STEAM UP – Optimierung von Dampfkesseln

Das EU Projekt STEAM UP zielt − in Unterstützung des EU Ziels zur Steigerung der Energieeffizienz um 20% − darauf ab, die wesentlichen und leicht zu beurteilenden Energieeinsparpotenziale von Dampfsystemen in der energieintensiven Industrie zu erheben.

Auf Basis von 75 Detailaudits im Bereich Dampf werden EntscheidungsträgerInnen in der Industrie konkrete Business Cases präsentiert. Ein Kompetenzaufbauprogramm für technisches Personal und BeraterInnen sichert Investitionen mit hoher Rendite.

Erhebung des Einsparpotenzials
Ziel des Projekts ist die Energieeffizienz im Bereich Dampf im Umfang von 55,6 GWh/Jahr in den am Projekt teilnehmenden Ländern zu erhöhen und so einen Beitrag zur CO2 Reduktion zu leisten. Das Einsparpotenzial in der europäischen Industrie liegt bei 13%, wobei 75% dieses Einsparpotenzials in jenen Industriebetrieben vorliegt, die Dampfsysteme und elektrische Antriebssysteme einsetzen. Üblicherweise sind dies große energieintensive Branchen wie Chemie, Papier und Zellstoff, Lebensmittel- und Textildienstleistungen.

STEAM UP zielt speziell auf die Effizienzpotenziale in Dampfsystemen ab. Das Projekt wurde entwickelt, um die beträchtliche Lücke zwischen vielversprechenden Ergebnissen von Energieaudits auf der einen Seite und der Durchführung von kostengünstigen und einfach umzusetzenden Maßnahmen auf der anderen Seite zu schließen.

Die größten Hindernisse zur Schließung dieser Lücke sind bereits identifiziert:

  • Fehlende Business Cases
  • Nicht ausreichendes technisches Know-how zur Energieeffizienz im Bereich Dampf innerhalb der Bereitstellungskette
  • Keine Einbindung in die Organisationsstruktur

Lösungsorientierter Projektinhalt
STEAM UP hilft diese Barrieren und Hindernisse zu überwinden durch:

  • den Aufbau von Business Cases auf der Grundlage von 75 Dampf-Audits, die den Stand der Technik der Dampf-Technologien und das Fachwissen im Bereich Dampf erheben. Die Audits beinhalten auch die Erhebung weiterer Vorteile der Effizienzinvestitionen und die Reduktion der organisatorischen Kosten durch integrierte Lösungen für Umsetzung und Dokumentation. Die Österreichische Energieagentur wird europaweit die wesentlichen Ergebnisse dieser Audits anonymisiert zusammenfassen.
  • die Durchführung von Trainings, bei denen über 500 EnergieauditorInnen (intern und extern), EnergiemanagerInnen und Energiedienstleister geschult werden.
  • Integration von Energieeffizienz in der Organisationsstruktur, um eine Verhaltensänderung von Entscheidungsträgern zu bewirken. Dazu dient die ISO 50001 Energiemanagement-Norm als Vorgabe.

Energieaudits für Dampfsysteme in Österreich
Im Zuge von STEAM-UP wurden auch in Österreich 10 Energieaudits zur Entwicklung der STEAM-UP-Methode co-finanziert. Diese wurden bis August 2017 von zwei Unternehmen mit ausgewiesener Expertise durchgeführt:

  • Allplan GmbH
  • sattler energieconsulting GmbH

Bei Interesse am Energieaudit melden Sie sich bitte bei:
konstantin.kulterer(at)energyagency.at


Trainings

Das kostenfreie Training findet am 26. September 2017 in Wien statt. Anmeldeschluss ist der
19. September 2017.


Anmeldung bei:
gabriele.brandl(at)energyagency.at

Alle Informationen und das Schulungsprogramm finden Sie hier.





Co-funded by the Horizon2020 Programme of the European Union


The sole responsibility for the content of this publication lies with the STEAM UP project consortium. It does not necessarily reflect the opinion of the European Union. Neither  EASME nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein.


Link zur Projektwebsite: https://www.steam-up.eu/
Die aktuelle Presseaussendung zu STEAM UP.

Projektdaten
AuftraggeberEC H2020
Projektleiter/inMag. DI Konstantin Kulterer (für Österreich)
ProjektteamDI Gabriele Brandl
ProjektpartnerÖsterreichische Energieagentur (Österreich)
Energy Experts International (Niederlande)
Escan Energy Consulting (Spanien)
Centre For Renewable Energy Sources and Saving Fondation (Griechenland)
Isnova Istituto Per La Promozione Dell' Innovazione Tecnologica Scarl (Italien)
Ministerie Van Economische Zaken (Niederlande)
Adelphi research GmbH (Deutschland)
Consul System S.p.A. (Italien)
AURA Energi (Dänemark)
ESCAN SL (Spanien)
ENVIROS S.R.O. (Tschechien)
Projektdauer03/2015 – 02/2018
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