Energiepreise im November 2018 um 9 % höher als vor einem Jahr

• Heizöl kostete um ein Viertel mehr
• Dieselkraftstoff um 16 % teurer als im November 2017
• Rohölpreis dagegen in etwa auf Vorjahresniveau


Hier finden Sie ein kurzes Video zum aktuellen Energiepreisindex.Wir freuen uns, wenn Sie dieses in die redaktionelle Berichterstattung einbinden. Gerne senden wir Ihnen das Videomaterial auch ohne Logos.

 

Wien, 11. Jänner 2019 –„Im November bewegten sich die Kosten für Haushaltsenergie im Gleichschritt mit der allgemeinen Teuerung. Gegenüber Oktober 2018 sind beide um 0,2 Prozent gestiegen und auch die Veränderungen bei den einzelnen Energieträgern waren allesamt nur gering“, sagt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, zum aktuellen Energiepreisindex (EPI) für November 2018. „Im Jahresvergleich zeigte der Energiepreisindex im November allerdings eine deutliche Zunahme von fast 9 Prozent, die Inflation lag dagegen nur bei 2,2 Prozent“, so Traupmann.

Heizöl fast unverändert gegenüber Vormonat, aber deutlich teurer als im Vorjahr

Heizöl stieg im Monatsvergleich um 0,1 %. Im Vergleich zum November 2017 war Heizöl aber um mehr als ein Viertel (25,7 %) teurer.

Auch Treibstoffpreise im Jahresvergleich hoch

Dieselkraftstoff ist im Vergleich zum Vormonat mit 0,7 % nur geringfügig teurer geworden, der Preis für Superbenzin fiel sogar um etwa 1 %. Im Jahresvergleich kam Superbenzin hingegen auf ein Plus von fast 10 %, während der Preis für Diesel im Vergleich zum Vorjahr sogar um 15,7 % gestiegen ist.
„Die Talfahrt des Rohölpreises von 80 auf etwa 60 Dollar pro Barrel hat dazu geführt, dass Rohöl im November wieder auf etwa dem Preisniveau des Vorjahres lag. Treibstoffe und auch Heizöl blieben im Jahresvergleich jedoch relativ teuer“, analysiert Traupmann. „Für den Energiepreisindex im Dezember erwarten wir daher entsprechende Preiskorrekturen nach unten.“

Brennholz und Holzpellets ebenfalls teurer als vor einem Jahr

Der Preis von Brennholz stieg im November gegenüber Oktober um 1,9 %, im Jahresvergleich kam Brennholz auf ein Plus von 11,3 %. Damit stieg der Preis von Brennholz zum siebzehnten Mal in Folge an.
Holzpellets waren um 1,2 % teurer als im Vormonat. Im Jahresvergleich zeigte sich ein Plus von 5,8 %.

Strom und Fernwärme teurer, Erdgas günstiger als im Oktober 2017

Die Strompreise änderten sich im November nicht, im Jahresvergleich zeigte sich ein Plus von 3,7 %.
Fernwärme war im November 2018 um 0,1 % günstiger als im Vormonat Oktober. Im Jahresvergleich war Fernwärme um 2,4 % teurer.
Der Gaspreis blieb im Monatsvergleich unverändert. Gegenüber November 2017 kostete Gas um 3,3 % weniger.

Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency (AEA)

Die Österreichische Energieagentur liefert Antworten für die Energiezukunft. Sie berät auf wissenschaftlicher Basis Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung – sowohl national als auch international. Die drei strategischen Schwerpunkte des Kompetenzzentrums für Energie lauten: visionzero, ein Strategieprozess für eine fossilfreie Zukunft. Die Transformation des Energiesystems mit den damit verbundenen Umbrüchen in den energierelevanten Branchen. Und die Energieintelligenz, die sich um das intelligente und effiziente Energiesystem der Zukunft dreht.
Im Vordergrund steht die Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Die Österreichische Energieagentur entwickelt Strategien für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung, führt Beratungen und Schulungen durch und ist die Vernetzungsplattform für die Energiebranche. Sie setzt klimaaktiv – die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen & Sanieren und Erneuerbare Energie. Zudem betreibt die Österreichische Energieagentur im Auftrag des BMNT die Nationale Energieeffizienz-Monitoringstelle.

Fragen der Energiezukunft mit ExpertInnen-Know-how beantworten – dieses Ziel unterstützt die Österreichische Energieagentur mit ihrer strategischen Personalentwicklung.

Die Österreichische Energieagentur ist nach ÖNORM ISO 50001:2011 und ISO 29990:2010 zertifiziert.


Rückfragehinweis:

Mag. Klaus Kraigher, MAS
Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency
Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-174
E-Mail: pr(at)energyagency.at
Web: http://www.energyagency.at
Twitter: https://twitter.com/at_AEA

Bitte beachten Sie die datenschutzrechtlichen Informationen für die Verarbeitung Ihrer Daten. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung und Cookie-Policy