Solar Heating and Cooling

Der Gebäudesektor verursacht weltweit mehr als 40% des Primärenergieverbrauchs und 24% der Treibhausgase. Die Steigerung der Energieeffizienz ist eine wichtige Strategie zum Erreichen der Ziele im Hinblick auf Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz. Zusätzlich bietet jedoch auch die Nutzung von erneuerbaren Energien ein großes Potenzial zur Steigerung der Energieversorgungssicherheit und zum Erreichen der Klimaziele. Gebäudeflächen stellen dafür eine wertvolle Ressource dar: Angesichts der ökologisch bedenklichen Zunahme der Flächenversiegelung ist es angezeigt, bereits verbaute Flächen für die Gewinnung erneuerbarer Energie zu nutzen. Das ist der Vorteil von Solarenergie im Vergleich mit Biomasse, zu deren Produktion landwirtschaftliche, unter Umständen ökologisch wertvolle Fläche herangezogen werden muss.

Inhalte und Zielsetzungen

Ziel von IEA Task 41 Solar Energy and Architecture ist es, mittels Integration von  Solarenergie in architektonisch hochwertige Best Practice Bauprojekte zur einer verstärkten Solarenergienutzung im Gebäudesektor beizutragen und die Vereinbarkeit von energetischer Optimierung und qualitativ hochwertiger Architektur von Gebäuden zu zeigen. Die architektonisch attraktive Integration solarer Energiesysteme führt zur Akzeptanzsteigerung für solare Energiesysteme und wird zur Marktdurchdringung beitragen.

Im Projekt werden folgende Inhalte bearbeitet:

  • Subtask A: Es werden Kriterien für architektonische Qualität sowie Leitlinien für Architekten und Produktentwickler erarbeitet.
  • Subtask B: Es werden Leitlinien für die Entwickler von Planungswerkzeugen mit einem Schwerpunkt auf die vergleichende Bewertung der Integration unterschiedlicher Solartechnologien in der frühen Planungsphase entwickelt.
  • Subtask C: Es werden Konzepte und Beispiele dargestellt.

Es werden Wohngebäude und Nicht-Wohngebäude für die Bereiche Neubau und Sanierung behandelt.
Methodische Vorgehensweise

Die Bearbeitung erfolgt in Form folgender Arbeitspakete:

  • Arbeitspaket 1: Transnationale Task-Workshops
  • Arbeitspaket 2: Nationale Vernetzungs- und Verbreitungsaufgaben
  • Arbeitspaket 3: Projektkoordination

Angestrebte Ergebnisse

Leitlinien für Architekten, Software-Entwickler und Produzenten von Solartechnologien, Best Practice Case Studies

Projektdaten
AuftraggeberIEA, Renewable Energies, Solar Heating and Cooling
Projektleiter/inDI Maria Amtmann
ProjektpartnerDI Susanne Gosztonyi (AIT - Austrian Institute of Technology)
Dr. Thomas Mach (TU Graz, Institut für Wärmetechnik)
Dr. Andreas Lechner (TU Graz, Institut für Gebäudelehre)
DI Sophie Grünewald (TU Graz, Institut für Gebäudelehre)
DI Beatrice Unterberger (Dr. Ronald Mischek ZT GmbH)
Projektdauer10/2009 – 04/2012
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