  Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend  wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik,  Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung  von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld  zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie  Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische  Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme,  führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und  entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung.  Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die  Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und  koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen  Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie.<br /><br /><br /><b>Rückfragehinweis:</b><br />Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail: <link >pr(at)energyagency.at</link>]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erster Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur verstorben</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/erster-geschaeftsfuehrer-der-oesterreichischen-energieagentur-verstorben.html</link>
			<description>Im 87. Lebensjahr ist Professor Peter Weiser in der vergangenen Woche gestorben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Trauer aber auch in dankbarer Erinnerung nimmt die Österreichische Energieagentur, deren erster Geschäftsführer Peter Weiser von 1977 bis 1991 war, Abschied. 
Nach einem beruflichen Start im Journalismus hat Peter Weiser als Kulturmanager mehrere herausragende Positionen und Aktivitäten mit Leben gefüllt. Aber auch für das nach der Energiekrise 1973/74 wirtschaftlich und technisch ernste Thema Energieversorgung hat Peter Weiser für Österreich Wesentliches geleistet. 
Vom damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky initiiert, wurde 1977 die Energieverwertungsagentur, E.V.A., heute Österreichische Energieagentur, als Verein der Republik Österreich, der Bundesländer, der Sozialpartner und der großen Energieversorgungsunternehmen gegründet. Peter Weiser wurde als deren erster Geschäftsführer bestellt und hat in Folge mit seinem Talent, Inhalte verständlich zu vermitteln und Überzeugungsarbeit zu leisten, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Herausforderungen der künftigen Energieversorgung erreicht. 
DI Peter Traupmann, Geschäftsführer der Energieagentur seit November 2011, sieht seine Aufgabe auch als Fortsetzung des von Peter Weiser eingeschlagenen Weges: &quot;Die Österreichische Energieagentur ist heute eine moderne Expertenorganisation, die rund 100 internationale und nationale Projekte zum Thema Energie bearbeitet, aber unsere Hauptaufgabe ist nach wie vor der Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft. Peter Weiser hat mit seiner Kreativität und seiner Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen, den Anfang geprägt.&quot;]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 11:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Intelligente Energie – Europa&quot;: Call bis 8. Mai 2012 offen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/intelligente-energie-europa-call-bis-8-mai-2012-offen.html</link>
			<description>Der aktuelle Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des EU-Förderprogramms...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer sich bereits jetzt mit Extbase oder gar FLOW3 beschäftigt, ist wahrscheinlich von der neuen Templating-Engine „Fluid“ von Sebastian Kurfürst begeistert. Endlich ist es möglich, die Darstellungslogik genau dahin zu verbannen, wo sie hingehört – in die Ausgabe. Bislang war Fluid aber nur ein Privileg für Extensionprogrammierer. Das neue TYPO3 4.5 greift nun auch für das Seitentemplate auf Fluid zurück. ]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 17:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höhenflug der Energiepreise setzte sich auch im Jahr 2011 fort</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/hoehenflug-der-energiepreise-setzte-sich-auch-im-jahr-2011-fort.html</link>
			<description>DI Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur: &quot;Die Energieeffizienz muss...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Jahresdurchschnitt 2011 legte der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2010 um 11,1 % zu. 
DI Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, sieht vor allem in der Steigerung der Energieeffizienz und dem Einsparen von Energie insgesamt Wege, dem unaufhaltsamen Anstieg von Energiepreisen entgegenzutreten. Das gilt für Konsumenten, für die Mobilität und Heizen zunehmend zur finanziellen Herausforderung werden, ebenso wie für die Republik Österreich, die Klimaschutz- und Energieziele erreichen muss. 
&quot;Eine Vielzahl von verfügbaren Technologien erzielt etwa im Gebäudebereich hohe Energieeinsparungen durch Energieeffizienz ohne Komfortverlust. Das aktuelle Förderpaket für Sanierungen wird sich hier positiv auswirken, aber es wird in allen Sektoren notwendig sein, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Die Energie, die wir einsparen können, wird den wichtigsten Beitrag leisten,&quot; so Traupmann.&nbsp; Für 2012 kann aufgrund des geringen Wirtschaftswachstums eine Dämpfung der Preissteigerungen möglich sein, tendenziell werden die Energiepreise aber weiter steigen. 
<h2>Rohölpreis im Jahr 2011 weiterhin auf hohem Niveau &nbsp;</h2>
Der Rohölpreis, der zu Jahresanfang 2011 bei 96,5 $/Barrel lag, legte im Jahresverlauf weiter zu. Im Monatsdurchschnitt betrachtet, erreichte er im April mit 123,5 $/Barrel seinen Jahreshöchstwert. Der Preis lag im April 2011 um rund 28 % über jenem, der zum Jahreswechsel galt. Zum Vergleich: 2008 erreichte der Rohölpreis mit 133,18 $/Barrel seinen Höchststand. Die Verteuerung des Rohöls hielt die Energiepreise vor allem ab dem 2. Quartal 2011 auf hohem Niveau.&nbsp; So lag der Energiepreisindex im Dezember 2011 um 6,6 % über dem Wert vom Jänner 2011. 
<h2>Heizöl extra leicht verzeichnete im Jahresvergleich den stärksten Preisanstieg</h2>
Der Rohölpreis, der 2011 wieder kräftig zulegte, wirkte sich naturgemäß direkt auf die Preise für Mineralölprodukte aus. Nach einem Hoch im März und April 2011 erreichte der Preis für Heizöl extra leicht im November seinen Höchststand im Jahr 2011. Er lag um knapp 16 % über dem Wert vom Jänner 2011. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2010 legte der Heizölpreis um 21,4 % zu. Für ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von rund 3000 Litern pro Jahr bedeutet das eine Kostensteigerung von rund 470,- Euro. Auch die Preise für Diesel und Superbenzin legten im Jahresverlauf kräftig zu. Der Preis für Diesel lag im Dezember 2011 um 9,7 % über jenem von Jänner 2011, und Superbenzin verteuerte sich um 5,1 % gegenüber Jänner 2011. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2010 verteuerte sich Diesel um 20,4 % und Superbenzin um 14,3 %. Die Kosten für eine Jahres-Kilometerleistung von rund 14.000 km mit dem PKW sind für Diesel damit um über 200,- Euro gestiegen.<br /><br />Die leitungsgebundenen Energieträger verzeichneten 2011 im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2010 einen Preisanstieg von 2,7 %. Am stärksten stieg der Preis für Gas – im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2010 um 8,7 %. Zwischen Jänner und Dezember 2011 legte der Gaspreis um 10,8 % zu. Fernwärme verteuerte sich im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2010 um 4,3 %, und im Dezember 2011 zahlte man um 9,2 % mehr für Fernwärme als noch zu Jahresanfang. Der Strompreis blieb hingegen stabil – gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2010 wurde Strom um 0,1 % teurer, im Dezember lag der Strompreis um 0,6 % über jenem von Jänner 2011. <br />Der Brennholzpreis erhöhte sich im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2010 um 2,8 %. Der Preis für Holzbriketts legte um 0,8 % zu.<br /><br />Insgesamt lag der EPI im Dezember 2011 um 6,6 % über dem Niveau vom Jänner 2011. Seinen Höhepunkt erreichte der EPI im November 2011. Im Jahresdurchschnitt 2011 erhöhte sich der EPI um 11,1 % gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2010. Zum Vergleich: im Jahresdurchschnitt 2011 stieg der VPI um 3,3 % gegenüber 2010. Bereinigt man den VPI um die energierelevanten Positionen, wäre der VPI um 2,5 % angestiegen.&nbsp;&nbsp; 
<h2>Die absoluten Ausgaben für die Haushalte</h2>
Laut Berechnungen der Österreichischen Energieagentur (auf Basis der Konsumerhebung der Statistik Austria) betrugen die Ausgaben der österreichischen Haushalte für Energie im Jahr 2011 aufgrund der Preis- und Mengenentwicklungen mehr als 11,4 Mrd. Euro. Dies bedeutet durchschnittliche monatliche Ausgaben für Energie von 262 Euro pro Haushalt im Jahr 2011. Rund 45 % davon wurden für den Verkehr (Benzin und Dieseltreibstoff) ausgegeben. Knapp 31 % der energetischen Haushaltsausgaben entfielen auf Raumwärme und Warmwasser und mehr als 24 % auf Strom. Die Ausgaben der Haushalte für Energie stiegen im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um rund 11 %.]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 12:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beitrag für Energiesicherheit und Klimaschutz</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/beitrag-fuer-energiesicherheit-und-klimaschutz.html</link>
			<description>Österreichische Energieagentur begrüßt Offensive 2012 für thermische Sanierung im Gebäudebereich.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Der Gebäudebereich ist mit rund einem Drittel unseres Energieverbrauchs einer der Schlüsselbereiche um Energieeinsparungen und Klimaschutz zu erreichen,&quot; ist Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur überzeugt. 
&quot;Die Förderung zur Investition in Wohn- oder Betriebsgebäude ist sofort wirksam, da mit einsetzbaren Maßnahmen wie effizienter Heizungstechnik, Dämmung und Fenstertausch in kurzer Zeit der Energieverbrauch signifikant gesenkt werden kann,&quot; so Traupmann. &quot;Vor allem der jetzt gewählte Weg, ältere Gebäude für eine Sanierung besonders zu fördern ist sinnvoll, hier sind die erreichbaren Effekte am größten.&quot; 
Neben dem Beschäftigungseffekt und der Wertschöpfung, die durch diese Anreizförderung in Österreich erzielt werden kann, sieht Traupmann einen weiteren Vorteil in der Qualifikationssteigerung, die diese Entwicklung für die heimischen Fachkräfte mit sich bringen wird. Die Energieagentur hat von der EU den Auftrag erhalten, gemeinsam mit allen Entscheidungsträgern und Partnern in ganz Österreich eine entsprechende Roadmap zur Steigerung des Know-Hows im Umgang mit neuen Technologien im Baubereich zu entwickeln. 
&quot;Geeignete Aus- und Weiterbildung wird dafür sorgen, dass Installation von Gebäudetechnik und Einsatz von Baumaterialien energieeffizient wird. Damit zeigt sich auch die breite Wirkung der Sanierungsförderung, die nicht nur auf die unmittelbare Energieeinsparung beschränkt wirkt.&quot; 
Den Wermutstropfen sieht der Geschäftsführer des nationalen Kompetenzzentrums für Energie in der Höhe und Laufzeit der Förderoffensive: &quot;Die 100 Million Euro sind eine erhebliche Summe, aber es werden mehr Mittel und vor allem eine längerfristige Förderinitiative notwendig sein, um die Planungs- und Investitionssicherheit zu gewährleisten als Basis für die Erreichung der Energie- und Klimaziele.&quot;&nbsp;Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. Rückfragehinweis:Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency Mag. Heinrich Sigmund, MScTel.: +43 (0) 1-586 15 24-101E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Topqualifikation für Energieeffizienz in der Bauwirtschaft</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/topqualifikation-fuer-energieeffizienz-in-der-bauwirtschaft.html</link>
			<description>Optimales Ausbildungsniveau von Fachkräften für die Umsetzung von Energieeffizienz bei Sanierung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden führt mit der neuen verpflichtenden Kategorie der Niedrigstenergie-Gebäude (Fast-Nullenergie-Gebäude) zu einer neuen Herausforderung für Planer und Fachkräfte in der Bauwirtschaft.<br /><br />Durch diese Initiative soll das entsprechende Know-how von Handwerkern, Bauarbeitern und Installateuren durch spezifische Aus- und Weiterbildungskonzepte verbessert werden. <br /><br />Das Projekt „BUILD UP Skills Austria“ wird im ersten Schritt einen nationalen Strategieprozess initiieren, der alle relevanten nationalen Akteure im Bereich Qualifikation, Training und Ausbildung zusammenführt. Im zweiten Schritt wird von entsprechenden Arbeitsgruppen eine nationale Roadmap zur Verbesserung der Qualifikation von Handwerkern im Gebäudebereich erarbeitet. <br /><br />Der Gebäudebereich stellt mit rund 30 % des Endenergieverbrauchs in Österreich ein wesentliches Potential zur Einsparung von Energie und Reduktion von Treibhausgasen dar. Zahlreiche Förderprogramme und Forschungsinitiativen arbeiten daran, durch Gebäudesanierung und neue Anforderungen für den Neubau dieses Potential bestmöglich zu nutzen. Die Größenordnung der dabei für Österreich benötigten Arbeitsplätze liegt bei rund 40.000. <br /><br />Das für Österreich beauftragte Projektkonsortium besteht aus drei Partnern: Der Österreichischen Energieagentur als Koordinator, dem Landesenergieverein Steiermark sowie der Organisationsberatung 17 &amp; 4.<br /><br />Das gesamte Projekt wird Vertreter aus Ministerien, zahlreichen Stellen der öffentlichen Hand, Sozialpartner, Interessenvertretungen und Bildungsinstitutionen in mehreren Arbeitsgruppen umfassen.<br /><br />Der Projektstart in Österreich ist mit November 2011 erfolgt, die Erstellung der nationalen Roadmap bis Mai 2013 vorgesehen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen sollen neue Aus- und Weiterbildungen in einer zweiten Phase der Initiative zur Anwendung gelangen.]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energieeinsparungen von bis zu 60% und mehr</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energieeinsparungen-von-bis-zu-60-und-mehr.html</link>
			<description>Eine aktuelle Broschüre der Österreichischen Energieagentur informiert über energieeffiziente...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Energieeffizienzstrategien für Rechenzentren und Serverräume sind noch ein relatives junges Thema, das erst seit wenigen Jahren verstärkt Beachtung findet. 2007 wurde in internationalen Studien prognostiziert, dass sich der Energieverbrauch im Bereich der zentralen IT rasch verdoppeln wird, wenn nicht geeignete Maßnahmen zur Effizienzverbesserung gesetzt werden.&nbsp; Mittlerweile haben zahlreiche Unternehmen mit der Umsetzung von Best Practice begonnen, die laut aktuellen Markstudien bereits positive Wirkung zeigt. Der Fokus der Aktivitäten wurde bislang auf den Bereich der IT-Infrastruktur wie Kühlung, Stromversorgung gesetzt. Die noch zu erschließenden Effizienzpotenziale insbesondere auch im Bereich der IT sind jedoch groß und betragen teilweise über 60%. 
Im Rahmen des internationalen Projektes&nbsp;<b>PrimeEnergyIT</b>&nbsp;(Intelligent Energy Europe) wurden die aktuell verfügbaren Effizienztechnologien für Hardware- und Software in Rechenzentren und Serverräumen evaluiert. Die zentralen Ergebnisse wurden in Form einer Broschüre für IT- und Infrastruktur-Manager publiziert. Die Erhebung war insbesondere auf die Technologien Server, Datenspeicherung und Netzwerktechnologie fokussiert. 
Moderne Effizienztechnologien für Server umfassen neben Virtualisierung auch effektives Powermanagement für Komponenten (CPU, Netzteile, Memory), gesamte Racks oder Blade-Chassis. Neue Softwareprodukte für Virtualisierung unterstützen darüber hinaus Power Management und dynamische Migration von virtuellen Servern.&nbsp; Die Energieeffizienz verschiedener Hardwarekomponenten wurde von den Herstellern in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Effiziente Gesamtlösungen in Rechenzentren erfordern jedoch auch ein optimiertes Gesamtdesign für IT- und Infrastruktur. 
Im Bereich der Datenspeicherung wird eine Zunahme des Speicherbedarfs um 60% pro Jahr bis 2020 erwartet. Moderne Technologien für Datenspeicherung bieten verschiedenste Optionen zur Energieeinsparung wie unter anderem stufenweises Powermanagement, Solid State Drives, MAIDS, Speichervirtualisierung und Thin Provisioning. Für die Optimierung der Effizienz ist ein umfassendes Konzept erforderlich, dass eine segmentierte Datenverwaltung entsprechend den Zugriffs- und Sicherheitserfordernissen unterstützt.&nbsp; 
Im Bereich des Netzwerkequipment ist Energieeffizienz trotz steigender Relevanz bislang ein kaum berücksichtigtes Kriterium. Effizienzkonzepte beinhalten Konsolidierung und Virtualisierung, Load Balancing und Skalierbarkeit. Empfehlenswert sind insbesondere horizontale Ansätze, die auf optimierte nicht proprietäre Lösungen abzielen. 
Detaillierte Informationen zum Thema finden Sie in der Broschüre <b><link http://www.efficient-datacenter.eu/fileadmin/docs/dam/brochures/primeenergyit_de_FInal.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">&quot;Energieeffiziente IT und Infrastruktur für Rechenzentren und Serverräume&quot; (de)</link></b> bzw. <b><link http://www.efficient-datacenter.eu/fileadmin/docs/dam/2011/Brochure_en.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">&quot;Energy efficient IT and infrastructure for data centres and server rooms&quot; (engl)</link></b>.]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zulauf weiterhin ungebrochen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/zulauf-weiterhin-ungebrochen.html</link>
			<description>Bereits über 3.300 Gemeinden sind dem Bürgermeisterkonvent europaweit beigetreten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Großteil der Unterzeichner, die sich durch ihren Beitritt zum  Bürgermeisterkonvent freiwillig zur Erfüllung der europäischen Energie-  und Klimaziele auf lokaler Ebene verpflichten, kommt dabei aus Italien  und Spanien.<br /><br />Dank des - durch das EU-Programm Intelligente  Energie-Europa geförderten - Projekts &quot;come2CoM&quot; konnte die Initiative  verstärkt bekannt gemacht und die Anzahl der Unterzeichner weiter  gesteigert werden. Darüber hinaus wurden durch das Projekt Gemeinden bei  der Erarbeitung des Aktionsplans für nachhaltige Energie unterstützt.  In dem Aktionsplan legt die Gemeinde ihr CO2-Reduktionsziel bis 2020 und  Maßnahmen zur Erreichung des Minderungsziels fest.&nbsp;<br /><br />Die  Österreichische Energieagentur betreut dieses Projekt auf  österreichischer Ebene. Unterstützt wird sie dabei vom Klimabündnis  Österreich sowie von den e5-Landesprogrammträgern aus der Steiermark,  Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.<br /><br />In Österreich konnte  durch die Projektaktivitäten der letzten beiden Jahren die Anzahl der  Unterzeichner von ursprünglich vier auf mittlerweile elf Gemeinden  gesteigert werden. Bei den Unterzeichnern handelt es sich um Lassee,  Laxenburg, Ottenschlag (Niederösterreich), Gleisdorf, Judenburg  (Steiermark), Klagenfurt am Wörthersee (Kärnten), Munderfing  (Oberösterreich), Saalfelden (Salzburg), Schwaz (Tirol) sowie Bregenz  und Wolfurt (Vorarlberg).&nbsp;<br /><br />Am 30. November 2011 veranstaltete die  Österreichische Energieagentur einen Workshop zum Thema &quot;Praktische  Umsetzung und Erfahrungsaustausch zur Entwicklung eines Aktionsplans für  nachhaltige Energie&quot;. Dabei wurden Erfahrungen bzw. praktische Tipps  hinsichtlich der Erarbeitung des Aktionsplans sowie  Finanzierungsmöglichkeiten nachhaltiger Energieprojekte für Gemeinden  präsentiert. 
Alle Informationen zu &quot;come2CoM&quot; finden Sie auf der&nbsp;Projektwebsite.]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Atomkraft weder klimafreundlich noch wirtschaftlich</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/atomkraft-weder-klimafreundlich-noch-wirtschaftlich.html</link>
			<description>Das Österreichische Ökologie-Institut und die Österreichische Energieagentur präsentieren ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Atomkraft ist weder klimafreundlich noch wirtschaftlich,&quot; fasst  Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur das  Ergebnis zusammen. &quot;Eine Kilowattstunde Atomstrom verursacht mehr  CO2-Emissionen als Strom aus erneuerbaren Energieträgern,&quot; so Traupmann. 
&quot;Der Uranerzgehalt wird in Zukunft sinken - dadurch wird der Abbau  mehr Energie benötigen. Ab einem Erzgehalt von ca. 0,01 % wird der  Energieaufwand für den Abbau so hoch, dass die Gesamtenergiebilanz  negativ wird,&quot; erläutert Andrea Wallner vom Österreichischen  Ökologie-Institut, Gesamtleiterin des Projektes. 
Zum Vergleich: Der weltweit durchschnittliche Erzgehalt lag in den letzten fünf Jahrzehnten zwischen 0,05 % und 0,15 %. 
Die Studie &quot;Energiebilanz der Nuklearindustrie&quot; zeigt rechtzeitig zur  Weltklimakonferenz in Durban auf, dass neben den bekannten Problemen  der Sicherheit von Kraftwerken und dem Umgang mit radioaktivem Abfall  die Kernenergie auch keine Lösung für den Klimaschutz bietet.&nbsp; 
&quot;Da der Rohstoff Uran ebenso wie Erdöl nur begrenzt vorhanden ist,  fehlt dem Atomstrom die Zukunftsfähigkeit. Jede Investition in Atomkraft  hemmt darüber hinaus den Ausbau der Erneuerbaren und den Umbau des  Energiesystems als Ganzes,&quot; so Traupmann. 
Ein Kernkraftwerk, das jetzt gebaut wird, könnte unter Annahme des  niedrigen Ausbauszenarios der World Nuclear Association nicht bis zum  Ende seiner Nutzungsdauer mit Uran versorgt werden. 
Auch wenn bei einem derzeit noch verfügbaren Uranerzgehalt von 0,1 %  die CO2-Emissionen der Kernenergie bei nur 26 g CO2 pro Kilowattstunde  liegen, ist der Einsatz der Kernenergie als Mittel zur Verringerung von  Treibhausgasen teuer und langsam. Es dauert Jahrzehnte, bis eine  Netto-Reduktion der Treibhausgase eintreten könnte. 
&quot;Bei den schlechter werdenden Erzgehalten um 0,01 % steigen die  CO2-Emissionen bis auf 210 g CO2/kWhel an – im Vergleich: jene von  Erneuerbaren befinden sich im Bereich von ca. 3 – 60 g kWh,&quot; erklärt  Andrea Wallner.<br /><br />Die CO2-Vermeidungskosten von Kernenergie sind  zudem höher als die jeder anderen möglichen Technologie mit Ausnahme  traditioneller Kohlekraftwerke. Windkraftanlagen und KWK-Anlagen sind  1,5 mal so kosteneffektiv bei der Reduktion von CO2 wie Kernenergie,  Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz bis zu 10 mal so  kosteneffektiv.&nbsp; 
&quot;Hartnäckig hält sich die Meinung, dass Kernenergie billig CO2-armen  Strom liefere. Dieses Argument ist nur dann gültig, wenn sämtliche  direkten und indirekten Subventionen in diese Energiequelle nicht  berücksichtigt werden,&quot; erläutert Stephan Renner, Experte der  Österreichischen Energieagentur. 
&quot;Wenn die Kernenergie tatsächlich billigen Strom produziere, gäbe es  in einem funktionierenden Markt keine Probleme, neue Reaktoren privat zu  finanzieren. Dies ist aber nicht der Fall. Weltweit gibt es keinen  einzigen Reaktor, bei dessen Bau das finanzielle Risiko einzig von  privaten Akteuren getragen wurde. Es ist daher erstaunlich, dass eine  Technologie, die über 60 Jahre alt ist und angeblich den billigsten  Strom liefert, noch immer massiv Subventionen erhält,&quot; so Renner  abschließend. 
Auch der aktuelle World Energy Outlook der Internationalen  Energieagentur zeigt, dass Energieeffizienz und Energiesparen den  größten Beitrag zu Energiesicherheit und Erreichung der Klimaziele  leisten. &quot;Es mag wohl für manche Profit aus der Atomkraft geben, aber  der Weg in eine klimafreundliche Zukunft führt in eine andere Richtung,&quot;  ist Traupmann überzeugt. 
