Bestimmungsgrößen für Energieeffizienz und -verbrauch in österreichischen Haushalten

Sowohl das dritte Energiepaket der Europäischen Kommission als auch das Österreichische Regierungsprogramm betonen die Notwendigkeit eines effizienten Energieeinsatzes.

Die Energieeffizienz und damit der Energieverbrauch der privaten Haushalte sind von einer Vielzahl unterschiedlicher Bestimmungsgrößen abhängig. Effizienz der eingesetzten Technologie, Komfortniveau oder Wirtschaftsleistung sind nur einige wenige Einflussgrößen, die den Energieverbrauch wesentlich beeinflussen. Um Maßnahmen zur Beeinflussung des Energieverbrauchs planen und optimieren zu können, müssen diese Bestimmungsgrößen und ihre Wirkung auf den Energieverbrauch bekannt sein.

Ziel des Projekts war es, die Bestimmungsgrößen der Energieeffizienzentwicklung und des Energieverbrauchs der Haushalte zu analysieren, um so die Wirkungen von Maßnahmen zur Energieverbrauchssteuerung abschätzen zu können. Dazu wurde eine Komponentenzerlegung durchgeführt, mit deren Hilfe auch Reboundeffekte untersucht werden konnten. Bisherige Methodenansätze wurden weiterentwickelt, in die so genannte "Logarithmic Mean Divisia Index (LMDI)"-Methode überführt und erstmals auf Österreich angewandt.

Projektdaten
AuftraggeberJubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank
Projektleiter/inUniv.-Doz. Dr. Kurt Kratena, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
ProjektteamMag. Angela Holzmann
Projektdauer03/2010 – 06/2012
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