Header image

Moderne Gebäude

Energieeffizienz zuerst: Gebäude modernisieren

Der Betrieb von Gebäuden benötigt Energie, hauptsächlich zum Heizen. Oft wird hierfür noch Erdgas und Heizöl eingesetzt. Aktuell ist der Sektor deshalb für rund 10 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen Österreichs verantwortlich. Im Bereich der Raumwärme, der immerhin für fast ein Viertel des Endenergieverbrauchs verantwortlich ist, wird erst rund ein Drittel erneuerbare Energie eingesetzt.

Energieeffizienz als großer Hebel für Klimaneutralität

Neben dem Betrieb von Heizungen, Klimaanlagen oder anderen Geräten mit erneuerbarer Energie ist die effizientere Nutzung der eingesetzten Energie ein entscheidender Hebel. Niedrige Heiz- und Kühllasten schafft man bei Neubauten durch Niedrigstenergie- oder Passivhausbauweise sowie durch die Verbesserung der thermischen Qualität von Bestandsgebäuden – durch Fenstertausch oder Dämmung.

Wir liefern Antworten für moderne Gebäude

Unser Team aus Expertinnen und Experten der Bautechnik, Architektur und Wirtschaft liefert Antworten auf die Frage, was Gebäude in der klimaneutralen Zukunft ausmacht – und wie die gebaute Umwelt neben ökologischen Aspekten auch sozialen Anforderungen gerecht werden kann. Wichtig sind uns dabei besonders Ansätze, die die Modernisierung von Gebäuden beschleunigen und gleichzeitig hohe Qualität gewährleisten.

Ansprechpersonen

Portrait von Günter Simader, Head of Center Buildings & energy efficiency

Head of Center Buildings & Energy Efficiency Monitoring

DI Dr. Günter Simader

E-Mail Adresseguenter.simader@energyagency.at
Mitarbeiterfoto von Georg Trnka

Senior Expert | Buildings

Ing. Mag. Georg Trnka

E-Mail Adressegeorg.trnka@energyagency.at
Mitarbeiterfoto von Naghmeh Altmann, Senior Expert Buildings

Senior Expert | Buildings

DI Naghmeh Altmann-Mavaddat, MSc

E-Mail Adressenaghmeh.altmann@energyagency.at

Projekte

FinEERGo-Dom

Meilenstein bei EU-Projekt für Gebäudesanierung

zum Projekt
Logo des Projektes FinEERGo-Dom

Überblick

Das Projekt FinEERGo-Dom hat sich zum Ziel gesetzt, Gebäudesanierungen in ganz Europa zu revolutionieren. Die Aufgabe des Projekts bestand darin, das innovative Modell der lettischen Gebäude-Energieeffizienz-Fazilität (LABEEF) in fünf EU-Ländern - Polen, Österreich, Rumänien, Slowakei und Bulgarien - anzupassen und umzusetzen. Im Fokus des Projekts lag es, umfassende oder "dEEp"-Renovierungen im Gebäudesektor zu erleichtern, indem ein Energie-Einspar-Contracting Modell genutzt wurde, das Einsparungen garantierte und die Fähigkeiten von Energiedienstleistungsunternehmen (ESCOs) nutzte.

tunES

Optimierung der Energieausweise und Integration von SRI-Instrumenten zur Ausschöpfung des vollen Potenzials und Erzielung von Energieeinsparungen im Gebäudesektor

zum Projekt

Überblick

Die EU-Mitgliedstaaten stehen bei der Umsetzung des Gebäude-Energieausweises und des Smart Readiness Indicators (SRI) vor gemeinsamen Herausforderungen. Ziel des Projekts ist es, die Wirkung der einzelnen Instrumente zu optimieren und die Synergien ihrer Bündelung zu nutzen, um Energieeinsparungen zu maximieren.

Energieeffizienzmaßnahmen und -potenziale

Identifizierung von (weiteren) Energieeffizienzmaßnahmen und Analyse der Energieeffizienzpotenziale für die Umsetzung der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie in Österreich

zum Projekt
Zeitrafferfoto von quadratischen Containern mit Lichtlinien bei Nacht

Überblick

Energieeffizienzmaßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Ressourcenschonung, Kosteneinsparung, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Im Zuge dieses Projekts wurden neue Energieeffizienzmaßnahmen und die damit in Verbindung stehenden Potenziale ermittelt, um die europäische Energieeffizienz-Richtlinie in Österreich umzusetzen.

