LCC-DATA

Das Projekt LCC-DATA wurde initiiert, um Zugänglichkeit und Nutzung von Lebenszykluskosten-Daten genauer zu analysieren und zu bewerten.

Das Projekt LCC-DATA wurde initiiert, um Zugänglichkeit und Nutzung von
Lebenszykluskosten-Daten genauer zu analysieren und zu bewerten.
Unterstützt wird LCC-DATA von der Europäischen Kommission im Rahmen des
Programms "Intelligent Energy Europe" (IEE) und in Österreich vom
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ).

Integrierte Planung

Ziel war, den Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu reduzieren und die Lebenszykluskosten zu optimieren . Um dies zu gewährleisten, müssen bereits in der frühen Planungsphase, wenn die wesentlichen Entscheidungen fallen, Aussagen über die zu erwartenden Kosten für Investition und Betrieb von verschiedenen Varianten getroffen werden können.

Der Investor-Nutzer-Konflikt

Der Investor versucht, seine Investitionen gering zu halten und den Profit zu maximieren. Auf der anderen Seite ist der Nutzer, er erhofft sich geringe Kosten im Betrieb. Besonders bei den derzeitigen Energiepreisen bezieht sich dies hauptaugenmerklich auf die Nebenkosten aus Strom und Heizung/ Kühlung. Warum aber sollte der Investor mehr Geld in ein Gebäude stecken, wenn erstens die Nachfrage dies nicht erfordert und zweitens die später niedrigeren
Kosten nicht ihm, sondern dem Nutzer zu Gute kommen?

Zielsetzung LCC-DATA

Mit einer detaillierten Lebenszykluskosten-Analyse kann dieser Konflikt bearbeitet werden.
Aber hierfür werden Kostendaten benötigt. Primäres Ziel des Projektes LCC-DATA war daher vorhandene Lebenszykluskosten-Daten zu sammeln, zu untersuchen und zu Kennzahlen (z. B. €/m², €/Arbeitsplatz etc.) aufzubereiten, um anschließend Lebenszykluskosten-Prognosen vornehmen zu können.

Die sechs Projektpartnerländer (CZ, DE, GR, NO, SI und AT) entwickelten – jeweils auf nationaler Ebene – Beispiele für die Erstellung von Prognosen zur Lebenszykluskosten-Planung aufgrund realer Daten.

Das Modellprojekt Österreich

Der Schwerpunkt des Modellprojektes Österreich lagen im Bereich der Büroimmobilien und berücksichtigten sowohl Sanierungen wie auch Neubauten. In Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen wurden Beispielgebäude von der Österreichische Energieagentur eingehend analysiert. Die so gewonnenen Kostenkennzahlen wurden anschließend angewendet, um verschiedene Realisierungsvarianten hinsichtlich der Lebenszykluskosten zu erstellen und zu bewerten. Anhand einer Kosten-/Nutzen-Analyse kann dann die optimale Lösung für das jeweilige Projekt erarbeitet und als Empfehlung zur
Realisierung ausgesprochen werden.

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