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Energiepreisindex

Energiepreis­index (EPI) der Österreichischen Energieagentur

Die Österreichische Energieagentur analysiert den monatlich berechneten Energiepreisindex (EPI) für private Haushalte aus den Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistik Österreich.

Energiepreise im November 2025: Deutlicher Anstieg im Monatsvergleich

  • Mit Ausnahme von Erdgas und Fernwärme steigen alle wesentlichen Haushaltsenergieträger

  • Heizöl, Holzpellets und Diesel prägen den Anstieg im Monatsvergleich

  • Im Jahresvergleich bleibt Strom der zentrale Preistreiber


Wien, 29. Dezember 2025 – Die Haushaltsenergiepreise sind im November 2025 im Monatsvergleich spürbar gestiegen. Der Energiepreisindex (EPI) legte gegenüber Oktober um 1,5 % zu, während der Verbraucherpreisindex (VPI) lediglich um 0,3 % stieg. Die Endkonsumentenpreise für Energie verteuerten sich damit im November deutlich stärker als der allgemeine Warenkorb. Im Jahresvergleich liegt der EPI bei einem Plus von 10,9 % (VPI: +4,0 %).

Die stärksten Monatsanstiege verzeichneten die Preise für Heizöl (+5,6 %), Holzpellets (+4,4 %) und Diesel (+3,7 %). Die Benzinpreise stiegen um +1,4 %, jene für Strom und Brennholz jeweils um 0,4 %. Erdgas ging leicht zurück (-0,4 %), Die Fernwärmepreise blieben unverändert.

Energiepreise im Monats- & Jahresvergleich

Quelle: Statistik Austria | Berechnung: Österreichische Energieagentur
Energieträger Monatsvergleich November 2025 - Oktober 2025 Jahresvergleich November 2025 - November 2024
Erdgas -0,4 % 3,4 %
Fernwärme 0,0 % 1,7 %
Strom 0,4 % 41,4 %
Brennholz 0,4 % -1,8 %
Super 1,4 % 2,0 %
Diesel 3,7 % 2,7 %
Holzpellets 4,4 % 13,8 %
Heizöl 5,6 % 4,2 %
Energiepreisindex (EPI) 1,5 % 10,9 %
Verbraucherpreisindex (VPI) 0,3 % 4,0 %

Strom bleibt Preistreiber im Jahresvergleich

Im Jahresvergleich ist Strom weiterhin der dominante Preistreiber: Im November lag Strom um 41,4 % über dem Wert von November 2024. Zurückzuführen ist das weiterhin hauptsächlich auf gestiegene Netzentgelte sowie das Auslaufen staatlicher Unterstützungsmaßnahmen. Dieser Effekt wird mit Jahreswechsel wegfallen. Der Preisauftrieb durch Strom wird folglich geringer ausfallen. Erdgas lag im Jahresvergleich bei einem Plus von 3,4 %. Fernwärme lag im Jahresvergleich mit einem Plus von 1,7 % leicht über dem Vorjahr.

Zuwächse bei Treibstoffen und Heizöl 

Diesel lag im Jahresvergleich 2,7 % über dem Vorjahr. Benzin stieg um 2,0 % gegenüber November 2024. Heizöl extra leicht (Großabnahme) legte im Jahresvergleich um 4,2 % zu.

Feste Brennstoffe: Pellets deutlich teurer

Bei festen Brennstoffen zeigt sich im Jahresvergleich ein uneinheitliches Bild: Holzpellets (Großabnahme) stiegen um 13,8 %. Brennholz war im Jahresvergleich 1,8 % günstiger als im November 2024.

 

Weiterführende Informationen

AEA-Energiepreisindizes für mehr Transparenz

Strompreisindex-Gruppe

Gaspreisindex-Gruppe

So setzt sich der Strompreis zusammen (Grafik)

Preisfindung im europäischen Großhandel mit Strom – Die „Merit-Order-Kurve“ (Grafik)

Transparenzplattform waermepreise.at

Steigende Energiepreise: Effizient und nachhaltig sparen im Haushalt

Die neutrale und herstellerunabhängige Informationsplattform topprodukte.at ist ein Service von der Klimaschutzinitiative klimaaktiv.

FAQ

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um unsere Indizes.

FAQ Indizes

VPI und EPI der letzten zwölf Monate

Vergleich Verbraucherpreisindex (VPI) und Energiepreisindex (EPI) der letzten zwölf Monate
Quelle: Statistik Austria
Berechnung: Österreichische Energieagentur

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Leitungsgebundene Energieträger in den letzten zwölf Monaten

Vergleich der leitungsgebundenen Energieträger (Strom, Gas, Fernwärme) in den letzten zwölf Monaten
Quelle: Statistik Austria

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Feste Brennstoffe in den letzten zwölf Monaten

Vergleich der festen Brennstoffe (Brennholz, Holzpellets) in den letzten zwölf Monaten
Quelle: Statistik Austria

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Mineralölprodukte in den letzten zwölf Monaten

Vergleich der Mineralölprodukte (Heizöl, Eurosuper, Dieseltreibstoff) in den letzten zwölf Monaten
Quelle: Statistik Austria

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Entwicklung des Rohölpreises (UK-Brent)

Aktuelle Entwicklung des Rohölpreises (UK-Brent)
Quelle: Energy Information Administration

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Haftungsausschluss

Die Österreichische Energieagentur sowie alle bei der Erstellung der Indices beteiligten Expertinnen und Experten haben deren Berechnung sowie inhaltliche Kommentare sorgfältig erstellt. Übermittlungs-/inhaltliche Fehler können dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Österreichische Energieagentur übernimmt daher keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte, insbesondere in Bezug auf eventuelle unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die direkte oder indirekte Verwendung der angebotenen Informationen entstehen.