ReBUSk

Arbeitet weiter an der klimaneutralen Zukunft des Bausektors

zum Projekt

Überblick

Vorrangiges Ziel von ReBUSk ist die Erarbeitung einer nationalen Aus- und Weiterbildungsroadmap, um sicherzustellen, dass 2030 alle notwendigen Kompetenzen für den klimaneutralen Bau zur Verfügung stehen.

Starthilfe – Gemeinsam klimaneutral werden

Unterstützung von gemeinnützigen und mildtätigen Vereinen

zum Projekt
Foto eines grünen Läuferteppichs mit dem Wort Start und den Startmarkierungen

Überblick

Die Österreichische Energieagentur (AEA) ruft im Rahmen ihres neuen Projekts „Starthilfe – Gemeinsam klimaneutral werden“ gemeinnützige und mildtätige Vereine auf, sich für Support bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten zu bewerben. Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040 wird die Österreichische Energieagentur jährlich zivilgesellschaftliche Organisationen dabei unterstützen, selbst CO2-Emissionen einzusparen.

Dezentrale Wasserstofflösungen in klimaneutralen Quartieren

Einsatz von stationären Brennstoffzellen in integrierten Energiekonzepten basierend auf erneuerbaren Energieträgern in Energiegemeinschaften oder klimaneutralen Quartieren

zum Projekt
Wortwolke mit Worten aus dem Bereich der Brennstoffzellentechnologie

Überblick

Im Energiesystem der Zukunft, das stark durch eine dezentrale und erneuerbare Stromerzeugung geprägt sein wird, können dezentrale H2-Brennstoffzellen und – in Kombination mit Elektrolyseuren und Wasserstoffspeichern mittels Brennstoffzellen – verbesserte Eigenverbrauchsquoten erzielt werden. Damit können Netzbezüge reduziert werden beziehungsweise die Netze sowohl in den Winter- als auch Sommermonaten entlastet werden.

Sanierung großer Nichtwohngebäude mit Wärmepumpen

IEA HPT Annex 60

zum Projekt
Fotoausschnitt einer komplett verglasten Fassade eines mehrstöckigen Bürogebäudes

Überblick

Fehlendes Wissen darüber, welche Nachrüstoptionen mit Wärmepumpen verfügbar sind, hindert aktuell den breiten Einsatz der Technologie in Nichtwohngebäuden. In diesem Projekt werden einfach handzuhabende, leicht zugängliche Empfehlungen zur techno-ökonomisch optimierten Planung und Auslegung von Wärmepumpen in Krankenhäusern, Einkaufszentren, Industriegebäuden, Bildungseinrichtungen und Museen erarbeitet und den relevanten Zielgruppen in Form von Leitfäden und Schulungen nähergebracht.

Multi-WP

Hocheffiziente multivalente Wärmepumpenkonzepte zur thermischen Nutzung von Außenluft mit geothermischer Speicherung

zum Projekt
Hintergrundbild zweifarbig, gelb und grau, getrennt durch eine diagonale Linie

Überblick

Multi-WP-Systeme bestehend aus Luftwärmepumpen und Erdspeichern werden im Hinblick auf Erhöhung der Flexibilität und Effizienz ab 30 kW für Einzelgebäude sowie für Quartierslösungen erarbeitet. Ebenso werden Aspekte wie Photovoltaik-Nutzungsoptimierung, Betriebsweise, Nutzungskonflikte und Lärmbelastung durch Luftwärmepumpen behandelt. Das Projekt wird die Nutzung der Wärmequelle Außenluft in Kombination mit Saisonspeichern als besonders effiziente Alternative für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung etablieren.

crossCert

Next-Generation of Energy Performance Assessment and Certification

zum Projekt
Logo des Projekts crossCert

Überblick

Die Energieeffizienz von Gebäuden leistet einen wesentlichen Beitrag, um Treibhausgase zu reduzieren. Der Energieausweis spielt hierbei eine wichtige Rolle: Für Gebäudenutzer:innen stellt der Energieausweis ein zentrales Informationsinstrument dar, um die Energieeffizienz eines Gebäudes zu beurteilen und gegebenenfalls geeignete Sanierungsmaßnehmen zu planen und umzusetzen.

motEEvate: Kommunikation für klimafreundliches Heizen

Erstellung von Profiltypen und Botschaften

zum Projekt
Foto einer Katze, die sich auf einem Stuhl vor einer Fensterwand räkelt

Überblick

Wie ticken Österreichs Haus- und Wohnungsbesitzer:innen? Und mit welchen Botschaften kann man sie von einem Umstieg auf klimafreundliche Heizungen oder einer Sanierung überzeugen? Die Österreichische Energieagentur und das Sozialforschungsinstitut SORA haben diese Fragen im Forschungsprojekt motEEvate untersucht.

