Forum Automatisierte Mobilität 2019

Am 2. Oktober 2019 fand das Forum "Automatisierte Mobilität" statt, das vom BMVIT gemeinsam mit AustriaTech organisiert wurde. Unter dem Motto "CASE - ein automatisierter Fall für alle Fälle" (CASE steht dabei für Connected, Automated, Shared und Electric) waren spannende Vorträge von Anwendungs- und Geschäftsfällen über neue Einfälle bis hin zu Beförderungsfällen, also Personen und Güter, zu hören.

Am 2. Oktober 2019 fand das Forum "Automatisierte Mobilität" statt, das vom BMVIT gemeinsam mit AustriaTech organisiert wurde. Unter dem Motto "CASE - ein automatisierter Fall für alle Fälle" (CASE steht dabei für Connected, Automated, Shared und Electric) waren spannende Vorträge von Anwendungs- und Geschäftsfällen über neue Einfälle bis hin zu Beförderungsfällen, also Personen und Güter, zu hören.

In Österreich wurden und werden noch immer zahlreiche Projekte zum Thema Automatisierung in allen Bereichen der Mobilität, sowohl betreffend des Personen- und Güterverkehrs als auch über die Verkehrsträger hinweg vom Straßenverkehr bis hin zur Luftfahrt, durchgeführt und gefördert. Dies zeigt auch die Kompetenzlandkarte des BMVIT (siehe Bild).

 

Die Energie- und Mobilitätswende wird durch die automatisierte Mobilität zwar nicht zwangsläufig vorangetrieben, einen Beitrag dafür können wir uns jedoch trotzdem erhoffen. Ein Projekt von Dr. Schildorfer (Connecting Austria) etwa testet die Möglichkeiten zur Automatisierung des LKW-Platooning, wodurch seinem Bericht zufolge nach aktuellem Stand der Projektergebnisse Einsparungen beim verwendeten Kraftstoff in Höhe von 4-15% möglich wären.

Auch im Bereich landwirtschaftlicher und kommunaler Arbeitsgeräte wird etwa durch Reform an der Entwicklung automatisierter Angebote gearbeitet, die u. a. Mäharbeiten erledigen und Düngemittel ausbringen können. Energieeinsparungen sind hier aufgrund des geringeren Gewichtes der Fahrzeuge zu erwarten, der primäre Nutzen liegt laut Ackermann jedoch in der Erhöhung der Sicherheit, wenn etwa bei starker Hanglage kein Fahrer mehr im Fahrzeug sitzen muss.

Die Komplexität und Leistungsfähigkeit der in automatisierten Fahrzeugen verbauten Prozessoren ist enorm. Dr. Arnautovic von TTTech machte deutlich, dass die bisherige IT Architektur (Lokalisierung der Sensoren und Prozessoren) in Fahrzeugen eher der historisch gewachsenen Erweiterung von Funktionen geschuldet ist. Künftig wird dies aufgrund der Menge der Prozessoren beim Fahrzeugbau jedoch neu gedacht werden müssen. Es bleibt damit noch spannend, wie hoch der Anteil des Energieverbrauchs durch die verbaute IT im Fahrzeug im Vergleich zur benötigten Energiemenge für die Fortbewegung sein wird.

 

Interessante Links

AustriaTech: Kontaktstelle „Automatisierte Mobilität“
https://www.austriatech.at/assets/Uploads/Publikationen/PDF-Dateien/7c53ca1c85/Automatisierte-Mobilitat-in-Osterreich-WEB.pdf

BMVIT: Aktionspaket Automatisierte Mobilität (2019-2022)
https://www.bmvit.gv.at/verkehr/automatisiertesFahren/aktionsplan/index.html

Bitte beachten Sie die datenschutzrechtlichen Informationen für die Verarbeitung Ihrer Daten. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung und Cookie-Policy