Energiegespräche Nachlese

Am 2. Juni 2014 fanden die Energiegespräche zum Thema "Teure Energie - keine Industrie?" statt.

Die Energiegespräche sollen den fachlichen Diskurs zu Energiethemen initiieren, aktuelle Forschungsarbeiten im Energiebereich präsentieren und eine Diskussionsplattform für Forschung und Wirtschaft etablieren. Diesmal war das Thema:

Teure Energie - keine Industrie?

Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungen bei den Energiepreisen steht die Zukunft des Industriestandortes Europa im Brennpunkt der wirtschaftspolitischen Dis- kussion. Die Europäische Kommission hat dazu Anfang 2014 einen Bericht vorgestellt, der die Auswirkungen der Umgestaltung der Märkte für Strom und Gas untersucht hat. Die Förderung von Schiefergas und die günstigen Preise für Gas und Strom in den USA führen derzeit zu Restruktur- ierungen im Industriebereich. Inwieweit ist dadurch der Industriestandort Europa tatsächlich gefährdet? Welche Standortvorteile hat Europa bei fortscheitender International-isierung zu bieten, welche müssen verbessert werden? Und wo macht es keinen Sinn, andere Regionen überbieten zu wollen? Die Bedeutung von Energiepreisen für den Industriestandort Europa wurde bei diesen Energiegesprächen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet. 

Begrüßung und Einleitung: Peter Traupmann, Österreichische Energieagentur

  • Emmanuelle Maincent, Europäische Komission: „Energy Economic Developments in Europe“
  • Jonas Puck, Wirtschaftsuniversität Wien: „Bedeuten hohe Energiepreise das Aus für den Industriestandort Europa?“
  • Herbert Pairitsch, Infineon Technologies Austria: „Energiepreise - Standortfaktor und/oder Motor für Innovation?“
  • Hubert Buchsteiner, RHI AG: „Die Bedeutung von Energiepreisen für ein energieintensives Unternehmen“

Moderation: Günther Strobl, Der Standard

Die vorgestellten Powerpointpräsentationen sind im Veranstaltungsarchiv downloadbar.

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