Next-Generation-Energieausweis

D^2EPC – Entwicklung des Rahmenkonzepts

zum Projekt
Logo des Projektes D^2EPC

Überblick

Die nächste Generation der Energieausweise wird aktuelle Messdaten von intelligenten Anlagen und Geräten einbeziehen sowie eine Reihe neuartiger und nutzungsfreundlicher Indikatoren einführen. Das Projekt D^2EPC strebt an, die Grundlagen für diese Generation der dynamischen Energieausweise zu schaffen.

BUSLeague

Qualität durch Qualifikation – Der Weg zum Fast-Nullenergie-Gebäude

zum Projekt
Logo des Projektes BUSLeague

Überblick

Mit 01.01.2021 wurde der Fast-Nullenergie-Gebäudestandard (Nearly Zero-Energy Buildings) im Neubau in ganz Europa verpflichtend. Der Bausektor steht damit vor der großen Aufgabe der Umsetzung dieses Gebäudestandards. Ziel des Projekts BUSLeague ist es, sowohl die Anzahl von qualifizierten Fachkräften als auch deren Nachfrage am Bau zu erhöhen.

NEWCOM

Erfolg durch Wissen

zum Projekt
Foto vom Hüftbereich einer Person, die einen Schutzhelm zwischen Hüfte und Hand geklemmt hat

Überblick

Die EU-Gebäuderichtlinie schreibt seit 2021 den Bau von Fast-Nullenergie-Gebäuden verbindlich vor. Für das Erreichen der europäischen Energie- und Klimaziele ist es aber wesentlich, dass niedriger Energieverbrauch nicht nur geplant, sondern auch erzielt werden kann. NEWCOM entwickelt hierzu benötigte Trainingsmodule.
NEWCOM vermittelt die benötigte Kompetenz für den Bau von Fast-Nullenergie-Gebäuden, erhöht die Qualität von neuen und sanierten Gebäuden und steigert den Marktwert von gut ausgebildeten Fachkräften im Bausektor.

Kärnten dämmt grün

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

zum Projekt
Logo für e-map 2025

Überblick

Nachwachsende Rohstoffe, sogenannte Nawaros, haben als Dämmstoffe derzeit noch eine untergeordnete Bedeutung. Ziel des Projekts war es, gemeinsam mit den relevanten Kärntner Akteurinnen und Akteuren zu klären, wie die Marktdurchdringung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen im Bundesland gesteigert werden kann.

EPISCOPE

Typologische Klassifizierung und Energieeffizienz-Monitoring von Wohngebäudebeständen

zum Projekt
Schwarze Hausmauer in Nahaufnahme mit modernen Glasfenstern

Überblick

Das 2013 gestartete EU-Projekt EPISCOPE, gefördert durch das Programm Intelligent Energy Europe (IEE) und in Österreich durch klimaaktiv kofinanziert, setzt auf nationale Gebäudetypologien, um rasch und systematisch eine energetische Beurteilung von Bestandsgebäuden durchführen und jene Gebäude eruieren zu können, die das höchste CO2-Einsparpotenzial besitzen.

urban pv+geotherm

Innovative Konzepte zur Versorgung großvolumiger städtischer Gebäude mit Photovoltaik und Geothermie

zum Projekt
Fotomontage von zwei nach oben gerichteten Händen, auf denen sich eine kleine Landschaft mit Wiese, Baum und Häusern befindet

Überblick

Im städtischen Bereich ist die Nutzung erneuerbarer Energien oft problematisch. Ziel des Projekts ist die Erarbeitung von Konzepten zur energie- und kostenoptimierten Beheizung und Kühlung mittels Geothermie und Photovoltaik für großvolumige städtische Gebäude.