Die Studie&nbsp;<b>&quot;Energiebilanz der Nuklearindustrie. Eine Analyse von  Energiebilanz und CO2-Emissionen der Nuklearindustrie über den  Lebenszyklus&quot;</b>&nbsp;erstellt im Auftrag des Klima- und Energiefonds steht Ihnen&nbsp;<link http://www.energyagency.at/fileadmin/aea/pdf/publikationen/broschueren/Endbericht_LCA_Nuklearindustrie.pdf _blank - "APPLIKATION, Endbericht LCA Nuklearindustrie (PDF, 4,7MB), Endbericht_LCA_Nuklearindustrie.pdf, 4.7 MB">zum Download als PDF</link>&nbsp;zur Verfügung.<br /><br /><b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:</b><br /><br />Die  Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für  Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend  wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik,  Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung  von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld  zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie  Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische  Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme,  führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und  entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung.  Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die  Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und  koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen  Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<b>Über das Österreichische Ökologie-Institut</b><br /><br />Als  etablierte Forschungs- und Beratungseinrichtung ist das  Ökologie-Institut seit 1985 im Umfeld Ökologie und Nachhaltigkeit tätig.  Wir arbeiten für und mit Politik und Verwaltung, Wirtschaft und  Interessensvertretungen sowie den direkt Betroffenen von  gesellschaftlichen Veränderungen. Unsere ExpertInnen aus den  unterschiedlichen Fachbereichen bieten ein breites Feld an inhaltlichen  und methodischen Zugängen. Damit stellen wir uns der ambitionierten  Herausforderung einer Nachhaltigen Entwicklung in seiner ökologischen,  sozialen und ökonomischen Dimension.<br />Klimaschutz und  Nukleartechnologie sind seit 25 Jahren Kernthemen des Österreichischen  Ökologie-Instituts. Weitere Informationen unter&nbsp;<link http://www.ecology.at/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.ecology.at</link>.&nbsp;<br /><br /><br /><b>Rückfragehinweis</b><br />Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency&nbsp;<br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail:&nbsp;<link >pr(at)energyagency.at</link> 
Österreichisches Ökologie-Institut<br />Mag. Andrea Wallner<br />Tel.: +43 (0) 699 1 523 61-35<br />E-Mail:&nbsp;<link >wallner(at)ecology.at</link> ]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brauchen hocheffiziente und ressourcenschonende Energieversorgung</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/brauchen-hocheffiziente-und-ressourcenschonende-energieversorgung.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur unter der neuen Führung von Peter Traupmann.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Peter Traupmann, seit 2. November neuer Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur,&nbsp; sieht für die Energieagentur den klaren Auftrag, die führende Rolle als Kompetenzzentrum für Energie in Österreich auszubauen. Die Plattform für die öffentliche Hand und die Wirtschaft bietet einzigartiges Know-how für die aktive und klimarelevante Gestaltung unserer Energiezukunft.<br /><br />&quot;Es geht darum, Österreich energiefit zu machen. Die Lösung kann nur in hocheffizienten und ressourcenschonenden Energiesystemen liegen, die uns in die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bringen&quot; stellt Traupmann klar.<br /><br />Mit den Schwerpunkten Energieeffizienz, Erneuerbare Ressourcen und innovative Energietechnologien liefert die Österreichische Energieagentur Entscheidungsgrundlagen für Politik und Wirtschaft. In rund 100 Projekten werden unter anderem Beratungsleistungen,&nbsp; Machbarkeitsstudien und Umsetzungskonzepte für alle Wirtschafts- und Lebensbereiche erbracht. <br /><br />&quot;Der aktuell&nbsp; veröffentlichte World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur bestätigt die eingeschlagene Richtung hin zur Energiewende. Für uns steht in Österreich daher die Umsetzung der Energiestrategie im Vordergrund. Diese Herausforderung bietet enorme Chancen für wirtschaftliche Impulse, Know-how-Transfer und Technologieexport und schafft tausende Green Jobs&quot; ist Peter Traupmann überzeugt.<br /><br />Für den Ausbau der erneuerbaren Energiequellen bedarf es laut Traupmann zukünftig neuer Anlagen sowie intelligenter Leitungs- und Speichersysteme. <br /><br />Die Weiterentwicklung der nachhaltigen Nutzung von Biomasse hat für Traupmann eine zentrale Rolle bei der Energie-Nahversorgung. Die ohnehin nicht für die Lebensmittelproduktion nutzbaren Anteile landwirtschaftlicher Produkte und die Ressourcen aus der Forstwirtschaft stellen einen wesentlichen Teil der Erneuerbaren dar.<br /><br />Mit länderübergreifenden Projekten und durch Aufträge der EU-Kommission ist die Österreichische Energieagentur auch auf internationaler Ebene fest und führend verankert. <br /><br />Einen wesentlichen Beitrag sieht Traupmann in der umfassenden Darstellung der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge über den Energiebereich hinaus: &quot;Eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung des Umbaus der Energiesysteme in Richtung Unabhängigkeit soll den ökonomischen, ökologischen und sozialen Nutzen deutlich zum Ausdruck bringen.&quot;<br /><br /><b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:</b><br /><br />Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. <br /><br /><b>Rückfragehinweis</b><br />Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Presseaussendungen</category>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berlakovich: Mit Peter Traupmann an der Spitze der Energieagentur weiter in Richtung Energieautarkie</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/berlakovich-mit-peter-traupmann-an-der-spitze-der-energieagentur-weiter-in-richtung-energieautarkie.html</link>
			<description>Energieexperte Peter Traupmann ist neuer Leiter der Österreichischen Energieagentur</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Es ist ein starkes Zeichen, wenn mit Peter Traupmann ein Güssinger der neue Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur wird. Damit setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Energieautarkie, denn was wir in Güssing bereits erfolgreich umgesetzt haben, werden wir bis 2050 in ganz Österreich schaffen!&quot;, so Umweltminister Niki Berlakovich zur Bestellung von DI Peter Traupmann zum neuen Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur ab November 2011.<br /><br />Anlässlich des Dienstantrittes des neuen Geschäftsführers Traupmann hat Umweltminister Niki Berlakovich am 2. November 2011 die Energieagentur besucht und dabei auf die Bedeutung und Notwendigkeit dieser Einrichtung hingewiesen: &quot;Gerade aufgrund der Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel und den Zielvorgaben der Energie- und Klimapolitik brauchen wir mehr denn je wissenschaftliche Einrichtungen wie die Energieagentur und vor allem kompetente Experten, die politischen Entscheidungsträgern beratend zur Seite stehen und Lösungsvorschläge erarbeiten. Nur so können wir den Wandel im Energiesystem möglich machen&quot;, so Berlakovich. &quot;Auch für die Umsetzung der europäischen bzw. internationalen Vorgaben im Bereich der Klima- und Energiepolitik brauchen wir kompetente und engagierte Experten, wie sie in der Energieagentur vorhanden sind&quot;, freut sich Berlakovich auf die Zusammenarbeit mit Traupmann.<br /><br />Peter Traupmann erklärte anlässlich seines Dienstantritts als neuer Geschäftsführer die Bedeutung dieser wissenschaftlichen Einrichtung und zeigt sich erfreut über das Engagement und die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiter: &quot;Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll der Stellenwert der Energieagentur in Österreich, aber auch in der EU, gefestigt und ausgebaut werden, so dass die Agentur als Kompetenzzentrum in Energiefragen die zentrale Anlaufstelle sein soll. Nur durch das Zusammenwirken vieler Expertinnen und Experten wird es möglich sein, die vielen Bereiche, die davon betroffen sind - Gebäude, Verkehr, Wärmeversorgung, neue Technologien, erneuerbare Energie, etc. - &quot;energiefit&quot; zu machen und an die neuen Herausforderungen anzupassen&quot;, so Traupmann.<br /><br />Der Energieexperte DI Peter Traupmann wurde 1962 in Güssing geboren und absolvierte das Studium der Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Zuletzt trug er als Geschäftsführer die operative und strategische Gesamtverantwortung des mittelständischen Energieversorgungsunternehmens &quot;Bioenergie Burgenland Service GesmbH&quot;.<br />Seit 1995 befasste sich DI Traupmann als Vorstandsmitglied des Europäischen Zentrums für erneuerbare Energie in Güssing mit der strategischen Entwicklung und Begleitung nachhaltiger Konzepte und Projekte im Bereich erneuerbarer Energie.<br />Der studierte Agrarökonom Traupmann sammelte auch als Referent in der Landwirtschaftskammer Österreich, unter anderem mit dem Zuständigkeitsbereich Energiepolitik, berufliche Erfahrung im Bereich der Interessenvertretung sowie in der Privatwirtschaft als Projektmanager und -entwickler in der Immobilienbranche und im Vertrieb und Marketing in der metallverarbeitenden Industrie.<br /><br /><br />Fotocredits: BMLFUW/Strasser<br /><br />Rückfragehinweis:<br />Lebensministerium, Pressestelle <br />Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963]]></content:encoded>
			<category>News-Archiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 11:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kosten-Nutzen-Analyse von Sanierungen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/kosten-nutzen-analyse-von-sanierungen.html</link>
			<description>Teilsanierung erreicht hohe Einsparungen – an einem neuen Heizsystem führt überwiegend kein Weg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Österreichische Energieagentur präsentierte heute in der Wiener Wirtschaftskammer ihre aktuelle Kosten-Nutzen-Analyse energetischer Gebäudesanierungen in Österreich. 
Bei einem Sanierungsvorhaben im Gebäudebereich ist die Idealvorstellung die umfassende energetische Sanierung – die aber baulich und finanziell nicht in jedem Fall realisierbar ist. 
Welche Energie-Einsparungen man mit einer teilweisen Sanierung von Gebäuden erreichen kann, ist eine zentrale Frage für Investoren und auch für die Energiestrategie Österreich und den Klimaschutz. Die Österreichische Energieagentur hat daher anhand von Gebäudetypologien und verschieden weit greifenden Sanierungsmodellen Aufwand und Nutzen der unterschiedlichen baulichen/technischen Maßnahmen analysiert. 
Teilsanierungen erreichen dabei ein sehr gutes Kosten-Nutzenverhältnis – wenn das Energiesystem auf effizientes Niveau und adäquate Dimensionierung gebracht wird.<br />Auch bei umfassenden Sanierungen muss das energietechnische System des Hauses auf jeden Fall berücksichtigt werden - ohne diese Einbeziehung können erwartete Einsparungen nicht erzielt werden, da sich die Heizlast um über 50 % verändern kann. 
Ebenfalls ist eine Sanierung in Etappen - rund die Hälfte der Sanierungen sind aktuell Teilsanierungen - nicht negativ zu betrachten, vorausgesetzt, veraltete Heizungen werden dabei erneuert. 
Beispiel: Ein Einfamilienhaus aus den 1980er Jahren mit einem alten Kessel (&gt; 20 Jahre) und großer Überdimensionierung – ohne Erneuerung des energietechnischen Systems können nur 48 % anstelle von 77 % der möglichen Energieeinsparung erzielt werden; eine Teilsanierung mit Erneuerung des Energiesystems bringt in diesem Fall bereits 44 % an Energieeinsparung. 
Für die ausgewählten Sanierungsvarianten liegen die Kosten einer umfassenden Sanierung um einen Faktor 3 – 4 Mal höher als die einer Teilsanierung. Werden die Investitionskosten auf die Energieeinsparungen bezogen, liegen die Kosten für Gebäude aus den ersten beiden Bauperioden bei der Teilsanierung zwischen 10 % und 20 % niedriger als bei einer umfassenden Sanierung. In der zeitlich jüngsten Bauperiode 3 erhöhen sich – aufgrund des bereits sehr guten Bauzustands der Bestandsgebäude – die spezifischen Kosten für die Energieeinsparungen beträchtlich. 
Für volkswirtschaftliche Entscheidungen sind nicht nur die Endenergieeinsparungen von Relevanz, sondern auch die Primärenergieeinsparungen bzw. die Verringerung der CO2eq-Emissionen. Abhängig vom Gebäudetyp in der jeweiligen Bauperiode liegen die Kosten zwischen 100 und 750 Euro pro t CO2eq-Einsparung. Die Kosten für Teilsanierungen sind dabei zwischen 10 % und 70 % je eingesparter Tonne CO2eq niedriger als bei einer umfassenden Sanierung. Bei den Einfamilienhäusern liegen die Unterschiede zugunsten der Teilsanierung zwischen 10 % und 30 %, bei den Mehrfamilienhäusern und mehrgeschossigen Wohnbauten an die 70 %. 
Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur: &quot;Bereits Teilsanierungen können bei gleichzeitiger Sanierung der Heizungsanlagen ein sehr gutes Kosten–Nutzen-Verhältnis aufweisen. Stehen einer umfassenden Sanierung bautechnische Hindernisse oder finanzielle Hemmnisse entgegen, sollte daher nicht vor einer Teilsanierung zurückgeschreckt werden.&quot;
Der Altbestand an Heizungsanlagen in Österreich mit einem Alter von 20 Jahren und älter liegt bei 31%. 
Fritz Unterpertinger: &quot;Die rund 600.000 veralteten Heizungen in Österreich muss man als Energieschleudern bezeichnen. Eine sinnvolle Teil- oder Vollsanierung muss die Gesamtenergieeffizienz – damit auch die Heizung – miteinbeziehen.&quot; 
Die aktuell beschlossene neue OIB Richtlinie 6 zum Energieausweis integriert im Gegensatz zur bisherigen Rechtslage die Gesamtenergieeffizienz und damit auch die technischen Einrichtungen wie die Heizungsanlage.<br />Die Österreichische Energieagentur begrüßt diese Berücksichtigung der Gesamtenergieeffizienz und empfiehlt eine rasche Umsetzung der Richtlinie in den Landesgesetzgebungen. 
<b>Zusammenfassung der Empfehlungen der Österreichischen Energieagentur aus der Studie:</b>
•Umsetzung der neuen OIB Richtlinie 6, die am 6.10.2011 beschlossen wurde. Damit wird sichergestellt, dass neben dem Heizwärmebedarf auch der Endenergiebedarf und die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes berücksichtigt wird. Damit kann auch der Altbestand an nicht effizienten Heizungssystemen in Angriff genommen werden.
<br />•Bei einer umfassenden Sanierung sollte das energietechnische System auf jeden Fall mitsaniert werden. Ohne Berücksichtigung des energietechnischen Systems können erwartete Energieeinsparungen zumeist nicht erzielt werden.
<br />•Eine Teilsanierung, die für viele leichter finanzierbar ist, erreicht im Vergleich zur Idealvorstellung der umfassenden Sanierung ein sehr gutes, besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis unter der Voraussetzung, dass das Energiesystem ebenfalls erneuert wird.
<br />•Eine Sanierung in Etappen sollte daher nicht negativ zu betrachten sein, sondern kann insgesamt das Sanierungsniveau im Gebäudebestand verbessern sowie relevante Einsparungen und Emissionsreduktionen erzielen. Vor allem im Hinblick auf den gegebenen, veralteten Bestand von rund 600.000 Heizungsanlagen in Österreich, die älter als 20 Jahre und oftmals überdimensioniert sind.
<br />•Aus Sicht der Energieagentur sollten die Fördersysteme diese Zusammenhänge zukünftig mitberücksichtigen und die Aufarbeitung des Altbestands an Heizungsanlagen im Kontext der Sanierungsentwicklung vorantreiben.
<b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:<br /></b>Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energieeffizienz in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<b>Rückfragehinweis:<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency<br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at
]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 13:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ankündigung Pressekonferenz &quot;Was bringt Sanierung wirklich?&quot;</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/ankuendigung-pressekonferenz-was-bringt-sanierung-wirklich.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur präsentiert am 20. Oktober 2011 ihre aktuelle Studie zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Welche Energie-Einsparungen man mit einer teilweisen Sanierung von Gebäuden erreichen kann, ist eine zentrale Frage für Investoren und auch für die Energiestrategie Österreich und den Klimaschutz. Die Österreichische Energieagentur hat daher anhand neu entwickelter Gebäudetypologien und verschieden weit greifender Sanierungsmodelle Aufwand und Nutzen der unterschiedlichen baulichen/technischen Maßnahmen erheblich umfassender als bisher erarbeitet. Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, erläutert gemeinsam mit den AutorInnen der Studie die Effekte unterschiedlicher Sanierungskonzepte im Hinblick auf Investitionskosten und erreichbare Energieeinsparungen. ]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiemanagement für Österreich</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energiemanagement-fuer-oesterreich.html</link>
			<description>Ziel des Projektes war die Vorbereitung der breiten Umsetzung von Energiemanagementsystemen gemäß...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Warum Energiemanagement?</h2>
Der Endenergieverbrauch der Sachgüterproduktion in Österreich stieg zwischen 1998 und 2008 um 32 %, der Stromverbrauch im gleichen Zeitraum sogar um 42 %. Die derzeit bestehenden politischen Instrumente (Emissionshandel, Energieabgabe, Umweltförderung Inland) werden als nicht ausreichend erachtet, um den Energieverbrauch in Unternehmen wesentlich zu beeinflussen. <br />Energiemanagement als breiter Ansatz, der neben Energiecontrolling auch Schulungen, Vorschlagswesen, Maßnahmenpläne, strukturierte Einbindung des Managements usw. umfasst, ist die Voraussetzung für kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz auf betrieblicher Ebene.
<h2>Umsetzung von Energiemanagement</h2>
Im vorliegenden Projekt erhob die Österreichische Energieagentur gemeinsam mit den Partnern OEKV und KEC in 20 österreichischen Betrieben vor Ort und in 80 weiteren telefonisch den Status von Energiemanagement und bewertete diesen im Vergleich zu den Anforderungen der Norm EN 16001. Insbesondere bei folgenden Punkten besteht Verbesserungspotenzial: 
<ul><li>Definition von Einsparzielen und Umsetzungsprogrammen, </li><li>Festlegen von Parametern mit Einfluss auf den Energieverbrauch von Produktionsprozessen, </li><li>konkrete Definition von Effizienzkriterien zur Beschaffung von Produkten und Anlagen, </li><li>Festschreiben von Verantwortlichkeiten im Energiebereich, </li><li>Erstellung von Schulungsplänen im Energiebereich und </li><li>gezielte Energiedatenerhebung auf Verbraucherebene.</li></ul>
Fünf ausgewählte Betriebe führten mit Unterstützung der Partner Energiemanagementsysteme ein. Zwei dieser Unternehmen ließen sich die Einführung gemäß der EN 16001 durch eine Zertifizierungsorganisation bereits bestätigen. 
Auf Basis des Energiemanagement-Checks und Abschätzungen zu möglichen Einsparpotenzialen können in Österreich rund 4,3 % des gesamten Endenergieverbrauchs in den Sektoren Dienstleistung und Sachgüterproduktion eingespart werden. Das würde bis zu 300 Mio. EUR Energiekosteneinsparungen bedeuten.
Das Projektkonsortium erarbeitete eine Aufstellung der gesetzlichen energierelevanten Bestimmungen für die einzelnen Betriebe sowie Wartungslisten und Beschaffungsrichtlinien. Diese Dokumente können Betriebe zur Umsetzung der Anforderungen eines Energiemanagementsystems übernehmen.
<ul><li><media 525 _blank - "TEXT, EM2010 Energie-Rechtsregister, EM2010_Energie-Rechtsregister.pdf, 2.1 MB">Energie-Rechtsregister (pdf)</media></li><li><media 524 _blank - "TEXT, EM2010 Druckluftkompressoren Okt.2009, EM2010_Druckluftkompressoren_Okt.2009.pdf, 79 KB">Druckluft-Kompressoren (pdf)</media></li><li><media 531 _blank - "TEXT, EM2010 Ventilatoren Dez.2009, EM2010_Ventilatoren_Dez.2009.pdf, 78 KB">Ventilatoren (pdf)</media></li><li><media 529 _blank - "TEXT, EM2010 Pumpen Okt.2009, EM2010_Pumpen_Okt.2009.pdf, 84 KB">Pumpen (pdf)</media></li><li><media 521 _blank - "TEXT, EM2010 AC-Motoren Dez2009, EM2010_AC-Motoren_Dez2009.pdf, 81 KB">AC-Motoren (pdf)</media></li><li><media 526 _blank - "TEXT, EM2010 Frequenzumrichter Okt.2009, EM2010_Frequenzumrichter_Okt.2009.pdf, 65 KB">Frequenzumrichter (pdf)</media></li><li><media 523 _blank - "TEXT, EM2010 Dampfkessel Dez.2009, EM2010_Dampfkessel_Dez.2009.pdf, 67 KB">Dampfkessel (pdf)</media></li><li><media 530 _blank - "TEXT, EM2010 Server Dez.2009, EM2010_Server_Dez.2009.pdf, 120 KB">Server (pdf)</media></li><li><media 527 _blank - "TEXT, EM2010 Kaelteanlagen Dez.2009, EM2010_Kaelteanlagen_Dez.2009.pdf, 71 KB">Kälteanlagen (pdf) </media></li></ul>
Zur flächendeckenden Umsetzung prüfte das Konsortium auch mögliche Zertifizierungssysteme und politische Anreizsysteme. Hier sollte in Österreich einerseits eine gesetzliche Verankerung der Einführung von Energiemanagement erfolgen und beispielsweise ein entsprechendes Zertifikat dem Antrag zur Energiesteuer-Rückerstattung beigelegt werden. Flankiert würde diese Anforderung mit einem System mit freiwilligen Vereinbarungen zwischen Unternehmen und einer öffentlichen Stelle zur Umsetzung von vordefinierten oder bilateral vereinbarten Maßnahmen und Erreichen von bestimmten Effizienzzielen.
<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-text"><div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:96px; "><dt><img style="float: left; padding-right: 15px;" src="/uploads/RTEmagicC_bebd63aff4.jpg.jpg" height="81" width="96" alt="" /></dt></dl></div>
 <br />Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms &quot;NEUE ENERGIEN 2020&quot; durchgeführt. </div></div>]]></content:encoded>
			<category>Industrie &amp; Gewerbe</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 09:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Smart Heating&quot; – Heizen auf der grünen Welle </title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/smart-heating-heizen-auf-der-gruenen-welle.html</link>
			<description>Mit &quot;Smart Heating&quot; starten die Österreichische Energieagentur und die Vaillant Group eine wichtige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den Räumlichkeiten des KUNST HAUS WIEN, in dem gerade eine Sonderausstellung des Künstlers und ökologischen Visionärs Friedensreich Hundertwasser mit dem Titel &quot;Die Kunst des grünen Weges&quot; stattfindet, stellten die Österreichische Energieagentur und Vaillant am 3. August 2011 das gemeinsame Forschungsprojekt &quot;Smart Heating&quot; erstmals der Öffentlichkeit vor. Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt hat das Ziel, durch frühzeitige Fehlererkennung und detaillierte Energieverbrauchsanalysen die Energieeffizienz moderner Heizungsanlagen in der Praxis noch einmal deutlich zu steigern. Bei den Endverbrauchern soll zudem das Bewusstsein für effizientes, kostensparendes und schadstoffarmes Heizen geschärft werden. ]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>10 Action</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/10-action.html</link>
			<description>10 Action ist ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt, um in der europäischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic csc-textpic-intext-right"><div class="csc-textpic-text">10 Action ist ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt, um in der europäischen Bevölkerung einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. In einer Kooperation zwischen Spanien, Portugal, Griechenland, Deutschland und Österreich werden Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bzw. Bauen und Wohnen für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet. </div></div>
Die Aktivitäten richten sich gezielt an fünf verschiedene Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Studierende und die Wissenschaftsgemeinde, Experten im Bereich Bauwesen sowie die allgemeine Bevölkerung.
<div class="csc-textpic-imagewrap"><dl class="csc-textpic-image csc-textpic-firstcol csc-textpic-lastcol" style="width:149px; "><dt><img style="float: right; " src="/uploads/RTEmagicC_19deda68a2.jpg.jpg" height="174" width="149" alt="" /></dt></dl></div>]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 12:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heißer Dampf für Energieeffizienz</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/heisser-dampf-fuer-energieeffizienz.html</link>
			<description>35 erfahrene Energieberater aus ganz Österreich folgten der Einladung der Österreichischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[40% des gesamten Brennstoffbedarfs in Österreich werden für die Erzeugung von heißem Dampf eingesetzt. In der Papier- und Chemieindustrie, der Lebensmittelerzeugung und in der Holzverarbeitung werden mit Dampfsystemen Produktionsprozesse und Wärmeversorgungsanlagen betrieben. Das klima:aktiv Programm energieeffiziente Betriebe und die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit arbeiten mit der Industrie um 10-15% Einsparpotential beim Betrieb der Dampfanlagen zu realisieren.
