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Österreichischer Gaspreisindex ÖGPI®

Österreichischer Gaspreisindex sinkt erstmals seit Februar

Gas-Großhandelspreise im Vergleich zum Vormonat Juni um 9 % niedriger, im Jahresvergleich ein Plus von 311 %

Wien, 28. Juni 2022 – Der Österreichische Gaspreisindex (ÖGPI) zeigt eine leichte Entspannung und sinkt im Juli 2022 zum ersten Mal seit Februar. Im Vergleich zum Vormonat Juni ist der Index um 8,7 % niedriger. Gegenüber Juli 2021 weist er ein Plus von 311,3 % auf. Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Index fällt im Juli 2022 auf 470,91 Punkte. In den vergangenen zwölf Monaten lag der ÖGPI im Schnitt bei 373,23 Punkten.

Entwicklung des Österreichischen Gaspreisindex über die letzten Jahre.
Quelle: Central European Gas Hub AG
Berechnungen: Österreichische Energieagentur

2019: Aktualisierung der Berechnungsmethode

Die Österreichische Energieagentur stellte die Berechnungsmethodik und Datenbasis des Österreichischen Gaspreisindex (ÖGPI) mit 1. Jänner 2019 um. Die Entwicklung der neuen Methode erfolgte auf der Basis einer ausführlichen Datenanalyse der Preise für die verfügbaren Terminmarktprodukte am PEGAS CEGH Gas Exchange. Damit stellt die neue Methode, mit der die Österreichische Energieagentur den ÖGPI berechnet, die optimale Grundlage für Gaslieferverträge mit flexiblen Arbeitspreisen für Haushalte dar.
Basisjahr für den Index ist das Jahr 2015. Er weist somit dasselbe Basisjahr auf wie der Verbraucherpreisindex der Statistik Austria, wodurch eine bestmögliche Vergleichbarkeit gesichert ist.

Österreichischer Gaspreisindex: Aktualisierung der Berechnungsmethode

ÖGPI neu startet mit Jänner 2019

Die Österreichische Energieagentur stellt die Berechnungsmethodik und Datenbasis des Österreichischen Gaspreisindex (ÖGPI) ab 1. Jänner 2019 um. „Damit schaffen wir maximale Transparenz und machen unsere Preisservices noch nachvollziehbarer. Der neue ÖGPI ist so gestaltet, dass sowohl die Methodik als auch die Datengrundlage der Öffentlichkeit zugänglich sind. Der ÖGPI bleibt marktnah und robust bei kurzfristig positiven oder negativen Preisschwankungen“, erklärt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.

Die Entwicklung der neuen Methode erfolgte auf der Basis einer ausführlichen Datenanalyse der Preise für die verfügbaren Terminmarktprodukte am PEGAS CEGH Gas Exchange. Damit stellt die neue Methode, mit der die Österreichische Energieagentur den ÖGPI berechnet, die optimale Grundlage für Gaslieferverträge mit flexiblen Arbeitspreisen für Haushalte dar.

Start Anfang 2019

Die Erstveröffentlichung des neuen ÖGPI startet mit Jänner 2019. Basisjahr für den Index ist das Jahr 2015.
Er läuft somit, im Sinne einer bestmöglichen Vergleichbarkeit, parallel zum allgemeinen Verbraucherpreisindex der Statistik Austria.

Die Österreichische Energieagentur hat sowohl mit der neuen als auch mit der alten Berechnungsmethode jeweils eine Zeitreihe ins Jahr 2015 zurückgerechnet. Der Vergleich der beiden

Methoden wird in der entsprechenden Grafik dargestellt. Es zeigt sich, dass beide Methoden eine ähnliche Kontinuität aufweisen, die neue Methodik jedoch über eine etwas geringere Volatilität verfügt. Der Unterschied in der absoluten Höhe der beiden Indizes (siehe Abbildung) ist lediglich dem unterschiedlichen Basisjahr geschuldet.

Die Ergebnisse der Rückrechnung in tabellarischer Form finden Sie hier.
Eine Ausführliche Beschreibung der Methodik finden Sie hier.

Vergleich der beiden ÖGPI-Methoden: Jänner 2015 bis November 2018
Neu: basierend auf der 3-Frontmonate Methodik

Quelle: CEGH
Berechnungen: Österreichische Energieagentur

Vergleich der beiden ÖGPI-Methoden: Jan15-Nov18

Der ÖGPI ist ein Großhandelspreisindex und bildet den reinen Energiepreis ab. Netzgebühren sowie Steuern und Abgaben, die ebenfalls in der Gasrechnung von Endkunden beinhaltet sind, werden nicht berücksichtigt.

Information

Hinweis zu Preiserhöhungen von Strom bei Endkund:innen, bei denen auf den Österreichischen Gaspreisindex verwiesen wird.

Haftungsauschluss

Die Österreichische Energieagentur sowie alle bei der Erstellung der Indizes beteiligten Expert/innen haben deren Berechnung sowie inhaltliche Kommentare sorgfältig erstellt. Übermittlungs-/inhaltliche Fehler können dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Österreichische Energieagentur übernimmt daher keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte, insbesondere in Bezug auf eventuelle unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die direkte oder indirekte Verwendung der angebotenen Informationen entstehen.