EU Projekt I-CVUE

Ziel des bis März 2017 aufgelegten EU-Projekts I-CVUE war es, 1.000 konventionell betriebene Fahrzeuge durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen und so schädliche Emissionen vor allem in städtischen Ballungsräumen zu reduzieren. Neben einem kostenlos zur Verfügung gestellten Online-Tool baten die Projektpartner aus den sieben beteiligten Ländern unabhängige und individuelle Beratung für Betreiber von Fahrzeugflotten sowie für Entscheidungsträger in Politik und Behörden an.

Das Projekt wurde koordiniert vom Energy Saving Trust (Großbritannien) und mitfinanziert durch das Programm Intelligent Energy Europe der Europäischen Union. Zu den Partnern gehörten neben der Österreichischen Energieagentur das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Bosch (Deutschland), RACC Automovil Club (Spanien), Electric Vehicle Union EVU (Norwegen), FIER Automotive (Niederlande), IRU Projects (Belgien), Transport for London (Großbritannien) sowie die Coventry University (Großbritannien).

Elektromobilität für Fahrzeugflotten

E-Mobilität ist zweifellos das große Thema der Zukunft im Bereich Fahrzeugtechnologie. Spätestens durch die Steuerreform 2016 wurden E-Fahrzeuge sowohl für Unternehmen als auch für FahrerInnen von Dienstfahrzeugen, die auch privat genutzt werden, besonders interessant.

Fahrzeugflotten spielen eine besonders wichtige Rolle, wenn es darum geht, Elektromobilität auf die Straße zu bringen und sichtbar zu machen. Doch der Umstieg von konventionell zu elektrisch betriebenen Fahrzeugen muss auch wirtschaftlich vertretbar sein.

Kostenfreies Beratungs-Package (Fokus Pkw und leichte Nutzfahrzeuge)

Die Österreichische Energieagentur beschäftigt sich bereits seit etlichen Jahren in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten mit dem Thema Elektromobilität. Bis zum Ende der Projektlaufzeit im März 2017 konnten wir ausgewählten österreichischen Unternehmen ein kostenfreies Beratungs-Package anbieten, das durch das Projekt I-CVUE finanziert wurde. Es handelte sich dabei vor allem um eine unverbindliche Abklärung der Potenziale für Elektrofahrzeuge im Fuhrpark, sowohl hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Umwelteffekten und Umsetzbarkeit. Die Leistungen konnten entsprechend der Bedürfnisse und Interessen der Unternehmen adaptiert werden.

Konkret konnten wir Unternehmen folgende Analysen kostenfrei anbieten:

  • Verdeutlichung der Gesamtkosten von bestehenden Fuhrparkfahrzeugen mit vergleichbaren Elektrofahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus mittels eines detaillierten TCO-Tools (Total Costs of Ownership)
  • Berechnung der Netto-Effekte der Steuerreform 2016 für Unternehmen als auch für MitarbeiterInnen bei der privaten Nutzung von Dienstfahrzeugen
  • Durchführung und Auswertung einer Online-Befragung der FahrerInnen hinsichtlich ihrer Einstellungen, Erwartungen und der Voraussetzungen bezüglich E-Mobilität
  • Möglichkeiten für Förderungen durch die Öffentliche Hand sowie Chancen aufgrund von Verpflichtungen für Energieanbieter durch das Energieeffizienzgesetz
  • Veranschaulichung der Umwelteffekte und sonstiger nicht-monetärer Faktoren
  • Information über aktuelle und zukünftige Entwicklungen am Fahrzeugmarkt und bei der Ladeinfrastruktur
  • Weitere individuell gewünschte Beratungsleistungen, Präsentationen, Beiträge für Mitarbeiterzeitungen, etc.


Abbildung: Screenshot des von der Österreichischen Energieagentur entwickelten TCO-Tools

Das Angebot war auf Pkw und leichte Nutzfahrzeuge <3,5t fokussiert. Es bestand jedoch die Möglichkeit, in besonderen Fällen auch Fahrzeuge >3,5t in die Analyse aufzunehmen. Dies musste durch die Energieagentur vorab mit dem Förderprogramm der EU abgeklärt werden.

Kontakt

Für weitere Informationen zu dem Projekt, wenden Sie sich bitte an Mag. Reinhard Jellinek von der Österreichischen Energieagentur

Weitere Informationen zum Projekt:

www.icvue.eu


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Projektdaten
AuftraggeberIntelligent Energy - Europe (IEE)
Projektleiter/inMag. Reinhard Jellinek
ProjektteamDI Willy Raimund
DI Franz Zach
Projektdauer04/2014 – 03/2017
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