LCC Info-System

LCC Info-System für mehr CO2-Einsparung durch die Verknüpfung von energierelevanten Gebäudedaten

Der Energieausweis macht die energetische Qualität eines Gebäudes transparent - und erlaubt in Kombination mit weiteren Daten, wie Verbrauchsdaten und Lebenszykluskostendaten, einen genaueren Blick auf das Gebäude und seine Nutzer.

In diesem Projekt wurde die bestehende Energieausweis-Datenbank ZEUS um einzelne Module erweitert, mit denen umfassende Informationen für das Gebäude verwaltet, vernetzt und verwertet werden können.

Derzeit werden in unterschiedlichen Systemen teilweise dieselben, teilweise unterschiedliche Daten erfasst:

  • Energieausweisdaten in der Internetbasierten Datenbank ZEUS
  • Ökologische Daten z. B. in der TQB-, oder der klima:aktiv-Datenbank
  • Lebenszykluskosten-Daten in diversen Firmeninternen Datenbeständen

Für ein Gebäude werden somit an verschiedenen Stellen die bedarfsorientierten Werte, die Energieverbrauchswerte und diverse Kostendaten (Investition, Betrieb) erfasst. Durch Kombination der einzelnen Daten innerhalb des LCC Info-Systems werden folgende Nutzen generiert:

  • Für Immobilieneigentümer: Einfache Verwaltung der Energieausweise für den eigenen Gebäudebestand; Energieverbrauchsdaten als Information für die Sanierungsplanung; Zugriff auf Module zur einfachen LCC-Analyse von Planungsvarianten bei Sanierung und Neubau.
  • Für Forschungseinrichtungen: LCC-Analysen zeigen den Bedarf an Maßnahmen im Bereich Markt- und Technologieentwicklung zur CO2-Reduktion. Der Datenpool soll weiters zur Entwicklung einer standardisierten LCC-Berechnungsmethode herangezogen werden.
  • Für die öffentliche Hand: Auf Basis der Daten können Analysen zu den Themen "Qualitätskontrolle Energieausweis" und "CO2-Reduktion durch Nutzerverhalten" vorgenommen werden, indem der bedarfsorientierte Energieausweis eines Gebäudes mit den tatsächlichen Energieverbrauchswerten verglichen wird. Das LCC Info-System erfasst die Qualität des Gebäudebestandes und erlaubt es, Entwicklungen darzustellen. So können Politikinstrumente gezielt verbessert und entwickelt werden.

Im Rahmen des Projektes wurden Zusammenhänge analysiert, die einzelnen Module bei bedarf adaptiert und so ein Expertensystem geschaffen, welches Unterstützung bietet.