<b>Wien, am 07. Juni 2011</b> - Mit mehreren Schulungen und Veranstaltungen zum Thema, zuletzt Ende April in Graz, sorgt die Österreichische Energieagentur für den Wissensaustausch zur Optimierung von Dampfkesseln und Dampfnetzen.<br />Energieberater und Unternehmensexperten aus ganz Österreich beteiligen sich dabei an der Suche nach Einsparpotentialen und der Steigerung der Energieeffizienz.
&quot;In vielen Dampfanlagen liegt ungenutztes Einsparpotenzial brach&quot;, so Heinz Rieder, Vertriebsleiter von Bosch Industriekessel Austria, vormals Loos Austria. Allein durch Wärmerückgewinnung aus dem Abgas können je nach Ausgangslage bis zu 10% des Energieverbrauchs gespart werden. Bei der Regelung von Dampfanlagen vertrauen die meisten österreichischen Betriebe immer noch auf eine bisher übliche Stufenregelung. Rieder: „Hier können neue Regelsysteme durch Optimierung der Abgasverluste und Vermeidung von Verlusten beim Ein- und Ausschalten zusätzlich bis zu&nbsp; 5% der eingesetzten Energie eingespart werden “.
Michael Schirmer von Spirax Sarco: &quot;Durch Leckagen in den Verteilernetzen und bei defekten Kondensatableitern kann Dampf im Wert von über 20.000 EUR pro Jahr und Kondensatableiter verloren gehen. Der Austausch der betroffenen Komponenten kostet in einer Größenordnung von 500,- EUR einen Bruchteil davon,&quot; dabei ist aber auch die richtige Installation und Auslegung der Armaturen und Kondensatableiter durch Experten eine Voraussetzung, sonst können Dampfverbraucher bis zu 30% der Leistung verlieren. &quot;Eine regelmäßige (jährliche) Überprüfung aller Kondensatableiter verbunden mit einer Anlagenbegehung durch SPIRAX SARCO ist empfehlenswert.&nbsp; Somit werden Kosten und Energie gespart.&quot;
Für Richard Wipp von VOIGT+WIPP Engineers ist der zusätzliche Einsatz von fossil betriebenen Dampferzeugern in Kombination mit Biomasseanlagen als Dampferzeuger in vielen Fällen nicht notwendig. Der parallele Betrieb von Dampferzeugern mit Biomasse und fossilen Brennstoff weist auf einen ungünstigen Betrieb der Biomassekessel hin. Neue Anlagenregelsysteme spielen insbesondere für Biomasseanlagen eine große Rolle und können die Kapazität signifikant steigern.
Zur Dokumentation und Schulung wurde erstmals aktuell ein Leitfaden &quot;Dampfsystemaudits in Betrieben&quot; vorgestellt. Dieser leistet Hilfestellung bei der raschen Bewertung des Einsparpotenzials. Konstantin Kulterer, Experte der Österreichischen Energieagentur: &quot;Wir wollen, dass möglichst viele Dampfanlagen in Österreich gemäß dem Leitfaden analysiert werden, um den Energieverbrauch für Dampfsysteme um durchschnittlich 10% zu senken. Die dafür erforderlichen Energieaudits werden in den Bundesländern finanziell unterstützt bzw. gefördert.&quot; Die klima:aktiv Dampfkampagne konzentriert sich dabei auf die Evaluierung von Topmaßnahmen, die erfahrungsgemäß die höchsten Einsparungen lukrieren.<br />&nbsp;<br />Die nächste Schulung dazu findet am 4. Oktober 2011 in Innsbruck statt.
<b>Über &quot;energieeffiziente betriebe&quot;</b>
&quot;energieeffiziente betriebe&quot; ist ein Programm im Rahmen von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums und wird von der Österreichischen Energieagentur gemanagt. Es bietet spezielle Informations- und Beratungsangebote für Industrie und Gewerbe, zeigt Möglichkeiten zur Erschließung von Einsparpotenzialen auf und unterstützt bei deren Umsetzung.
Interessierte Firmen melden sich bei: eebetriebe(at)klimaaktiv.at, nähere Informationen auf <link http://www.eebetriebe.klimaaktiv.at/>www.eebetriebe.klimaaktiv.at</link>
<b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:</b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energieeffizienz in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<b>Rückfragehinweis:<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Alexandra Gros<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-125<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at<br />Web: <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link>]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Chancen und Gefahren von Smart Metering im Energiemarkt</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/chancen-und-gefahren-von-smart-metering-im-energiemarkt.html</link>
			<description>Österreichische Energieagentur veröffentlicht Bericht über Funktion und Entwicklung von Smart...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Smart Metering soll über die detaillierte Erfassung von Verbrauchsdaten die Energieeffizienz steigern. Konkret werden dafür die alten mechanischen Zähler getauscht und neue, elektronische Geräte eingesetzt, die – technisch machbar – auch in 15 Minuten Abständen prüfen, wann, was, wie viel an Energie verbraucht wird.&nbsp; Die Einführung ist in einigen Ländern, Finnland, Spanien und Schweden, bereits im Umsetzung. 
Mit der Novelle des Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetzes (ElWOG) liegt auch in Österreich eine rechtliche Grundlage für die Einführung intelligenter Strommessgeräte (Smart Meter) vor. Die <b>Österreichische Energieagentur</b> veröffentlicht heute eine umfassende Studie über den Stand der Einführung intelligenter Zähler in allen EU-Staaten und Norwegen. Der <b>&quot;European Smart Metering Landscape Report&quot;</b> enthält ausführliche Länderprofile für jeden EU-Mitgliedsstaat sowie eine Übersicht über innovative Dienstleistungen, die sowohl mehr Verbrauchsinformationen für Kunden bieten können als auch zu Spitzenlastreduktionen führen sollen. 
&quot;Dies allerdings nur nach einer entsprechenden <b>Kosten-Nutzen-Analyse</b>. Denn ohne eine Analyse des konkreten Marktes und der zielgruppenspezifischen Eigenschaften wird eine Einführung von Smart Metering die Erwartungen nicht erfüllen können. Jeder Endkunde sollte mit einem Bericht über seinen Verbrauch ja auch etwas anfangen können und dadurch Gestaltungsmöglichkeiten erhalten. Die Ausstattung mit modernen Zählern ist kostspielig, die Energieversorger müssen auch Vorteile generieren können, etwa das Ausbalancieren von Spitzenverbrauchszeiten. Wir haben uns daher mit den ungeklärten Themen und den in anderen Ländern vorliegenden Erfahrungen beschäftigt, um <b>Entscheidungsgrundlagen für die Energiepolitik in Österreich</b> zu erarbeiten.&quot; erklärt <b>Dr. Fritz Unterpertinger</b>, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die Motivation für diese Studie. 
&quot;Im Vergleich zu anderen Ländern liegt Österreich bei der Einführung von intelligenten Messgeräten im Mittelfeld,&quot; erklärt <b>Mag. Gunda Kirchner</b>, Leiterin des Forschungsbereichs Energiewirtschaft, &quot;die rechtliche Basis lässt allerdings viele Fragen offen, sodass die Netzbetreiber erst recht keine Investitionssicherheit haben. So sind die Funktionalitäten dieser Zähler oder Fragen des <b>Datenschutzes</b> und der <b>Datensicherheit</b> noch ungeklärt. Es ist notwendig, einen offenen Dialog über die Nutzen und Nachteile von intelligenten Stromzählern zu beginnen,&quot; meint Kirchner. 
Der Bericht verweist auf Studien in Großbritannien und Irland, in denen die Reaktion der Kunden auf zusätzliche Informationen untersucht wird. Die Studienergebnisse fließen dort anschließend in eine Kosten-Nutzen-Analyse ein. Das wäre auch für Österreich ein gangbarer Weg. Eine Kosten-Nutzen-Analyse der Österreichischen Energieagentur mit empirischen Untersuchungen wäre die nötige Basis. 
Aus Norwegen oder Finnland liegen Erfahrungen vor, wie sich zeitabhängige Tarife auf das Verbrauchsverhalten auswirken, um Spitzenleistungen zu reduzieren. Der &quot;Wattcher&quot; in den Niederlanden erlaubt umfassendes Feedback über den Stromverbrauch mit konventionellen Ferraris-Zählern. Von den Niederlanden kann überdies gelernt werden, dass auch der Schutz der Privatsphäre eines der ernstzunehmenden Themen bei der Einführung von Smart Metering in Österreich sein wird. Aus den Messdaten der elektronischen Stromzähler lassen sich genaue Profile über das Verbrauchsverhalten eines Haushalts erstellen, wodurch das Grundrecht auf Achtung des Privat- und Familienlebens berührt werden könnte. 
Der <b>&quot;European Smart Metering Landscape Report&quot;</b> ist in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern im Rahmen des Projekts &quot;SmartRegions&quot; entstanden und wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms &quot;Intelligent Energy – Europe&quot; finanziert. Er kann unter <link http://www.smartRegions.net>www.smartRegions.net</link> kostenfrei bezogen werden. <br />&nbsp;<br /><b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency: </b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energieeffizienz in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie.
<b>Rückfragehinweis:<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at<br />Web: <link http://www.energyagency.at>www.energyagency.at</link> ]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stromfresser Klimaanlage, Inspektionen zeigen Potentiale</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/stromfresser-klimaanlage-inspektionen-zeigen-potentiale.html</link>
			<description>Einsparpotentiale von bis zu 10 % des Gesamtstromverbrauchs von Gebäuden können durch neue EU-weit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien 17. Dezember 2010</b> – Aufgrund der EU Gebäuderichtlinie müssen seit Jänner 2009 alle Klimaanlagen mit einer Leistung von mehr als 12 kW im Hinblick auf Energieeffizienz regelmäßigen Inspektionen unterzogen werden. Als Ergebnis zeigt das aktuell abgeschlossene IEE Projekt HARMONAC, an dem die Österreichische Energieagentur beteiligt war, dass mit einer geeigneten Methode tatsächlich Energieeinsparmöglichkeiten identifizierbar sind.
Das IEE Projekt HARMONAC hat eine auf CEN-Standards basierende Inspektionsmethode entwickelt, um tatsächlich erreichbare Energieeinsparungen zu verifizieren. In mehr als 400 Feldversuchen wurde diese in ganz Europa getestet, 42 Klimaanlagen und ihre Komponenten wurden darüber hinaus mehr als ein Jahr lang kontinuierlich beobachtet und ihr Energieverbrauch im Stundentakt gemessen. Diese Messungen erbrachten bisher nicht verfügbare Detaildaten über den Energieverbrauch von Klimaanlagen im Jahresverlauf. 
<b>Nutzen der Inspektion: bis zu 10 % Einsparung des Gesamtstromverbrauchs eines Gebäudes <br /></b>Ein wesentliches Ergebnis des Projekts war, dass sich im Zuge der Inspektion für einzelne Klimaanlagenteile Einsparmöglichkeiten von mehr als 50 % identifizieren lassen, was in Summe bis zu 10 % des gesamten elektrischen Energiebedarfs eines Gebäudes ausmachen kann. 
Christina Spitzbart, Expertin in der Österreichischen Energieagentur: &quot;Bisher scheinen Klimaanlagen-Inspektionen jedoch nur einen kleinen Prozentsatz der potenziellen Einsparungen zu identifizieren. Der Grund liegt darin, dass viele Energieeinsparmöglichkeiten nur dann gefunden werden können, wenn detaillierte Verbrauchsdaten der einzelnen Klimaanlagenteile über einen längeren Zeitraum vorhanden sind.&quot; 
Im Betrieb und in der Steuerung der Klimaanlage sind einfache und kostengünstige Einsparungen erreichbar. Voraussetzung dafür sind detaillierte Betriebsdaten, die bisher aufgrund von fehlenden Monitoringeinrichtungen nur für wenige Anlagen verfügbar sind. 
Der größte Kostenfaktor bei der Durchführung einer Inspektion ist der Zeitaufwand des Inspektors. Die Feldversuche zeigten, dass im Allgemeinen eine Relation zwischen Gebäudenutzfläche und Zeitaufwand für die Inspektion besteht – je nach Größe der Anlage ein bis drei Tage –, vorausgesetzt, dass die erforderlichen Anlagen- und Gebäudedaten vorliegen. Dies ist bei Erstinspektionen oft nicht der Fall. 
Mit grundlegenden Maßnahmen kann der Gebäudeeigner Qualität und die Kosten der Inspektion we-sentlich beeinflussen und deren Nutzen sicherstellen:
•Relevante Klimaanlagen- und Gebäudedaten sollten schon im Vorhinein gesammelt und übersichtlich erfasst werden, um Zeitverluste während der Inspektion zu vermeiden.
<br />•Ein erfahrener Haustechniker sollte den Inspektor begleiten, um Fragen zu beantworten, bei den Messungen zu unterstützen und Zugang zu sensiblen Teilen der Anlage zu gewähren.
<br />•Die Implementierung eines Energie-Monitoringsystems, das den Verbrauch auf der Ebene der einzelnen Klimaanlagenkomponenten aufzeichnet, ermöglicht es, die monetären Einsparungen besser zu quantifizieren, und damit letztlich langfristige Energieverbrauchseinsparungen zu erzielen. Es lassen sich damit auch die Inspektionskosten selbst zu reduzieren, da die überarbeitete Gebäuderichtlinie den Mitgliedstaaten erlaubt, die Frequenz oder den Umfang der Inspektion zu reduzieren, wenn derartige Systeme im Einsatz sind.
<br /><b>HARMONAC Werkzeuge und Materialien<br /></b>Zur Unterstützung der Inspektoren und effizienten Durchführung der Inspektionen wurde im Rahmen des Projekts HARMONAC eine Reihe von spezifischen Werkzeugen und Materialien entwickelt. Das zentrale Werkzeug ist eine auf CEN Standards basierende Inspektionsmethode, weiters gibt es 4 Simulationswerkzeuge zur Identifizierung und Quantifizierung der Einsparpotenziale. Die HARMONAC Datenbank bietet Inspektoren Einblick in die Berichte von den HARMONAC Feldversuchen mit verschiedenen Klimaanlagen- und Gebäudetypen. 
Weitere Informationen sind auf der HARMONAC-Website erhältlich. 
<b>Allgemeine Informationen zum Projekt HARMONAC<br /></b>Das von Intelligent Energy Europe geförderte Projekt HARMONAC beschäftigte sich mit der durch die Europäische Gebäuderichtlinie (Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden) vorgeschriebe-nen regelmäßigen Inspektion von Klimaanlagen mit einer Kälteleistung größer als 12 kW und wurde im August 2010 abgeschlossen.
Diese Anforderungen können wesentlich zur Energieeinsparung bei Dienstleistungsgebäuden beitragen, stellen aber in finanzieller Hinsicht eine große Belastung sowohl für die Mitgliedsstaaten als auch für die Anlagenbetreiber dar. Um schlechte Umsetzungskonzepte zu vermeiden, stellt das Projekt HARMONAC die Kosten, die durch die Inspektion verursacht werden, den Nutzen in Form von Energieeinsparung gegenüber.
Diese Analysen basieren auf zahlreichen Feldversuchen und Fallstudien, die von den neun Projektpartnern in Belgien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Portugal und Slowenien durchgeführt wurden. 
Für Österreich war die Österreichische Energieagentur am Projekt beteiligt, die bei der Umsetzung der Feldver-suche von der Stadt Wien (MA 27) und dem Land Steiermark unterstützt wurde. Darüber hinaus wurde HARMONAC durch klima:aktiv, die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, sowie das BMWFJ unterstützt. 
<b>Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency<br /></b>Die Österreichische Energieagentur ist Österreichs nationales Kompetenzzentrum für Energie. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie.&nbsp; 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Alexandra Gros<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-125<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaft kann 300 Mio. Euro Energiekosten sparen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/wirtschaft-kann-300-mio-euro-energiekosten-sparen.html</link>
			<description>Bis zu 300 Mio. Euro können Unternehmen in Österreich durch Einführung eines Energiemanagements...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das ist das Ergebnis eines mit 30. November abgeschlossenen Projektes der Österreichischen Energieagentur, des Österreichischen Energiekonsumentenverbandes und des Unternehmensberaters KANZIAN ENGINEERING &amp; CONSULTING GmbH. 
&quot;Die Erfahrungen in anderen EU-Ländern machen klar, dass Energiemanagement in Unternehmen nur durch entsprechende politische Rahmenbedingungen und Anreizsysteme breit eingeführt werden kann&quot;, so Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die an der Maßnahmenevaluierung der Energiestrategie eingebunden war.<br />In der Energiestrategie Österreich sind Anreizsysteme für eine breite Umsetzung von Energiemanagement vorgesehen. 
Wie Rahmenbedingungen und Anreizsysteme konkret ausgestaltet werden müssen, untersuchte die Österreichische Energieagentur mit ihren Partnern im Rahmen des vom Österreichischen Klima- und Energiefonds&nbsp; mit 177.487 Euro geförderten Projektes aus dem Forschungsprogramm „Neue Energien 2020“.<br />Ein Ansatz dafür ist eine Verknüpfung von Energiemanagement und Energiesteuer. Die Rückerstattung von Anteilen der Energiesteuer sollte für Unternehmen ab einem bestimmten Energieverbrauch (z.B. 5 GWh) an die Einführung eines Energiemanagementsystems nach der EN 16001 gekoppelt werden. Da zunächst höhere Kosten für die Einführung und Verwaltung des Energiemanagementsystems entstehen und die Vorteile erst verzögert eintreten, sollte eine derartige Regelung erst dann in Kraft gesetzt werden, wenn sich das wirtschaftliche Umfeld generell erholt hat (bedeutet ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum im Bereich von real 1,5 bis 2% p.a.). Weiters sollte diese Anforderung mit einer freiwilligen Vereinbarung zur Steigerung der Energieeffizienz verknüpft sein. Ergänzend könnte der Aufbau von Energiemanagementsystemen in den Beratungsförderprogrammen der Bundesländer gefördert werden. 
Im Rahmen des Projektes konnten sich namhafte österreichischer Unternehmen, beispielsweise der Pharmaproduzent Sandoz und der Textil-Logistiker Wozabal 2010 als Projektpartner unter die ersten 5 bereits nach der EN 16001 zertifizierten Unternehmen reihen.<br />Beide Unternehmen erzielen bei steigenden Produktionszahlen eine Verringerung des Energieverbrauchs zwischen 2 und 5 Prozent jährlich und setzen dabei auf das Instrument des Energiemanagements.<br />Umweltmanager Arno Friedl von Wozabal: &quot;Ich bin davon überzeugt, dass diese Norm großes Potential hat, da keine andere Norm die Kosteneinsparung aufgrund von Effizienzsteigerungen so in den Vordergrund stellt, wie die EN 16001. Wir sehen uns dabei erst am Beginn eines langen Weges.&quot; 
Im Jahr 2009 wurde erstmals ein internationaler Energiemanagementstandard, die EN 16001, veröffentlicht. Generelles Ziel dieser europäischen Norm ist es, Organisationen beim Aufbau von Systemen und Prozessen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz zu unterstützen. Die EN 16001 umfasst dabei Energieeinsparungsziele, Energieeffizienz-Maßnahmenplan, Schulungen, Betriebliches Vorschlagswesen und weitere Bausteine eines Energiemanagements.<br />Durch ein systematisches Energiemanagement können Unternehmen damit ihre Energiekosten und der Treibhausgasemissionen senken. 
Die eingesparten Energiekosten überwiegen ab einem gewissen Energieverbrauch rasch die Kosten für die Einführung von Energiemanagement, die im Projekt mit rund 30.000 bis 40.000 EUR pro Betrieb abgeschätzt werden. 
Insbesondere die skandinavischen Ländern Dänemark und Schweden verfügen bereits seit Jahren über fundierte Erfahrungen mit Energiemanagement-Programmen. Erik Gudbjerg von der Dänischen Lokalenergi beschrieb die Umsetzung als Erfolgsgeschichte: zwischen 5 und 10% sparten die Dänischen Betriebe innerhalb der ersten Jahre nach der Einführung. In Schweden werden gemäß der Auswertung von 2009 Einsparungen von 4,6% des Stromverbrauchs der teilnehmenden Unternehmen innerhalb der 5 jährigen Programmperiode prognostiziert. 
Die Ergebnisse der Befragung und weitere Informationen zum Projekt EM 2010 finden Sie auf der Projektwebsite. 
Weitere Informationen zu Förderungen und zu Projekten des Klima- und Energiefonds unter: <link http://www.klimafonds.gv.at/foerderlandkarte>www.klimafonds.gv.at/foerderlandkarte</link> 
<b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:<br /></b>Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energieeffizienz in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. Weitere Informationen für Mitglieder und Interessenten unter: <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link>. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-101 <br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Teller gegen Tank muss nicht sein</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/teller-gegen-tank-muss-nicht-sein.html</link>
			<description>Der internationale Handel von Biomasse und die steigende Nachfrage in Europa schließen nachhaltige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 1. Dezember 2010</b> - Die stark steigende Nachfrage nach Biomasse für die energetische und stoffliche Nutzung in den 27 Ländern der EU ist nicht notwendig mit&nbsp; rücksichtsloser Ausbeutung entsprechender Ressourcen in Entwicklungsländern verbunden. Der internationale Handel kann – so ein Ergebnis des Workshops des EU Projekts 4Biomass zum Thema &quot;Trade of Biomass in Central Europe&quot; sogar die nachhaltige Produktion unterstützen und damit etwa illegale Abholzung einbremsen. 
Am konkreten Beispiel der Biokraftstoffe hat sich gezeigt, dass eine weltweit rasch ansteigende Nachfrage nach landwirtschaftlich erzeugten Rohstoffen Gefahren im Hinblick auf Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion, Monokulturen, Düngemitteleinsatz und Wasserverbrauch mit sich bringen kann. Freiwillige Initiativen aus der Industrie aber auch die Forderung nach nachhaltiger Produktion der EU haben die Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt: Aktuell sind weltweit&nbsp; 67 Zertifizierungssysteme dafür entwickelt worden, die in verschiedenen Teilbereichen nachhaltige Produktion dokumentieren können. (Anm.: Die Anrechnung erreichter CO2 Einsparung für die Verpflichtungen gegenüber der EU sind nur mit dem Nachweis nachhaltiger Produktion von energetisch genutzter Biomasse anrechenbar.) 
<b>&quot;Einstellung zur Nachhaltigkeit entwickelt sich positiv&quot;<br /></b>Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur: &quot;Diese Entwicklung zeigt, dass eine Verankerung der Nachhaltigkeit im weltweiten Markt für Biomasse funktionieren kann. Mit entsprechenden Nachhaltigkeitszertifikaten kann das erhebliche Potential der energetischen Nutzung von Biomasse abgeholt werden. Dazu ist es wichtig, dass sich die Österreichische Energieagentur als Partner im Projekt 4Biomass, verstärkt der nachhaltigen Nutzung von Biomasse in Europa widmet.&quot; 
Die Biomasse-Handelsströme entwickeln sich eindrucksvoll von Ost nach West, führend unter den Biomasseimporteuren sind Dänemark, Deutschland und Italien. Die Ukraine exportiert bis zu 80 % ihrer erst zu einem geringen Teil genutzten Biomasseressourcen, bei Biodiesel wie bei Pellets kämpft das Land noch mit Qualitätsproblemen. Gereinigtes Biogas über Erdgaspipelines nach Westeuropa zu transportieren, stellt für die Ukraine einen Zukunftsmarkt dar, der Markt dafür ist in Europa erst zu 5% des möglichen Potentials realisiert. Kanada liefert ebenfalls einen hohen Prozentsatz seiner Biomasseproduktion nach Europa, wogegen der kanadische Biomassemarkt selbst noch kaum entwickelt ist. 
Vorträge und Diskussionen der etwa 60 versammelten internationalen ExpertInnen zeigen die enorme Bandbreite von Perspektiven und Trends des Biomassehandels. Unter Nachhaltigkeitskriterien wurde etwa der Transportaspekt durchaus kontroversiell diskutiert. Wie die Beispiele Ukraine und Kanada zeigen, entsteht vor der Entwicklung von Heimmärkten die exportorientierte Nutzung von Rohstoffen. 
