Wie steht es Österreich- und Weltweit um die stationären Brennstoffzellen?

Mit Brennstoffzellen, eine Schlüsselkomponente von Wasserstofffahrzeugen, kann stationär sehr effizient Strom- und Wärme produzieren werden.
Im Zuge einer weltweiten IEA Forschungskooperation arbeitet die Österreichische Energieagentur eng mit Ländern wie Italien, Deutschland oder sogar Japan an der forcierten Technologieentwicklung und der Identifizierung existierender Barrieren bei der Umsetzung.

Sauberer Strom und Wärme kann auf viele Wege bereitgestellt werden. Eine Möglichkeit ist die Nutzung modernster Brennstoffzellentechnologie! Stationäre Brennstoffzellen werden ein wesentlicher Bestandteil des zukünftigen Energiesystems sein. Mit ihrer Hilfe kann Wasserstoff (oder Erdgas)  – produziert bei hoher Verfügbarkeit von Wind-, Wasser- und Sonnenergie (vorwiegend im Sommer) – dann genutzt werden, wenn die Energie in Form von Strom und Wärme benötigt wird (z.B. im Winter). Dies erhöht die Versorgungssicherheit des grünen Zukunfts-Energiesystems maßgeblich.

Die Österreichische Energieagentur arbeitet im Zug einer Forschungskooperation der Internationalen Energieagentur im Annex 33 des „Advanced Fuel Cell Programme“ mit 10 Ländern zusammen:

Finnland| Deutschland | Frankreich | Israel | Italien | Japan | Korea | Schweden | Schweiz | USA 

Im Fokus stehen Technologieentwicklung und die Identifizierung existierender Barrieren bei der Umsetzung und Einführung.

Im Zuge dieses Projektes wird, neben der intensiven Kooperation (Teilnahme an Meetings und Workshops, aktive Dissemination, etc.) unter aktiver Einbindung relevanter österreichischen Stakeholder eine österreichische Variante des erfolgreichen japanischen „EneFarm“ Projektes konzipiert. Bei dem Konzept geht es darum, Voraussetzungen  für die Nutzung (z.B. Förderungen) von stationären Brennstoffzellen zur lokalen Strom- und Wärmeproduktion (oder gar Energiespeicherung in Form von Wasserstoff) aufzudecken. Besonders die Wirtschaftlichkeit und eventuelle rechtlichen Hürden  stehen dabei im Fokus.
Neben der Identifizierung unterschiedlicher Business-Cases steht natürlich auch die Frage im Raum für welche Zielgruppe bzw. Größe sich die Verwendung der Stationären Brennstoffzellen rechnen kann (z.B. Einfamilienhaus, Wohnanlagen, Betriebe, Einkaufszentren, etc.).

Verwandte Projekte/Links:

Österreichische Beteiligung am Technology Collaboration Programme on Advanced Fuel Cells (2014-2019)

Projekt „IEA ANNEX 33 Stationary Fuel Cell Applications“

HyLAw National Workshop

Forschungsprojekt: Was braucht es, damit Brennstoffzellen zum Erfolg werden?

 

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