Konjunkturpaket II - Thermische Sanierung: Wichtiger Schritt, weitere Mittel notwendig

Die Österreichische Energieagentur begrüßt das heute präsentierte 100 Millionen Euro-Paket der Bundesregierung für die thermische Sanierung. 'Die vorgesehenen 100 Millionen Euro könnten der notwendige Impuls für dieses zukunftsträchtige Marktsegment sein. Um das Klimaschutzziel einer 3%-Sanierungsrate zu erreichen, sind weitere Mittel unerlässlich', sagt Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.

Wien, 26. 3. 2009 - Die Österreichische Energieagentur begrüßt das heute präsentierte 100 Millionen Euro-Paket der Bundesregierung für die thermische Sanierung. "Die vorgesehenen 100 Millionen Euro könnten der notwendige Impuls für dieses zukunftsträchtige Marktsegment sein. Um das Klimaschutzziel einer 3 %-Sanierungsrate zu erreichen, sind weitere Mittel unerlässlich", sagt Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.

"In Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs ist es besonders wichtig, öffentliche Investitionsmaßnahmen so zu tätigen, dass die heimische Wirtschaft in einem zukunftsträchtigen Marktsegment nachhaltig gefördert wird. Mit den im Rahmen des Konjunkturpaketes II vorgesehenen 100 Millionen Euro für die thermische Sanierung von Wohn- und Betriebsgebäuden sollte es gelingen, einen Investitionsschub zu erreichen. Um die Erfolgsaussichten zu steigern, müssen aber insbesondere für die großvolumigen Gebäudesanierungen die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden", sagt Dr. Fritz Unterpertinger, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.

Die Klimastrategie 2007 sieht vor, die Sanierungsrate von Altbauten auf 3 % anzuheben. (derzeit liegt diese bei 1 %). Dies entspricht einer jährlichen Sanierung von rund 43.000 Gebäuden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist nach Berechnungen der Österreichischen Energieagentur ein jährliches Förderbudget von ca. 440 Mio. Euro notwendig.

Weitere Investitionen sind erforderlich, insbesondere im Bereich der großvolumigen Gebäudesanierung. Um eine sichtbare Steigerung der Sanierungsraten in diesem Bereich zu bewirken, müssten gesetzlich Anpassungen im Wohnungseigentums- bzw. im Mietrechtsgesetz durchgeführt werden. Ziel muss es sein, institutionelle Investoren davon zu überzeugen, mehr Geld in die Sanierung großvolumiger Gebäude zu investieren.

Konsequente Umsetzung des Regierungsprogramms - Österreichische Energieagentur wichtiger Partner
In der gestrigen Präsidiumssitzung der Österreichischen Energieagentur nützte dessen Präsident und Umweltminister Niki Berlakovich die Gelegenheit, um die Bedeutung der Österreichischen Energieagentur als Kompetenzzentrum für Energieeffizienz hervorzuheben. "Ich sehe in dem Konjunkturpaket II einen weiteren Schritt zur konsequenten Umsetzung der Effizienzziele im Regierungsprogramm. Das Umdenken zu mehr Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern ist generell unerlässlich. Der Österreichischen Energieagentur kommt bei der Erreichung dieses Zieles eine wesentliche Rolle zu", sagte Berlakovich.

Rückfragehinweis
Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency
Pressestelle
Tel.: +43 (0)1-586 15 24-131
E-mail: pr(at)energyagency.at

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