<b>Das Projekt 4Biomass<br /></b>Bis 2020 sollen in der EU 20% der Endenergie aus erneuerbaren Ressourcen stammen. Biomasse wird als Energieträger immer wichtiger, wachsender Biomassehandel und&nbsp; transport erfordern adäquate, nachhaltige Lösungen. Im Rahmen des Central-Europe-Projekts 4BIOMASS brachte die Österreichische Energieagentur dazu eine internationale Expertenrunde nach Wien. <br />In Europa soll Biomasse einen wesentlichen Beitrag zum 20%-Anteil der Erneuerbaren Energien am Energieverbrauch bis 2020 leisten und die Nachfrage nach Biomasse wird daher steigen. Unter dem Titel &quot;4BIOMASS – Fostering the sustainable usage of renewable energy sources in Central Europe – putting biomass into action!&quot; startete im Februar 2009 ein dreijähriges EU-Projekt, das die nachhaltige Bioenergienutzung in Mitteleuropa vorantreiben soll. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Programms &quot;Central Europe&quot; durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRD), die Kofinanzierung in Österreich durch das Lebensministerium. Insgesamt 16 Projektpartner aus den &quot;Central Europe&quot;-Ländern Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und dazu noch der Ukraine sind an diesem Projekt beteiligt. 
Weiterführende Informationen über das Projekt 4BIOMASS wie auch zum Workshop &quot;Trade of Biomass in Central Europe&quot; sind auf der Projekt-Website zu finden. 
<b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency</b><b>&nbsp;</b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. Weitere Informationen für Mitglieder und Interessenten unter <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link>.&nbsp; 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Mag. Heinrich Sigmund, MSc <br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreichische Energieagentur startet europaweite konzertierte Aktion für Erneuerbare Energie der EK</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreichische-energieagentur-startet-europaweite-konzertierte-aktion-fuer-erneuerbare-energie-der.html</link>
			<description>Die EU-Kommission beauftragte die Österreichische Energieagentur mit der Leitung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 8. Oktober 2010</b> – Die EU-Kommission beauftragte die Österreichische Energieagentur mit der Leitung und Gesamtkoordination der Concerted Action on the Renewable Energy Sources Directive (CA-RES). <br />Mit einer hochrangig besetzten 2-tägigen Auftaktveranstaltung mit 180 Teilnehmern aus 29 Staaten erfolgte nun in Wien der offizielle Arbeitsbeginn. &quot;Damit bietet die Österreichische Energieagentur den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Kroatien und Norwegen für drei Jahre eine Plattform zum Erfahrungs-austausch und zur bestmöglichen Akkordierung der Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie. Dies sollte auch Österreich helfen, die ambitionierten Ziele zu erreichen. Allerdings nur, wenn im Gleichklang die Energieffizienz steigt&quot;, ist Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Agentur, von dem Auftrag überzeugt. 
Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie 2009/28/EG trat im Juni 2009 in Kraft. Sie ist Teil des Klima- und Energiepakets der EU und schafft einen verbindlichen Rechtsrahmen für die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energieträger in den Sektoren Strom, Wärme/Kälte und Verkehr. Bis 2020 sollen mindestens 20 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs der EU aus erneuerbaren Quellen stammen, jeder Mitgliedstaat hat eine rechtlich bindende nationale Zielvorgabe. Bereits bis zum 30. Juni 2010 waren die jeweiligen Nationalen Aktionspläne für Erneuerbare Energien (NREAP) an die Europäische Kommission (EK) zu übermitteln und darzulegen, mit welchen Maßnahmen und in welchen Etappen die Mitgliedstaaten ihre Zielvorgaben erreichen wollen. 
Mit der Concerted Action on the Renewable Energy Sources Directive (CA-RES) bietet die EK ein Instrument, das die Mitgliedstaaten durch strukturierten Erfahrungsaustausch bei der Umsetzung der Richtlinie unterstützt. Concerted Actions richten sich an Behörden, Organisationen und Institutionen, die für die Umsetzung einer Richtlinie zuständig sind. 
Entsprechend den Kernbereichen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie gibt es 9 CA-RES Arbeitsgruppen zu folgenden Themen:
1.Kooperationsmechanismen und Nationale Aktionspläne für erneuerbare Energie (NREAP) <br />2.Berechnungsmethoden (für den Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen)<br />3.Genehmigung von Anlagen und Infrastruktur-Einrichtungen<br />4.Erneuerbare Energien und Fernwärme, Erneuerbare Energien im Gebäudebereich<br />5.Information und Ausbildung, Herkunftsnachweise für Elektrizität, Wärme und Kälte aus erneuerbaren Quellen<br />6.Elektrizitätsnetze<br />7.Biogasnetze<br />8.Energie aus erneuerbaren Quellen im Verkehrssektor<br />9.Mobilisierung von Biomasse und Nachhaltigkeit
Strikte Vertraulichkeit soll die offene und lösungsorientierte Arbeit in den CA-Gremien unterstützen. 
&quot;Die CA-RES-Plattform ermöglicht den teilnehmenden Staaten, Erfahrungen auszutauschen, von Best-Practices zu lernen und gemeinsame Lösungswege bei der Umsetzung der Richtlinie und damit zur Erreichung der 20-20-20-Ziele zu beschreiten&quot; so Gunda Kirchner, Leiterin des Bereichs Energiewirtschaft in der Österreichischen Energieagentur. 
Weiterführende Informationen zur Erneuerbare-Energien-Richtlinie finden Sie auf der Europa-Website sowie jene zur Concerted Action auf der CA-RES Website. 
<b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:<br /></b>Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirt-schaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energie-versorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeri-ums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energie-sparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. Weitere Informationen für Mitglieder und Interessenten unter <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link>.&nbsp; 
<b>Rückfragehinweis:<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at<br />Web: <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link> ]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>TABULA - Typology Approach for Building Stock Energy Assessment</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/tabula-typology-approach-for-building-stock-energy-assessment.html</link>
			<description>Aufbau einer Gebäudetypologie zur energetischen Beurteilung des Gebäudebestandes</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die ambitionierten 20-20-20-Ziele der EU bedeuten freilich nicht nur für Österreichs Gebäudesektor gewaltige Herausforderungen. Europaweit stehen Energie- und Gebäudeexperten denselben Fragen gegenüber:
<ul><li>Welche Energieeffizienz haben verschiedene Gebäudetypen des nationalen Gebäudebestands?</li><li>Welche Energieeinsparpotenziale sind im Gebäudebestand durch bestehende Technologien möglich?</li><li>Welche Sanierungsmaßnahmen wurden in der Vergangenheit bereits durchgeführt?</li><li>Kann das durchschnittliche Verhältnis zwischen berechnetem Bedarf und tatsächlichem Energieverbrauch ermittelt werden?</li><li>Welche Sanierungsstrategien müssen implementiert werden, um die nationalen Klimaziele zu erreichen?</li></ul>
Das 2009 gestartete EU-Projekt TABULA (Typology Approach of Building Stock Energy Assessment), gefördert durch das Programm Intelligent Energy Europe (IEE) und in Österreich kofinanziert durch klima:aktiv, setzt auf nationale Gebäudetypologien, um rasch und systematisch eine energetische Beurteilung von Bestandsgebäuden durchzuführen und jene Gebäude zu eruieren, die das höchste CO2 Einsparpotenzial besitzen. 
<h2>Beispiel Wohngebäudetypologie Österreichs</h2>
Eine Gebäudetypologie setzt sich zusammen aus verschiedenen Modellgebäuden, die bestimmte Gebäudekategorien in unterschiedlichen Baualtersklassen repräsentieren. Diese Modellgebäude veranschaulichen welche Energieeinsparpotenziale bestehen.
In Österreich setzt sich diese aus einem Satz von 28 Modellgebäuden mit charakteristischen, energierelevanten Merkmalen zusammen. Jedes Modellgebäude steht beispielhaft für eine bestimmte Bauperiode und einen bestimmten Gebäudetyp und weist bestimmte energetische Merkmale auf. Für jeden Gebäudetyp wurde ein Gebäude ausgesucht, das repräsentativ für alle Gebäude dieser Klasse steht. Dafür wurden reale Gebäude, deren Energieausweise nach der OIB-RL 6 gerechnet wurden, aus der Energieausweisdatenbank ZEUS&nbsp; ausgewählt. So war es möglich, die Gebäudetypologie nicht auf Basis von synthetischen Gebäuden zu entwickeln, sondern reale &quot;Mittelwert&quot;-Gebäude mit den entsprechenden Geometrien abzubilden.
<media 477 _blank - "BILD, tabula-gebaudematrix, tabula-gebaudematrix.jpg, 483 KB"><img src="/uploads/RTEmagicC_tabula-gebaudematrix-teaser.jpg.jpg" txdam="478" height="218" width="590" alt="" /></media>
Gebäudematrix: Schema zur Klassifizierung der nationalen Gebäudetypologie
Die nationalen Modellgebäude werden in der TABULA-Broschüre dargestellt. Pro Gebäudetyp ist das Bestandsgebäude und jeweils zwei Sanierungsvarianten – eine Standardsanierung sowie eine auf die klima:aktiv Bewertungskriterien abgestimmte Sanierung – abgebildet. Die Datensätze zu den einzelnen Gebäuden werden in den Gebäudedatenblättern aufbereitet.
<h2>Nutzen</h2>
Gebäudetypologien sind generell breit anwendbar: vom Hauseigentümer über Immobilienverwalter, Architekten, Energieberater und Finanzdienstleister zur Bewertung und Sanierungsplanung von Häusern und Liegenschaften, bis zur Modellierung von kommunalen und nationalen Gebäudebeständen für Energieeffizienz- und Einsparstrategien.
Im Rahmen des im Mai 2012 abgeschlossenen TABULA-Projekts wurde ein auf europäischer Ebene abgestimmtes Konzept für Gebäudetypologien und ein gemeinsames Webtool entwickelt.
<h2>Europäische Gebäudetypologien im Vergleich</h2>
Das Web-basierte europäische <link http://webtool.building-typology.eu/webtool/tabula.html?c=all _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">TABULA-Tool</link>&nbsp; ist seit November 2011 verfügbar. Auf Basis einer harmonisierten Berechnungsmethode ermöglicht es eine Online-Energiebilanzierung sowie den Zugriff auf die Gebäudedaten der beteiligten Länder. Es können Gebäudetypologien verglichen und – mit statistischen Werten hinterlegt – für Energieeinsparprognosen und CO2-Einsparpotenzialanalysen herangezogen werden. Damit steht ein derartiges Instrument erstmals auf europäischer Ebene zur Verfügung.
<h2>Expertenworkshop in Wels</h2>
Die Österreichische Energieagentur als nationaler TABULA-Projektpartner organisierte am 29. Februar 2012 im Rahmen der heurigen World Sustainable Energy Days in Wels den internationalen <link http://www.energyagency.at/aktuelles-presse/veranstaltungen/detail/veranstaltung/energy-assessment-of-national-housing-stocksinternational-expert-workshop-building-typologies.html?no_cache=1 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Expertenworkshop&nbsp; &quot;Energy Assessment of National Housing Stocks&quot;</link>.]]></content:encoded>
			<category>Gebäude &amp; Haushalt</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 10:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europäischer GreenBuilding Award – zwei Österreichische Unternehmen ausgezeichnet</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/europaeischer-greenbuilding-award-zwei-oesterreichische-unternehmen-ausgezeichnet.html</link>
			<description>Zum 2. Mal wurde der Europäische GreenBuilding Award für energieeffizente Dienstleistungsgebäude...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Frankfurt am Main, am 16. April 2010</b> - Zum zweiten Mal wurde am 14. April 2010 der Europäische GreenBuilding Award für energieeffizente Dienstleistungsgebäude in Frankfurt am Main vergeben. Im Rahmen der „light &amp; building“ Messe und der Konferenz IEECB’10 (Improving Energy Efficiency in Commercial Buildings) wurden dreizehn Gewinner in vier verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Als nationaler Ansprechpartner des EU-Projektes GreenBuilding Plus koordinierte und organisierte die <b>Österreichische Energieagentur</b> die Auszeichnungsveranstaltung.&nbsp; 
Teilgenommen hat jeder, der im Zeitraum von Jänner 2008 bis September 2009 sein Gebäude bei der jeweiligen nationalen Kontaktstelle für GreenBuilding eingereicht hat. Die Gewinner der nationalen Awards aus 9 verschiedenen EU-Ländern wurden von einer fünfköpfigen Jury nach festgelegten Kriterien bewertet. Die Jury wählte die dreizehn besten Projekte in den Kategorien &quot;„Best Endorser&quot;, &quot;Best Corporate Partner&quot;, &quot;Best Refurbishment Projects&quot; und &quot;Best New Projects&quot;. <b>Zwei Österreichische Unternehmen</b> setzten sich in den Kategorien &quot;Best Refurbishment Projects&quot; und &quot;Best New Projects&quot; durch und nahmen den Award mit nachhause. 
<b>Die Sieger des Europäischen GreenBuilding Awards 2010 sind:</b>
<br /><b>Kategorie &quot;Best Endorser&quot;</b>
•Levenger S.L. (Spanien) <br />•Bengt Dahlgren AB (Schweden) 
<br /><b>Kategorie &quot;Best Corporate Partner&quot;</b>
•Fastighets AB Brostaden (Schweden)&nbsp;
<br /><b>Kategorie &quot;Best Refurbishment Projects&quot;</b>
•Realschule Hengersberg - Hauptschulverband Hengersberg (Schule, Deutschland) <br />•Pireaus Bank SA Syggrou – Pireaus Bank (Bürogebäude, Griechenland) <br />•NH Principe de la Paz – NH Hotels (Hotel, Spanien) <br />•<b>Bürogebäude Manschein - Ing. Siegfried Manschein GmbH (Bürogebäude, Österreich) </b>
<b></b><br /><b>Kategorie &quot;Best New Projects&quot;</b>
•Phoenix Plaza – Phoenix Park d.o.o. (Einkaufszentrum, Kroatien)<br />•ASILO Cologno Monzese – Municipality of Cologno Monzese (Verwaltungsgebäude, Italien) <br />•Port of Ghent office - Havenbedrijf Gent agh (Bürogebäude, Belgien) <br />•<b>ENERGYbase - WWFF Business and Service Center GmbH (Bürogebäude, Österreich) <br /></b>
<br /><b>Kategorie &quot;Special acknowledgment of the jury&quot;</b>
•AB Vasilopoulos, Komninon 1, Ethnomartirwn &amp; Anagenniseos - AB Vasilopoulos S.A. (Supermarkt, Griechenland) <br />•SeaBridge Logistics – SeaBridge SA (Lager, Belgien)
<br /><b>Das &quot;Null-Energie-Gebäude&quot; der Firma Manschein <br /></b>Die Komplettsanierung des 307 m² großen Firmensitzes im Gaweinstal erfolgte 2007, acht Jahre nach dem Neubau. Durch umfassende Sanierungsmaßnahmen konnte eine Einsparung von 86% des Heizwärmebedarfs sowie eine Reduktion des Primärenergiebedarfs von 82% erreicht werden. Entsprechend dem von der Firma Manschein selbst entwickelten „Ohnergiekonzept“ versorgt sich das Bürogebäude selbst mit Energie und speist auch überschüssige Energie ins Netz ein. 
<b>Die ENERGYbase (Bürogebäude von WWFF Business and Service Center GmbH)<br /></b>Das Passivhaus im 21. Wiener Gemeindebezirk wurde 2007 neu errichtet. Der Heizwärmebedarf der ENERGYbase unterschreitet die Österreichische Bauordnung um 72%. Die Besonderheit des Gebäudes liegt in der Fassadengestaltung, die aktive und passive Nutzung von Solarenergie wird durch die in der Fassade integrierte Solar- und PV-Anlage ermöglicht. 
<b>GreenBuilding und klima:aktiv Bauen und Sanieren<br /></b>Das GreenBuilding Programm der EU ist ein freiwilliges Programm des Joint Research Centre (JRC) der Europäische Kommission, in Österreich wird GreenBuilding von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums kofinanziert. klima:aktiv Sanierungsberater helfen bei der Erstellung eines Energiekonzeptes und bei der Erhebung von Einreichdaten. GreenBuilding Partner können auch noch einen weiteren Schritt setzen und ihr Gebäude nach dem klima:aktiv Gebäudestandard auszeichnen lassen. 
Nähere Informationen zum Programm GreenBuilding, JRC und klima:aktiv Bauen und Sanieren finden Sie auf den jeweiligen Websiten. 
Fotos und Präsentationen vom Europäischen GreenBuilding Awards 2010 in Frankfurt/Main finden Sie auf unserer Website.
<b>Über die Österreichische Energieagentur </b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministerium – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbarer Energie. Weitere Informationen für Mitglieder und Interessenten unter <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link> 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Mag. Heinrich Sigmund<br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency<br />Tel.: +43 (0) 1 586 15 24-101<br />E-Mail: heinrich.sigmund(at)energyagency.at<br />&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolgreiches Welser Symposium zeigte österreichischen Gemeinden die &quot;10 Schritte in die Energieautarkie&quot;</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/erfolgreiches-welser-symposium-zeigte-oesterreichischen-gemeinden-die-10-schritte-in-die-energieaut.html</link>
			<description>Parallel zur Welser Energiesparmesse Anfang März organisierte klima:aktiv, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 10. März 2010</b> - Parallel zur Welser Energiesparmesse Anfang März organisierte klima:aktiv, die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, ein österreichweites Symposium zum Thema Energieautarkie für Gemeinden und Regionen. 
Umweltminister Niki Berlakovich und namhafte Energie- und KlimaexpertInnen diskutierten mit BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen über geeignete Strategien und Maßnahmen zur kommunalen Selbstversorgung mit Energie. Berlakovich: „Nur wenn unsere Gemeinden und Regionen erfolgreich den Weg in die Energieautarkie gehen, kann Österreich als Ganzes sich diesem Ziel annähern.“ 
Energieautarkie bedeutet die überwiegende Nutzung regional vorhandener, erneuerbarer Energieressourcen zur möglichst vollständigen Deckung der Energiebedürfnisse einer Gemeinde oder Region. Zu den ökologischen Vorteilen kommen ökonomische: Energieautarkie spart Kosten für importierte Energie und schafft lokale Arbeitsplätze – welcher Gemeinde sollte das nicht gefallen? 
Mit der Umsetzung der „10 Schritte in die Energieautarkie“ kann jede Gemeinde dieses Ziel erreichen. Welche Schritte das sind und wie sie in der Praxis umgesetzt werden können, war Thema des bisher größten österreichweiten Symposiums zum Thema Energieautarkie, das von „klima:aktiv e5“ und „vor Ort“, den Gemeinde-Programmen der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, speziell für BürgermeisterInnen, Gemeinderäte und GemeindevertreterInnen am 5. März 2010 in Wels organisiert wurde. Die Veranstaltung, die parallel zur Energiesparmesse im außergewöhnlichen Ambiente der Minoriten in Wels stattfand, war mit mehr als 110 GemeinderepräsentantInnen und 30 ExpertInnen zur Gänze ausgebucht. Während der Vormittag mit politischen Statements, Expertenvorträgen und Erfahrungsberichten aus bereits sehr energieeffizienten oder schon energieautarken Gemeinden gefüllt war, war der Nachmittag der Diskussion und dem Austausch im Rahmen eines „World Cafés“ gewidmet, einer besonders effektiven Workshopmethode für große Teilnehmerzahlen. 
Umweltminister Niki Berlakovich unterstrich bei seinem Auftritt die Bedeutung der Gemeinden und Regionen für die österreichische Klimaschutzpolitik und die Bedeutung der „Energieautarkie“ als Leitidee für Österreich: „Die Gemeinden und Regionen sind die Motoren unserer Klimaschutzpolitik. Nur wenn unsere Gemeinden und Regionen erfolgreich den Weg in die Energieautarkie gehen, kann Österreich als Ganzes sich diesem Ziel annähern.“ 
In Vertretung von Minister Berlakovich, der zeitgleich die Welser Energieparmesse eröffnete, begrüßte Sektionschef Günter Liebel vormittags die zahlreich erschienen BürgermeisterInnen aus ganz Österreich zum Symposium. Die Klimaforscherin Prof. Helga Kromp-Kolb wies in ihrem Eröffnungsvortrag auf die Zusammenhänge zwischen Treibhausgasen und Erderwärmung hin und bezeichnete Energieautarkie als einen vielversprechenden möglichen Ausweg aus der Klimakatastrophe. 
Bürgermeister der Energieautarkie-Vorreitergemeinden Güssing (Peter Vadasz, Burgenland), Langenegg (Georg Moosbrugger, Vorarlberg) und Windhaag (ehem. Bürgermeister Alfred Klepatsch Oberösterreich) zeigten in ihren Impulsreferaten unterschiedliche Wege in Richtung Energieautarkie auf. <br />Während die Güssinger vor allem im Bereich Energieversorgung aus erneuerbaren Energien Pioniere waren und sind, setzen die Windhaager stark auf Windkraft und Bürgerinformation, anschaulich dargestellt mit dem Energiefass, das die Zusammenhänge in der Energiebilanz einer Gemeinde zeigt. 
Der Langenegger Weg versucht die Synthese aus Energieeffizienz und Energieversorgung durch Biomasse und Wasserkraft, mit Vorbildwirkung vor allem im Bereich Passivhaussanierung. Der erste Teil des Symposiums schloss mit Vorträgen von Thomas Lewis (energieautark consulting GmbH) zum Thema „Energieautarkes Rathaus“ und von Michael Cerveny (ÖGUT) über den absehbaren globalen Peak-Oil und seine Auswirkungen. 
Im 2. Block des Vormittagsprogramms wurden die Wege zur Energieautarkie für Gemeinden und Regionen im Detail vorgestellt. Heimo Bürbaumer (Österreichische Energieagentur, Programmleiter „klima:aktiv e5“), verantwortlich für Konzeption und Inhalt des Symposiums, stellte in seinem Impulsvortrag die derzeitige Energieautarkie-Situation in Österreich vor sowie die Prinzipien, unter denen Energieautarkie als multiplizierbares Modell für Gemeinden funktionieren kann. 
Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, präsentierte für die Teilnehmer des Symposiums das aktuelle Förderprogramm des Klima- und Energiefonds mit Bezug auf Gemeinden und Regionen, sowie eine Aussicht auf kommende Ausschreibungen. 
Ein weiteres wichtiges Thema neben „Finanzierung und Förderung“ stellt die Beratung und methodische Unterstützung von lokalen Entscheidungsträgern durch Energie- und Klimaschutzprogramme dar. Die beiden überregionalen Energie- und Klimaschutznetzwerke Klimabündnis und e5 wurden durch Co-Veranstalter Fritz Hofer vom Klimabündnis, sowie Adi Groß, Obmann von „e5 Österreich“ und Geschäftsführer des „Energieinstitut Vorarlberg“ präsentiert, für das oberösterreichische Gemeindeprogramm E-GEM sprach Gerhard Dell, Geschäftsführer des OÖ Energiesparverbandes. 
Johannes Fechner, klima:aktiv Bildungskoordinator stellte klima:aktiv Profis vor, ein Qualitätssicherungsprogramm für Ingeniere und Handwerker im Bereich der Energieautarkie, sowie weitere klima:aktiv Angebote und Informationen für Gemeinden. 
Am Nachmittag fand der interaktive Teil des Symposiums, ein „World Café“ mit GemeindeexpertInnen, GemeinderepräsentantInnen sowie VertreterInnen aus Vorreiterregionen, wesentlicher klima:aktiv Programme und Klimaschutznetzwerke statt. In einer lockeren, kreativen Atmosphäre nach Art eines Cafés wurde in Gruppen thematisch aufgeteilt nach den „10 Schritten in die Energieautarkie“ Chancen, Hindernisse, Lösungsansätze und Strategien des jeweiligen Schrittes für Gemeinden und Regionen&nbsp; erarbeitet. Jeder Gemeinderepräsentant konnte insgesamt an 3 Tischen teilnehmen. Die gesammelten Ergebnisse wurden zum Abschluss von den TischgastgeberInnen dem Plenum präsentiert. Moderiert wurde das World Café von Stephan Fickl (Österreichische Energieagentur, klima:aktiv Dachmanagement) und Heimo Bürbaumer. 
