Zweiter nationaler Informationstag

Veranstaltungsort

InterCityHotel Wien

Mariahilfer Straße 122

1060 Wien

Veranstaltungsbeginn
Montag, 20. März 2017 10:00
Veranstaltungsende
Montag, 20. März 2017 16:30
Holz als Energieträger, eine echte Alternative für Hoteliers & Gastronomie, großvolumigen Wohnbau, kirchliche Einrichtungen und Gartenbau-Betriebe!

Die Österreichische Energieagentur lädt Sie im Rahmen des EU-Projekts Bioenergy4Business am 20.3.2017 herzlich zum 2. National Info Day von 10:00 bis 16:30 in das InterCityHotel Wien, Mariahilfer Straße 122, 1060 Wien ein.

Gegenstand des EU-Projektes ist die Dekarbonisierung des Österreichischen Wärmemarktes in den Zielmärkten Hotellerie und Gastronomie, großvolumiger Wohnbau, Glasgewächshäuser und kirchliche Einrichtungen. Primäres Projektziel ist die Raumwärme- und Warmwasserversorgung in Bestandsobjekten von Öl auf Holzhackgut oder Pellets umzustellen.

Für die Veranstaltung am 20.3 sind folgende Vortragsblöcke geplant:

  • Eingangs wird ein Vertreter des BMLFUW zur strategischen Bedeutung von Biomasse für CO2-armes Wirtschaften in Österreich vortragen.
  • Vertreter der vier Zielmärkte referieren zur Bedeutung von Biomasse als Energieträger im jeweiligen Wärmemarkt.
  • Tools zur ökonomischen Bewertung des Energieträgerwechsels, konkrete Machbarkeitsstudien und Holzpreisumrechnung auf Energieeinheiten.
  • In einer Diskussionsrunde wird erörtert, was es für einen verstärkten Einsatz von Holz (Hackgut, Pellets) in den einzelnen Teilmärkten konkret bedarf.

<media 2638 - - "TEXT, 2nd National Info Day Program, 20170320_2nd_National_Info_Day_Program_vorlaeufig_v4.pdf, 383 KB">Hier finden Sie ein detaillierteres Programm.</media>

Die Teilnahme ist kostenlos (inkl. ganztägiger Verköstigung) und auf 50 Personen beschränkt.

Bitte registrieren Sie sich rechtzeitig, bis 13. März mit diesem Anmeldeformular.

Das endgültige Programm erhalten Sie nach Registrierung, rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung.

Einen Anfahrtsplan finden Sie hier.

 

Hintergründe zur Veranstaltung:
In Österreich werden jährlich ca. 400 Mio. Liter Heizöl für Raumwärme und Warmwasser in Heizungsanlagen mittlerer Größe (> 100 kW Nennleistung) eingesetzt.

Das entspricht der jährlichen Energieerzeugung von vier Donaukraftwerken.

  • Ca. 50% des Heizöls entfallen auf Wohngebäude größer 3 Wohneinheiten.
  • Ca. 25% des Heizöls entfallen auf öffentliche und private Dienstleistungsgebäude. Zur letztgenannte Gruppe zählen insbesondere auch Hotels.
  • Österreichs Gartenbaubetriebe verbrauchen Öl und Gas in einem Ausmaß das ca. 10% der oben genannten Heizölmenge umfasst.

Die im November letzten Jahres in Kraft getretenen COP21-Klimakonferenz-Beschlüsse von Paris bedeuten für Industriestaaten einen völligen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe, im Gebäudebereich möglicherweise schon vor 2050.

Das Land Niederösterreich plant ein Verbot von Heizkesseln von Zentralheizungsanlagen für flüssige fossile oder feste fossile Brennstoffe für ab dem 1.1.2019 neu bewilligte Gebäude. Dies betrifft somit den Neubaubereich.

  • Viel größer wird die Herausforderung für den Österreichischen Wohnbausektor und Hotelsektor in Bestandsgebäuden. Auch hier kann es bald zu ähnlichen Regelungen für Kessel-Ersatzinvestitionen kommen, wodurch Förderungen für alternative Energieträger mittelfristig obsolet würden.
  • Die vom Versorger Wien Energie geplante Anhebung der Fernwärmepreise stellt 90-100 vorsorgte Wiener Gartenbaubetriebe vor eine wirtschaftliche Herausforderung. Eine Wärmeversorgung mit Hackgut oder Pellets stellt für zunehmend mehr Betriebe eine Alternative dar.
  • Die österreichischen Diözesen haben anlässlich der Umwelt- und Sozialenzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus eine Klimaschutz- und Energiestrategie und die dazugehörigen Umsetzungspläne entwickelt. Darin ist u. a. ein „Totaler Ausstieg aus fossilen Energieträgern und Umstieg auf erneuerbare Energieträger bei Raumheizung“ festgehalten.

Die o.g. Veranstaltung am 20.3 widmet sich diesen Themen.

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