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Robuste Infrastruktur

Eine robuste Netzinfrastruktur für ein sicheres Energiesystem

Zahlreiche Sektoren und Lebensbereiche werden in Zukunft mit grünem Strom betrieben, also elektrifiziert. Strom aus erneuerbaren Quellen wird somit im Energiesystem der Zukunft noch eine viel wichtigere Rolle spielen. Neben der Wasserkraft werden dabei insbesondere Sonne und Wind einen großen Beitrag leisten. Ein hoher Anteil an fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen bei der Stromerzeugung stellt jedoch eine Herausforderung für Versorgungssicherheit und -qualität dar.

In der Vergangenheit wurde je nach Bedarf die Energie durch Großkraftwerke bereitgestellt. Dieses System wir nun ersetzt durch ein neues System, das den Ausgleich zwischen nur bedingt regel- und planbarer Bereitstellung an erneuerbarer, dezentral hergestellter Energien und einer möglichst flexiblen Nutzung ermöglichen muss.

Das Stromsystem der Zukunft wird sich am sich verändernden Strommix anpassen. Der Ausbau der Netzkapazitäten gemeinsam mit der Fähigkeit zu mehr Flexibilität sind dabei wesentliche Faktoren. Wichtiges Element sind Speicher, etwa Pumpspeicherkraftwerke oder künftig auch stationäre Batteriespeicher. Darüber hinaus ist die stärkere Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr notwendig. Elektrolyseure können mit grünem Strom Wasserstoff herstellen, der gespeichert werden kann. Flexibel Gaskraftwerke betrieben mit grünem Gas oder Wasserstoff werden als regelbare Stromerzeuger dienen.

Wir liefern Antworten zu einer robusten Netzinfrastruktur der Energiezukunft

Digitalisierung und neue Technologien sind die Basis für diese Netzinfrastruktur der Energiezukunft. Dazu braucht es Rahmenbedingungen und gesetzliche Regelungen. Wesentlich sind Mitarbeiter:innen mit dem entsprechende Know-how. Wir erstellen Szenarien und Abschätzungen, um den Umbau der Netze planbar – und damit sicher – zu machen.

Ansprechperson

Mitarbeiterfoto von Günter Pauritsch, Head of Center Energy Economics & Infrastructure

Head of Center Energy Economics & Infrastructure

DI Günter Pauritsch

E-Mail Adresseguenter.pauritsch@energyagency.at

Projekte

DigAT-2040

Auswirkungen der Digitalisierung auf Energieverbrauch und Klima in Österreich

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Fantasievolles Imagebild mit abstrakten Lichtpunkten im Hinterrund und verbundenen Linien im Vordergrund

Überblick

In der 3. Ausschreibung des Programms „Energy Transition 2050“ wurde vom Klima- und Energiefonds (KLIEN) eine F&E-Dienstleistung zum Thema „Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Energieverbrauch und Klima in Österreich“ finanziert. Den Zuschlag für diese Ausschreibung hat die Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency (AEA) gemeinsam mit dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) bekommen. Diese Studie wurde Ende April 2022 abgeschlossen.

Heatswap Salzburg

Wärmewende für eine ganze Region

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Salzburg aus der Vogelperspektive

Überblick

Die vieldiskutierte städtische Wärmewende ist zentraler Puzzlestein der Energiewende. 60% der CO2-Emissionen der Stadt Salzburg entfallen auf die Wärmeerzeugung. Auf der soliden Basis beschlossener Masterpläne planen die Gebietskörperschaften Stadt und Land Salzburg gemeinsam die Wärmewende für eine ganze Region in der Praxis zu demonstrieren

Bioenergy4Business

Fester Biokraftstoffe in vielversprechende europäische Wärmemarktsegmente

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Im Inneren eines Holzhackschnitzel Werks, relativ nahe am Hackschnitzelhaufen

Überblick

Das Projekt zielt auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Energieversorgung, die die lokale Wertschöpfung und die Energieversorgungssicherheit erhöht – durch Reduktion von Importen fossiler Energie aus politisch instabilen Regionen.

Energieszenario für Österreich

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Fotomontage: Hände halten eine Landschaft, auf der erneuerbare Energieträger, Stadt, See, Flugzeug und Co zu sehen sind

Überblick

Im Auftrag des BMWFW wurden von der Österreichischen Energieagentur modellgestützte Szenarien zur möglichen Entwicklung des Energieverbrauchs und der Energiebereitstellung in Österreich bis 2030 entwickelt.