Österreichischer Gaspreisindex - ÖGPI®

Gas-Großhandelspreise im Jänner 2022 sieben Mal so hoch wie vor einem Jahr

Der ÖGPI steigt im Vergleich zum Vormonat um 24 %

Wien, 28. Dezember 2021 – Der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) steigt im Jänner 2022 im Vergleich zum Vormonat Dezember um 24,4 %. Gegenüber Jänner 2021 liegt er um 600,3 % höher. Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Index steigt im Jänner 2022 auf 453,61 Punkte. In den vergangen zwölf Monaten lag der ÖGPI im Schnitt bei 182,00 Punkten.

2019: Aktualisierung der Berechnungsmethode

Die Österreichische Energieagentur stellte die Berechnungsmethodik und Datenbasis des Österreichischen Gaspreisindex (ÖGPI) mit 1. Jänner 2019 um. Die Entwicklung der neuen Methode erfolgte auf der Basis einer ausführlichen Datenanalyse der Preise für die verfügbaren Terminmarktprodukte am PEGAS CEGH Gas Exchange. Damit stellt die neue Methode, mit der die Österreichische Energieagentur den ÖGPI berechnet, die optimale Grundlage für Gaslieferverträge mit flexiblen Arbeitspreisen für Haushalte dar.
Basisjahr für den Index ist das Jahr 2015. Er weist somit dasselbe Basisjahr auf wie der Verbraucherpreisindex der Statistik Austria, wodurch eine bestmögliche Vergleichbarkeit gesichert ist.
Alle weiteren Informationen zur neuen Methode finden Sie hier.

Österreichischer Gaspreisindex: Aktualisierung der Berechnungsmethode

ÖGPI neu startet mit Jänner 2019

Die Österreichische Energieagentur stellt die Berechnungsmethodik und Datenbasis des Österreichischen Gaspreisindex (ÖGPI) ab 1. Jänner 2019 um. „Damit schaffen wir maximale Transparenz und machen unsere Preisservices noch nachvollziehbarer. Der neue ÖGPI ist so gestaltet, dass sowohl die Methodik als auch die Datengrundlage der Öffentlichkeit zugänglich sind. Der ÖGPI bleibt marktnah und robust bei kurzfristig positiven oder negativen Preisschwankungen“, erklärt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.

Die Entwicklung der neuen Methode erfolgte auf der Basis einer ausführlichen Datenanalyse der Preise für die verfügbaren Terminmarktprodukte am PEGAS CEGH Gas Exchange. Damit stellt die neue Methode, mit der die Österreichische Energieagentur den ÖGPI berechnet, die optimale Grundlage für Gaslieferverträge mit flexiblen Arbeitspreisen für Haushalte dar.

Start Anfang 2019

Die Erstveröffentlichung des neuen ÖGPI startet mit Jänner 2019. Basisjahr für den Index ist das Jahr 2015.
Er läuft somit, im Sinne einer bestmöglichen Vergleichbarkeit, parallel zum allgemeinen Verbraucherpreisindex der Statistik Austria.

Die Österreichische Energieagentur hat sowohl mit der neuen als auch mit der alten Berechnungsmethode jeweils eine Zeitreihe ins Jahr 2015 zurückgerechnet. Der Vergleich der beiden

Methoden wird in der entsprechenden Grafik dargestellt. Es zeigt sich, dass beide Methoden eine ähnliche Kontinuität aufweisen, die neue Methodik jedoch über eine etwas geringere Volatilität verfügt. Der Unterschied in der absoluten Höhe der beiden Indizes (siehe Abbildung) ist lediglich dem unterschiedlichen Basisjahr geschuldet.

Die Ergebnisse der Rückrechnung in tabellarischer Form finden Sie hier.
Eine Ausführliche Beschreibung der Methodik finden Sie hier.

Der ÖGPI ist ein Großhandelspreisindex und bildet den reinen Energiepreis ab. Netzgebühren sowie Steuern und Abgaben, die ebenfalls in der Gasrechnung von Endkunden beinhaltet sind, werden nicht berücksichtigt.

Information

Hinweis zu Preiserhöhungen von Strom bei Endkund:innen, bei denen auf den Österreichischen Gaspreisindex verwiesen wird.

Haftungsauschluss

Die Österreichische Energieagentur sowie alle bei der Erstellung der Indizes beteiligten Expert/innen haben deren Berechnung sowie inhaltliche Kommentare sorgfältig erstellt. Übermittlungs-/inhaltliche Fehler können dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Österreichische Energieagentur übernimmt daher keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte, insbesondere in Bezug auf eventuelle unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die direkte oder indirekte Verwendung der angebotenen Informationen entstehen.