>HTTP/1.1 200 OKDate: Tue, 14 Aug 2018 16:25:15 GMT Server: Apache X-Powered-By: PHP/5.6.25 Expires: Tue, 14 Aug 2018 22:00:00 GMT ETag: "25cc6a397e7a21c5e737ae08821d106b" Cache-Control: max-age=20085 Pragma: public Content-Length: 24978 Keep-Alive: timeout=5, max=94 Connection: Keep-Alive Content-Type: text/html; charset=utf-8 Energiepreisindex Jänner: Energiepreise im Jahresvergleich weiter leicht gestiegen  - Österreichische Energieagentur

Energiepreisindex Jänner: Energiepreise im Jahresvergleich weiter leicht gestiegen

• Niedrigere Netztarife senken Gaspreise für Haushalte
• Strompreise etwas niedriger als im Jänner vor einem Jahr
• Heizöl- und Treibstoffpreise steigen weiter an

Wien, 30. März 2018 - Österreichs Haushalte zahlten im Jänner 2018 um 0,6 % mehr für Energie als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Dezember fiel der Unterschied zum Vorjahr mit 1,7 % allerdings noch deutlich höher aus. Im Monatsvergleich stieg der Energiepreisindex der Österreichischen Energie­agentur jedoch nicht.

Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, unterstreicht die unterschied­lichen Entwicklungen der Energieträger: „Bei festen Brennstoffen und Heizöl war im Jänner der stärkste Preisanstieg zu verzeichnen, bei Treibstoffen und Fernwärme ist die Teuerung geringer ausgefallen.“ Die folgende Tabelle zeigt die Hauptpreistreiber der im EPI angeführten Energieträger.

Veränderungen der Energiepreise im Jahresvergleich Jänner 2017 – Jänner 2018


Datenquelle: Statistik Austria, Berechnungen: Österreichische Energieagentur

Höchststand bei Heizölpreisen seit Juni 2015

Der Preisanstieg von Heizöl fiel im Jahresvergleich mit 3,7 % gleich stark aus wie im Vormonat. Eine 3.000-Liter-Tankfüllung kostete im Jänner damit rund 80 Euro mehr als vor einem Jahr. Im Dezember lagen die Mehrkosten bei rund 66 Euro.
Im Monatsvergleich ist der Heizölpreis im Jänner um 3,3 % angestiegen. Im Dezember war die Steigerung mit 0,8 % geringer. Der Heizölpreis erreichte im Jänner 2018 somit den höchsten Stand seit Juni 2015.

Treibstoffe: Superbenzin und Diesel weiterhin auf hohem Niveau

Die Treibstoffpreise stiegen im Jahresvergleich im Jänner mit 1,7 % weniger stark als im Dezember (+5,0 %). Im Detail bedeutet das: Bei Superbenzin ging der Preisanstieg im Jahresvergleich von 3,2 % im Dezember auf 1,2 % im Jänner zurück. Bei Diesel ging der Anstieg von 6,2 % im Dezember auf 2,0 % im Jänner zurück. Damit bleibt der Diesel- und Superbenzinpreis weiterhin auf dem höchsten Stand seit Juni bzw. August 2015.
Der Preisvorteil an den heimischen Tankstellen gegenüber dem EU-Durchschnitt blieb weiterhin bestehen: Eine 50-Liter-Tankfüllung Superbenzin kostete in Österreich im Jänner durchschnittlich rund 8,70 Euro weniger, bei Diesel fiel der Unterschied für dieselbe Menge mit rund 6,1 Euro etwas geringer aus.
Im Monatsvergleich war Super um 0,8 % und Diesel um 1,2 % teurer.

Fernwärme teurer als vor einem Jahr, Strom und Gas billiger

Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Preis von Fernwärme um 1,4 % an. Der Vergleich zum Vormonat zeigte keine signifikante Veränderung.
Anders zeigt sich das Bild bei Strom und Gas: Bei Strom gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrückgang von 0,5 %, bei Gas eine deutliche Reduktion um 6,1 %, die auf die Netztarifsenkung zurückzuführen ist. Im Monatsvergleich war Gas um 5,9 % und Strom um 0,4 % günstiger.

Feste Brennstoffe gegenüber Vorjahr um 5,1 % teurer

Die Preise für feste Brennstoffe lagen im Jänner um 5,1 % höher als im Vorjahresmonat. Dafür waren vor allem der um 5,5 % höhere Preis für Brennholz und der um 7,1 % höhere Preis für Holzbriketts verantwortlich. Auch die Kosten für Holzpellets (+3,6 %) stiegen im Jahresvergleich an. Im Monatsvergleich lag der Preis für Brennholz um 0,9 %, jener für Pellets um 2 % und jener von Holzbriketts um 1,2 % höher als im Vormonat.

Über die Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency

Die Österreichische Energieagentur (AEA) liefert Antworten für die Energiezukunft. Sie berät auf wissenschaftlicher Basis Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Die strategischen Schwerpunkte des Kompetenzzentrums für Energie liegen dabei auf der visionzero, ein Strategieprozess für eine fossilfreie Zukunft, der Transformation des Energiesystems in Richtung Energieintelligenz und den damit verbundenen Umbrüchen in den energierelevanten Branchen. Im Vordergrund steht die Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit. Die Österreichische Energieagentur ist national und international tätig. Sie entwickelt Strategien für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung, führt Beratungen und Schulungen durch und ist die Vernetzungsplattform für die Energiebranche. Die Österreichische Energieagentur setzt klimaaktiv – die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) – operativ um und koordiniert die verschiedenen Maßnahmen in den Themenbereichen Mobilität, Energiesparen, Bauen & Sanieren und Erneuerbare Energie. Zudem betreibt die Österreichische Energieagentur im Auftrag des BMNT die Nationale Energieeffizienz-Monitoringstelle.

Fragen der Energiezukunft mit ExpertInnen-Know-how beantworten – dieses Ziel unterstützt die Österreichische Energieagentur mit ihrer strategischen Personalentwicklung.

Die Österreichische Energieagentur ist nach ÖNORM ISO 50001:2011 und ISO 29990:2010 zertifiziert.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Klaus Kraigher MAS
Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency
Tel.: +43 (0) 1-586 15 24-174
E-Mail: pr(at)energyagency.at
Web: www.energyagency.at
Twitter: https://twitter.com/at_AEA

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