Energiepreisindex Juli 2019: Gegenüber Vormonat nur geringe Veränderungen

• Rückgang bei Diesel und Benzin
• Anstieg bei Heizöl

Video-Beitrag Energiepreisindex Juli 2019


Hier finden Sie ein kurzes Video zum aktuellen Energiepreisindex.Wir freuen uns, wenn Sie dieses in die redaktionelle Berichterstattung einbinden.




Wien, 6. September 2019
– Nach einem Minus von 1,1 % im Juni schließt der Energiepreisindex (EPI) im Juli den zweiten Monat in Folge mit einem Rückgang ab. Die Reduktion fällt mit 0,2 % allerdings deutlich geringer aus. Im Jahresvergleich lag der EPI 1 % über dem Wert des Vorjahres. Der Verbraucherpreisindex (VPI) fiel im Juli gegenüber dem Juni mit 0,4 % stärker als der EPI, die Energiepreise haben den allgemeinen Preisrückgang also abgeschwächt. Im Jahresvergleich wirkten die Energiepreise hingegen preisdämpfend, denn die allgemeine Teuerung lag mit einem Plus von 1,4 % höher als der EPI.
„Die Preise für Benzin und Diesel sind um jeweils 0,6 % leicht gefallen. Anders sieht es beim ebenfalls erdölbasiertem Energieträger Heizöl aus“, erklärt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, und ergänzt: „Hier haben im selben Zeitraum die Preise um 0,7 % leicht zugelegt.“

Leichte Verbilligung bei Treibstoffen

Die Treibstoffpreise haben im Monatsvergleich erneut nachgelassen. Die Preise fielen mit jeweils 0,6 % allerdings weniger stark als im Vormonat. Im Jahresvergleich lag der Preis für Superbenzin um 1,6 %, der Preis für Diesel sogar um 2,9 % niedriger als im Juli 2018. „An den Zapfsäulen sind Änderungen in dieser Größenordnung für den Konsumenten jedoch kaum bemerkbar“, erklärt Traupmann und rechnet: „Änderungsraten von 0,6 % bedeuten bei den aktuellen Preisen einen Rückgang von weniger als einem Cent pro Liter. Diese Differenz wird aber von den Preisunterschieden zwischen den Tankstellen überlagert“. Für den Konsumenten kann sich daher der Vergleich lohnen, ergänzt Traupmann, und empfiehlt einen Blick auf Vergleichsplattformen bzw. Preismonitore (z.B. Spritpreisrechner).

Kleines Plus bei Heizölpreis

Nachdem der Preis im Juni 2019 gegenüber dem Vormonat um 5,3 % gesunken ist, wurde diese Preisbewegung im Juli mit einem Plus von 0,7 % leicht korrigiert. Im Vergleich zum Juli 2018 lag der Preis für Heizöl um 1,9 % niedriger.

Auch Brennholz im Monatsvergleich etwas teurer

Der Preis von Brennholz stieg im Monatsvergleich mit 0,2 % leicht an. Gegenüber Juni 2018 bleibt ein Plus von 5,4 %. Der Preis für Holzpellets ist im Monatsvergleich ebenfalls um 0,2 % gestiegen. Im Jahresvergleich bleibt hier ein leichtes Plus von 0,6 %.

Fernwärmepreis gibt leicht nach

Einen leichten Rückgang konnte bei dem Preis für Fernwärme beobachtet werden. Im Monatsvergleich lag der Preis um 0,3 % unter dem Juni-Preis. Im Jahresvergleich schrumpfte das Plus damit auf 1,9 %.

Strom und Gas im Monatsvergleich stabil

Gas und Strom kosteten im Juli 2019 gleich viel wie im Vormonat. Im Jahresvergleich stieg der Gaspreis um 1,6 % und der Strompreis zeigte ein Plus von 5,2 % (ein Schwerpunkt zum Thema Strom findet sich in diesem Energiepreisindex).

Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency (AEA)

Die Österreichische Energieagentur liefert Antworten für die Energiezukunft. Sie berät auf wissenschaftlicher Basis Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung – sowohl national als auch international. Als Kompetenzzentrum für Energie konzentriert sie sich auf drei strategische Schwerpunkte: missionzero, transformation und energieintelligenz.
Beim Schwerpunkt missionzero verfolgt die Österreichische Energieagentur das langfristige Ziel, mit Strategieentwicklung und der Umsetzung von konkreten Maßnahmen die Zukunft fossilfrei zu gestalten. Beim Schwerpunkt transformation des Energiesystems setzt sie sich mit den damit verbundenen Umbrüchen und profitablen Geschäftsmöglichkeiten in den energierelevanten Branchen auseinander. Im Rahmen der energieintelligenz beschäftigt sie sich mit dem smarten und flexiblen Energiesystem der digitalen Zukunft.
Im Vordergrund steht die Steigerung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit.
Die Österreichische Energieagentur entwickelt Strategien für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung, führt Beratungen und Schulungen durch und ist die Vernetzungsplattform für die Energiebranche. Sie setzt klimaaktiv – die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen & Sanieren und Erneuerbare Energie. Zudem betreibt die Österreichische Energieagentur im Auftrag des BMNT die Nationale Energieeffizienz-Monitoringstelle.

Im Podcast Petajoule beantworten die Expertinnen und Experten der Österreichischen Energieagentur mit Gästen aus der Energiebranche die Fragen der Energiezukunft.


Die Österreichische Energieagentur ist nach ÖNORM ISO 50001:2011 und ISO 29990:2010 zertifiziert.

Rückfragehinweis:
Mag. Klaus Kraigher, MAS
Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency
Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-174
E-Mail: pr(at)energyagency.at
Web: www.energyagency.at
Twitter: www.twitter.com/at_AEA

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