Mitterlehner: Energieeffizienzgesetz bewährt sich auch im zweiten Jahr

Gesetzliche Anforderungen gemäß EU-Vorgaben auch 2016 erfüllt - Unternehmen haben rund 10.000 Meldungen mit Energiesparmaßnahmen gemeldet - 7,21 Petajoule an Energie eingespart

Wien, 10. März 2017 -  „Die Richtung stimmt: Österreich ist auf einem guten Weg, die Vorgaben der Energieeffizienz-Richt­linie der Europäischen Union zu erfüllen“, sagt Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner zu den vorläufigen Zahlen der zweiten Verpflichtungsperiode des Energieeffizienzgesetzes (EEffG). „Die heimische Wirtschaft hat die Vorteile von Energieeffizienz erkannt und zeigt, dass sie für Umwelt- und Klimaschutz steht. Allein für das Jahr 2016 gab es rund 10.000 Meldungen von Energiesparmaßnahmen“, sagt Mitterlehner.

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Über die Monitoringstelle Energieeffizienz
Die Aufgabe der Monitoringstelle ist es, gemeldete Daten zu evaluieren und standardisierte Methoden zur Bewertung von Energieeffizienzmaßnahmen zu entwickeln. Das österreichische Energieeffizienzgesetz setzt zur Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie auf strategische Maßnahmen (wie Sanierungsscheck) sowie auf ein Verpflichtungssystem. Dabei müssen Energielieferanten Energieeffizienz-Maßnahmen im Umfang von 0,6 Prozent ihrer Vorjahresenergieabsätze an Endverbraucher nachweisen. Entscheidend ist, dass eine Maßnahme gesetzt wird, die das Input-Output-Verhältnis (z.B. eines Gerätes oder Prozesses) verbessert und dem Lieferanten zurechenbar ist.   Neben Energielieferanten erfasst das Gesetz auch große energieverbrauchende Unternehmen, öffentliche Einrichtungen sowie Energiedienstleister. Große Unternehmen müssen sich mit ihrem Energieverbrauch auseinandersetzen und externe Energieaudits durchführen oder ein zertifiziertes Managementsystem samt Energieaudits implementieren. Erbringer von Energiedienstleistungen und Energieberatungen für Unternehmen müssen Qualifikationskriterien erfüllen und sich in ein öffentliches Register der Monitoringstelle eintragen lassen. Kleine und mittlere Unternehmen sind vom Gesetz nicht umfasst.