H2-Newsletter #1 | Wir liefern Antworten zum Thema Wasserstoff

 

Liebe Wasserstoff-Aficionados,

herzlich willkommen zu unserem ersten H2-Newsletter. Sie wissen: Wir – die Expert*innen der österreichischen Energieagentur – liefern Antworten für die klimaneutrale Zukunft. Wir haben uns die Lage angesehen und kommen zum Schluss, dass diese Zukunft ohne (grünen) Wasserstoff nicht funktionieren wird.

Wir haben aber auch festgestellt, dass die öffentliche Diskussion rund um die zukünftige Rolle von Wasserstoff mehr Fakten vertragen könnte. Diese Lücke wollen wir füllen.

Wir liefern Informationen zum Thema Wasserstoff und helfen Ihnen dabei, diese einzuordnen. Besonders wichtig ist uns dabei immer der Bezug zum großen Ganzen: Die sinnvolle Einbettung von Wasserstoff in das Energiesystem der Zukunft, sein Beitrag für die Erreichung der Klimaneutralität und ein Blick über den nationalen Tellerrand hinaus.

Um das Beste aus uns herauszuholen haben wir die task force wasserstoff gegründet. Sie besteht aus Expert*innen der österreichischen Energieagentur, die in nationalen und internationalen Projekten Erfahrungen gesammelt haben und unterschiedliche Perspektiven einbringen.

Mit diesem Newsletter berichten wir monatlich über neue Erkenntnisse aus unseren Wasserstoff-Projekten und weisen Sie auf Fundstücke hin, die uns ins Auge gesprungen sind. 

Es wäre schön, wenn Sie uns weiterempfehlen, zum Beispiel auf twitter.

Mit freundlichen Grüßen


Andreas Indinger
Leiter der task force wasserstoff
Österreichische Energieagentur

 



Aus dem Inneren

>> Podcast Petajoule „GreenTec Steel“
Unsere brandneue Folge zum Thema „Stahlerzeugung in der klimaneutralen Zukunft“ mit Franz Kainersdorfer (voestalpine) und Herbert Lechner (Österreichische Energieagentur).

Soviel vorab: Alle Hoffnung ruht auf grünem Wasserstoff.

S02E13 | GreenTec Steel: Wie funktioniert die Stahlerzeugung in der klimaneutralen Zukunft?



>> reinhören


>>
Fuel Cells and Hydrogen Observatory
Das „Fuel Cells and Hydrogen Observatory" ist eine neue Informationsplattform des FCH 2 JU. Sie liefert aktuelle Statistiken, Fakten und Analysen zur Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff. Die Inhalte fokussieren dabei auf Technologien und Märkte und deren rechtliche Rahmenbedingungen sowie bestehende Finanzierungsinstrumente. Die Österreichische Energieagentur stellt in diesem Projekt als „National Contributor“ aktuelle Informationen über die Maßnahmen in Österreich bereit.

>> Projekt EneFarm / Annex 33 des „Advanced Fuel Cell TCP
Die Österreichische Energieagentur arbeitet im Rahmen einer Forschungskooperation der Internationalen Energieagentur (Technology Collaboration Programme, TCP) im Annex 33 des „Advanced Fuel Cell TCP“ mit. Dabei werden einerseits die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU zu stationären Brennstoffzellen analysiert, sowie andererseits eine österreichische Variante des erfolgreichen japanischen „EneFarm“ Projekts konzipiert, das Erfolgsfaktoren für den Einsatz von stationären Brennstoffzellen im Gebäudebereich aufzeigen soll. Hierfür werden Modellierungen zu typischen Anwendungsfällen von stationären Brennstoffzellen durchgeführt, verschiedene Brennstoffe betrachtet (Erdgas, grünes Gas, grüner Wasserstoff) und darauf aufbauend Business-Cases entwickelt. Eine Advisory Group, zusammengesetzt aus relevanten nationalen Akteuren der Branche, steht dem Projekt beratend zur Seite.