<b>Über e5<br /></b>„e5- Programm für energieeffiziente Gemeinden“ ist ein Programm zur Qualifizierung und Auszeichnung von Gemeinden im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz. Kaum eine andere Initiative kann auf Gemeindeebene einen ähnlich erfolgreichen wie umfassenden und konsequenten Ansatz vorweisen. Das e5-Programm wird mittlerweile in sechs Bundesländern von den jeweiligen Landesprogrammträgern umgesetzt. Die Österreichische Energieagentur betreibt die nationale Geschäftsstelle. Zentrale Ziele sind die Verbreitung des Programms in alle Bundesländer, die Erhöhung der Anzahl der Gemeinden, die Qualitätssicherung der Programminhalte und die Koordinierung auf europäischer Ebene. klima:aktiv, die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, unterstützt die bundesländerübergreifenden Aktivitäten des e5-Programms. 
<b>Rückfragehinweis:<br /></b><link http://www.klimaaktiv.at/energieautarkie/symposium>www.klimaaktiv.at/energieautarkie/symposium</link> <br /><link http://www.e5-gemeinden.at/>www.e5-gemeinden.at</link><br /><link http://www.european-energy-award.org/>www.european-energy-award.org</link> 
<b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br /></b>Mag. Heinrich Sigmund<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at<br />Web: <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link>

]]></content:encoded>
			<category>Pressearchiv</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gold für österreichische Gemeinden</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/gold-fuer-oesterreichische-gemeinden.html</link>
			<description>Gleich drei österreichische Gemeinden stehen an der Spitze des internationalen Rankings des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 23. Februar 2010</b> - Am 19. Februar 2010 wurde im Festspielhaus Bregenz der European Energy Award® an die energieeffizientesten Gemeinden Österreichs verliehen. Die ausgezeichneten Gemeinden heben sich durch engagierten Einsatz und innovative Maßnahmen für Energieeffizienz und Klimaschutz hervor und wurden dafür von Umweltminister Nikolaus Berlakovich mit dem European Energy Award® prämiert, der höchsten europäischen Auszeichnung für energieeffiziente Gemeinden. 
<b>Nikolaus Berlakovich: &quot;Gerade die Gemeinden sind hier Motoren, die viel voranbringen.&quot;<br /></b>Bundesminister Nikolaus Berlakovich nahm in seiner Festrede zur Lage der Klimaschutzpolitik nach Kopenhagen Stellung. Er hob die Bedeutung der Gemeinden und Städte bei den gemeinsamen Anstrengungen für eine Energiewende hervor: „Meine Vision ist die Energieautarkie für Österreich. Gerade die Gemeinden sind hier Motoren, die viel voranbringen.“ Besonders hob der Minister in diesem Zusammenhang die Unterstützung für Regionen beim Aufbau von zukunftsweisenden Energiemodellregionen durch Fördermittel aus dem Klima- und Energiefonds hervor, sowie die Unterstützung für Gemeinden durch die klima:aktiv Programme. 
Die drei Stockerlplätze der energieeffizientesten Gemeinden gingen nach Österreich. Die Vorarlberger Gemeinden Langenegg, Mäder und Zwischenwasser belegten die Plätze 1 bis 3 im Ranking des European Energy Award, das knapp 600 Städte und Gemeinden aus ganz Europa bewertet. Dahinter folgen Vorreitergemeinden aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien und fünf weiteren europäischen Ländern. Neben den drei Siegergemeinden erhielten den European Energy Award® Gold - die Top-Kategorie für energieeffiziente Gemeinden - die Vorarlberger Gemeinde Wolfurt, die Tiroler Gemeinde Virgen sowie St. Johann in Salzburg. In der Kategorie Silber wurden insgesamt 29 Gemeinden aus Kärnten, Steiermark, Tirol, Salzburg und Vorarlberg ausgezeichnet. 
e5 wird durch das klima:aktiv Programm des Lebensministeriums unterstützt und wendet sich bundesweit an Gemeinden, die den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung erneuerbarer Energieträger in den Vordergrund stellen. Die Umsetzung des Programms findet in den Bundesländern durch die jeweiligen Landesprogrammträger statt. Ähnlich einem Qualitätssicherungsverfahren in der Wirtschaft wurde e5 ins Leben gerufen, um für alle energieeffizienten Gemeinden in Österreich einen einheitlichen, objektiven Standard zu gewährleisten und ein überregional anerkanntes Markenzeichen zu schaffen, das mit bis zu fünf „e“ eine Auszeichnung für die erfolgreiche Realisierung von Energieeffizienz abbildet. Ein umfangreicher Maßnahmenkatalog dient als Grundlage für die Beratung der Gemeinden sowie die Evaluierung energierelevanter Aktivitäten durch e5-ExpertInnen, der sich die teilnehmenden Gemeinden in regelmäßigen Abständen unterziehen müssen. Dem Umsetzungsgrad entsprechend werden die Gemeinden mit bis zu fünf „e“ ausgezeichnet. Jene Gemeinden, die mindestens drei „e“ erreichen, erhalten den European Energy Award®, Gemeinden mit fünf „e“ können sich für den European Energy Award® Gold bewerben, die Sieger werden in einem internationalen Audit gekürt. 
Mittlerweile nehmen österreichweit 78 Gemeinden und Städte am e5-Programm teil, wobei die Einwohneranzahl der teilnehmenden Gemeinden heuer die Marke von 600.000 BürgerInnen überschritten hat. 
<b>Über e5<br /></b>„e5- Programm für energieeffiziente Gemeinden“ ist ein Programm zur Qualifizierung und Auszeichnung von Gemeinden im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz. Kaum eine andere Initiative kann auf Gemeindeebene einen ähnlich erfolgreichen wie umfassenden und konsequenten Ansatz vorweisen. Das e5-Programm wird mittlerweile in sechs Bundesländern von den jeweiligen Landesprogrammträgern umgesetzt. Die Österreichische Energieagentur betreibt die nationale Geschäftsstelle. Zentrale Ziele sind die Verbreitung des Programms in alle Bundesländer, die Erhöhung der Anzahl der Gemeinden, die Qualitätssicherung der Programminhalte und die Koordinierung auf europäischer Ebene. klima:aktiv, die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, unterstützt die bundesländerübergreifenden Aktivitäten des e5-Programms. 
<b>Rückfragehinweis:<br /></b>e5 Österreich<br /><link http://www.e5-gemeinden.at/>www.e5-gemeinden.at</link><br /><link http://www.european-energy-award.org/>www.european-energy-award.org</link> <br /><link http://www.klimaaktiv.at/>www.klimaaktiv.at</link> 
<b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br /></b>Mag. Heinrich Sigmund<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-125<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at<br />Web: <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Österreichische Energieagentur startet Projekt für Gebäudeenergieeffizienz in Mazedonien</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreichische-energieagentur-startet-projekt-fuer-gebaeudeenergieeffizienz-in-mazedonien.html</link>
			<description>Im Rahmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit startet ein zweieinhalbjähriges...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 22. Februar 2010</b> - Dieses Projekt wurde im Rahmen einer Pressekonferenz am 17. Februar in Skopje vom mazedonischen Wirtschaftsminister Fatmir Besimi gemeinsam mit Heinz Habertheuer als Vertreter der österreichischen ADA und Direktor Lazar Gechevski von der Mazedonischen Energieagentur sowie den Vertretern der Österreichischen Energieagentur der Öffentlichkeit vorgestellt. 
Ziel des Projektes ist die nachhaltige Senkung des Energiebedarfs von Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden. Mit dem Aufbau von Expertenwissen und Kapazitäten wird der Bereich Gebäudeenergieeffizienz in der noch jungen Mazedonischen Energieagentur verstärkt und auch auf die Umsetzung der Bestimmungen der EU-Gebäuderichtlinie vorbereitet. In einem Pilotprojekt sollen umfassende Energieeffizienzmaßnahmen an einem konkreten Gebäude demonstriert werden. Wissenschaftlicher Know-how-Austausch auf Universitätsebene und öffentliche Bewusstseinsbildung für das Thema ergänzen die Projektaktivitäten. 
Zu den vorrangigen energiepolitischen Zielen Mazedoniens gehört die Weiterentwicklung seines Energiemarktes in Richtung Versorgungssicherheit und die Harmonisierung mit der Energiegesetzgebung der EU. Mazedoniens Primärenergieintensität liegt um 40 % über dem EU-Durchschnitt, hohe Einsparpotentiale gibt es vor allem im Gebäudebereich, nicht zuletzt wegen des hohen Anteils an Stromheizungen im Winter. Ein Fünftel der mazedonischen Bevölkerung lebt unter der nationalen Armutsgrenze und gibt mehr als 10 Prozent des verfügbaren Einkommens für Strom und Heizung aus. Eine Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden würde sowohl den Heizenergiebedarf als auch die Heizkosten erheblich senken. 
Bereits im Jahr 2004 verabschiedete das mazedonische Parlament eine Energieeffizienzstrategie bis 2020, die für den Gebäudesektor Maßnahmen wie den Ausbau der Fernwärme, verbrauchsabhängige Energiekostenverrechnung, Fensterisolierung, Anbringen von Thermostatventilen u. a. enthält. Das Energiegesetz aus dem Jahr 2006 schreibt die Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien vor. 
Die 2 Mio. Einwohner zählende Republik Mazedonien ist seit 1998 Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Das von der Österreichischen Energieagentur geleitete Projekt zur Einführung von Gebäudeenergieeffizienz in Mazedonien wird von der Austrian Development Agency (ADA – <link http://www.entwicklung.at/>www.entwicklung.at</link>), dem Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und dem mazedonischen Wirtschaftsministerium finanziert, das auch der Projektauftraggeber ist. 
Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, betont die europäische Perspektive des Projekts: &quot;Für Mazedonien als Beitrittskandidat zur Europäischen Union ist dieses Projekt der Schlüssel zur Erfüllung des Acquis Communautaire zur Energieeffizienz von Gebäuden. Wir werden hier gemeinsam mit der Mazedonischen Energieagentur sehr rasch die notwendigen Grundlagen erarbeiten. Wichtig dabei ist nicht nur die Erstellung einer EU-konformen Bauordnung, sondern auch die Schaffung ausreichender und qualifizierter personeller Kapazitäten zur Implementierung der baurechtlichen Vorschriften in den Genehmigungsverfahren konkreter Bauprojekte.&quot; 
<b>Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency </b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Seit über 10 Jahren betreut die Österreichische Energieagentur im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft auch die Österreichischen Energiepartnerschaften mit mittel- und osteuropäischen Ländern, die dem Know-how-Transfer sowie der Stärkung von Energieeffizienz und Erneuerbaren in den Partnerländern dienen sollen. Weitere Informationen für Mitglieder und Interessenten unter <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link>. 
For further information please contact: 
<b>Macedonian Energy Agency<br /></b>Press office<br />Tel.: +389 2 3230300<br />E-Mail: ea(at)ea.gov.mk<br />Web: <link http://www.ea.gov.mk/>www.ea.gov.mk</link> 
<b>Österreichische Energieagentur<br /></b>Mag. Heinrich Sigmund<br />Dr. Margaretha Bannert<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-117<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at<br />Web: <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link> ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>1. Österreichischer GreenBuilding Award</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/1-oesterreichischer-greenbuilding-award.html</link>
			<description> Zum ersten Mal wurde gestern der Österreichische GreenBuilding Award für energieeffiziente...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 1.12.2009</b> - Zum ersten Mal wurde gestern der Österreichische GreenBuilding Award für energieeffiziente Dienstleistungsgebäude vergeben. Im Rahmen der Veranstaltung &quot;klima aktiv energieeffiziente Betriebe&quot; zeichnete Umweltminister Niki Berlakovich Vorzeige-Unternehmen aus 4 Kategorien aus,&nbsp; die im Zuge des GreenBuilding Programms in die Energieeffizienz ihrer Gebäude investiert haben und nun massive Einsparungen vorweisen können. 
<b>Die Sieger des Österreichischen GreenBuilding Awards 2009 sind:</b>
•Die <b>Allianz Versicherung</b> in der Kategorie &quot;Projekt mit dem größten Replikationspotenzial&quot;<br />•Das<b> Wirtschaftszentrum Niederösterreich</b> als Bestes Neubauprojekt<br />•Die <b>Firma Manschein</b> in der Kategorie &quot;Bestes Sanierungsprojekt&quot;<br />•Das Bürogebäude <b>ENERGYbase</b> als innovativstes Projekt
<br />Das GreenBuilding-Programm, das von der <b>Österreichischen Energieagentur</b> betreut wird, sieht für Gebäudeeigentümer bzw. Langzeitmieter vor, in die Energieeffizienz ihrer Dienstleistungsgebäude zu investieren und somit den Gesamtenergieverbrauch zu reduzieren. Nach Vorlage eines ganzheitlichen Energiekonzeptes müssen bei Sanierungsprojekten 25% des Gesamtenergieverbrauchs eingespart werden, bei Neubauten muss der Energiebedarf laut den gültigen Bauordnungen um mindestens 25% unterschritten werden. Alle vier Unternehmen konnten diese Vorgaben vorbildhaft umsetzen. 
So konnte die Allianz Versicherung den Strom- und Wärmeverbrauch ihres gemieteten Bürogebäudes um 41% reduzieren. 
Das Wirtschaftszentrum Niederösterreich hat im neu errichteten Büro einen Heizwärmebedarf (HWB) von nur ca.16 kWh/m²a und liegt damit 66% unter den Vorgaben der NÖ Bauordnung. 
Auch die Firma Manschein hat nach der Gebäudesanierung nur noch einen HWB von 15kWh/m²a und konnte den Energieverbrauch mit ihrem „Ohnergie-Konzept“ um ganze 82% reduzieren. 
Das neue Wiener Bürogebäude ENERGYbase bestach durch einen effizienten HWB von 11 kWh/m² a und liegt somit 72% unter den Richtwerten der Wiener Bauordnung. 
<b>Dr. Fritz Unterpertinger</b>, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die GreenBuilding in Österreich umsetzt: &quot;Ich gratuliere den Sieger-Unternehmen zu ihrer Auszeichnung. Im Gebäudesektor werden weltweit noch 40% des Endenergiebedarfs verbraucht, allein im Bereich der Dienstleistungsgebäude gibt es aber ein Einsparpotenzial von 50%.&nbsp; Der GreenBuilding Award soll heute das Engagement und die ökologische Vorreiterrolle der ausgezeichneten Unternehmen sichtbar machen und viele motivieren, ihrem Beispiel zu folgen. GreenBuilding leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Effizienz im Gebäudesektor.&quot; 
<b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency: </b>
Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<br /><b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Mag.Ruth Bernhardt<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-131<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at<br />Web: <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link> ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Strom aus der Heizung</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/strom-aus-der-heizung.html</link>
			<description>Moderne Heizsysteme sind bereits in der Lage, nicht nur den Wärmebedarf zu decken, sondern auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 24.11.2009</b> - In Sachen Energieeffizienz verfolgen Wissenschaft und Industrie dieselben Ziele, wie die Österreichische Energieagentur und die Vereinigung Österreichischer Kessellieferanten (VÖK) heute auf einem gemeinsamen Symposium demonstrierten. In Zukunft ist die Heizung neu zu definieren: Sie soll nicht nur Wärme und Warmwasser bereitstellen, sondern gleichzeitig auch Strom produzieren. Fernseher, Computer und Kühlschrank mit der eigenen Heizung betreiben zu können, erhöht auch die Unabhängigkeit und führt in die für die Zukunft prognostizierte notwendige Selbstversorgung und Energieautarkie. 
&quot;Es fließt viel Steuergeld in Form von Förderungen in die thermische Sanierung von Gebäuden und gleichzeitig auch in den Ausbau der Nah- und Fernwärmenetze. Wenn die Häuser aber immer weniger Wärme brauchen, müsste Fernwärme um ein Vielfaches weiter transportiert werden. Dies ist weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar&quot;, kritisiert Dr. Elisabeth Berger von der VÖK. Sie sieht die Zukunft viel mehr bei Heizanlagen die gleichzeitig Strom und Wärme mit geringen Verteilverlusten produzieren. 
&quot;Dies kann die Energieeffizienz im Heizungsbereich um zumindest 10% steigern&quot;, pflichtet ihr Dr. Fritz Unterpertinger von der Österreichischen Energieagentur bei. „Die Erhöhung der Energieeffizienz ist insgesamt ein ambitioniertes Ziel: Durch eine konsequente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen in allen Sektoren könnte insgesamt mit 7-10 TWh annähernd die Hälfte der zukünftig nötigen Strommenge eingespart werden. Jede einzelne Maßnahme dafür zählt.“ 
&quot;Alle effizienten technologischen Möglichkeiten für Heizsysteme sollten ausgeschöpft werden. Da bietet sich die Wärmekraftkopplung sicherlich als ein Baustein der künftigen Energieerzeugung an.&quot; Unterpertinger betont, dass durch die enorme Zahl an Heizsystemen im gesamten Gebäudebestand die zusätzliche Nutzung für die Stromerzeugung ein erhebliches Potenzial darstellt, das wetterunabhängig die Stromgewinnung aus Sonnenstrahlung und Wind ergänzen kann . 
Die Industrie hat bereits alltagstaugliche Lösungen entwickelt: Seit 2003 gibt es bereits serienreife erd- und flüssiggasbetriebene Mini-BHKWs auf Basis von Ottomotoren mit einer Leistung ab 1,3 kW elektrisch. 
Seit 2008 gibt es holz- und pelletsbefeuerte Mikro KWKs ( Kraft-Wärme-Kopplung ab 1 kW elektrisch ) auf Basis von Stirlingmotoren. Demnächst&nbsp; wird ein Gaswandgerät mit Stirlingmotor auf den Markt gebracht. Namhafte Firmen widmen sich in einem Konsortium der Entwicklung von Freikolben-Stirling-Micro-KWK-Anlagen. 
Für größere Objekte wie Gewerbebetriebe und Mehrfamilienhäuser werden bereits heute von einigen Mitgliedern der VÖK&nbsp; Mini BHKWs (ab 30kW elektrisch)&nbsp; für jeden gängigen Energieträger angeboten. 
Noch nicht absehbar ist die Markteinführung&nbsp; der Brennstoffzelle: Seit 2002 laufen groß angelegte Feldversuche&nbsp; in denen u.a. mehr als 60 Anlagen europaweit zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschlossen wurden.&nbsp; Die Weiterentwicklung von Niedertemperatur- und Hochtemperaturanlagen läuft im Rahmen des &quot;Leuchtturmprojektes Callux&quot; der deutschen Bundesregierung. Dieses Projekt könnte den nächsten großen technologischen Sprung darstellen, serienreif wird die Brennstoffzelle jedoch nach vorsichtigen Schätzungen frühestens in einigen Jahren sein. 
Bereits jetzt kann jedoch mit einer Mikro KWK rund die Hälfte des elektrischen Eigenverbrauches eines Durchschnittshaushalt produziert werden –&nbsp; wenn die Heizung läuft, dann produziert sie den Strom gleich mit! Eine bestechende Lösung! 
Damit dies so rasch wie möglich auch Realität werden kann, sollte eine Markteinführungsprämie als &quot;Anschubfinanzierung&quot; beschlossen -&nbsp; wie bereits vom WIFO im Jahr 2005 angeregt - oder eine gesonderte steuerliche Abschreibungsmöglichkeit geschaffen werden. Der eingespeiste Strom muss fair abgegolten werden. &quot;Wärmegeführte Anlagen produzieren den Strom primär in der Heizperiode, da ist er besonders &quot;wertvoll&quot; – und dies sollte sich auch in den Einspeisetarifen niederschlagen&quot; fordert die VÖK. 
&quot;Kommt die EU Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, wie jetzt in Vorbereitung, muss ab 2019 jedes neu errichtete Gebäude den eigenen Energiebedarf selbst decken können, Strom aus der Heizung kann ein Schritt sein, dieses Ziel zu erreichen&quot;, hält Unterpertinger von der Österreichischen Energieagentur fest. 
<b>Rückfragehinweis:</b>
Dr. Elisabeth Berger <br />Vereinigung Österreichischer Kessellieferanten (VÖK)<br />Tel. +43 664/21 20 151<br /><link http://www.heizungs.org/>http://www.heizungs.org</link> 
Mag.iur. Heinrich Sigmund <br />Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency <br />Tel. +43-1-586 15 24-101]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BOILeff – effizientere Heizungen durch optimale Installation</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/boileff-effizientere-heizungen-durch-optimale-installation.html</link>
			<description>35% der europäischen Endenergie werden für Raumwärme verbraucht, in Österreich sind es rund 28%....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 29. September 2009</b> - 35% der europäischen Endenergie werden für Raumwärme verbraucht, in Österreich sind es rund 28%. Die Effizienzpotenziale sind aber noch längst nicht ausgeschöpft, wie das aktuelle Projekt &quot;BOILeff&quot; zeigt. 
Technologisch sind Heizkessel heute bereits sehr fortgeschritten, Potenzial gibt es aber noch bei der Installation von Heizungssystemen. 
Die Untersuchungen aus dem EU-Projekt BOILeff, das von der Österreichischen Energieagentur bundesweit umgesetzt wird, zeigen, dass hochwertige Heizungsinstallationen zwischen 8 und 20 % effizienter sind als herkömmliche. Dadurch könnten in Österreich jährlich 2,8 % der Endenergie oder rund 4,7 Mio. Tonnen CO2äq. eingespart werden. <br /><br />Im Projekt BOILeff wurden 13 hocheffiziente Heizungsanlagen jeweils mit Gas, Öl, Pellets und Stückholz installiert, anschließend wurde deren Effizienz gemessen. Ähnliche Feldtests wurden auch in den Partnerländern Ungarn, Deutschland, Spanien und Griechenland durchgeführt. 
Ziel des Projektes war neben der Effizienzmessung auch die Entwicklung und Evaluierung marktrelevanter Instrumente, um die Verbreitung hocheffizienter Heizungsinstallationen zu forcieren. 
Zu diesem Zweck wurden Qualitätskriterien erarbeitet, in denen die wesentlichen Merkmale einer hocheffizienten Heizung zusammengefasst wurden. <br />Diese Standards sollen Teil des Angebots des Installateurs werden. Der Kunde kann dadurch zwischen Best- und Billigstangebot unterscheiden. 
Weiters wurden drei Methoden entwickelt, durch die sich der Jahresnutzungsgrad und die jährlichen Energieeinsparungen von Heizungsanlagen nach dem Qualitätsprotokoll prognostizieren lassen. Mit dieser Garantieerklärung wird Installateuren die Möglichkeit gegeben, ihren Kunden einen hohen Jahresnutzungsgrad der Installation zu garantieren und damit die Mehrinvestition in ein hocheffizientes Heizungssystem attraktiver zu machen. 
Für die Kunden ergeben sich daraus mehrere Vorteile: 
Höhere Jahresnutzungsgrade, also effizientere Energieumwandlung<br />Geringeren Brennstoffverbrauch und geringere Emissionen<br />Bessere Qualität und Nutzungskomfort<br />Aber auch die Installateure profitieren durch die Sichtbarkeit qualitativ hochwertiger Installationen am Markt und können sich somit besser von Billigstangeboten abgrenzen. 
<b>Ergebnisse aus BOILeff<br /></b>Die nach dem erarbeiteten Qualitätsprotokoll installierten Heizungsanlagen sind durchschnittlich um 11 Prozentpunkte effizienter als neue Standardinstallationen. Die untersuchten Gasheizungen erreichen im Schnitt einen Jahresnutzungsgrad von 89,6% bezogen auf den Brennwert (bzw. 99,5% bezogen auf den Heizwert), die Ölheizungen 85,0% bzw. 90,1%; bei Pelletsheizungen können Jahresnutzungsgrade von 90,6% (heizwertbezogen) erreicht werden, bei Stückholzanlagen 75,2% (ebenfalls heizwertbezogen). 
Allein durch den Heizungstausch in 12 österreichischen Testhaushalten konnten jährlich knapp 96.000 kWh Energie und über 36 Tonnen CO2äq. eingespart werden. Durch den Austausch des österreichischen Heizungsbestandes durch hocheffiziente Heizungen gemäß Qualitätsprotokoll könnte der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Österreich um bis zu 8.300 GWh und die Treibhausgasemissionen um bis zu 4,74 Mio. Tonnen CO¬2äq. jährlich gesenkt werden. 
Die österreichischen Feldtests haben gezeigt, dass die erarbeitete Garantieerklärung den gemessenen Jahresnutzungsgrad in allen österreichischen Testobjekten auf 3 Prozentpunkte genau vorhersagen kann. 
