Die Wirtschaftlichkeit von dezentralen Photovoltaiksystemen hängt derzeit stark vom Eigenverbrauchsanteil des erzeugten PV-Stroms im Gebäude ab. Eine Studie von Österreichischer Energieagentur und EVN AG zeigt auf, mit welcher Anlagendimensionierung ein möglichst optimaler Eigenverbrauchs¬anteil von PV-Strom in Wohn- und Nichtwohngebäuden unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erreicht werden kann.
Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Gefrierfächer verbrauchen rund um die Uhr Energie. Vermeintliche Schnäppchen stellen sich oft erst nach der ersten Energieabrechnung als Fehlkauf heraus. Das EU-Projekt YAECI soll Konsumenten dabei unterstützen, langfristig kalkulierbare Kaufentscheidungen zu treffen, indem die jährlichen Energiekosten des Elektrogeräts direkt am Point-of-Sale angegeben werden.
In „BUILD UP Skills CrossCraft“ – Nachfolgeprojekt zu „BUILD UP Skills Austria“ – werden spezifische Weiterbildungsmodule für die optimale Umsetzung von Energieeffizienz und Erneuerbaren in der Bauwirtschaft entwickelt. Zielgruppe dieser Weiterbildungsmodule sind Fachkräfte im Gebäudesektor.
In dem Projekt "Wärme Siedlung" wurden unterschiedliche Wärmeversorgungskonzepte für Siedlungsgebiete bzw. Ein- u. Mehrfamilienhäuser gegenübergestellt. Schwerpunkt der Untersuchung war der Vergleich von unterschiedlichen Einzelhausversorgungskonzepten mit unterschiedlichen Nahwärmeversorgungskonzepten.
Das 2013 gestartete EU-Projekt EPISCOPE, gefördert durch das Programm Intelligent Energy Europe (IEE) und in Österreich durch klimaaktiv kofinanziert, setzt auf nationale Gebäudetypologien, um rasch und systematisch eine energetische Beurteilung von Bestandsgebäuden durchzuführen und jene Gebäude eruieren zu können, die das höchste CO2 Einsparpotenzial besitzen.
Die Nachhaltigkeit von Gebäuden beruht auf der ökologischen und ökonomischen Optimierung über den gesamten Gebäudelebenszyklus. Aus den Konzepten des FFG-geförderten Lebenszykluskostenmodells LEKOS der Donau-Universität Krems und des ökologischen Bewertungstools Ecosoft des IBO soll ein kombiniertes ökonomisch-ökologisches Gebäudelebenszyklusmodell entwickelt werden.
Große Krankenhäuser verbrauchen oft so viel Energie wie kleinere Städte. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 40% dieses Energieverbrauchs mit teils geringen Investitionskosten eingespart werden können. Zudem entsteht durch den hohen Anteil an Einmalartikeln im medizinischen Bereich viel Abfall, der oft falsch und teuer entsorgt wird.
Das Projekt bietet nationalen und regionalen Agenturen in der EU eine Vielzahl an getesteten Tools und Programmen, die einzeln oder als Paket genutzt werden können, um Sanierungsmaßnahmen, speziell die Umsetzung der Maßnahmenvorschläge aus dem Energieausweis, voranzutreiben und die Qualität im Sanierungsprozess zu steigern.
Ziel ist es, Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden vorzugeben, bei denen das Verhältnis der Investitionskosten zu den Energieeinsparungen optimal ist.
Begleitung des politischen Entscheidungsprozesses zur Ermittlung von Sektorzielen gemäß dem Klimaschutzgesetz
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