 

Fundstücke

>> Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte in Deutschland
Unser deutsches Pendant, die dena Deutsche Energie-Agentur, richtet eine Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein. Fokus: Die Potenziale der dezentralen Erzeugung, Speicherung und Verwendung von erneuerbarem Wasserstoff zu heben, und zwar durch die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen und Rahmenbedingungen. Wenn Sie der Meinung sind, dass wir eine derartige Plattform auch in Österreich brauchen – schreiben Sie uns! Mehr Infos zur deutschen Plattform gibt es >>hier

>> Virtuelle Wasserstoff-Weltreise der WKO
Als Teil des WKÖ-Netzwerks „H2B – Wasserstoff trifft Wirtschaft“ lädt die Wirtschaftskammer am 15. Dezember 2020 zu einer virtuellen Weltreise zum Thema Wasserstoff. Vortragende aus Chile, Südkorea und Österreich präsentieren ihre Ansätze rund um das Thema Wasserstoff. Anmelden können Sie sich >>hier

>> Business Finland präsentiert eine National Hydrogen Roadmap
Finnland hat gute Potenziale für Windenergie, aber im aktuellen Mix einen hohen Anteil an Atomkraft. „Low carbon hydrogen“ soll vor allem in der Stahl- und der petrochemischen Industrie eine große Rolle spielen. Aktuell werden bereits rund 150.000 Tonnen grauer Wasserstoff eingesetzt (ähnliches Ausmaß wie in Österreich). Business Finland, die staatliche Agentur zur Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, sieht für 2030 ein jährliches Potenzial für 2030 rund 100.000 bis 150.000 Tonnen grünen Wasserstoffs, wobei der Eindruck entsteht, dass man auch den Einsatz von Atomkraft in Elektrolysen als „grün“ klassifiziert. Die Roadmap finden Sie >>hier

>> Podcast Petajoule „Wasserstoff: Hype oder Baustein der Energiezukunft?“
Eine unserer ersten Petajoule-Folgen (April 2019), aber noch immer aktuell. Günter Pauritsch und Werner Liemberger sprechen über unsere „5 Thesen zur Energiezukunft mit Wasserstoff“. Heute wissen wir: Hype UND Baustein der Energiezukunft zugleich. Anhören können Sie die Folge >>hier

>> Webinar des Klima- und Energiefonds: „Wie grün kann Wasserstoff die Industrie machen?“
Am 5.11. hat im Rahmen der Webinar-Reihe „„Dekarbonisierung der Industrie: Erneuerbare Prozesse und Energieeffizienz“ ein Special zur Nutzung von Wasserstoff in der Industrie stattgefunden. Die Präsentationen zum Webinar finden Sie >>hier

>> Analyse von Aurora Energy Research: „Hydrogen in the Northwest European energy system“
Das britische Kompetenzzentrum analysiert die Rolle von Wasserstoff in Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Bis 2050 soll der Bedarf an Wasserstoff in dieser Region auf 200 bis 700 TWh ansteigen, primär als Grundstoff in der Chemieindustrie und für die Erzeugung von Stahl und Zement. Die Studie zeigt auch: Ohne zusätzliche Unterstützung wird grüner gegenüber blauem Wasserstoff erst in den 2040ern konkurrenzfähig. Zugang zum Bericht bekommen Sie (im Gegenzug für Ihre E-Mail-Adresse) >>hier

>> Nordrhein-Westfalen hat eine Wasserstoff-Roadmap vorgestellt
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat am 9. November eine eigene Wasserstoff-Roadmap vorgestellt. NRW ist industrieintensiv und das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands. Es hat mehr als doppelt so viele Einwohner wie Österreich bei halb so viel Fläche. Bis 2030 sind Elektrolyse-Anlagen mit 1-3 GW Leistung, 240 km Wasserstoffleitungen und 200 Wasserstofftankstellen für Lkw und Busse geplant. Zur Erinnerung: Die Deutsche Wasserstoffstrategie sieht vor, dass in der gesamten Bundesrepublik bis 2030 Elektrolyseleistung im Ausmaß von 5 GW installiert werden soll. Der Fokus in NRW liegt auf dem Einsatz von „CO2-freiem“ Wasserstoff in der Industrie (Stahl, Raffinerie, Zement...). Die Wasserstoff-Roadmap finden Sie >>hier

 

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