Im Zuge des Projektes wurde ein Netzwerk von 78 Haushalten und 36 innovativen Installateuren aufgebaut, die an der Umsetzung von Qualitätsprotokoll und Garantieerklärung interessiert sind. In weiterer Folge sollen die beiden Marktmechanismen bei den österreichischen Installateuren und damit auch in den Haushalten weitere Verbreitung finden. Ein weiteres Ziel ist, dass Bund, Länder und Gemeinden ihre Förderrichtlinien für Heizkessel in Zukunft nach der Erfüllung der Kriterien des Qualitätsprotokolls sowie der Garantieerklärung ausrichten. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und den Landesinnungen Wien und Niederösterreich wurde damit bereits ein erster wichtiger Schritt gesetzt. 
Weitere Informationen finden Sie auf der BOILeff-Projektwebsite. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-131<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energieeffizienz für Produktionsbetriebe</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energieeffizienz-fuer-produktionsbetriebe.html</link>
			<description>Energieeffizient Produzieren ist vor allem in der Wirtschaftskrise das Gebot der Stunde....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 25.Juni 2009</b> - Energieeffizient Produzieren ist vor allem in der Wirtschaftskrise das Gebot der Stunde. Pumpanlagen sind in Produktionsbetrieben für durchschnittlich 15 % des Stromverbrauchs verantwortlich - rund ein Drittel dieses Verbrauchs lässt sich aber durch Effizienzmaßnahmen einsparen. 
Das klima:aktiv Programm „energieeffiziente Betriebe“, das von der Österreichischen Energieagentur umgesetzt wird, veranstaltete zum Thema Energieeffizienz bei Pumpen kürzlich zwei Workshops. 
Der Stromverbrauch der Österreichischen Sachgüterproduktion ist zwischen 1997 und 2007 um rund 50 % gestiegen. Mit Effizienzmaßnahmen können Produktionsbetriebe den wachsenden Kosten aber nachhaltig gegensteuern. 
Unter dem Motto „Pump genau und spare Strom im Betrieb“ wurden rund 100 erfahrene EnergiemanagerInnen aus ganz Österreich eingeladen, sich mit dem Thema „Effizienzpotentiale bei Pumpensystemen“ näher auseinanderzusetzen. 
Als Vortragende für den Workshop konnten ExpertInnen namhafter Firmen im Pumpenbereich gewonnen werden, die den TeilnehmerInnen ihre Praxis- Erfahrungen in der Pumpenoptimierung vermittelten. 
•Robert Angermayr, Schulungsleiter der Firma Grundfos, erläuterte das Messkonzept seines Unternehmens anhand einer Erhebung beim Drahtwerk der Joh. Pengg AG. Für die Wasserversorgung des gesamten Betriebes und die Kühlung der Produktionsmaschinen im Standort Thörl wurden 1,1 Mio. m³ Wasser mittels Kreiselpumpen aus einem Brunnen gefördert. Durch die Aufteilung der Leistung auf mehrere kleinere Pumpen mit erhöhtem Wirkungsgrad konnten die Energiekosten um 50 % auf ca. 13.000 EUR reduziert werden. 
<br />•Ing. Johann Tesch, Leiter der Abteilung Kreiselpumpen bei Andritz AG, ist überzeugt, dass in fast jeder Pumpanlage ungenutztes Einsparpotenzial liegt. Durch den Tausch von überdimensionierten Pumpen, die für selten genutzte Anwendungsfälle ausgelegt sind, können hohe Einsparungen realisiert werden. In modernen Regelungsmethoden liegt zusätzliches Potenzial. 
<br />Die TeilnehmerInnen der Workshops werden nun anhand eines Leitfadens, der von der Österreichischen Energieagentur gemeinsam mit den vortragenden Experten erstellt wurde, Pumpenaudits in Betrieben durchführen. Die Auswahl und Prüfung konzentriert sich dabei auf jene Pumpen, die erfahrungsgemäß die höchsten Einsparungen erwarten lassen. Das Ziel der Audits ist es, den Stromverbrauch für Pumpanlagen um durchschnittlich 30 % zu senken. 
„energieeffiziente betriebe“ ist ein Programm im Rahmen von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, die von der Österreichischen Energieagentur umgesetzt wird. Das Programm unterstützt produzierende Industrieund Gewerbebetriebe bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Daneben bietet es den Betrieben spezielle Informations- und Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency Beratungsangebote an und unterstützt sie bei der Umsetzung von Einsparmaßnahmen. 
<b>Mehr Informationen<br /></b>•Interessierte Firmen können sich unter eebetriebe(at)klimaaktiv.at melden.<br />•Alle Informationen gibt es auf: <link http://www.eebetriebe.klimaaktiv.at>www.eebetriebe.klimaaktiv.at</link> <br />•Mehr Informationen zum Thema Klimaschutz auf: <link http://www.klima-aktiv.at>www.klima-aktiv.at</link><br />&nbsp;
<b>Rückfragehinweis:<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency Pressestelle <br />Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-131<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wasserkraft spielt die entscheidende Rolle für zukünftige österreichische Stromversorgung </title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/wasserkraft-spielt-die-entscheidende-rolle-fuer-zukuenftige-oesterreichische-stromversorgung.html</link>
			<description>Der steigende Strombedarf lässt sich aus heutiger Sicht vor allem durch den Ausbau der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 12. 6. 2009</b> - Der steigende Strombedarf lässt sich aus heutiger Sicht vor allem durch den Ausbau der österreichischen Wasserkraft und die gleichzeitige Steigerung der Energieeffizienz in allen Verbrauchssektoren decken. 
Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, ist überzeugt: „Die Maßnahmen dafür dürfen nicht an Verfahrens- und Kompetenzfragen scheitern, dafür sind sie zu wichtig.“ 
Nach Berechnungen der Österreichischen Energieagentur ist der österreichische Stromverbrauch in den letzten 10 Jahren jährlich um <b>2 %</b> oder <b>1,2 TWh</b> gestiegen, das entspricht etwa der Leistung des Kraftwerks Freudenau (1 TWh/a), mit der 250.000 Haushalte im Jahr mit Strom versorgt werden können. Auch wenn aktuell aufgrund der Wirtschaftslage die Nachfrage schwächer steigt, muss mittel- bis langfristig mit einem weiteren Ansteigen des Verbrauchs gerechnet werden. Für 2020 ist in Österreich ein jährlicher Bedarf von <b>90 TWh</b> Strom zu erwarten, das sind <b>20 TWh</b> mehr als heute. 
<b>Wie lässt sich die künftige Versorgungslücke schließen?<br /></b>Mit dem bestehenden österreichischen Kraftwerkspark kann dieser zusätzliche Verbrauch nicht mehr gedeckt werden. Bereits seit 2001 muss Österreich mehr Strom aus dem Ausland zukaufen, als exportiert werden kann. Der zugekaufte Anteil ist keinesfalls nur „grün“. 
Der zu erwartende Mehrverbrauch von jährlich 20 TWh ließe sich zwar durch Strom aus modernen Gas- und Dampfkraftwerken decken, würde aber eine <b>Erhöhung</b> der nationalen <b>Netto-Erdgasimporte (derzeit ca. 7 Mrd. m³ pro Jahr) um 50 %</b> mit sich bringen. Die Risken einer derartigen Importabhängigkeit wurden zuletzt während der jüngsten Gaskrise zu Beginn 2009 sichtbar. 
Damit verbunden wäre auch eine Verdopplung der Leistung derartiger kalorischer Kraftwerke in Österreich samt der entsprechenden Belastung der Handelsbilanz in Höhe von knapp einer Milliarde Euro pro Jahr. Nicht zuletzt wirkt sich dies mit zusätzlichen Emissionen von 8,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus, was wiederum die Erreichung der Klimaschutzziele erschwert. 
<b>Effizienz und Strommix aus Erneuerbaren als Lösung<br /></b>Eine zentrale Rolle spielt für Dr. Fritz Unterpertinger die Erhöhung der Energieeffizienz: „Es ist ein ambitioniertes Ziel: Durch eine konsequente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen in allen Sektoren könnte insgesamt mit <b>7-10 TWh</b> annähernd die Hälfte der zukünftig nötigen Strommenge eingespart werden.“ 
Die Abdeckung der dann noch fehlenden <b>10-13 TWh</b> ist durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien, neben Wind vor allem der heimischen Wasserkraft mit einem Potential von rund <b>7 TWh</b> machbar. 
Die Großwasserkraft trägt derzeit rund <b>38 TWh</b> zur österreichischen Versorgung mit elektrischer Energie bei und ist damit die wichtigste Erzeugungsform noch vor kalorischer Erzeugung mit ca. <b>20 TWh. </b>
Der Vorteil der Wasserkraft liegt in der Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung. 
<b>Zum Vergleich: <br /></b>Eine kWh Strom aus Großwasserkraft kostet derzeit inklusive der Kosten für ökologische Maßnahmen ca. 7 Cent, während eine kWh Strom aus Wind oder Biomasse aktuell zwischen ca. 8 und 16 Cent kostet. 
<b>Dr. Fritz Unterpertinger stellt klar: <br /></b>„ Wenn Österreich zumindest im Strombereich autark sein will, muss unverzüglich in den Ausbau der Wasserkraft investiert werden. Unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist nur mit Wasserkraft das notwendige Potential an benötigter Stromleistung aus erneuerbarer Energie erzielbar. Weitere erneuerbare Energieträger wie Biomasse, Wind- und Solarenergie stellen die wichtige Ergänzung dar, soweit sie wirtschaftlich einsetzbar sind. 
Die Auswirkungen von Kraftwerks- und Netzausbau auf Natur und Umwelt sind dabei selbstverständlich – wie bei allen Energieträgern – nach einem entsprechenden „Environmental Impact Assessment“ zu berücksichtigen und zu minimieren, soweit dies wirtschaftlich möglich ist. 
Damit sind die öffentlichen Interessen sowohl an einer möglichst intakten Umwelt wie an einer sicheren Versorgung mit leistbarer Energie gleichermaßen gewahrt.“ 
<b>Über die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency:<br /></b>Die Österreichische Energieagentur ist das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Sie berät auf Basis ihrer vorwiegend wissenschaftlichen Tätigkeit Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Dazu realisiert die Österreichische Energieagentur nationale und internationale Projekte und Programme, führt gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit durch und entwickelt Strategien für die nachhaltige und sichere Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv – die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen &amp; Sanieren und Erneuerbare Energie. 
<br /><b>Rückfragehinweis:<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Preise für Mineralölprodukte im April gestiegen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/preise-fuer-mineraloelprodukte-im-april-gestiegen.html</link>
			<description>Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) stieg im April 2009...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Preise für Mineralölprodukte im April gestiegen<br /></b>Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) stieg im April 2009 gegenüber dem Vormonat um 1,4%. Gleichzeitig verminderte er sich im Vergleich zum Vorjahresniveau um 11,6%. Zum Vergleich: Der VPI, der gegenüber März 2009 um 0,2% stieg, lag um 0,7% über dem Niveau vom April des Vorjahres. 
<b>Benzin und Dieseltreibstoff<br /></b>Die Preise für Normal- und Superbenzin stiegen im Vergleich zum Vormonat um jeweils 3,2%. Der Preis für Dieseltreibstoff erhöhte sich um 2,7%. Im Jahresvergleich wurde Normalbenzin um 20,7% und Superbenzin um 20,6% billiger. Der Preis für Dieseltreibstoff sank gegenüber April 2008 um 24,8%. 
<b>Strom<br /></b>Der Strompreis blieb gegenüber März 2009 unverändert. Im Jahresvergleich wurde Strom um 5,1% teurer. 
<b>Raumwärme<br /></b>Der Preis für Heizöl stieg gegenüber dem Vormonat um 5,8%. Gegenüber April 2008 verbilligte sich Heizöl um 30,4%. 
Die Preise für feste fossile Brennstoffe verminderten sich gegenüber März 2009 durchschnittlich um 0,7%. Im Vergleich zu April 2008 legten sie im Durchschnitt um 1,2% zu. Der Brennholzpreis, der gegenüber dem Vormonat um 1,1% zunahm, erhöhte sich im Jahresvergleich um 4,9%. Die Preise für Holzbriketts nahmen gegenüber dem Vormonat um 5,5% zu. Im Jahresvergleich fiel ihr Preis um 7,3%. 
Der Gaspreis sank gegenüber März 2009 um 2,8%. Im Vergleich zu April 2008 stieg er um 10,4%. Der Preis für Fernwärme verminderte sich gegenüber dem Vormonat um 0,2%. Im Jahresvergleich stieg der Preis um 2,9%. <br /><a id="c1195"></a>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 25 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Beste Chancen für österreichische Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien in Weißrussland </title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/beste-chancen-fuer-oesterreichische-unternehmen-im-bereich-der-erneuerbaren-energien-in-weissrusslan.html</link>
			<description>Ab 2011 muss auch Weißrussland für Gasimporte aus Russland europäische Marktpreise bezahlen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 19. 5. 2009</b> - Ab 2011 muss auch Weißrussland für Gasimporte aus Russland europäische Marktpreise bezahlen. Derzeit entfallen 90 % des gesamten Primärenergiebedarfs in Weißrussland auf Erdgas und Erdöl. Deshalb sind Investitionen in Erneuerbare Energieträger von zentraler Bedeutung - insbesondere um die Importabhängigkeit zu reduzieren. Die <b>Österreichischen Energietage</b>, die von 12. bis 14. Mai <b>in Weißrussland</b> stattfanden, haben zahlreiche Chancen zur Kooperation auf politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene eröffnet. 
Die Österreichischen Energietage in Minsk sind am 14.Mai erfolgreich zu Ende gegangen. Namhafte österreichische Unternehmen präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Erneuerbare Energie und Energieeffizienz vor rund 200 weißrussischen Experten aus Politik und Wirtschaft und führten bilaterale Gespräche zu möglichen Projekten. Neben den Präsentationen fand eine Paneldiskussion zum Thema &quot;Projektfinanzierung in Weißrussland&quot; statt. 
Der <b>Präsident der Österreichischen Energieagentur, Umweltminister Niki Berlakovich</b>, unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Weißrussland im Energiebereich: &quot;Investitionen in Erneuerbare Energien vermindern die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern und tragen gleichzeitig dazu bei, die heimische Wirtschaft anzukurbeln und den Klimaschutz zu unterstützen. Sie sind Investitionen in die Zukunft.&quot; 
Der <b>Generalsekretär des österreichischen Lebensministeriums, Reinhard Mang</b>, der die Österreichischen Energietage in Minsk eröffnete, betonte vor allem das große Biomassepotenzial in Weißrussland. &quot;Österreich hat eine lange Tradition und großes Know-how in der Biomassenutzung und österreichische Unternehmen bieten hier beste Qualität an Technologien und Dienstleistungen&quot;, so Mang. 
Neben forstlicher Biomasse ist auch die Nutzung landwirtschaftlicher Biomasse zur Biogasgewinnung von zentralem Interesse: &quot;In einem ersten Schritt sollen zehn Anlagen realisiert werden&quot;, verkündete Alexander N. Apatsky, erster stv. Umweltminister Weißrusslands. Im Rahmen der Österreichischen Energietage wurde einer dieser zehn möglichen Standorte von einem österreichischen Unternehmen und der Österreichischen Energieagentur geprüft. Der Betrieb bietet ausgezeichnete Voraussetzungen und es wurden bereits konkrete Verhandlungen für eine Kooperation geführt. 
Mit der Umsetzung geeigneter Rahmenbedingungen, die eine erfolgreiche Marktdurchdringung von diesen Technologien ermöglichen sollen, ist das Department für Energieeffizienz in Weißrussland beauftragt. Im Rahmen der Veranstaltung, die hohes mediales Echo hervorrief, unterzeichneten Herbert Lechner, wissenschaftlicher Leiter der Österreichischen Energieagentur und L.W.Schenetz, Direktor des Departments für Energieeffizienz, ein Memorandum of Understanding, das die Zusammenarbeit im Rahmen der bilateralen Energiepartnerschaft bekräftigt. 
<b>Über die Österreichische Energiepartnerschaft<br /></b>Die Österreichische Energieagentur betreut seit mehr als 10 Jahren im Auftrag des BMLFUW Österreichische Energiepartnerschaften mit CEE- Ländern. 
Ziel der Energiepartnerschaften ist es, den Partnerländern in Mittel- und Osteuropa umweltfreundliche, nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen in der Energieversorgung aufzuzeigen und sie bei der Schaffung der optimalen Rahmenbedingungen zu unterstützen. Derzeit bestehen Energiepartnerschaften mit Bulgarien, Rumänien, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Weißrussland. 
Die Österreichischen Energietage sind eine Veranstaltungsreihe im Rahmen der Österreichischen Energiepartnerschaften. Sie bieten ö sterreichischen Anbietern von Technologien und Dienstleistungen sowie Projektwerbern, die sich im Gastland etablieren möchten, die Möglichkeit, sich über gesetzliche Rahmenbedingungen, finanzielle Förderprogramme etc. des Gastlandes zu informieren und Partner für die Umsetzung von konkreten Investitionsprojekten zu finden. 
Mehr Informationen dazu unter: <link http://www.enercee.net/>www.enercee.net</link> bzw. <link http://www.umweltnet.at/>www.umweltnet.at</link> 
<br /><b>Rückfragehinweis:<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-Mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 19 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Durch Inspektion von Klimaanlagen bis zu 60% Energie sparen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/durch-inspektion-von-klimaanlagen-bis-zu-60-energie-sparen.html</link>
			<description>Durch regelmäßige Inspektionen von Klimageräten und die daraus folgenden Optimierungssmaßnahmen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 30. 4. 2009</b> - Durch regelmäßige Inspektionen von Klimageräten und die daraus folgenden Optimierungssmaßnahmen können Betreiber viel Energie sparen. Wie man diese Inspektionen kosten- und zeiteffizient gestaltet, zeigen die ersten Ergebnisse des EU-Projektes HarmonAC, das in Österreich von der Österreichischen Energieagentur umgesetzt wird. 
Der Sommer ist da und Klimatisierung damit wieder ein heißes Thema! Mehr als 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der EU entfallen auf den Gebäudebereich. Neben dem Heizen macht auch die Klimatisierung von Nicht-Wohngebäuden einen beachtlichen Teil aus. Das EU-Projekt HarmonAC (Harmonizing Air Conditioning Inspection and Audit Procedures in Tertiary Building Sector) zeigt auf, wo die größten Energiesparpotentiale liegen und wie diese durch regelmäßige Inspektionen identifiziert werden können. Die Aktivitäten im Rahmen des Projekts HarmonAC unterstützen die Umsetzung des Artikels 9 der Gebäuderichtlinie und leisten somit einen Beitrag zu mehr Energieeffizienz. Regelmäßige Wartung und Inspektion einer Klimaanlage hilft aber nicht nur beim Energiesparen, sondern bedeutet auch mehr Komfort, Sicherheit und Behaglichkeit für die NutzerInnen. 
Die ersten Ergebnisse des im Rahmen von &quot;Intelligente Energie für Europa&quot; geförderten Projekts zeigen, wie die vorgeschriebenen Inspektionen für die Betreiber solcher Klimaanlagen kosten- und zeiteffizient durchgeführt werden könnten. Dazu werden die erzielbaren Energiesparpotentiale der Anlagen mit den Kosten für die Inspektion verglichen. Der wichtigste Kostenfaktor ist in diesem Zusammenhang der Zeitaufwand für die Inspektion. 
<b>Kostenfaktor &quot;Zeitaufwand&quot;<br /></b>Um detaillierte Aussagen zum benötigten Zeitaufwand für Inspektionen treffen zu können, entwickelt HarmonAC einen Leitfaden, der in über 500 Feldversuchen und Fallstudien getestet wird. Dabei wird der Zeitaufwand von unterschiedlichen (realen) Inspektionstätigkeiten an verschiedenen Typen von Klimaanlagen aufgezeichnet. So können die zeitintensivsten Inspektionsschritte eruiert werden. 
Erste Auswertungen von Feldversuchen dieser Art, die in Großbritannien durchgeführt wurden, zeigten dabei folgende Ergebnisse: Die Dauer einer Inspektion (inkl. der Vorinspektion) liegt zwischen 4,5 Stunden und 4,5 Tagen - je nach Komplexität des Klimasystems und Größe des Gebäudes. Dieser Zeitaufwand kann aber bei regelmäßiger Wiederholung der Inspektionen deutlich reduziert werden, wenn die benötigten Daten dazu schon aufbereitet sind, z.B. in einem standardisierten Berichtsformat. Wenn die Inspektionsberichte für weitere Inspektionen zugänglich gemacht werden, so können für die Vorinspektion 80 % und für die Inspektion selbst 20 % der Zeit eingespart werden. 
<b>Die größten Energiesparpotentiale</b><br />Zusätzlich zum Zeitaufwand für die einzelnen Inspektionsschritte werden im Rahmen des Projektes HarmonAC die identifizierten Energiesparpotentiale je Inspektionsschritt dokumentiert. Die bisher größten Einsparpotenziale liegen im Bereich der Regelung sowie dem Einsatz der richtigen Komponenten. Bis zu 60 % Energie können durch die Methode der Temperaturregelung gespart werden. Bis zu 50 % Einsparungen sind durch die Regelung der Betriebszeiten möglich - z.B. anhand von Nutzungszeiten sowie durch den Einsatz der richtigen Pumpen und Ventilatoren. 
Viele Einsparquellen erschließen sich dem Experten schon während der Durchsicht der Anlagendokumentation in der Vorinspektionsphase sowie bei einem Erstgespräch mit dem Anlagenbetreiber. Bei Anlagen, die schlecht gewartet und dokumentiert sind, lässt sich anfangs meist mehr Energie einsparen, als bei Anlagen, die durch regelmäßiges Service auf dem neuesten Stand gehalten werden. Im Fall einer gut gewarteten Anlage sollte die Inspektion also so kosten- und damit zeiteffizient wie möglich gestaltet werden, damit der Betreiber nicht durch im Verhältnis zu den Einsparpotentialen hohen Inspektionskosten belastet wird. 
Bis zum Projektende im August 2010 werden im Projekt HarmonAC noch weitere Feldversuche durchgeführt, um die bisherigen Ergebnisse zu verifizieren und zu festigen. Das Ergebnis in Form eines Inspektionsleitfadens mit detaillierten Angaben zu Zeitaufwand und Energiesparmöglichkeiten, soll es den Mitgliedsstaaten ermöglichen, individuelle Richtlinien zu der geforderten Inspektion zu erstellen. 
Die Österreichische Energieagentur, die das Projekt in Österreich umsetzt, wird dabei von der Stadt Wien (MA 27) und dem Land Steiermark aktiv in den Feldversuchen unterstützt. Darüber hinaus wird das Projekt HarmonAC durch klima:aktiv, die Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, sowie durch das BMWFJ unterstützt. Weitere Informationen zum Projekt unter: <link http://www.harmonac.info/>www.harmonac.info</link> 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>65 Millionen Euro für eine intelligente Energiezukunft in Europa</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/65-millionen-euro-fuer-eine-intelligente-energiezukunft-in-europa.html</link>
			<description>Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms &quot;Intelligente Energie - Europa&quot; (IEE) zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, am 17. 4. 2009</b> - Die Europäische Kommission ruft im Rahmen des Programms &quot;Intelligente Energie - Europa&quot; (IEE) zur Einreichung von Projektvorschlägen auf. Gesucht werden Projekte, die die europäischen Energie- und Klimaschutzziele unterstützen können. Insgesamt stehen rund 65 Mio. Euro zur Verfügung. Workshops der Österreichischen Energieagentur in Wien und Innsbruck informieren über die Details der Auschreibung. 
Die Europäische Union (EU) hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020, die Treibhausgasemissionen um 20 % zu reduzieren, die Energieeffizienz um 20 % zu verbessern und den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 % zu erhöhen. Mit diesem Aufruf besteht nun wieder die Möglichkeit, Projektvorschläge im Bereich der Energieeffizienz und der Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen im Programm &quot;Intelligente Energie - Europa&quot; (IEE) zur Förderung einzureichen. Insgesamt stehen für den heurigen Call rund 65 Mio. Euro zur Verfügung. Der Finanzierungszuschuss beträgt 75 % der anrechenbaren Kosten. Projekt-Einreichschluss ist der 25. Juni 2009, 17h00 (MEZ). 
