Intelligent Pump

Im Rahmen des Projekts Intelligent Pump soll die gesamte Wärmepumpenanlage optimiert werden, mit dem Ziel die Jahresarbeitszahl (JAZ) und die Betriebssicherheit der Anlage zu erhöhen. Insbesondere bei Anlagen, bei denen einerseits Planungs- und Auslegungsfehler erfolgt sind bzw. andererseits falsches Nutzerverhalten zu Leistungsstörungen führt.
Dies soll durch die Anwendung eines Wärmepumpen-Fernwartungssystems erreicht werden. Sämtliche potentiellen Problembereiche sollen so zukünftig überwacht und etwaige Fehlerursachen frühzeitig erkannt und beseitigt werden.

Die Problembereiche

Zu den zentralen Problembereichen zählen:

  • Anforderungen an die jeweilige Wärmequelle (Wasser, Erdreich, Luft, Direktverdampfung) bzw. an das System (Heiz- oder Abgabesystem – Wärmenutzungsanlage)
  • Fehler durch falsche Auslegung der Wärmequellen- und Wärmenutzungsseite
  • Versteckte Fehler in Komponenten (Kältekreis)
  • Falsches Benutzerverhalten (hat großen Einfluss auf die Effizienz und die Betriebssicherheit)

Mit den am Markt vorhandenen Wartungssystemen kann keine maximale Betriebssicherheit des Gesamtsystems erreicht werden. Die vielfältigen Ursachen, die zu Störungen oder ineffizientem Betrieb des Systems führen, werden nicht erkannt und beseitigt.

Das Supervisionssystem

Ziel des Forschungsprojekts ist es,  Algorithmen auf Basis einer graphischen Programmiersprache zu entwickeln, die Störungen durch präventive Maßnahmen zu vermeiden helfen. Die Algorithmen sind auf alle Problembereiche gerichtet, denen das Wärmepumpensystem ausgesetzt sein kann.
Mithilfe dieses Supervisionssystems soll eine Erhöhung der Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen erreicht und maximale Betriebssicherheit des Wärmepumpensystems gewährleistet werden.
Getestet wird das Supervisionssystem während einer Heizperiode bei ausgewählten Neu- und Bestandsanlagen.

Ökonomisch-energetisch-ökologisches Bewertungskonzept

Weiters wird ein Bewertungskonzept erarbeitet, anhand dessen der Nutzen des Supervisionssystems, hinsichtlich energetischer, ökonomischer und ökologischer Kriterien, dargestellt wird. Es werden dazu auch Anlagen betrachtet, welche über kein Supervisionssystem verfügen.

Projektdaten
AuftraggeberKlima- und Energiefonds
Projektleiter/inDI Franz Zach
ProjektpartnerOchsner Wärmepumpen GmbH
Projektdauer04/2012 – 03/2015
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