Das europäische Förderprogramm richtet sich an private und öffentliche Rechtspersonen sowie Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat, in Norwegen, Island, Liechtenstein oder Kroatien. Für den Aufruf 2009 werden Projekte mit den folgenden Schwerpunkten gesucht:
•Förderung von Energieeffizienz und rationeller Energienutzung <br />•Förderung neuer und erneuerbarer Energiequellen sowie der Diversifizierung von Energiequellen <br />•Förderung von Energieeffizienz und der Nutzung neuer und <br />erneuerbarer Energiequellen im Verkehrssektor (z.B. Biokraftstoffe) 
Die Österreichische Energieagentur betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend das Förderprogramm &quot;Intelligente Energie - Europa&quot; und bietet kostenlose Service- und Beratungsleistungen an. Die Ansprechpartnerinnen sind:
•Mag.a Andrea Jamek (andrea.jamek(at)energyagency.at) bzw. <br />•Mag.a GundaKirchner (gunda.kirchner(at)energyagency.at). 
<br /><b>Informationsworkshop zum IEE-Call 2009<br /></b>Um die Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem IEE-Programm vorzustellen, veranstaltet die Österreichische Energieagentur je einen Informationsworkshop in Wien und Innsbruck. Es werden bei dieser Veranstaltung die inhaltlichen Schwerpunkte des IEE-Calls 2009 präsentiert und die Einreichmodalitäten vorgestellt. Außerdem wird Zeit zum Diskutieren von Projektideen und zur individuellen Einreicherberatung zur Verfügung stehen: 
<b>Informationsworkshop in Wien: <br /></b>Montag, 27. April 2009, 13:00 - 17:00 h 
Ort: Österreichische Energieagentur, Mariahilfer Straße 136, 1150 <br />Wien (Konferenzraum, 5. Stock) <br />Zeit: 13:00 bis 17.00 Uhr 
<b>Informationsworkshop in Innsbruck: <br /></b>Dienstag, 5. Mai 2009, 10:00 - 14:00 h<br />Ort: Energie Tirol, Südtiroler Platz 4, 3. Stock, 6020 Innsbruck<br />Zeit: 10:00 bis 14.00 Uhr 
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zu den Workshops erforderlich! 
Anmeldungen bitte unter Angabe von Name, Vorname, Adresse und Organisation sowie der Mitteilung, für welchen Informationsworkshop die Anmeldung erfolgt, bis spätestens 22. April 2009 bei Carmen Marksteiner ( E-Mail: carmen.marksteiner(at)energyagency.at ) 
Weiterführende Informationen zum Förderprogramm &quot;Intelligente Energie - Europa&quot;, zu den diesjährigen Förderschwerpunkten sowie zu den Fördervoraussetzungen finden Sie unter <link http://ec.europa.eu/intelligentenergy>http://ec.europa.eu/intelligentenergy</link> bzw. <link http://www.energyagency.at/>www.energyagency.at</link> . 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Gemeinden setzen trotz Wirtschaftskrise auf lokalen Klimaschutz</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/gemeinden-setzen-trotz-wirtschaftskrise-auf-lokalen-klimaschutz.html</link>
			<description>e5, das klima:aktiv Programm für energieeffiziente Gemeinden, verzeichnet auch in Zeiten der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 7. 4. 2009</b> - Gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise belasten Energiekosten die Budgets von Gemeinden erheblich. Wie aber können Klimaschutzmaßnahmen trotz knapper Haushalte in den Kommunen finanziert werden? Maßnahmen zur Energieeffizienz und damit verbundene Kostenreduktionen sind daher von hohem Interesse für Kommunen. e5, die nationale Variante des European Energy Award®, bietet den am Programm teilnehmenden Gemeinden Unterstützung, um ihre Energie- und Klimaschutzziele zu definieren und zu erreichen. Die Österreichische Energieagentur, das nationale Kompetenzzentrum für Energiefragen in Österreich, fungiert als Geschäftsstelle von e5 und koordiniert die österreichweiten Aktivitäten. 
<b>e5 - das Programm für energieeffiziente Gemeinden<br /></b>e5 richtet sich an Gemeinden, die den effizienten Umgang mit der wertvollen Ressource Energie und die Nutzung erneuerbarer Energieträger in den Vordergrund stellen. Ähnlich einem Qualitätssicherungsverfahren in der Wirtschaft wurde e5 ins Leben gerufen, um für alle energieeffizienten Gemeinden in ganz Österreich einen einheitlichen, objektiven Standard zu gewährleisten und ein überregional anerkanntes Markenzeichen zu schaffen, das mit bis zu fünf „e“ eine Auszeichnung bietet, die die erfolgreiche Realisierung von Energieeffizienz abbildet. Ein umfangreicher Maßnahmenkatalog dient als Grundlage für die Evaluierung energierelevanter Aktivitäten durch unabhängige ExpertInnen, der sich die teilnehmenden Gemeinden in regelmäßigen Abständen unterziehen müssen. Dem Umsetzungsgrad entsprechend werden die Gemeinden mit bis zu fünf „e“ ausgezeichnet.
<b>Innovative Maßnahmen für Energieeffizienz und Klimaschutz<br /></b>Positive Beispiele für kommunale Energiepolitik gibt es in vielen e5-Gemeinden. 
•Steiermark: Die e5-Stadt Weiz hat als erste außerhalb von Wien Abwärmenutzung aus Abwasser umgesetzt. Die Gemeinde Raabau will unter dem Motto „Glühbirnenfreiheit für Raabau“ die Raum- und Außenbeleuchtung zu 100 % auf Energiesparlampen umrüsten. <br />•Salzburg: Werfenweng veranstaltete vom 12. bis 15. 2. 2009 die Schlittenhunde - WM - mit dem Anspruch &quot;Österreichs größte klimaneutrale Wintersportveranstaltung&quot; durchzuführen. <br />•Kärnten: Die Passivhaussanierung der Volksschule der Kärntner Gemeinde Arnoldstein trägt zusätzlich zur regionalen Wertschöpfung bei, da die Sanierungsmaßnahmen mit erneuerbarem Baumaterial (Holz) aus der Region gemacht werden. <br />•Vorarlberg: Die e5-Gemeinde Langenegg schlägt mit ihrem im Frühjahr 2008 eröffneten Lebensmittelladen im Passivhausstandard zwei Fliegen mit einer Klappe: die Sicherung der Nahversorgung im Tausend-Einwohner-Dorf und das Vorantreiben einer nachhaltigen Energieversorgung im Ort, die durch die gemeindeeigene Biomasse-Nahwärme erreicht wird. <br />•Tirol: Virgen konnte den Kohlendioxid-Ausstoß im Bereich Raumwärme und Warmwasser um etwa ein Drittel, das sind 100 Tonnen CO2 bzw. 400.000 Liter Heizöl p.a. reduzieren.
<b>e5-Gemeinden in Österreich<br /></b>Derzeit ist das e5-Programm in sechs Bundesländern (Burgenland, Kärnten, Salzburg, Steirermark, Tirol und Vorarlberg) als ein zentrales Instrument für die Betreuung, Qualifizierung und Auszeichnung von Gemeinden verankert, die den effizienten Umgang mit Energie in den Vordergrund stellen. Waren es 2007 österreichweit noch 57 Gemeinden mit 134 e, gibt es nach den abgeschlossenen Zertifizierungen im Vorjahr jetzt bereits 63 e5-Gemeinden und 155 verliehene &quot;e&quot;.
<b>e5 auf europäischer Ebene – Der European Energy Award<br /></b>e5 gibt es als „European Energy Award“ auch auf europäischer Ebene. Neben Österreich, Deutschland und der Schweiz nehmen derzeit auch Gemeinden in Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Liechtenstein, Tschechien und Frankreich teil. Für den „European Energy Award“ in Silber qualifiziert sich eine Gemeinde ab einem Umsetzungsgrad von 50 %, das entspricht drei „e“. Erreicht die Gemeinde einen Umsetzungsgrad ab 75 % und wird mit fünf „e“ ausgezeichnet, ist sie für den European Energy Award Gold qualifiziert. Insgesamt haben in Österreich sechs Gemeinden die höchste Auszeichnungsstufe „eeeee&quot; erreicht: Die Vorarlberger Gemeinden Mäder, Langenegg, Wolfurt und Zwischenwasser, die Tiroler Gemeinde Virgen sowie St. Johann aus Salzburg. Diese Gemeinden bewerben sich heuer für den European Energy Award®Gold, die höchste Stufe für energieeffiziente Gemeinden in Europa. 
<b>Über e5<br /></b>e5 ist ein Programm im Rahmen von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. Als Geschäftsstelle von e5 koordiniert die Österreichische Energieagentur die österreichweiten Aktivitäten. Zentrale Ziele sind die Verbreitung des Programms in weitere Bundesländer, die Erhöhung der Anzahl der Gemeinden österreichweit, die Qualitätssicherung der Programminhalte und die Koordinierung mit der europäischen Ebene. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at
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			<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>EM 2010 - Österreichische Energieagentur startet Projekt zu betrieblichem Energiemanagement </title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/em-2010-oesterreichische-energieagentur-startet-projekt-zu-betrieblichem-energiemanagement.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur leitet seit Anfang des Jahres ein Projekt zur Umsetzung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 1. 4. 2009</b> - Die Österreichische Energieagentur leitet seit Anfang des Jahres ein Projekt zur Umsetzung von Energiemanagement in Österreich - EM 2010. Ziel ist es, den Energieverbrauch in Industrie- und Gewerbebetrieben nachhaltig zu senken. Das Projekt läuft bis November 2010 und wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Durchgeführt wird EM 2010 gemeinsam mit den beiden Beratungsunternehmen KEC und OEKV im Rahmen des Programms NEUE ENERGIEN 2020. 
Der Energieverbrauch in Österreichs produzierender Wirtschaft stieg von 1997 bis 2007 um 29 % - obwohl mögliches Einsparpotenzial in Industrie- und Gewerbebetrieben gegeben ist. Bis zu 30 % Energie können bei spezifischen Anwendungen gespart werden! 
Warum wird das Potenzial bis dato trotzdem nicht ausgeschöpft? Eine Umfrage der Österreichischen Energieagentur im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Jungend und Familie ergab im Wesentlichen zwei Gründe:
•60 % der befragten EnergiemanagerInnen nannten akuten Zeitmangel als Begründung. <br />•40 % der Energiebeauftragten sahen die hohen Erwartungen an die Amortisationszeiten als Hemmnis. 
Effizientes Energiemanagement soll diese Barrieren nun auf betrieblicher Ebene verringern. &quot;Die Erfahrung aus anderen EU-Ländern zeigt uns, dass Energiemanagement nur durch geeignete politische Rahmenbedingungen und entsprechende Anreize breit eingeführt werden kann&quot;, so Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. 
<b>Österreichische Unternehmen mit gutem Beispiel voran<br /></b>Energiemanagement versteht sich als ein Konzept, das neben Energiecontrolling auch Schulungen, Beschaffungsvorgaben, Maßnahmenpläne und eine strukturierte Einbindung des Managements umfasst. 
Der Sojaproduzent Mona Oberwart, der Pharmahersteller Sandoz, der Textil-Logistiker Wozabal, der Flachdichtungsproduzent Rich, Klinger Dichtungstechnik und der Kärntner Landesfeuerwehrverband gehen schon mit gutem Beispiel voran. Sie beteiligen sich finanziell am Projekt EM 2010 und erhalten dafür von den Projektpartnern Kanzian Engineering &amp; Consulting GmbH (KEC) und dem Österreichischen Energiekonsumenten Verband (OEKV) umfassende Beratungsleistungen beim Aufbau eines Energiemanagements. Als Grundlage dafür dient der neue Entwurf zur europäischen Norm für Energiemanagementsysteme, der EN 16001. 
Einige der Vorreiterbetriebe haben bereits umfangreiche Maßnahmen auf organisatorischer und technischer Ebene gesetzt: So wurden Einsparziele vereinbart, Energieteams eingerichtet und der Energieverbrauch im Detail analysiert. Auf technischer Ebene wurden Prozesse optimiert, Druckluftsysteme analysiert oder die Abgastemperatur bei Dampfkesselanlagen reduziert. Die Unternehmen erwarten sich aus dem Projekt EM 2010 aber noch weitere Unterstützung bei der Ablaufoptimierung, um den Energieverbrauch in ihrem Betrieb noch stärker senken zu können. 
<b>Hohes Sparpotenzial für Österreich<br /></b>Eine genaue Analyse der Erfahrungen bzw. erzielten Effekte der Unternehmen durch die Einführung des Managementsystems soll die Auswirkungen von Energiemanagement auf die jeweiligen Betriebe deutlich machen. 80 Telefoninterviews mit Energiebeauftragten und 20 betriebliche Vor-Ort-Checks dienen als Beurteilungsgrundlage des Status quo von Energiemanagement in österreichischen Betrieben. Aus diesen Daten soll 2010 dann das österreichweite Potenzial abgeleitet werden. In Dänemark zeigte eine Auswertung aus dem Jahr 2005, dass Unternehmen nach der Implementierung von betrieblichem Energiemanagement durchschnittlich mindestens 5 bis 10 % an Energie sparen konnten. 
Für eine flächendeckende Umsetzung von Energiemanagement werden mögliche Zertifizierungssysteme für Österreich geprüft, die Betrieben einen weiteren Anreiz bieten sollen. Im Rahmen des Projektes EM 2010 gibt es dazu mit allen relevanten AkteurInnen Vorgespräche. Die Erarbeitung von Vorschlägen zur Berücksichtigung der Umsetzung der europäischen Norm &quot;EN 16001&quot; in öffentlichrechtliche Vorgaben in Österreich stellt daher einen wesentlichen Teil des Projektes EM 2010 dar. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Rumänische Energie-Ziele in Energiepartnerschaft gemeinsam umsetzen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/rumaenische-energie-ziele-in-energiepartnerschaft-gemeinsam-umsetzen.html</link>
			<description>Rumänische Energie-Ziele in Energiepartnerschaft gemeinsam umsetzenIm Rahmen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 31. 3. 2009</b> - Im Rahmen der Rumänisch-Österreichischen Energiepartnerschaft unterschrieben der wissenschaftliche Koordinator der Österreichischen Energieagentur, Herbert Lechner, und der Direktor der rumänischen Energieagentur ARCE, Tudor Constantinescu, eine Kooperationsvereinbarung für eine weitere Zusammenarbeit. 
&quot;Die Erhöhung der Energieeffizienz ist für Rumänien ein wirtschaftliches, soziales und energiepolitisches Ziel ersten Ranges&quot;, erklärte Herbert Lechner, wissenschaftlicher Koordinator der Österreichischen Energieagentur. Rumänien soll seinen Anteil an erneuerbaren Energieträgern bis 2020 von 17,6 % auf 24 % erhöhen. Außerdem soll der Energieverbrauch im Land bis 2016 um 13,5 % gesenkt werden. Das sieht der nationale Energieeffizienzplan bzw. das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energieträger vor. &quot;Die Zusammenarbeit unserer beiden Agenturen trägt maßgeblich dazu bei, diese Ziele zu erreichen&quot;, so Lechner. 
Der Präsident der Österreichischen Energieagentur, Umweltminister Niki Berlakovich, unterstreicht die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit Rumänien im Energiebereich: &quot;Investitionen in Erneuerbare Energien vermindern die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern und tragen gleichzeitig dazu bei, die Wirtschaft anzukurbeln und den Klimaschutz zu unterstützen. Investitionen in erneuerbare Energien sind Investitionen in die Zukunft.&quot; Rumänien hat im Bereich der Erneuerbaren großes Potenzial - vor allem in der Windkraft. &quot;Hier kann österreichisches Know-How dazu beitragen, die Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung mitzugestalten. Die Tatsache, dass bereits jetzt zahlreiche österreichische Firmen am rumänischen Markt tätig sind, ist auch auf den Erfolg der Energiepartnerschaft zurückzuführen&quot;, so Lechner. 
Die Zusammenarbeit mit Rumänien in Form einer Energiepartnerschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) bereits seit 2004 betrieben. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf dem Einsatz von Erneuerbaren Energien und auf Energieeffizienzmaßnahmen, die einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit Rumäniens darstellen. Die Rumänische Energieagentur ARCE ist in dieser Energiepartnerschaft einer der wichtigsten Kooperationspartner der Österreichischen Energieagentur. 
Neben der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurden weitere gemeinsame Aktivitäten abgestimmt: Der Informationsaustausch über den Aufbau einer Monitoringstelle für Energieeffizienzmaßnahmen, gemeinsame Projekte im Energiemanagement und zahlreiche Aktivitäten für eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger wie Kleinwasserkraft, Biomasse und Biogas. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Konjunkturpaket II - Thermische Sanierung: Wichtiger Schritt, weitere Mittel notwendig </title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/konjunkturpaket-ii-thermische-sanierung-wichtiger-schritt-weitere-mittel-notwendig.html</link>
			<description>Die Österreichische Energieagentur begrüßt das heute präsentierte 100 Millionen Euro-Paket der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 26. 3. 2009</b> - Die Österreichische Energieagentur begrüßt das heute präsentierte 100 Millionen Euro-Paket der Bundesregierung für die thermische Sanierung. &quot;Die vorgesehenen 100 Millionen Euro könnten der notwendige Impuls für dieses zukunftsträchtige Marktsegment sein. Um das Klimaschutzziel einer 3 %-Sanierungsrate zu erreichen, sind weitere Mittel unerlässlich&quot;, sagt Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. 
&quot;In Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs ist es besonders wichtig, öffentliche Investitionsmaßnahmen so zu tätigen, dass die heimische Wirtschaft in einem zukunftsträchtigen Marktsegment nachhaltig gefördert wird. Mit den im Rahmen des Konjunkturpaketes II vorgesehenen 100 Millionen Euro für die thermische Sanierung von Wohn- und Betriebsgebäuden sollte es gelingen, einen Investitionsschub zu erreichen. Um die Erfolgsaussichten zu steigern, müssen aber insbesondere für die großvolumigen Gebäudesanierungen die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden&quot;, sagt Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. 
Die Klimastrategie 2007 sieht vor, die Sanierungsrate von Altbauten auf 3 % anzuheben. (derzeit liegt diese bei 1 %). Dies entspricht einer jährlichen Sanierung von rund 43.000 Gebäuden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist nach Berechnungen der Österreichischen Energieagentur ein jährliches Förderbudget von ca. 440 Mio. Euro notwendig. 
Weitere Investitionen sind erforderlich, insbesondere im Bereich der großvolumigen Gebäudesanierung. Um eine sichtbare Steigerung der Sanierungsraten in diesem Bereich zu bewirken, müssten gesetzlich Anpassungen im Wohnungseigentums- bzw. im Mietrechtsgesetz durchgeführt werden. Ziel muss es sein, institutionelle Investoren davon zu überzeugen, mehr Geld in die Sanierung großvolumiger Gebäude zu investieren. 
<b>Konsequente Umsetzung des Regierungsprogramms - Österreichische Energieagentur wichtiger Partner<br /></b>In der gestrigen Präsidiumssitzung der Österreichischen Energieagentur nützte dessen Präsident und Umweltminister Niki Berlakovich die Gelegenheit, um die Bedeutung der Österreichischen Energieagentur als Kompetenzzentrum für Energieeffizienz hervorzuheben. &quot;Ich sehe in dem Konjunkturpaket II einen weiteren Schritt zur konsequenten Umsetzung der Effizienzziele im Regierungsprogramm. Das Umdenken zu mehr Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern ist generell unerlässlich. Der Österreichischen Energieagentur kommt bei der Erreichung dieses Zieles eine wesentliche Rolle zu&quot;, sagte Berlakovich. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Österreichische Energieagentur gewinnt Siemens Österreich als Unterstützer für GreenBuilding</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreichische-energieagentur-gewinnt-siemens-oesterreich-als-unterstuetzer-fuer-greenbuilding.html</link>
			<description>GreenBuilding ist das EU Programm für energieeffiziente Dienstleistungsgebäude, das in Österreich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 25. 3. 2009</b> - GreenBuilding+ ist das EU Programm für energieeffiziente Dienstleistungsgebäude, das in Österreich von der Ö sterreichischen Energieagentur umgesetzt wird. Ab März bekommt es tatkräftige Unterstützung: Die Siemens-Einheit Energy &amp; Environmental Solutions der Siemens-Division Building Technologies im Sektor Industry begleitet mit seiner Expertise Organisationen auf ihrem Weg zum Green Building+ Partner. 
&quot;Wir begrüßen das Engagement von Siemens sehr! Sie gehen durch ihre Unterstützung mit gutem Beispiel voran und wir hoffen, dass diesem noch viele folgen! GreenBuilding+ hilft, das Effizienzpotenzial bei Dienstleistungsgebäuden auszuschöpfen - wirtschaftlich wie ökologisch&quot;, so Dr.Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Im Gebäudesektor werden weltweit 40% des Endenergiebedarfs verbraucht. Das Bewusstsein für diesen enormen Verbrauch ist verhältnismäßig gering. Auch das Einsparpotenzial von bis zu 50 % im Sektor der Dienstleistungsgebäude, das durch Effizienzmaßnahmen erreicht werden kann, ist vielen nicht bekannt. 
Durch das GreenBuilding+ Programm der Europäischen Kommission soll die Energieeffizienz bei Dienstleistungsgebäuden verbessert werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz erneuerbarer Energieträger. Am Programm teilnehmen können all jene Unternehmen oder Organisationen, die zur Verwirklichung der GreenBuilding+ Ziele beitragen wollen - entweder als GreenBuilding+ Partner oder als GreenBuilding+ Unterstützer. 
Um GreenBuilding+ Unterstützer zu werden gibt es zwei Voraussetzungen: Man bietet erstens Produkte oder Dienstleistungen an, die z. B. unter Einsatz von erneuerbaren Energiequellen die Energieeffizienz verbessern. Zweitens unterstützt man mindestens eine Organisation dabei, GreenBuilding+ Partner zu werden. 
Siemens erfüllt diese Kriterien zu 100 %: Zum einen als Anbieter innovativer technischer Lösungen für Energieeffizienz in Gebäuden und ö ffentlichen Einrichtungen. Zum anderen hat Siemens mit seiner Expertise bereits zwei Organisationen auf dem Weg zum GreenBuilding+ Partner unterstützt: Die Burghauptmannschaft Wien mit dem Bundesgarten &quot;Wiener Augarten&quot; und das Humanomed Zentrum Althofen wurden durch das Energie-Einsparkonzept, das Siemens umsetzte, energieeffizienter. 
Der Erfolg kann sich sehen lassen: 45 % weniger Energieverbrauch bei den Gebäuden des Wiener Augartens bzw. 113.000,- Euro jährliche Ersparnis bei den Energiekosten für das Humanomed Zentrum Althofen. 
&quot;Das Green Building+ Programm ist ein wichtiges Instrument, um das<br />Bewusstsein für Energieeffizienz im Gebäudesektor zu schärfen. Wir freuen uns, dass wir hier mit unserem Know-How einen Beitrag leisten können&quot;, so DI Werner Kerschbaumer, Leiter der Siemens Geschäftseinheit Energy+Environmental Solutions. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Energiepreisindex: Leichter Preisanstieg bei den Treibstoffen im Februar</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energiepreisindex-leichter-preisanstieg-bei-den-treibstoffen-im-februar.html</link>
			<description>Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) stieg im Februar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Für private Haushalte Februar 2009</b>
<br /><b>Leichter Preisanstieg bei den Treibstoffen im Februar <br /></b>Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) stieg im Februar 2009 gegenüber dem Vormonat um 0,1%. Gleichzeitig verminderte er sich im Vergleich zum Vorjahresniveau um 8,7%. Zum Vergleich: Der VPI, der gegenüber Jänner 2009 um 0,4% stieg, lag um 1,3% über dem Niveau vom Februar des Vorjahres. 
<b>Benzin und Dieseltreibstoff<br /></b>Die Preise für Normal- und Superbenzin erhöhten sich im Vergleich zum Vormonat um jeweils 3,4%. Der Preis für Dieseltreibstoff stieg um 0,2%. Im Jahresvergleich wurde Normalbenzin um 20,1% und Superbenzin um 20,2% billiger. Der Preis für Dieseltreibstoff sank gegenüber Februar 2008 um 19%. 
<b>Strom<br /></b>Der Strompreis blieb gegenüber Jänner 2009 unverändert. Im Jahresvergleich wurde Strom um 5,1% teurer. 
<b>Raumwärme<br /></b>Der Preis für Heizöl sank gegenüber dem Vormonat um 3,6%. Gegenüber Februar 2008 verbilligte sich Heizöl um 23,8%.<br />Die Preise für feste fossile Brennstoffe sanken gegenüber Jänner 2009 durchschnittlich um 1,7%. Im Vergleich zu Februar 2008 legten sie im Durchschnitt um 1,4% zu. Der Brennholzpreis, der gegenüber dem Vormonat um 0,4% zunahm, erhöhte sich im Jahresvergleich um 1,9%. Die Preise für Holzbriketts verminderten sich gegenüber dem Vormonat um 0,7%. Im Jahresvergleich fiel ihr Preis um 15,1%.<br />Der Gaspreis sank gegenüber Jänner 2009 um 2,5% zu. Im Vergleich zu Februar 2008 stieg er um 14,8%. Der Preis für Fernwärme blieb gegenüber dem Vormonat unverändert. Im Jahresvergleich stieg der Preis um 4,2%.

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			<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Energiegespräche: Energieversorgung in der Investionsklemme?</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/energiegespraeche-energieversorgung-in-der-investionsklemme.html</link>
			<description> Mit gezielten Konjunkturpaketen und entsprechenden Investitionen in Erneuerbare lässt sich die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 20. 3. 2009</b> - Mit gezielten Konjunkturpaketen und entsprechenden Investitionen in Erneuerbare lässt sich die Wirtschaftskrise als Chance nutzen! Das ist das Fazit der Energiegespräche der Österreichischen Energieagentur, die sich am 17. März der spannenden Frage widmeten: Welche Auswirkungen hat die Finanzkrise auf Investitionen in Energieversorgung, Erneuerbare und Effizienzmaßnahmen? 
In Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise stehen Rationalisierungen, Einsparungen und Investitionsstopps in vielen Branchen an der Tagesordnung. Wie aber verhält es sich mit Investitionen im Energiebereich? Wird noch genug in Energieversorgung, Energieeffizienz und Erneuerbare investiert? Oder ergeht es dem Energiesektor ähnlich wie vielen anderen Wirtschaftszweigen? Zu diesem brandaktuellen Thema referierten im Rahmen der Veranstaltungsreihe &quot;Energiegespräche&quot;, die in Kooperation mit der Energy Economics Group der TU Wien und dem Technischen Museum stattfinden, Herbert Lechner von der Österreichischen Energieagentur, Dorothea Sulzbacher vom OMV Future Energy Fund, Peter Nowotny von der Siemens AG und Johann F. Mayer von der Energieallianz Austria. Zahlreiche interessierte BesucherInnen folgten der Einladung zu den Energiegesprächen, die im Festsaal des Technischen Museums stattfanden. Nach den spannenden Referaten gab es für das Publikum noch die Möglichkeit zur Diskussion mit den Podiumsgästen. 
&quot;Wenn Energieversorgung in die &quot;Investitionsklemme&quot; gerät, gefährdet das Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit. Wichtig in Krisenzeiten sind nachhaltige, konjunkturbelebende Investitionen - vor allem in Energieeffizienz. Global sind dafür mehr als 1.000 Mrd. Dollar pro Jahr notwendig. Für Ö sterreich brauchen wir dringend das vom VEÖ vorgeschlagene 15 Mrd. Euro-Investitionspaket in Wasserkraft, Wind und Biomasse&quot;, so <b>Herbert Lechner, stv. Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur</b>. 
Der OMV Future Energy Fund sieht in der Wirtschaftskrise eine große Herausforderung. &quot;Durch geringe Finanzierungsmöglichkeiten, Risikominimierung der Banken und einen niedrigen Ölpreis sind die Investitionsbedingungen bei Erneuerbaren derzeit schwierig. Ungeachtet dessen ist es unser Ziel, das OMV Geschäftsportfolio mit Erneuerbaren weiterzuentwickeln und verstärkt in Erneuerbare Energieträger - wie z.B Biogas oder Geothermie - zu investieren&quot;, so <b>Dorothea Sulzbacher, Geschäftsführerin des OMV Future Energy Fund</b>. 
Aus Sicht des Energiedienstleistungsunternehmens Energieallianz Austria (EAA) ist die Elektrizitätswirtschaft von der Finanzkrise zwar auf allen Wertschöpfungsebenen, sprich Produktion, Netz und Vertrieb, betroffen. Im Vergleich zu anderen Sektoren der Volkswirtschaft sieht <b>Johann F.Mayer, Vertriebsleiter der EAA</b>, die Auswirkungen aber weniger dramatisch. &quot;Die Strommärkte funktionieren. Wir sollten aber einen neuen Protektionismus und die Abschottung von nationalen Märkten vermeiden&quot;, so Mayer. 
&quot;Investitionen in Forschung und Entwicklung im Energiebereich sind ein Schlüssel zur Zukunftssicherung und zur Bewältigung der Finanzkrise&quot;, zeigt sich auch <b>Peter Nowotny, Division Manager der Siemens AG</b>, optimistisch. Österreich müsste gerade jetzt die Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöhen, um seine Technologiekompetenz in der Energieforschung weiter auszubauen. 
Das Fazit des Abends: Trotz Schwierigkeiten für die Energiebranche - sowohl in Produktion und Vertrieb, als auch Technologie und Forschung - birgt die Wirtschaftskrise auch eine Chance für Klima und Wirtschaft! 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Österreichische Energieagentur begrüßt Energieeffizienz-Gipfel in Wien</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/oesterreichische-energieagentur-begruesst-energieeffizienz-gipfel-in-wien.html</link>
			<description>Von 17. bis 18.März 2009 treffen Delegierte aus allen EU-Mitgliedsstaaten und Kroatien in Wien...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 17. 3. 2009</b> - Von 17. bis 18. März 2009 treffen Delegierte aus allen EU-Mitgliedsstaaten und Kroatien in Wien zusammen, um die einzelnen Strategien der EU-Staaten bei der Umsetzung der Energieeffizienz- und Energiedienstleistungsrichtlinie (2006/32/EG) zu diskutieren. Die Richtlinie wurde 2006 beschlossen, um die Effizienz der Energienutzung zu verbessern und den Markt für Energiedienstleistungen zu fördern. 
An der Plenartagung der so genannten <b>&quot;Concerted Action&quot;</b> nehmen VertreterInnen der zuständigen Ministerien aus den Mitgliedsstaaten teil, sowie jene nationalen Agenturen, die die Implementierung der Richtlinie unterstützen. Für Österreich ist das die Österreichische Energieagentur. 
Fünf Kernthemen stehen bei diesem Treffen an der Tagesordnung:
•die Rolle des öffentlichen Sektors <br />•die Rolle des Energiesektors <br />•Nationale Energieeffizienz-Aktionspläne <br />•Finanzierungsinstrumente für Effizienzmaßnahmen sowie <br />•Maßnahmen zur Verbesserung der EndkundInnen 
Information über ihren tatsächlichen Energieverbrauch, wie intelligente Zähler, informative Abrechnungen o.ä. Dieses Kernthema wird von der Österreichischen Energieagentur geleitet.
Eröffnet wird die Tagung durch Alfred Maier, Leiter der Sektion Energie und Bergbau im Wirtschaftsministerium. Das Treffen soll den Mitgliedsstaaten dazu dienen, ihre Erfahrungen bei der Implementierung der Richtlinie auszutauschen. Dadurch soll die Energieeffizienz gefördert werden und die Umsetzung schneller erfolgen. &quot;Wir begrüßen es sehr, dass diese Energieeffizienz-Tagung in Wien stattfindet. Sie unterstreicht einmal mehr die Bedeutung, die der effiziente Umgang mit Energie für Österreich hat,&quot; so <b>Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur</b>. 
Die EU-Richtlinie über Energieeffizienz und Energiedienstleistungen verlangt von Österreich im Jahr 2016 eine Einsparung in der Höhe von 80,4 Petajoule. Das entspricht in etwa dem Energieverbrauch einer Million Haushalte. Diese Einsparung soll durch konkrete, nachweisbare Maßnahmen erzielt werden, die von Maßnahmen an der Gebäudehülle über Heizkessel, bis hin zu Beleuchtung und Energieberatung reichen. Für die Begleitung bei der Umsetzung der Richtlinie in Österreich beauftragte das Wirtschaftsministerium die Österreichische Energieagentur. Als <b>&quot;Energieeffizienz-Monitoringstelle&quot;</b> ist es ihre Aufgabe, die österreichischen Effizienz-Maßnahmen zu bewerten und in Brüssel über sie zu berichten. 
Nähere Informationen dazu unter: <link http://www.monitoringstelle.at/>www.monitoringstelle.at</link>. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Mit effizienter Server-Technologie 60 Prozent Energie sparen</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/mit-effizienter-server-technologie-60-prozent-energie-sparen.html</link>
			<description>Das EU-Projekt efficient-server, kurz e-server, präsentierte auf der CEBIT aktuelle Studien zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 10. 3. 2009</b> - Der Stromverbrauch für den Betrieb von IT-Hardware bzw. IT-Infrastruktur in Rechenzentren innerhalb der EU liegt heute bei etwa 40 TWh pro Jahr. Dieser Verbrauch entspricht in etwa der jährlichen Stromproduktion von sieben bis acht mittleren AKWs oder Energiekosten von ca. sechs Milliarden Euro pro Jahr. Der Energiebedarf wird sich laut Prognosen in den nächsten fünf Jahren noch weiter verdoppeln - wenn jetzt kein Umdenken stattfindet! Um dem steigenden Verbrauch gegenzusteuern, sollten Unternehmen entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz treffen. 
Eine Reihe von Fallstudien im Rahmen des EU-Projektes e-server (<link http://www.efficient-server.eu/>www.efficient-server.eu</link>) haben gezeigt, dass alternativ zu einem Business-as-Usual-Szenario mit stark steigendem Energieverbrauch <b>jährliche Energieeinsparungen von 60 %</b> erreicht werden können. Die Studien umfassten ein breites Spektrum an Anwendern: vom Kleinunternehmen mit 20 MitarbeiterInnen bis hin zu großen Rechenzentren. Abhängig von der Ausgangssituation und den spezifischen Rahmenbedingungen konnten manche Unternehmen sogar bis zu 90 % Energie einsparen. 
Die Best-Practise-Fallstudien aus Unternehmen des privaten und öffentlichen Dienstleistungssektors machen deutlich, wie Effizienzstrategien im Server-Bereich erfolgreich umgesetzt werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass signifikante Energie- und Kosteneinsparungen vor allem dann realisiert werden können, wenn Energieeffizienz im Rahmen von IT-Erneuerungsprozessen schon in der Planung konsequent berücksichtigt wird. 
Je nach Ausgangssituation und Rahmenbedingungen kann sich in größeren Systemen bereits eine reine Hardwarekonsolidierung innerhalb von wenigen Jahren über die erzielten Energieeinsparungen amortisieren. In Anbetracht einer mittleren Server-Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren sind solche Maßnahmen auch aus wirtschaftlicher Perspektive sehr effizient. 
Etwas geringer sind die Möglichkeiten in sehr kleinen Unternehmen, wo die IT-Struktur meist ohnehin sehr kompakt ist. Dafür gibt es dort hohe Effizienz-Potenziale im Bereich der Desktop-Systeme. Mittels virtuellen Arbeitsplatzsystemen und Thin-Clients lässt sich massiv Energie sparen. Durch die Virtualisierung bieten sich auch neue Optionen für Power-Management auf Server-Ebene. Interessant für kleine Unternehmen ist auch die Migration virtueller Server und die Abschaltung von Servern während Schwachlastzeiten im Wochenendbetrieb. 
Die breite Ausschöpfung der nachgewiesenen Effizienzpotenziale im EU-Markt ist derzeit noch eingeschränkt: Einerseits durch ein mangelndes Bewusstsein für die vorhandenen Potenziale. Andererseits fehlt es IT-ManagerInnen und EntscheidungsträgerInnen in Unternehmen an Anreizen und Werkzeugen, um den Aspekt der Energieeffizienz entsprechend berücksichtigen zu können. 
Einen Anreiz für Effizienzprojekte kann beispielsweise die <b>Zertifizierung von Rechenzentren</b> bieten: Damit wird ein Effizienz-Benchmarking möglich und die Zertifizierung kann darüber hinaus auch Bestandteil des Qualitätsmanagements bzw. der Unternehmenskommunikation werden. 
Wichtig sind zudem Werkzeuge, mit denen man Energieeffizienz als Kriterium in IT-Projekten möglichst einfach berücksichtigen kann: Praxisnahe Management- und Beschaffungsrichtlinien und eine verbesserte Transparenz der Energieeffizienz bei Hardware-Technologien. Es muss für den Anwender möglich werden, energieeffiziente Produkte schnell und einfach zu identifizieren. International anerkannte Effizienzkriterien und Benchmarks befinden sich in der Entwicklungsphase und haben noch großes Potenzial. 
e-Server ist ein Kooperationsprojekt der <b>Österreichischen Energieagentur, SUN Microsystems, IBM, Universität Karlsruhe, ADEME und Robert Harrison Associates</b> im Rahmen des EU-Programms Intelligent Energy Europe. 
Weiterführende Information zum Thema finden Sie auf: <link http://www.efficient-server.eu/>www.efficient-server.eu</link>. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Erfolgreiche Energiepartnerschaft zwischen Österreichischer Energieagentur und bulgarischer Energieeffizienz-Agentur zur Versorgungssicherheit</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/erfolgreiche-energiepartnerschaft-zwischen-oesterreichischer-energieagentur-und-bulgarischer-energie.html</link>
			<description>Österreichische Energieagentur und bulgarische Energieeffizienz-Agentur unterzeichnen in Wien einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 29. 1. 2009</b> - Der Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, Fritz Unterpertinger, und der Direktor der Bulgarischen Energieeffizienz-Agentur, Tasko Ermenkov, unterschreiben in Wien eine Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit der beiden Agenturen. Der Fokus der Energiepartnerschaft liegt auf dem Einsatz von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen als wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit. 
„Gerade in diesen Bereichen kann österreichisches Know-How dazu beitragen, eine nachhaltige Energieversorgung mitzugestalten. Die Tatsache, dass bereits jetzt zahlreiche österreichische Firmen am bulgarischen Markt tätig sind, ist unter anderem auf den Erfolg der Energiepartnerschaft zurückzuführen.“, so Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.
Seit 2001 arbeitet die Österreichische Energieagentur bereits im Auftrag des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) an Projekten zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz erfolgreich mit Bulgarien zusammen. Die Energiepartnerschaft beinhaltet neben dem intensiven fachlichen Informationsaustausch auch Technologietransfers, Best-Practice Trainings und die Gestaltung geeigneter Rahmenbedingungen für den verstärkten Einsatz von grünen Technologien, wobei seitens der Österreichischen Energieagentur auch besonderer Wert auf die inländische Wertschöpfung gelegt wird. 
Umweltminister Niki Berlakovich unterstreicht die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit Bulgarien im Energiebereich: „Gerade die jüngsten Diskussionen um die Reaktivierung von veralteten, unsicheren Atomreaktoren als Reaktion auf den Gasstreit machen deutlich, wie wichtig es ist, eine gemeinsame Anstrengung für die Nutzung von Erneuerbaren Energien und bei der Erhöhung der Energieeffizienz zu unternehmen. Die Energiepartnerschaft mit Bulgarien leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.“ 
Die Bulgarische Energieeffizienz-Agentur (EEA) ist einer der wichtigsten Kooperationspartner der Österreichischen Energieagentur. „Eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit unserer beiden Agenturen ist für uns von großer Bedeutung. Speziell in den Bereichen Versorgungssicherheit, Energiemanagement und Alternative Energieträger kann die Österreichische Energieagentur die bulgarischen Partner mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen unterstützen“, stellt Fritz Unterpertinger fest. 
Die Energiepartnerschaft soll den Erfahrungsaustausch zwischen Österreich und Bulgarien auch in Zukunft stärken. Bulgarien soll in der Weiterentwicklung seiner Rahmenbedingungen bzw. in der Ausarbeitung konkreter Maßnahmen Unterstützung erhalten, um die Energieintensität im Land zu reduzieren und Erneuerbare Energieträger fördern zu können. So kann Bulgarien seine Abhängigkeit von Energieimporten verringern und die Versorgungssicherheit des Landes erhöhen. 
Im Mittelpunkt der in Wien geführten Gespräche stehen neben der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung auch die geplanten gemeinsamen Aktivitäten der nächsten Monate: Der Informationsaustausch über den Ausbau einer Monitoringstelle für Energieeffizienzmaßnahmen, gemeinsame Projekte im Energiemanagement und verschiedene Aktivitäten für ein verstärktes Energieeffizienz -Bewusstsein in der Bevölkerung. 
<b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency <br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131 <br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Nachhaltige Versorgungssicherheit nur durch reale Verbrauchsreduktion</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/nachhaltige-versorgungssicherheit-nur-durch-reale-verbrauchsreduktion.html</link>
			<description>Aktuell scheint die Gasversorgung in Österreich gesichert. Österreichs Abhängigkeit von volatilen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wien, 16. 1. 2009</b> - Die deutliche Steigerung der Energieeffizienz und die Diversifizierung der Energiequellen kann in Österreich die kurz- als auch die langfristige Versorgungssicherheit verbessern. Die Österreichische Energieagentur empfiehlt deshalb die zügige Umsetzung von Effizienzmaßnahmen zur realen Verbrauchssenkung. Allerdings muss eines klar sein: Der Energieverbrauch kann nur dann effektiv reduziert werden, wenn die durch Effizienzmaßnahmen eingesparte Energie nicht anderweitig zusätzlich verbraucht wird. 
&quot;Anhand der wiederkehrenden Energiekrisen zeigt sich, dass wir uns verstärkt <b>auf Energiespar-Maßnahmen konzentrieren</b> müssen&quot;, fordert Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. &quot;Durch Investitionen in Effizienzmaßnahmen und die Diversifizierung der Energiequellen können wir die <b>energetische Autonomie Österreichs erhöhen</b> und unsere <b>Versorgungssicherheit verbessern</b>. Dazu sind im Raumwärmebereich vor allem die Sanierung von Gebäudehüllen und die Verbesserung der Heiztechnik prioritär&quot;, betont Dr. Unterpertinger. 
Entscheidende Bedeutung kommt auch dem Konsumentenverhalten zu. Laut einer Studie der Österreichischen Energieagentur bringen Energieeffizienzmaßnahmen aber nur dann etwas, wenn die eingesparte Energie nicht anderweitig zusätzlich verbraucht wird. &quot;Jede Kilowattstunde die tatsächlich eingespart wird, muss weder erzeugt noch importiert werden&quot;, betont Dr. Unterpertinger. 
<b>Kurzfristige Einsparungsmaßnahmen<br /></b>Kurzfristig kann der einzelne Verbraucher durch unkomplizierte Maßnahmen und ohne zusätzliche Investitionen Energie sparen. Wird die Raumtemperatur um nur einen Grad gesenkt, können bereits 6-7 % an Energie ohne Komfortverlust gespart werden. Auch die Wartung von Heizungen und Thermen führt zur Verbrauchsoptimierung. 
<b>Mittel- und langfristige Einsparungsmaßnahmen<br /></b>Mittelfristig führen Investitionen noch zu erheblich höheren Einsparungen. Das höchste Einsparpotential mit dem größten Nutzen für Haushalte und Wirtschaft liegt in der Sanierung von Gebäuden. &quot;Die Sanierungsrate muss erhöht werden. Allein durch die thermische Sanierung sämtlicher Nachkriegsbauten bis 2020 könnte jeder betroffene Haushalt bis zu 75 % der Heizungskosten oder etwa 600 Euro im Jahr einsparen.&quot;, so Dr. Fritz Unterpertinger. 
Bei einer Investition von weiteren 2 Mrd. Euro jährlich in die Wohnbausanierung kann die Sanierungsrate deutlich gesteigert werden. Das kurbelt die Konjunktur an und schafft Arbeitsplätze. Eine besonders rasch umzusetzende Maßnahme ist etwa die Dämmung der obersten Geschoßdecke. Bei Förderung der Sanierung von 800 Euro pro oberster Geschoßdecke durch die öffentliche Hand können bereits ca. 30 % Heizenergieersparnis erreicht werden. 
<br /><b>Rückfragehinweis<br /></b>Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency<br />Pressestelle<br />Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131<br />E-mail: pr(at)energyagency.at]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>e5 - Programm für energieeffiziente Gemeinden</title>
			<link>http://www.energyagency.at//aktuelles-presse/news/detail/artikel/e5-programm-fuer-energieeffiziente-gemeinden.html</link>
			<description>e5 bietet Gemeinden, die sich intensiv mit Energie- und Klimaschutz auseinandersetzen wollen, einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[e5 ist das Programm zur Qualifizierung und Auszeichnung von Gemeinden und Städten, die durch den effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern einen Beitrag zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten wollen. Kaum eine andere Initiative kann auf Gemeindeebene einen ähnlich umfassenden und konsequenten Ansatz vorweisen. Mit e5 erhalten die am Programm&nbsp; teilnehmenden Gemeinden Hilfsmittel und Unterstützung, um ihre Energie- und Klimaschutzziele festzulegen und zu erreichen.
Regionale e5-BeraterInnen unterstützen die Gemeinden in sechs Kategorien:
<ul><li>Kommunale Gebäude und Anlagen</li><li>Energetische und stoffliche Ver- und Entsorgung</li><li>Mobilität</li><li>Entwicklungsplanung</li><li>interne Organisation</li><li>Kommunikation und Kooperation</li></ul>
Ähnlich einem Qualitätssicherungsverfahren in der Wirtschaft wurde e5 ins Leben gerufen, um für energieeffiziente Gemeinden in Österreich einen einheitlichen, objektiven Standard zu gewährleisten. Damit wurde ein überregional anerkanntes Markenzeichen geschaffen, das mit bis zu fünf &quot;e&quot; eine Auszeichnung bietet, die die erfolgreiche Realisierung von Energieeffizienz sichtbar macht.
Derzeit ist das e5-Programm in sieben Bundesländern (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg) als ein zentrales Instrument für die Betreuung, Qualifizierung und Auszeichnung von Gemeinden verankert, die den effizienten Umgang mit Energie in den Vordergrund stellen. Österreichweit gibt es nach den abgeschlossenen Zertifizierungen im Vorjahr bereits 114 e5-Gemeinden und Städte, in denen mehr als 10 % der österreichischen Bevölkerung leben.
<b>Wesentliche Elemente des e5-Programms sind:</b>
<ul><li>die Berücksichtigung aller energierelevanten Handlungsfelder der teilnehmenden Gemeinde (Energieversorgung, Entsorgung, Planung, Mobilität, Gebäude etc.);</li><li>die schrittweise Verbesserung der Energieperformance durch klar identifizierbare Teilziele;</li><li>der Aufbau von Strukturen und die Vernetzung von Akteuren innerhalb der Gemeinde (Politik, Verwaltung, BürgerInnen, Betriebe, Initiativen etc.);</li><li>der Erfahrungsaustausch zwischen den e5-Gemeinden;</li><li>die Qualifizierung und die Unterstützung kommunaler Akteure bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen durch das e5-BeraterInnennetzwerk; </li><li>regelmäßige interne und externe Erfolgskontrollen;</li><li>die Auszeichnung der Gemeinde entsprechend ihrem Erfolg.</li></ul>
<b>Aufgaben der nationalen Geschäftsstelle</b>
Die Österreichische Energieagentur betreut im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums &quot;klima:aktiv&quot; die nationale Geschäftsstelle des e5-Programms. Ihre Aufgaben sind die Verbreitung sowie inhaltliche Weiterentwicklung des Programms, das nationale Management, die Führung der Geschäfte des Vereins &quot;e5 Österreich - Programm für energieeffiziente Gemeinden&quot; sowie die internationale Vertretung des Vereins in den Gremien des European Energy Award®, des europäischen Pendants zu e5.]]></content:encoded>
			<category>Energie- &amp; Klimapolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 11:46:00 +0100</pubDate>
			
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